Beiträge von Kath

    Tränchen liefen heute, positiv.

    Der Reha Bericht ist gekommen. Schwarz auf weiß nun zu lesen, dass Ärzte und Therapeutinnen quasi ja im gutachterlichen Auftrag festgestellt haben, die Tumorbedingte Fatigue samt krebsbedingten Ängsten ist Auslöser für Schlaf- und psychische Probleme und somit geringere Belastbarkeit. Ja, vorbelastet bin ich durch Kindheitserfahrungen, auch das steht drin und stimmt ja auch alles. Jedoch ohne die Krebserkrankung und Therapien wäre es nicht so, wie es ist. Dass das nun von einer Reha Klinik der DRV festgestellt wurde, rührt mich. 🥹

    Wieder ein Meilenstein geschafft. Nun noch warten auf den Bescheid der Rentenversicherung. Aber selbst, wenn der negativ ausfallen sollte … mit diesem Bericht der Reha Klinik hätte ich gar kein Problem zu klagen. Denn eindeutiger geht eine Einschätzung eigentlich kaum.

    Ach ja, das Kreuz bei 3 bis unter 6 Stunden tgl. erwerbsfähig. 👍🏻

    PS: Und ich bin sooo dankbar und stolz, dass ich die Duale Reha durchgeboxt habe. Und auch an Euch ein Danke! Zusammen sind wir stärker als allein. 😅💪💛

    Hab nur kurz reingelesen. Olaparib ist kein Mittel gegen Übelkeit!

    Ich hatte übrigens das Medikament gegen Übelkeit (weiß gerade nicht mehr den Namen, es wurde standardmäßig gegeben) nicht vertragen und nach eigener Recherche und Ansprache beim Arzt bekam ich dann eins, was eigentlich gegen Schizophrenie hilft (mit O…, vielleicht meinte die andere Fori dieses). Das jedenfalls ließ mich zwei, drei Tage verschlafen, sehr gut. 👍🏻

    Alles Gute, schnelle Heilung dir und eine gut verträgliche und wirksame Chemo, liebe Yemanja !

    Ich habe mich nun noch mal genauer belesen mit folgendem Ergebnis:

    1. Der Anbieter von T-Rena kann gewechselt werden, es ist keine neue Verordnung notwendig. Der Rentenversicherungsträger soll aber darüber informiert werden.

    2. Die künstliche Intelligenz sagt, ein einfaches Fernbleiben ist nicht zu empfehlen wegen der Mitwirkungspflicht (das war / ist meine Sorge) bzgl. des Rentenverfahrens. Dennoch könne man abbrechen, sollte es aber begründen.

    Hmm ... ich habe zwar eine Begründung, aber so richtig weiß ich noch nicht, wie ich jetzt vorgehen werde. Es sträubt sich jedenfalls so einiges in mir, in dieser Praxis zu trainieren.

    Nachtrag: Die Praxis, in der ich OTT damals gemacht habe und so begeistert war, bietet tatsächlich auch T-Rena an. (für die jetzige Praxis hatte ich mich entschieden, weil ich dort neben Manueller Therapie auch Schlingentisch bekomme). Dort angerufen. Aufnahmestopp, noch nicht mal mehr Warteliste. Wie doof.

    Liebe LariFariMogelzahn

    Berufsunfähigkeit ebenso wie Erwerbsfähigkeit haben nichts mit dem GdB zu tun.

    Ich habe auch 100 und hab mich gefreut über die Steuerrückerstattung. Auch bei der Wohngeldberechnung bekommt man einen Freibetrag angerechnet. Weiteres fällt mir jetzt nicht ein (für Selbstständige).

    Platz für Behinderte und so, wie Ira es schreibt, gibt es nach meinem Kenntnisstand nur bei zusätzlichem Merkzeichen auf dem SB-Ausweis.

