Hallo,
ich habe mal wieder eine Frage wie Ihr den richtigen Arzt für die Nachsorge gefunden habt:
Einen Onkologen habe ich nicht, weil ich keine Chemo bekommen habe.
Meine "alte" Frauenärztin habe ich verlassen, weil sie meinen Krebs nie erkannt hat, bei einem neuen Frauenarzt war ich jetzt einmal, war ok, aber ich bin nicht überzeugt, dass er ein Experte für Brustkrebs ist.
Der Frauenarzt im Brustzentrum ist kompetent aber sehr kurz angebunden, die Sekretärin dort sehr unfreundlich, allerdings hat man dort vermutlich am meisten Routine mit BK. Termine kriegen ist schwierig und die Wartezeiten, auch mit Termin, sind immens.
Meine Hausärztin (ebenfalls neu gefunden, da ich vorher nie krank war) ist naturheilkundlich geschult, engagiert, aber als Allgemeinmedizinerin vermutlich ebenfalls nicht gerade die Fachfrau für BK.
Mein Radiologe hat den BK erkannt, sein Kollege in der gleichen Praxis aber die Jahre davor nicht.
Ich habe bei keinem das Gefühl, dass ich, was die Nachsorge betrifft, in optimalen Händen bin.
Wie habt Ihr Eueren Nachsorgearzt gefunden, und was waren die ausschlaggebenden Gründe warum Ihr genau dort gelandet bzw. geblieben seid?
Und wann nach der Primärbehandlung sollte die erste Nachsorgeuntersuchung sein?
Bei mir war die Diagnose Anfang Dez, die OP Ende Januar, die Bestrahlung bis Mitte April, Reha beginnt nächste Woche.
Die letzte Brustuntersuchung ist jetzt dreieinhalb Monate her (Januar), und weil sich alles so anders anfühlt (hatte eine Sofortrekonstruktion) kann ich auch selbst nicht gut abtasten.
Auch interessiert mich, ob und bei welcher Fachrichtung von Arzt Ihr Euer Blutbild überwachen lasst.
Ich bin sehr dankbar für Euere Empfehlungen und Hinweise bzgl. der Arztfindung und der Nachsorge…
Liebe Grüße,
Schneeglöckchen