Schön das du wieder zu Hause bist. Dann erhole dich gut und mach die Tage etwas langsamer. Liebe Grüße
Beiträge von Blume78
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Liebe Dilara16
herzlich willkommen hier.
Es tut mir sehr leid dass du in diesem jungen Alter mit Krebs betroffen bist.
Ich selber hatte vor etwas über 5 Jahren auch ein schwarzes Melanom, aber mit 0,5 mm.
Nach dem ersten Schnitt, wenn das Muttermal bösartig ist, folgt immer eine Nachexzision. Es wird ein Sicherheitsabstand von meist 1 bis 2 cm rund um die alte Narbe weggeschnitten. So wird sichergestellt, dass keine Krebszellen im Gewebe zurückbleiben. Da beim ersten Schnitt bei dir ein R1 erreicht wurde, muss so oder so nachgeschnitten werden. R1 bedeutet das die Schnittränder nicht frei waren, also der Tumor nicht vollständig entfernt wurde.pT2a ist dein Stadium, da dein Melanom eine Dicke von 1,3 mm hatte. Deshalb ist es absolut notwendig deine Lymphknoten zu untersuchen. Während der OP wird der Wächterlymphknoten entnommen und im Labor untersucht ob sich bereits Krebszellen vom Tumor gelöst haben.
Ich hoffe das du jemanden hast der dich durch diese schwere Zeit begleitet. Du kannst auch deine Hautklinik bzw. deinen Hautarzt nach
psychoonkologischer Unterstützung fragen.
Hast du Fragen, Kummer oder Ängste dann kannst du das hier rauslassen. Wir hören dir zu.
Alles Liebe und Gute für dich. -
Liebe Adriane66
es freut mich das du deine OP nun hinter dir hast. Ich hoffe das sich deine Blase schnell wieder beruhigt.
Hast du schon irgendeine Info darüber ob die Lymphknoten sauber waren? Aber ich denke, wenn sie es nicht wären, hätte dir das der Arzt auch gesagt. Ich wünsche dir eine schnelle Genesung. -
Alles Gute für die OP ❤️
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Ach Mensch, es tut mir sehr leid das ihr so einen massiven Rückschlag verkraften müsst.
Ich wünsche deiner Frau von Herzen eine schnelle und komplikationslose Wundheilung. -
Liebe Adriane66
wie war denn dein Gespräch heute? Ich hoffe das dir die Aufklärung etwas die Angst nehmen konnte?
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Liebe Gloria G
Auch wenn wir uns nicht kennen, musste ich ganz schön schlucken und dein Post macht mich traurig zu lesen dass es dir so schlecht geht. Deine Entscheidung, die Chemotherapie abzubrechen, zeugt von unglaublich viel Mut und tiefer Selbstfürsorge. Lebensqualität und schöne, friedliche Momenten sind so viel kostbarer als ein unendlicher Kampf gegen die Nebenwirkungen und keine Besserung. Es ist deine Zeit, dein Körper und dein absolut richtiges Recht zu sagen: Ich kann und ich will nicht mehr.
Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass du liebe Menschen um dich hast, die dich auf diesem Weg begleiten, und dass euch noch viel gemeinsame, kostbare Zeit für schöne Momente geschenkt wird. -
Hallo Lebenswillen
herzlich willkommen hier.
Ich kenne mich mit Brustkrebs nicht gut aus und kann dir dazu nichts antworten. Wünsche dir aber mit anderen Betroffenen hier einen guten Austausch.
Mit der OP hast du auch schon einiges geschafft. Ich finde es immer schön zu lesen, wenn Menschen den Weg zum Sport finden. Versuche da auch am Ball zu bleiben, da es wirklich gut tut, nur bekomme nicht immer leicht den Hintern hoch.
Was ich aber gerne Fragen würde, du hast dich gegen eine Chemo entschieden. Bleibst du auch bei der Entscheidung, wenn der Endpredict Test ein hohes Rückfallrisiko ergibt?
Liebe Grüße -
Jetzt habe ich angst ein bestrahrung zum machen nach ich habe erfahren das man ein Angiosarkom bekommen kann 0,1% ist immer noch 0,1
Ja, aber das ist äußerst selten im Becken. Jetzt betrachte es von der anderen Seite denn zwar 99,9 % bekommen es nicht.
Ohne Bestrahlung, das der Krebs wieder kommt liegt deutlich höher als die 0,1% in der Regel bei 20%, 30% oder mehr.
