Narbenbruch nach Bauch-OP

  • Hey Ihr,

    bei mir ist gestern bei einer Nachsorge-Sonografie ein kleiner Narbenbruch (6 mm) im oberen Bauchbereich festgestellt worden (bin im Dez '23 laparoskopisch operiert worden). Den nächsten regulären Termin im KH mit meinen Chirurgen hätte ich in vier Wochen. Ich mache mir Sorgen, und will auch Gewissheit, ob ich noch mal ne OP brauche. Der Arzt gestern meinte, meist ist eine OP nötig, auch wegen der Gefahr, dass sich eine Darmschlinge im Bruch verfängt.

    Bin jetzt unsicher, ob ich bis zum Termin noch die 4 Wochen warten soll, oder über die Notaufnahme am Montag im Krankenhaus vorsprechen soll. Ich spüre an der Stelle manchmal Schmerzen bzw. Ziehen, aber nicht so kolikartig, dass ich eine Notfallbehandlung bräuchte. Zumal laufe ich damit vermutlich schon monatelang rum. Ich hab einfach sehr große Angst momentan, und weiß nicht was die richtige Entscheidung ist.

    Hat eine von euch Erfahrungen mit Narbenbrüchen?

    Liebe Grüße!

  • Liebe adina, bei 6mm hst es in der Regel keine echte Eile.

    Ich hatte mal einen Bruch über dem Nabel, ertastbar , sichtbar bei Bauchrausstrecken, sicher über 1 cm. Der wurde in Ruhe und geplant operiert.

    Wenn du den Eindruck hast, dass sich plötzlich viel verändert, vergrößert, plus Schmerzen, dann könnte eine Darmschlinge eingeklemmt sein.

    Wo ist denn der Bruch?

  • Liebe charlotte2020,

    Wie ist denn bei dir die erneute OP gelaufen, ist danach alles gut verheilt oder hattest du Komplikationen?

    Der Bruch ist ca 3 cm oberhalb des Nabels, wölbt sich nicht sichtbar vor, im Ultraschall hat man es allerdings eindeutig gesehen (bei Anspannung der Muskeln). Schmerzen sind mal ganz weg, mal spürbar, aber nie extrem.

    Im Nachhinein denke ich, ich hätte den Arzt während des Sono logischerweise wg der Dringlichkeit fragen sollen, der hätte mir das am ehsten sagen können, aber den krieg ich jetzt auch nicht mehr ans Telefon.

  • Liebe adina

    Ich habe seit 3 Jahren 2 große Bauchwandbrüche. Der Bauch ist an einer Stelle vorgewölbt.

    Ich habe keine Schmerzen und will mich nicht operieren lassen weil ich sonst 3 Monate mit der Erhaltungstherapie aussetzen müsste.

    Ein großer Bruch ist nicht so gefährlich wie ein kleiner. Je kleiner desto eher kann eine Darmschlinge stecken bleiben.

    Ich würde aber an Deiner Stelle jetzt nicht in Panik verfallen.

    Wenn keine größeren Probleme auftreten kannst Du bestimmt bis zum Termin warten.

    LG Naticatt

  • Hallo adina , bei mir wurde von einem Jahr ein Narben und Narbenbruch beim CT festgestellt. Die Ärzte meinten, eine OP muss nicht sofort sein, doch ich sollte es machen lassen. Beim Ultraschall konnte man die Größe von jeweils 1,5 cm messen.

    Man hat mir allerdings auch gesagt, dass bei einer Einklemmung des Darmes ein Noteingriff stattfinden müsste. Aber man wollte mir keine Angst machen. Hat es aber. Trotzdem konnte ich mich noch nicht überwinden. Ich habe allerdings keine Probleme. Muss jetzt nochmal zum Ultraschall zur Kontrolle.

    Das ist auch eine Option. Regelmäßig ein Ultraschall machen lassen um den Verlauf zu beobachten.

    Viele Grüße

    Jojo

    Am Ende wird alles gut. Und ist nicht alles gut, dann ist es auch noch nicht das Ende!