    Reines Krafttraining mache ich ja (seit Jahren) bereits. Daher ist mir nicht klar, was ich mit einem Arzt besprechen sollte, Nicki-Lydina ? Seitdem ich mittels Trick eine andere Haltung an bestimmten Geräten für die Bauchmuskeln z. B. in meinem herkömmlichen Studio einnehme, tun sie mir auch wieder gut. Bei T-Rena hingegen kann ich genau diese Geräte für die Bauchmuskeln nicht nutzen, weil sie mir in den oberen Rücken ziehen. Die Geräte dort sind uralt. Das finde ich nicht automatisch schlimm, beim K.Krafttraining sind sie auch nur manuell einstellbar. Aber in diesem Fall, bei T-Rena jetzt, sehr benutzerunfreundlich. Und wie gesagt, die Einweihung/ Begleitung 👎🏻.

    Anbieter wechseln Caro_caro , müsste schon einen deutlichen Mehrwert haben, also mehr als Krafttraining und vor allen Dingen individuelle und regelmäßig angepasste Anleitung wegen meines Rückens. Es gibt kaum Anbieter hier und die Praxis musste ja angegeben werden im Antrag/ Verordnung.

    Meine Frage war auch vorrangig, ob ich Nachteile zu befürchten hätte bei Abbruch von T-Rena. Im Kleingedruckten der DRV steht davon nichts. Trotzdem bin ich unsicher, da mein Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente läuft. 🤔

    Direkt nach meinen Krebstherapien hatte ich an OTT, der Onkologischen Trainingstherapie, teilgenommen und fand das super. Kleine Gruppe, sehr gute individuelle Anleitung durch einen Physiotherapeuten, Kardio/ Kraft/ Gleichgewicht.

    Nun hatte ich mir in der Reha T-Rena verschreiben lassen. Grund: Mein herkömmliches “Gesundheitsorientiertes Krafttraining” hat Geräte, die bei Hyperlordose gar nicht gut sind, gleichzeitig aber wichtig. Daher hatte ich die Hoffnung, andere Geräte für gleiche Muskelgruppen und gute fachliche Anleitungen und Tipps wegen meiner jahrelangen chronischen Rückenschmerzen zu bekommen. Zusätzlich bekomme ich in der gleichen Praxis Manuelle Therapie.

    Ich bin sehr enttäuscht von T-Rena. Es gab zweimalig Einweisung in die Geräte. Kaum individuelle Einstellung. Dann ist ausschließlich eigenständiges Training angesagt. Drei der Geräte tun meinem Rücken gar nicht gut. Inzwischen konnte ich in meinem herkömmlichen Studio einen Orthopäden sprechen, der mir (endlich!!) Tricks an die Hand gegeben hat, mit denen ich die Geräte dort nun doch nutzen kann. So dass ich jetzt ausschließlich dort wieder hingehe.

    Die T-Rena Praxis weiß von allem, möchte mich aber überreden, doch wenigstens an die zwei übrig gebliebenen Geräte zu gehen. Mir ist klar, das können sie dann abrechnen.

    Können mir Nachteile entstehen, wenn ich nach der T-Rena Einweisung nicht mehr hin gehe? Ich habe bei der DRV einen Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente laufen. Sollte sich der Bescheid noch hinziehen zumindest.

    Ich bin jedenfalls hyper unzufrieden, kein Vergleich mit OTT. Auch hatte mir die einweisende Person bei T-Rena gesagt, Gruppe gäbe es nicht dort. Gibt es aber doch! Sind aber sehr viel älter als ich. Ich bin auch nicht sicher, ob es ein Therapeut ist oder eine Hilfskraft.

    Danke Jodelschnecke und Amy48 für eure klare Einschätzung 👍🏻

    Traurig, Amy48 , dass du immer noch Bauchschmerzen hast. So stelle ich mir das bei mir auch vor. Die Hoffnung, dass es grundlegend besser wird, habe ich aufgegeben. Es ist nicht so einfach, nicht alles bezieht sich auf die geminderte Leistungsfähigkeit nach Krebs. Aber gerade die Differenzierung hilft ja. Denn wenn Schwierigkeiten aufgrund der Schwerbehinderung sind, kann man diese mit Hilfe von SB Vertretung und Integrationsamt zumindest verringern. Und da bin ich dabei. Trotzdem werden das Betriebsklima und meine Stelle organisatorisch unangenehm bleiben. Allerdings ist die Suche nach einer anderen Arbeit schwierig, weil ich unsicher bin, was schaffe ich, wie viel Neues kann ich mir zumuten? 🤷🏼‍♀️ Zusätzlich machen mich die Warterei und Unsicherheit (kommt die TEMR wirklich?) kirre. Versuche schon, mich abzulenken.

