Liebe Kiko62 , wie ich dir schon anderweitig geschrieben hatte, es könnte Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) sein, eine mögliche, wenn auch seltene NW von Kisqali. Gut eincremen mit hohem LF und ja, vorsichtig mit der Sonne sein.
Je gebräunter die Haut, desto mehr fallen diese Stellen auf, im Winter kann ich meine (an Händen und Armen) kaum sehen, im Sommer fallen sie mehr und mehr auf, auch wenn ich jetzt versuche, blass durchs Leben zu gehen wie eine viktorianische Lady 🙈
CDK4/6-Inhibitor: Ribociclib (Kisqali)
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Hallo Sternchen63 ,
Wahnsinn, was du an Nebenwirkungen aushalten musst.
Ich bin wie Susi-aus-Berlin von Kisqali auf Verzenios gewechselt, weil sich die QT Zeit des Herzens signifikativ verlangsamt hat. Meine NW jetzt sind überschaubar: trockene Haut (cremen, cremen, cremen), Durchfall (kann durch eine bewusste Ernährung in meinem Fall gesteuert werden oder eben mit Loperamid) und Müdigkeit (ich plane je nach Bedarf kürzere oder längere Ruhezeiten ein).
Liebe Grüße
Angie
hallo Angie, es ist zwar hier laut überschrift der "ribociclib-thread", aber da abemaceclib auch ein cdk 4/6 hemmer ist, und ich derzeit mal wieder unter plötzlichen dollen durchfällen leide, und du diese offenbar ganz gut in den griff bekommst, meine frage an dich:
was macht bei dir die "bewusste ernährung" aus?
mit lo...id prophylaktisch/behandelnd komme ich nicht zurecht, das macht bei mir so schnell verstopfung, dass ich das problem dann doppelt schlimm habe.
daher bin ich aktuell dabei, meine ernährung wieder auf "vorsichtiger/schonkostiger" umzustellen - seit november konnte ich wieder toll normal essen, aber aktuell überrascht mich ein neuer ausnahmezustand, der erste nach der schlimmen anfangsphase von drei monaten durchfall,
und ich stehe wieder mit allerlei fragezeichen und leichter verzweiflung in der küche und überlege, was ich am besten esse und was nicht

womit hast du - oder gern auch andere - bei durchfall gute erfahrungen gemacht?
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Liebe erniebert ,
zu Beginn dieser explosionsartigen Durchfälle habe ich mein Müsli, Körnerbrot und -brötchen weggelassen, auch gekochte Eier und Rühreier. Ich habe mir Kartoffeln und Gemüse, manchmal mit Hähnchenbrustfilet, oft mit Kokosmilch in der Tajine zubereitet, in der alles kurz aufgekocht und dann niedrig gegart wird. Chili und Ingwer habe ich weiterhin gut vertragen. Türkisches Bazlama Brot (aus Weizenmehl und Weizengrieß) geht gut. Ich denke das Essen niedrig garen, war bei mir der Weg.
In der Zwischenzeit vertrage ich alles wieder besser. Und wenn es zu Durchfall kommt, z.B. nach der Antibiotikum Einnahme, dann regelt Lo...id das Ganze.
Ich denke du bist mit deiner Herangehensweise auf einem guten Weg. Viel Erfolg weiterhin wünscht dir
Angie
PS. Auch ich begrüße ich dich sehr herzlich in unserem wunderbaren Forum! Hab einen guten Austausch!
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liebe Angie,
danke für deine antwort und informationen - ja, ich hab auch schon überlegt, dass ich jetzt erstmal das vollkorn-brot weglasse, vielleicht auch rohkost .. mal sehen, und wieder mehr nur gekochtes gemüse.
ich war so froh, als ich so ab november wieder ganz normal essen konnte, sogar salate, eigentlich alles - jetzt muss ich mal wieder bisschen umstellen. morgens eher ein trockenes graubrot, oder mich doch mal aufrappeln und mir einen hafer-porridge machen ... ich hab nur so wenig lust auf kochen morgens