  • Liebe adina,

    ich habe 3 Narbenbrüche entlang meiner großen Narbe am Bauch, eine oberhalb des Nabels gut 5 cm, eine ca. 2cm am Nabel und eine in der Leiste gut 5cm. Gefunden wurden sie im CT Januar 2022. Die im Oberbauch (und gleichzeitig am Nabel) habe ich Januar 2023 operieren lassen aus optischen Gründen. Es war eine große Beule, nur Fettgewebe, kein Darm, der sich vorwölbt. Ist leider nach der OP mit Netzeinlage auch nicht wieder völlig flach. In der Leiste wölbt sich eine Darmschlinge vor, ist nicht eingeklemmt, aber ein gewisses Risiko. Ich mache mir keine großen Gedanken darum. Aber blöd, wenn der Notfall dann auf Reisen irgendwo auf der Welt auftritt. Deshalb wollte ich sie dieses Jahr operieren lassen. Genauso wie die andere OP ambulant in örtlicher Betäubung. 'Mein' Chirurg hat seine Praxis aufgegeben. Einen anderen, der ambulant in örtlicher Betäubung operiert habe ich noch nicht gefunden - ist gewissermaßen die Nadel im Heuhaufen. Da ich es nur so möchte, lasse ich es jetzt erstmal nicht machen. Die Suche nach einer ambulanten OP betreibe ich im Moment eher halbherzig, da meine anderen Arzttermine schon schwierig genug in meinem Terminkalender unterzubringen sind. Stören tut mich der Leistenbruch nicht, höchstens mal ein leichtes Ziehen, wenn ich schwerer hebe.

    Viele Grüße

    Dickkopf

  • Liebe Naticatt, Jojo2019, Dickkopf -

    vielen lieben Dank für das Teilen eurer Erfahrungen!

    Ok also tendenziell kein ganz akuter Zustand, aber man sollte sich drum kümmern.

    Das mit dem Noteingriff wurde mir auch gesagt, und das ist keine angenehme Vorstellung. Hat mir auch Angst gemacht.

    Ich bin auch sportlich aktiv, und frage mich ob ich das jetzt einschränken muss, um nicht eine Vergrößerung des Bruchs zu provozieren. Falls eine von euch Sport macht, achtet ihr da auf was? Bauchmuskeln belasten, Heben, in welchem Umfang sollte man das überhaupt noch machen?

    Gefühlt möchte ich die Sache komplett klären und abschließen und nicht andauernd managen müssen. Da wäre mir eine OP fast schon am liebsten, vorausgesetzt, dass die dann auch das Problem behebt und nicht noch verschlimmert.

    Jedenfalls ist mein Vertrauen in meinen Körper jetzt wieder ein Stück vermindert, es scheint mir als ob ständig noch etwas neues um die Ecke kommt.

  • Hallo ihr Lieben,

    ich habe auch seit einem Jahr einen Narbenbruch, ist auch ein wenig schmerzhaft. Die Chirurgin meinte, dass das keine Eile hat, zudem meinte sie, dass es nach einer OP auch noch Probleme verursachen könnte. Also hab ich mich erst einmal gegen eine OP entschieden und werde mich vorerst der Bekämpfung des Schalentiers widmen.

  • Liebe adina

    Ein Narbenbruch sollte auf jeden Fall von einem Viszeral Chirurgen durchgeführt werden.

    Je nach Größe und Lage der Hernie wird entweder laparoskopisch oder mit Schnitt operiert.

    Der Bruch wird mittels eines Netzes verschlossen.

    Dies braucht dann eine gewisse Zeit um ein zuwachsen.

    Bei bestehendem Narbenbruch sollte der Bauch nicht zu stark belastet werden.

    Ständiges schweres Heben und sportliche Übungen für die Bauchmuskulatur sind nicht angeraten.

    Mach doch einfach einen Termin bei einem Viszeral Chirurgen und lass Dich beraten.

    LG

  • Hallo Naticatt,

    ja, so wurde es mir auch erklärt.
    Ich habe meine regulären Nachsorgetermine bei dem Viszeralchirurgen, der auch meine erste Darm-OP durchgeführt hat, ich denke der sollte qualifiziert sein. Es ist nur eben noch eine Weile hin (einfach nen früheren Termin kriegt man nicht) und mich beschäftigt die Sache.