Also was macht dir eher Angst die 0,1% oder 30% das der Krebs ohne Bestrahlung zurück kommt? -
Weißt du warum die Gabe auf 3 Jahre beschränkt ist? Das Risiko eines Rezidiv endet ja nicht nach 3 Jahren, sondern besteht weiterhin.
Bekommst du nach der Studie das Medikament weiterhin, etwas anderes oder gar nichts mehr?
Beim Googlen bin ich auf folgenden Link gestoßen, der die unterschiedlichen Studien und Kliniken die daran teilnehmen auflistet. Das dürfte für alle Interessant sein die an einer Studie teilnehmen möchten:
Eine Fortführung über 3 Jahre hinaus bringt statistisch keinen zusätzlichen Überlebensvorteil. Je länger das Medikament eingenommen wird, desto höher wird das Risiko für Langzeitschäden am Knochenmark.
Es handelt sich ja hier um eine Erhaltungstherapie. Bei einer Erhaltungstherapie steht die Nutzen-Risiko-Abwägung immer an erster Stelle, um den Körper nicht mehr zu belasten, als es therapeutisch sinnvoll ist.
Nach der Erhaltungstherapie gibt es keine weiteren Medikamente, denn das Ziel einer Erhaltungstherapie ist ja danach keine Medikamente mehr zu benötigen.
Natürlich endet damit nicht die Kontrollen. Man geht weiterhin zur Krebsnachsorge.Lies dir die Prima-Studie durch, denn die ist die Vorgängerstudie.
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Hallo ihr Lieben ❤️
eure Daumen haben gewirkt 😘 Vielen Dank dafür.
Meine Krebsnachsorge bei meiner Gyn war unauffällig.
Liebe Grüße -
Liebe Angstich
Bei dichtem Gewebe ist die MRT-Empfehlung reine Routine-Vorsicht, kein konkreter Krebsverdacht an anderen Stellen.
Kannst du versuchen deine Gedanken umzulenken dass das MRT dazu dient die Diagnose abzusichern und nicht um weitere Stellen zu finden.
Alles Gute dir. -
Eine Frage zur Drainage nach der OP. Wie ist eure Erfahrung damit? Meiner Frau wurden 33 Lymphknoten entfernt. Diesen Donnerstag ist die OP zwei Wochen her und ihre Bauchdrainage produziert immer noch über 1 Liter milchige Flüssigkeit pro Tag. Laut Krankenhaus wäre das noch im Rahmen durch die fehlenden Lymphknoten, jedoch wird sie allein deswegen noch nicht entlassen.
Nächste Woche startet theoretisch die Chemo in einer anderen Stadt und wir hätten am kommenden Montag unser Chemo-Erstgespräch dort, aber da wir deswegen nicht entlassen werden steigt die Nervosität und bei meiner Frau die physische Belastung.
Ich hatte zwar kein Eierstockkrebs sondern Gebärmutterkrebs Figo3c, aber auch die große Bauch-OP. Mir wurden 60 Lymphknoten entnommen. Die Wundheilung verlief in meinen Augen recht schnell so das nach ich glaube 8-9 Tagen die Drainage gezogen werden konnte. So viel Flüssigkeit hatte ich in meinem Beutel nie.
Das ihr da jetzt nervös seid, da am Montag das Chemogespräch ansteht kann ich gut verstehen. Aber wenn es sich um ein paar Tage oder eine Woche verschiebt ist das nicht dramatisch. Denn die Chemo kann eh erst starten wenn die Wundheilung gut abgeschlossen ist und man sich auch einigermaßen von der OP erholt hat. Langfristig gesehen ändert das nichts an der Prognose.
Zwischen meiner OP und Beginn der Therapie lagen ca. 5-6 Wochen.
Dann drücke ich euch die Daumen das die Drainage bald gezogen werden kann. -
Hallo liebe Frau Eichhorn ,
ich habe seit fast 11 Jahren immer Mal mit Zervixkarzinom zu tun.
Hatte auch schon Radiochemo ,16 mal Chemo,Brachytherapie ,2 Jahre Bevacizumab und momentan seit 2022 Pembrolizumab.
Morgen muss ich zum PET CT zur Kontrolle der Therapie mit Pembrolizumab.
Du bekommst Pembro als Erhaltungstherapie oder? Gibt es einen Grund warum du zum PET mußt? Bist du nicht seit 2022 Metastasenfrei?