insgesamt koche ich gerne - ich hol mir das magenschonkost-kochbuch mal wieder vor, da hatte ich einige gute rezepte für mich drin. bin nur grad ein bisschen genervt über die extra mühe wieder .. aber "ich kann, weil ich will, was ich muss" .. zum wollen muss ich mich grad noch etwas überreden

ah .. ich hab auch noch eine packung hafer-schmelzflocken, vielleicht ist das eine flotte alternative für morgens, und in dem link zu "was essen bei krebs" hab ich so ein gekochtes pürree aus getrockneten heidelbeeren und äpfeln entdeckt, das gut in naturjoghurt passt - das kommt nachher auf den einkaufszettel und später in den topf - heidelbeeren mag ich total gern, auch äpfel und möhren.
ja, und erstmal keinen kaffee .. das fällt mir schwer

okay, fein .. ein paar machbare ideen sind da, dankeschön!!
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Liebe Kiko62 , in einem anderen Thread erwähnst du, dass du an einer Studie teilnehmen kannst, die das Absetzen von Kisqali nach vielen Jahren der Stabilität von Knochenmetas zum Inhalt hat. Kannst du bitte bitte etwas mehr darüber berichten? Welche Form der Überwachung wird gewählt? Gibt es Erfahrungswerte, auf die aufgebaut wird? Das interessiert mich sehr, habe ja auch schon die 7 Jahre Kisqali geschafft.
Herzliche Grüße in die Runde, besonders für die „Neulinge“, die sich große Sorgen um die Nebenwirkungen machen. Ich kann von guter Lebensqualität berichten, fühle mich manchmal fitter als vor der Diagnose 😊 -
Hallo, Bertha
Ja, ich habe mich getraut den Onkologen bei der letzten Visite zu fragen. Ich habe schon 5 Jahre Ibrance+Letrozol und 2 Jahre Kisquali +Fulvestrant hinter mir . Meine Metas sind die ganze Zeit relativ stabil.
Meine Frage an den Onkologen, ob ich nicht eine Therapiepause machen kann. Er sagte auf die Antihormontherapie könne ich nicht verzichten, aber Kisquali könne in Erwägung gezogen werden. Dieses würde auch schon bei Experten überlegt, bei stabiler metastasierter Erkrankung. Er hat mir die 'Discuss-Studie' vorgeschlagen. Genaueres würde ich in einem speziellen Thread erläutern.Ich bin für die Studie angemeldet und muß vorher noch ein Knochenszinti und ein CT-Thorax/Abdomen machen lassen. Diese Termine habe ich im Juni/Juli. Bis zum Start läuft alles erstmal normal weiter mit der Therapie.
Ich bin gespannt, auch ob die Nebenwirkungen weniger werden.
Liebe Grüße



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Vielen Dank Kiko62 ! Das ist sehr hilfreich! Die Beschreibung der Studie habe ich gefunden HIER. Ich werde meinen Onkologen mal befragen, nicht wegen Studienteilnahme, aber wegen Dosisreduktion (auf 200mg) und/oder einer etwas längeren Einnahmepause. Wie ich oben schon schrieb, kann ich mit den Nebenwirkungen gut leben, habe aber z.Z. eher Probleme mit möglichen Wechselwirkungen, z.B. mit meinem Asthmaspray. Dem bin ich gerade auf der Spur. Alles Gute für dich!
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Dankeschön, liebe Bertha für den Link zur Studie,da habe ich es noch einmal übersichtlich.
Alles Gute auch für dich🙏🙏🍀🍀
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Liebe Kiko62, toll, dass es diese Studie gibt und hoffen wir, dass sich zeigt, dass man das Kisqali evtl. irgendwann absetzen kann oder zumindest länger pausieren. Ich bin mir sicher, dass Deine Lebensqualität dadurch sehr gesteigert wird.
Dir liebe Grüße, Bodensee
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Liebe Bodensee
Ja, ich hoffe auch auf weniger Nebenwirkungen und weiterhin Stabilität der Erkrankung 🙏🙏
Liebe Grüße



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