    Ich wollte an dieser Stelle nur die Erfahrungen von anderen Betroffenen mit Narbenbruch hören, manchmal ist da ja was hilfreiches dabei.

    Was OP-mäßig notwendig ist lasse ich mir natürlich vom Chirurgen erklären, das wissen die im KH eh am besten. Sport lasse ich erstmal sein, Motivation ist jetzt eh weg.

  • Liebe adina,

    meine Aktivitäten (Sport und Alltag) eingeschränkt habe ich nicht wegen der Narbenbrüche. Eine Zeit lang habe ich gezielt Bauchmuskeltraining gemacht um die Bauchdecke zu stärken - damit sich weniger Fettgewebe vorwölbt (Ich habe nicht so sehr viel Fett am Bauch, aber eben doch genug, dass es beulig aussieht). Gute Muskeln sind ja von Vorteil, auch damit keine weiteren Hernien entstehen. Für die Optik hat das Training nicht wirklich was gebracht.

    Heben konnte ich auch direkt nach der großen BauchOP nicht vermeiden, weil ich damals meine Mutter gepflegt habe. Ab dem Entlassungstag aus dem KH war ich damit wieder voll im Einsatz, z.B. Rollstuhl rein ins Auto, raus aus dem Auto ... Von der Hernie im Oberbauch weiß ich aber, dass sie nicht durch Heben entstanden ist sondern durch sehr starkes Strecken etwa 3 Wochen nach der BauchOP. Ich habe einen langen vertikalen Bauchschnitt von 5 cm über den Nabel bis zum Schambein und die Narbe war damals noch gar nicht elastisch. Da ist das Gewebe daneben gerissen als ich nach etwas weit oben gelangt habe. Gab kurz einen starken Schmerz.

    Heben und Tragen tue ich auch jetzt ganz normal, so bis 20kg, vielleicht auch mal etwas mehr. Um etwas sehr viel Schwereres zu transportieren habe ich mir dann schon mal Hilfe geholt. Ich würde mich jetzt z.B. bei einem Umzug nicht darum reißen die schwersten Möbelstücke zu tragen. Und nach der HernienOP habe ich die ersten 14 Tage wirklich nur bis 5kg getragen (wie man mir gesagt hatte). Ansonsten denke ich im Alltag nie an die Hernien. Da ich alle 3 Monate KontrollCTs vom Becken und Bauch habe, erfahre ich zwangsläufig regelmäßig wie groß die Hernien sind. Sie sind in den letzten 1,5 Jahren nicht gewachsen.

    Was den Notfall betrifft: Wenn der Darm sich vorwölbt und man ihn durch die Bruchlücke zurück drücken kann, ist das ja nicht weiter gefährlich. Mein Bruder ist damit jahrelang so verfahren bis er den Leistenbruch hat operieren lassen. Meine Mutter hatte nach 2 OPs einige Jahre später ihren Leistenbruch wieder und hat damit dann über 40 Jahre gelebt, anfänglich auch immer wieder mit dem Problem des vortretenden Darms. Lebensgefährlich ist es, wenn der eingeklemmte Darm nicht befreit werden kann und anfängt abzusterben, was sich wohl durch sehr starke Schmerzen äußert. Diese Gefahr besteht eher bei kleineren Bruchlücken. Kommt aber insgesamt doch sehr selten vor. Ich sage mir zum Thema Reisen immer: Die Wahrscheinlichkeit im indischen Dorf am eingeklemmten Darm zu sterben ist viiiiiel kleiner als die Wahrscheinlichkeit auf dem Weg dahin mit dem Linienbus tödlich zu verunglücken.

    Ich stimme Bille4ever zu, dass die OP auch Nachteile haben kann. Ich habe gelegentlich Symptome, die evt. auf Verwachsungen des Darms an dem Netz im Oberbauch hindeuten. Solche Verwachsungen gibt es recht häufig. Damit hätte ich mir dann Beschwerden eingehandelt wo vorher keine waren. Insofern überlege ich schon hin und her, ob ich in der Leiste operieren lassen möchte, zumal ich keine Beschwerden habe. Dafür spricht, dass der Bruch nur größer werden kann und das Risiko des Einklemmens. Ambulant hätte ich es schon längst machen lassen. Das war ungefähr soviel Aufwand und so unangenehm wie ein größerer Zahnarztbesuch, also akzeptabel. Stationär werde ich es nicht machen lassen.