    Das neue „Angebot“ ist erstmal nur eine Stellenanzeige - und doch nicht ganz optimal von den äußeren Umständen her. Inhaltlich wäre es interessant, aber weniger herausfordernd als das Jetzige. Da bin ich gerade ebenfalls unsicher, merke ich. Gehe ich diesen Schritt „zurück“. „Karriere“technisch wäre das so. Einerseits entlastet die Vorstellung von weniger Verantwortung, andererseits macht es mich sehr traurig, denn wo ich jetzt bin, wollte ich immer hin. Zumindest, was die Aufgaben angeht. Aber teilweise ist die Belastung doch zu hoch. 😔

    Amy48 Was hast du unternommen, um dort rauszukommen?

    Liebe Batzi , liebe Pechmarie84

    Danke für Eure Erfahrungen. Bitte vergesst ihr Beide nicht die Möglichkeit der Teilerwerbsminderungsrente!

    Irgendwie fehlen mir zwei Jahre. Jeder Mensch altert. Jedoch fühlt es sich für mich nicht so an, als sei ich nur zwei Jahre gealtert. Fast alles ist anders, bei mir auch im Außen. Keine Dreifachbelastung mehr wie früher, aber offenbar auch dreimal so wenig belastbar inzwischen! Es fällt mir schwer, mich in dem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allen Dingen, wenn ich etwas Neues anfange, muss ich vorher (meist) entscheiden, schaffe ich das (probieren geht nicht bei Allem). Und das weiß ich, wenige Jahre nach Therapieende, häufig immer noch nicht.

    Nun warte ich auf Reha Bericht und Bescheid zur TEMR. So wurde mir geraten. Dann erst Wiedereingliederung und dann Vertragsänderung. Jedoch bekomme ich mehr und mehr Bauchschmerzen, zurück auf diese Stelle zu gehen.

    Bisher war mein Plan, wenn ich den Bescheid zur TEMR habe, dann kann ich entspannt nach einer anderen Teilzeitstelle schauen. Allerdings schaue ich bereits jetzt (wegen der Bauchschmerzen) und habe eine 20 Stunden Stelle gefunden, die mich anspricht (nach langem Suchen!).
    Mir ist klar, runtergehen auf 20 Stunden, wäre jetzt mein eigenes Risiko. Wozu ich aber unterschiedliche Infos bisher bekommen habe:

    Kann die DRV es mir negativ auslegen, wenn ich vor Bescheiderstellung selbst „Abhilfe geschaffen“ habe, in dem ich eine Teilzeitstelle annehme:?:Die künstliche Intelligenz zumindest sagt: Nein, das könne ich ruhig so machen, zumindest mich bewerben und vor Vertragsunterzeichnung ggf. mit Sozialverband und DRV sprechen.

    Die Frage der selbst gewählten Stundenreduzierung hatte ich schon vor ein paar Monaten, als ich überlegt hatte, aufgrund des ärztlichen Attestes bereits zu reduzieren auf der jetzigen Stelle. Da hieß es, besser nicht! Es ist nur so, dass ich fast keine Stelle bisher gefunden hatte, die infrage käme. Möchte also ungern jetzt eine „ziehen lassen“, in drei Monaten ist sie sicher weg. 🤔

    Lieben Dank Alphabet 💛

    Vielleicht liegt es daran, dass ich aktuell krank geschrieben bin, weil ich auf den Bescheid zur Teilerwerbsminderungsrente warte. So habe ich das Gefühl, alles rauscht an mir vorbei, während ich unnütz zuhause sitze. Dazu kommt die Unsicherheit, was passiert mit meinem Job, wenn ich wieder da bin mit Stundenreduzierung und anderen Einschränkungen 🤷🏼‍♀️
    Muss dazu sagen, dass ich diese Arbeitsstelle erst seit anderthalb Jahren habe und kaum integriert bin dort. Privat merke ich natürlich auch die geminderte Leistungsfähigkeit, aber dort belastet es mich „milder“.

