• Danke für Deine rasche Antwort, Sonnenblümchen! Wie gut zu lesen, dass Du auch eine Abwehr hattest. Das verstehe ich, dass es keine Frage war.

    Ja, das ist richtig, entscheiden muss ich selber. Mit meinem Frauenarzt werde ich in der kommenden Woche nochmals reden. Und mit dem KID zu sprechen, ist eine gute Idee. Das mache ich. ... und dann hoffe ich, dass ich eine Entscheidung fällen kann, die ich gut tragen kann.

    Dir auch alles Gute und viele Grüße ans Meer :)

    Sabine

  • Liebe LustamMeer,

    schön, dass Du zu uns gefunden hast und ich wünsche Dir einen regen Austausch hier im Forum der Frauenselbsthilfe nach Krebs. Sicher ist es schwierig, Entscheidungen zu treffen. Zumal, wenn nur Empfehlungen ausgesprochen werden, die Dir ziemlich viel Verantwortung übertragen. Verständlich und äußerst sinnvoll wäre es, Dir eine Zweitmeinung bei einem Brustzentrum einzuholen. Ebenso ist es gut, Erfahrungen und Meinungen anderer Betroffener zu hören, wobei jeder Tumor, oder hier bei Dir DCIS, ein anderer ist, jeder Verlauf einer Tamoxifenbehandlung anders sein kann. Ein Widerwillen gegen eine Behandlung kann nicht förderlich sein bzw. sogar kontraproduktiv.

    Du machst den Eindruck, dass Du Dir Handlungsweisen sehr gut überlegst und keine Schnellschüsse tätigst. Lass Dir Zeit bei der Entscheidungsfindung. Die Foris helfen Dir sicher dabei und ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg bei der Krankheitsverarbeitung.

    Der Krebsinformationsdienst ist ein guter Tipp. Unter dem Link https://www.krebsinformationsdienst.de/kontakt.php findest Du die Kontaktdaten. Außerdem lohnt es sich sicher, bei uns in den einzelnen Threads zu stöbern.

    Liebe Grüße Monalisa

    Mitglied des Moderatoren-Teams

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira (26. April 2015 um 21:38)

  • Hallo LustaufMeer (die hab ich auch ;) ),

    Herzlich Willkommen
    zu Tam: Ich war erst mal sehr erleichtert, dass mein Tumor soo hormonabhängig ist, dass bei gleichzeitiger Bestrahlung eine Chemo erst mal nicht als unbedingt sinnvoll erachtet wurde, sondern eine Tablette täglich die Alternative war.
    Trotzdem sind mir die Dinger echt unsympathisch, ich hab die auch schon mal wieder ausge...äh erbrochen. Ich nehme die jetzt seit 7 Wochen und die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. (Bzw. kann ich noch nicht sicher sein, was Tam - Nebenwirkungen und was NW der Bestrahlung ist.)
    Aber: ich bin froh, das ich keine Metastasen in den Organen habe (zwar in den Knochen, aber das ist nicht lebensbedrohlich) und möchte auch dass das so bleibt...Wenn Tam dafür sorgt, ist das aus meiner Sicht das kleinere Übel.
    Mir kam zwischendurch auch schon mal der Gedanke, dass ich, bei sachlicher Betrachtung, als junge Frau mehr Nebenwirkungen von der Pille hatte (Gewichtszunahme, Scheidenpilz, eine Zyste...) , als jetzt vom Tam.
    Heute hatte ich auch ein positives Erlebnis: Ich war beim Augenarzt, weil ein Absatz in dem Beipackzettel mich besonders besorgte. Der, wo steht, dass selten irreparable Augenschäden und ganz selten Erblindung vorkommen kann... :S
    Der Augenarzt versicherte mir sehr glaubwürdig, dass er einige Frauen in Behandlung hätte, die Tam, teilweise seit Jahren, nähmen oder nahmen und Nebenwirkungen auf die Augen sich wenn, dann bereist in den ersten Wochen der Einnahme zeigen würden. (Die sind bei mir ja schon vorbei) Das sei aber total selten und er hätte noch keine schweren Schäden behandeln müssen. Ich bekam zwar eine (bzw. 2 :rolleyes: ) Brillen verschrieben, aber das kann ich wohl beim besten Willen und aller Abneigung nicht auf das Tam schieben. ;)