    Puh, das ist jetzt lang geworden.

    Viele Grüße

    Dickkopf

  • charlotte2020 Gut zu hören dass der Eingriff bei dir problemlos war. :)

    Dickkopf Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen!

    Da hattest du ja eine ziemliche Doppelbelastung, nach der OP gleich häusliche Pflege deiner Mutter - das stelle ich mir sehr schwierig vor.

    Ja, ich habe in der Zwischenzeit auch schon wieder schwerer gehoben und belastet, als ich das getan hätte, wenn ich von dem Bruch gewusst hätte.

    Ich habe (nach ärztlicher Freigabe) im Frühjahr auch wieder angefangen, die Bauchmuskeln etwas mehr zu belasten, da muss ich aber von der Art der Schmerzen her den Bruch schon gehabt haben - ich habe das für normale Schmerzen nach so einer OP gehalten. Meine Hausärztin hat mich da nicht genau untersucht und mich mit "Blockaden" zum Osteopathen geschickt. In der Physio wurde es auch nicht richtig zugeordnet, da habe ich auch Übungen für den Bauch bekommen, auch Sit Ups und Körpergewichtsübungen... Hab dadurch das Gefühl ich habe vieles falsch gemacht.

    Komischerweise gingen die Schmerzen bei mehr Sport auch irgendwann weg.

    Naja, ich werde den Termin im KH jetzt abwarten und schauen, wie die das einschätzen. Wie wahrscheinlich eine Einklemmung oder Verwachsung nach der OP ist, werde ich als Fragen mitnehmen.

    Ich kenne mich und weiß, dass ich im Alltag andauernd an den Narbenbruch denken würde. Ich hoffe jetzt einfach, dass die mir dort sagen, es kann mit einem einfachen Eingriff behoben werden.

    Der Sperrmüll im Keller wird jedenfalls erstmal liegenbleiben. ;)

  • Liebe adina,

    das wird man bestimmt mit einer kleinen OP beheben können. Die OP fand ich überhaupt nicht schlimm, Schmerzen danach ganz minimal und sonst gar nichts. Ich wünsche Dir, dass Du die für Dich beste Lösung findest. Und wenn es soweit ist, drücke ich die Daumen für die OP.

    Danke auch für Deine teilnehmenden Worte. Leider war die allerletzte Lebensphase meiner Mutter schon so etwas wie ein Sterben auf Raten. Das hat mich manches Mal sehr mitgenommen. Auch in der Chemo-Ambulanz, während der Infusionen, hört und sieht man eine ganze Menge Elend. Aber dort konnte ich das weitgehend ausblenden. Ich hatte meinen Computer und einen Berg von Arbeit mit und bin darin abgetaucht. Im Falle meiner Mutter konnte und wollte ich das nicht so von mir schieben. Aber sie ist 92 geworden, hatte im Großen und Ganzen ein gutes Leben und konnte bis zum Schluss in ihrer eigenen Wohnung leben - mehr kann man nicht erwarten.

    Liebe Grüße

    Dickkopf

  • Liebe Dickkopf,

    vielen lieben Dank, das klingt auf jeden Fall beruhigend. Ich versuche mich noch mal hier rückzumelden, wenn ich weiß, wie es weitergeht.

    Glaube ich dir, dass dich das mitgenommen hat - bei der eigenen Familie kann man das nicht so leicht wegdrücken, ich kenne das Gefühl. Aber es ist schön zu hören, dass sie bis zum Schluss in ihrem gewohnten Umfeld bleiben konnte, dass du ihr das ermöglicht hast.

    Liebe Grüße!

  • Hallo ihr alle,

    ich wollte mich noch mal zurückmelden. War jetzt bei meinem Arzt und habe einen OP-Termin für Januar, um den Narbenbruch mit einem Netz schließen zu lassen. Er sagte ich soll mir keine Sorgen machen bei der sehr geringen Größe des Bruchs, eine Einklemmungsgefahr von Darmschlingen besteht derzeit nicht. Aufgrund der Schmerzen sollte es aber behandelt werden.