    Liebe Susi-aus-Berlin

    Ich hatte (dieses Mal) Mühe, überhaupt eine MRT Überweisung zu bekommen. Wenn ich nun noch mehr untersucht, also eine teurere Untersuchung möchte, glaube ich kaum, dass das Sinn macht. Macht mir eher Feinde in der Praxis und ich brauche diese Praxis noch (hoffentlich nur noch zur Nach- und Vorsorge, aber man weiß ja nie!)

    Alles Gute für deine Mutter und dich natürlich! 🍀

    Die Zeit danach …

    Nach Abschluss der Therapien und wieder arbeitsfähig dachte ich, ich knüpfe an den Stand vor der Diagnose an. Schon vorsichtig und langsam, aber nun sollte es doch weitergehen.

    Nun, gut zweieinhalb Jahre später, bin ich seit einem halben Jahr dabei, mir einzugestehen und mir zuzustehen: Es ist nicht mehr wie es war. Das ist regelmäßig schmerzhaft. Fühle mich abgehängt vom Leben irgendwie. Würde so gern dazu gehören im Arbeitsleben und privat so fit sein, wie die meisten in meinem Alter. Aber es geht nicht. 😞

    Liebe Vic , liebe Katrin T.

    Ich weiß ja auch nicht 🤷🏼‍♀️

    Bin müde, mich immer zu kümmern und zu entscheiden. Obwohl ich bisher damit gut gefahren war! Bei unsicherem (ohne)Befund würde meine Ärztin mir jede notwendige Untersuchung verschreiben, da bin ich sicher.

    Und Leber usw.untersuchen lassen… wäre schon gut. Dann würde Knochenszintigramm aber unbedingt auch dazu gehören. Wird das auch bei dir gemacht, Vic ? Hmm … das nächste Mal bin ich erst in sechs Monaten wieder zur Krebsnachsorge. Und sie hätte mir das ja eh nicht verschrieben. MRT Thorax wird ja aber wohl nicht nur die Brustwand angeschaut, sondern auch die Lunge. Sieht man nicht die Leber auch auf den Bildern?

    Das wird wohl die letzte "prophylaktische" Überweisung für ein MRT gewesen sein, die ich bekommen habe.

    Heute hieß es nun von der Ärztin, man könne beim Tasten genauso einen Tumor entdecken wie im MRT. Meine Frage, wie es denn mit einem Tumor hinter einem Muskel (im Brustbereich) sich verhalten würde, beantwortete sie mit: Nach z. B. der Leber wird ja auch nicht regelmäßig geschaut, Metastasen dort also auch nicht erkannt werden. Anderseits meinte sie, sie könne mich schon verstehen, andere Frauen bekommen jährlich eine Mammographie, ich ja nicht.
    Die Radiologiepraxis untersucht mich nur mit MRT, wenn auf der Überweisung "Verdacht auf Rezidiv" steht; "für Ausschluss von Rezidiv" ist hingegen nicht ausreichend. Meine Ärztin meint, sie müsse nun die Unwahrheit hinschreiben. Weiß ich ja, war doch aber vorher nicht anders.

    Ihre aktuellen Aussagen widersprechen sich jedenfalls mit denen von vor zwei Jahren circa. Ich habe den Eindruck, die Leitlinien und vor allem ein Spardruck lassen sie so handeln. Und da sie mich nicht beunruhigen möchte, sagt sie vielleicht, durch Tasten würde man (oder sogar ich!) das genauso erkennen.

    Da ich nun heute abgetastet wurde (o. B. :thumbup:), möchte ich das MRT erst in vier Monaten oder so haben. So macht das für mich Sinn. Mit "Verdacht auf Rezidiv" auf der Überweisung wäre dass allerdings eher sinnlos. Oh man! X/