    Lieben Gruß Esma

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Hallo Esma,

    vielen Dank für Deine Nachricht. Weißt Du, ich kriege den Spagat nicht hin zwischen relativ gutem Befund (hatte Mikrokalk, ist alles raus, sprich mit einem guten Sicherheitsabstand und ich habe übermorgen die letzte Bestrahlung, das habe ich gerne zu meiner Sicherheit getan.) und der Empfehlung, meinen Körper fünf Jahre mit einer Pille zu belasten. Habe in meinem Leben auch nur kurze Zeit die Pille genommen, weil ich es nicht mochte. Ich bin der festen Überzeugung, dass Tamoxifen gute Dienste leistet und wenn ich lese, was Du von Deinem Befund schreibst, ist es naheliegend, es zu nehmen. In meinem Fall komme ich mir vor, als ob ich mit Kanonen auf Spatzen schießen will. Selbst die Ärztin im Kh sagte zu mir, wenn sie es nicht vertragen, lassen Sie es nach drei Monaten. Aber ja und dann kommen meine Bedenken, der Mikrokalk war hormonabhängig. Nein, ich will nicht mehr erkranken. Habe eine Mail ans Krebsforschungszentrum geschrieben. Mal sehen, was Sie schreiben und meinen Frauenarzt nächste Woche werde ich löchern ...

    Ja, das Meer ist schon toll, ne? Dir alles Gute und liebe Grüße

    Sabine

  • Hallo,

    ich habe einen Tipp für alle die unter Scheidentrockenheit leiden durch Tamox: Vaginalzäpfchen vom Granatapfelsamenöl
    War diese Woche zu einem Vortrag - "Nebenwirkungen der Antihormontherapie durch Naturheilkunde lindern", da wurde das empfohlen.
    Und das war kein "Quacksalber", sondern die Frau Doktor ist ausgebildete Internistin und Ärztin für Naturheilverfahren :thumbup: . Nebenbei bemerkt, auch noch total nett.
    Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren, vielleicht eine Alternative zu V.

    Liebe Grüße von der Jo

    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."

    - Franz Kafka -

  • Wieso ist bei mir mit Tamoxifen alles anders herum, als bei den meisten???
    - ich habe mein Gewicht reduzieren können
    - ich habe wieder Lust auf Sex
    - diese Trockenheit kenne ich auch nicht.
    Mein Krebs entstand aufgrund zu hoher Östrogenbildung.

    Seit der Tam-einnahme hat sich mein Körper insofern verändert, dass sich meine Hüften und Oberschenkel, die vorher sehr betont waren, total zurückgebildet haben. Ich habe so schlanke Hüften wie noch nie. Heute früh erst überlegte ich mir, ob mein Tam vielleicht zu hoch dosiert ist? Ich bekomme Tam 20.

    lg Micha

  • Hallo Rose, :hug:

    mich würde einfach interessieren, was der Unterschied zwischen mir und den anderen ist. Wieso die Wirkung so konträr sein kann. Bisher habe ich das noch nicht herausfinden können.

    lg Micha

  • Hallo Micha,

    ich habe auch nicht zugenommen, sondern abgenommen. Nicht während des KH-Aufenthaltes, sondern seit der Einnahme von Tam. Ich habe erheblich weniger Appetit als vorher (Tochterkind macht schon Witze, weil ich angebotene Schoki ablehne). Nur hab ich vorher eh schon wenig Speck und Idealgewicht gehabt. Bei ner Größe von 1,69 innerhalb von 4 Wochen von Kleidergröße 38 auf knappe 36 bei ziemlich wenig Bewegung ist nicht unbedingt gut. Um nicht weiter abzunehmen habe ich mir zwischendurch tatsächlich kalorienreiche Eiweißdrinks in der Apotheke besorgt.
    In den möglichen Nebenwirkungen und von anderen Frauen hier werden als Nebenwirkung Hitzewallungen beschrieben. Hab ich auch nicht, sondern regelmäßig Frostanfälle. Unabhängig von den Außentemperaturen frier ich plötzlich, als hätten wir tiefsten Winter. (Ist mir aber glaub`ich lieber, als Hitzeattacken)

