Hallo zusammen,
ich bin neu hier, 42 Jahre, 2 Kinder im Alter von 6 und 9 Jahren.
Vor 2 Jahren bekam ich eine Mastektomie rechts mit einem DCIS der gutartig war und die Lymphen auch verschont blieben. Soweit so gut sorgenfrei durchs Leben.
Nun hatte ich kürzlich Schmerzen im Oberbauch und ging damit zum Hausarzt. Nach Leberultraschall folgte MRT und da wurden Lebermetastasen gesehen. Leider hat sich das bei einer Leberbiopsie bestätigt. Meine Leber ist subtotal mit Metastasen durchzogen, was bedeutet es sind nur noch 20-30 Prozent gesunde Leber vorhanden. Zusätzlich habe ich Metastasen in den Knochen (Wirbelsäule) und in der Rippe.
Relativ schnell habe ich einen Port bekommen und nächste Woche startet schon die Chemo mit Paclitaxel und Antikörpertherapie für 6 Monate. MRT Kopf folgt.
Ich hab solche große Angst dass es zu spät ist. Mein Arzt gab mir allerdings Hoffnung dass man es im Besten Falle in eine chronische Krankheit überführen kann, dass die neuen HER2+ Antiköprertherapien gut anschlagen sodass es noch lange lebensverlängernd sein kann.
Wenn ich allerdings meine Leber "anschaue" hab ich solche Sorgen.
Vielleicht liest das hier jemand mit ähnlicher Diagnose und kann mir Mut machen. Googlen darf man ja nicht. Da ist ja für meine Fälle nur noch 5 Jahre drauf.
alles Liebe für alle hier!
Kichererbse1983