    Ich bin zwar nicht begeistert noch mal in den OP zu müssen (anders als der Chirurg, haha), aber froh dass ich jetzt Klarheit habe. Ich hoffe einfach der Trend "jedes Jahr ein Eingriff" setzt sich nicht fort.

    Ganz liebe Grüße an euch!

  • Hallo liebe adina,

    schön, dass Du jetzt einen Plan hast, mit dem Du zufrieden bist und dass fürs Erste die Sorgen vor einer Einklemmung genommen sind. Dass Du nicht begeistert bist von schon wieder einer OP kann ich voll und ganz verstehen. Das ist aber wirklich keine große Sache und auch nicht mit größeren Schmerzen verbunden. Ich drücke Dir die Daumen für die OP im Januar. Und ich drücke Dir auch die Daumen, dass Du den Gedanken an die OP noch ganz weit von Dir schieben und erstmal die Weihnachtszeit genießen kannst.

    Ich danke Dir auch für Deine verständnisvollen Worte im Hinblick auf die letzte Lebensphase meiner Mutter. Sowas tut immer gut.

    Ich wünsche Dir ein schönes 3. Adventswochenende!

    Liebe Grüße

    Dickkopf

  • Hallo adina ! Wann hast du jetzt deinen OP Termin? Weisst du schon, wie operiert wird?

    Ich war Ende Dezember auch nochmal zum Ultraschall. Der Narbenbruch ist von 1,5 cm auf 2 cm. Der Nabelbruch ist unverändert bei 1,5 cm. Unterhalb vom Nabel ist auch eine Stelle an der Narbe sehr dünn. Ich habe immer noch keine Beschwerden, man sieht auch nichts. Die Chirurgen im Krankenhaus wollen nun die ganze Narbe nochmal öffnen (sogar ein bisschen mehr) und über die ganze Fläche ein Netz einsetzen. Der Chirurg meinte, dass man auf Verwachsungen treffen würde, die beseitigt werden müssen und die ganzen möglichen Komplikationen aufgeführt. Ich bin mental aber schon beim Aufmachen der Narbe ausgestiegen. Mich hat das alles überfordert. Auch das wieder ein Schmerzkatheter in den Rücken soll.

    Ich fand das ganze alles so unmenschlich. Ich bekam auch keine alternativen angeboten. OP wurde auf Mitte März terminiert. Ich nun fix und alle nach Hause. Die Nacht war furchtbar. Ich habe mich dann online belesen und in Hamburg ist eine Klinik, die nach der MILOS Methode operieren. Ich habe mich jetzt mit der Klinik in Verbindung gesetzt und ich hoffe, dass ich mich dort operieren lassen kann. Die OP ist weniger traumatisch und alleine das hat mich schon überzeugt. Ist natürlich nicht um die Ecke, doch ich hab da einfach ein besseres Gefühl.

    Ich bin auf deinen Bericht sehr gespannt.

    Alles Liebe und Gute

    Jojo

    Am Ende wird alles gut. Und ist nicht alles gut, dann ist es auch noch nicht das Ende!

  • Hallo liebe Jojo2019,

    nachdem ich Deinen Bericht gelesen habe, bin ich wirklich sprachlos was die Chirurgen aus solch kleinen, nicht einmal symptomatischen Hernien machen wollen. Und wie sie mit Dir umgegangen sind - so nach dem Motto: Keine Diskussion, das wird so gemacht wie wir das sagen. Ich kenne das Gefühl gut, sich völlig überfordert zu fühlen, wenn eine Besprechung mit einem Arzt in eine Richtung läuft, die man nicht erwartet hat. Und der Arzt einen dann ganz schnell zu etwas verdonnert, für das man sich selbst überhaupt nicht entschieden hat. Deine schlaflose Nacht kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Eine Zweitmeinung ist sicher die richtige Entscheidung, vielleicht auch noch eine Drittmeinung. Vielleicht kann der KID auch zum Thema Narbenhernien helfen - weiß ich leider nicht. Und schließlich: Möchtest Du selbst es denn überhaupt operieren lassen oder ist das eher der Wunsch der Chirurgen?

    Es tut mir leid, dass das neue Jahr bei Dir gleich mit so unschönen Dingen anfängt.

    Liebe Grüße

    Dickkopf