    Lieben Gruß
    Esma

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Liebe Micha, liebe Esma,
    ich gehöre auch zur Tam-Fraktion, nehme es brav seit 1.1.13 - und erfahre hier auch immer wieder, dass die NW seeeeehr individuell sind, die eine trifft diese, die andere jene, manche auch gar nichts.. Ich habe meine Zweifel, ob wir je herausfinden werden, warum wen welche NW heimsuchen.
    Ich selbst hatte und habe noch immer unter Hitzewallungen zu leiden, dazu kommen seit 3 Monaten auch die berüchtigten Frostanfälle - kurz, entweder brenne ich - oder ich friere. Scheint nicht unnormal zu sein.... Mein Gewicht hielt sich unter Tam genau 13 Monate sehr stabil - dann gings los, ohne irgendeine Änderung, also weder mehr Nahrungszufuhr noch weniger Bewegung - in 4 Monaten kamen so 4 kg dazu... und ich kämpfe darum , dasss es nicht weiter nach oben geht.
    Will euch keine Angst machen - aber unsere Körper reagieren sehr unterschiedlich auf Tam - und manches trifft auch erst nach einiger Zeit auf - oder lässt auch nach einiger Zeit wieder nach. FREUT EUCH, dass ihr so problemlos da durch marschiert!! Ich drücke euch die Daumen, dass es so bleibt :thumbup:

  • Hallo Esma, hallo Sonnenblümchen, :)

    ich kenne beides: Hitze wie den Frost. Hitze tritt auf, wenn ich Kuchen oder anderes Süßes gegessen habe, vermehrt am Wochenende. Einzig die REHA war eine große Ausnahme: Dort hatten wir Frauen ständig irgendwelche Hitzeattacken und bekamen Salbeitee. Der half und war in der Not sogar trinkbar.

    Liebe Grüße Micha :hug:

  • Hallo ihr Frauen,
    ich habe auch diese Wallungen, teilweise auch mit Frieren im Anschluss, aber das Frieren kommt nicht mehr so häufig vor. Ich habe hier in der Reha Salbeitropfen bekommen, die auch etwas halfen. Als ich mir neue holen wollte, waren keine da. Aber ich konnte mir Salbeitee aus der Küche holen. Ich finde den gar nicht so schlimm, also er schmeckt mir. Und wenn es hilft....... Mal sehen, wie es wird.
    Schöne Grüße aus Oberbayern und ein schönes Wochenende für alle!

  • Hallo Ihr Lieben!

    Nach 3 Brustkrebs OP`s und Strahlentherapie, nehme ich seit 30 Tagen Tamoxifen. Bei der letzten Krebsvorsorge stellte meine Ärztin eine Zyste an den Eierstöcken fest. Sie sagte, dass kommt vom Tamoxifen und ist eine der Nebenwirkungen. Heute hat mich meine Ärztin angerufen und mir mitgeteilt, dass der Krebsabstrich von meinem Gebärmutterhals auffällig ist. Sie sagte, dass das auch vom Stress in den letzten Monaten kommen kann und das der Abstrich bei der nächsten Untersuchung (in 3 Monaten) wieder unauffällig sein könnte. Bin total fertig und habe jetzt auch noch angst an Gebärmutterkrebs zu erkranken. Vor der Tamoxifen-Einnahme hatte ich nie eine Zyste oder einen auffälligen Abstrich. Und das nach nur 30 Tagen Einnahme von Tamoxifen. Ich weiß, dass man durch Tamoxifen Gebärmutterkrebs bekommen kann. Aber kann sich das so schnell entwickeln? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Lieben Gruß
    Christiane

    Einmal editiert, zuletzt von Ally (22. Mai 2015 um 22:02) aus folgendem Grund: Beitrag hierher verschoben - Themenzusammenführung

  • Hallo,

    ich brauche mal Euren Rat.

    Seit letzter Woche leide ich unter einem extrem trockenen Mund. Kann das am
    Tamoxifen liegen und was kann ich dagegen tun?

    LG
    Gartenfee

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira (15. Juni 2015 um 20:28) aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Liebe Gartenfee,
    das Phänomen kenne ich auch, seit ich Tam nehme, allerdings eigentlich nur nachts.. Bei mir steht daher immer eine Flasche Wasser neben dem Bett, hilft allerdings auch nur bedingt. Morgens gibt sich das wieder, am Tage ist alles iO.

  • So, ich habe die Dinger jetzt auch hier liegen. Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen den Beipackzettel erst gar nicht zu lese - aber wie das immer so ist mit den guten Vorsätzen...
    Mein Onkologe hat mich vorab schon zum Augenarzt geschickt und da werde ich jetzt gewissenhaft auch alle halbe Jahre hingehen. Ich will einfach nicht, dass der Krebs noch mal zurück kommt (wer will das schon) und mach deshalb alles was helfen könnte, auch wenn mir diese Pillen echt suspekt sind. Aber wenn der Arzt mir sagen würde, dass es hilft bei Vollmond im Wald den Mond anzuheulen, würde ich das wahrscheinlich auch machen und die Chancen das Tam hilft, sind doch höher :thumbup:
    Von Gewichtszunahme steht bei mir im Beipack nichts und wenn ich Gewicht zunehme, brauche ich meistens nur in den Mülleimer zu sehen ob da nicht so eine Schokoladenverpackung drin liegt, dann ist das als Ursache eigentlich wahrscheinlicher. Und da Bewegung ja auch gut gegen Krebs und Gewichtszunahme ist, mache ich das jetzt auch regelmäßig. Ich versuche positiv da heran zu gehen. Ich habe jahrzehntelang die Pille genommen und die Nebenwirkungen auch in Kauf genommen und die sind ja eigentlich sehr ähnlich, wieso sollte ich mich da jetzt wo es um mein Leben geht verweigern? Und wenn ich lese, dass es auch Frauen gibt bei denen die Nebenwirkungen ausbleiben oder sich Grenzen halten oder sich alles sogar positiv entwickelt, dann baut mich das sehr auf und macht mir Mut. Deshalb auch mal herzlichen Dank an alle, die auch Positives berichten. In ein paar Wochen werde ich mal berichten, wie sich das bei mir entwickelt hat, aber ich denke es bringt nichts von vornherein negativ da heran zu gehen.
    Ich wünsche Euch allen einen schönen sonnigen Tag
    Maja

  • Liebe Christiane,

    ich nehme Anastozol, jetzt 4 Monate ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Vorher hat auch mal hier und mal da gezwickt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgend etwas innerhalb von 30 Tagen wegen des Tabletten bildet. Vielleicht war da schon vorher was???

    Alles Gute, Suse

  • Liebe Gartenfee,

    Du hattest nachgefragt zum Thema "trockener Mund". Ich hatte dieses Problem während der Chemo und kam ganz gut zurecht, indem ich immer etwas Zitronensaft in mein Wasser gegeben habe. Wenn die Mundschleimhaut nicht angegriffen ist,, ist das eine ganz gute Methode, da der Zitronensaft den Speichelfluss anregt. Du kannst ja mal ausprobieren, ob Dir das hilft.

    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Halli Hallo

    hab mir jetzt alle Beiträge durchgelesen bin total verwirrt :P Hab am 24.6. meine Brust OP anschließend Bestrahlung und Antihormontherapie mit Tamoxifen. Hab mich natürlich im Netz schon umgehört und war ziemlich schockiert über die Nebenwirkungen. Jetzt bin ich mal erleichtert dass es bei jedem anders ist. Und wie schon eine Betroffene sagt besser AHT als CHEMO :P :P :P :P Werd euch im Laufe der Therapie von meinen Erfahrungen mit Tamoxifen berichten.

    Einstweilen alles gute an alle und dicke Umarmung