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Liebe Blume78 ,
was du beschreibst, klingt furchtbar. Man wird wach und anstelle 4 kleiner Schnitte hat man einen Bauchschnitt und alles ist noch furchtbarer als gedacht. Das schockiert mich gerade sehr und ich bin gespannt, ob ich beim Vorgespräch auf diese Variante hingewiesen werde.
Das muss ein traumatisches Erlebnis gewesen sein.
Liebe Grüße
Ach du meine Güte. Das wollte ich natürlich nicht erreichen dass du jetzt so erschrocken bist.
Ich finde es persönlich sehr wichtig im Vorfeld genau über die OP aufgeklärt zu sein.
Leider wurde ich vor der OP nicht so ausführlich aufgeklärt, da man anscheinend davon ausgegangen ist der Tumor würde sich nur in der Gebärmutter befinden. Das nach positiven Lymphknoten auf eine offene OP gewechselt wird habe ich dann tatsächlich erst nach der OP am eigenem Leib erfahren. Daraus wurde dann eine OP von über 5 Stunden.
Nachhinein betrachtet ist das natürlich nicht schön diese Aufklärung nicht vorher gewusst zu haben, trotzdem bin ich sehr froh und dankbar das so gründlich operiert wurde.
Deshalb frage genau beim Aufklärungsgespräch wie es weiter geht sollten die Lymphknoten positiv sein.
Es tut mir leid zu lesen, dass du solche Ängste hast und auch bereits normale Untersuchungen eine Tortur für dich sind.
Hast du denn die Möglichkeit oder ziehst evtl. in Betracht die Hilfe von Psychoonkologen zu nehmen.
Ich hoffe auch das du eine nahestehende Person hast die dich durch diese schwere Zeit begleitet.
Vielleicht hilft dir auch der Gedanke, alles was die Ärzte jetzt tun werden soll dein Leben retten und dir nicht schaden.
Liebe Grüße -
Liebe Adriane66
ich bin selbst von Gebärmutterkrebs betroffen.
Ich erzähle dir gerne meinen Ablauf:
Im August 2024 hatte ich eine Ausschabung. Es sollte eigentlich nur ein harmloser Polyp in der Gebärmutter entfernt werden. Drei Ärzte haben haben im Ultraschall einen Polypen gesehen.
Also ging ich mit einem recht guten Gefühl zur Ausschabung.
Nach der OP kam die Ärztin zu mir und sagte ganz trocken: das war kein Polyp, das sah eher nach Krebs aus. Aber wir warten den Befund ab.
Wuuuuuums, das saß erst mal. Wie unsensibel den Patienten so etwas direkt in der Aufwachphase nach der OP so etwas an den Kopf zu schmeißen, wenn man noch nicht mal richtig wach ist. Konnte leider keine Fragen stellen, denn so kurz wie sie am Bett war war sie auch schnell wieder weg.
Also ca. 7 Tage gewartet bis der Befund da war und den Krebs bestätigt hat.
Die OP wurde relativ schnell nach wenigen Tagen später angesetzt.Wenn man in der Narkose liegt wird vorher erst ein Staging gemacht. Es werden gezielt die Lymphknoten im Becken untersucht bzw. die Wächterlymphknoten entfernt und sofort noch während der Operation per Schnellschnitt im Labor untersucht. In dieser Zeit läuft die OP nicht weiter bis das Ergebnis der Lymphknoten da ist.
Ist das Ergebnis negativ wird die Gebärmutter per Laparoskopische Hysterektomie entfernt.
Sind die Lymphknoten positiv wird sofort zur Laparotomie also zur großen, offenen OP über den Bauchschnitt gewechselt. In der OP wird nicht nur die Gebärmutter entfernt sondern auch großräumig Lymphknoten im Becken und entlang der Hauptschlagader. Damit wird den Krebszellen der wichtigste Weg zur Streuung weggenommen, bevor sie andere Organe erreichen können.
Auch das große Bauchnetz wird entfernt, da sich dort gerne Krebszellen einnisten. Sowie die Eierstöcke, Eileiter und der Gebärmutterhals.
Mir wurden ca. 60 Lymphknoten entnommen und davon waren 3 Wächterlymphknoten mit Mikrometastasen befallen.
Meine Tumorbiologie: Ki-67-Wert von 70%, bedeutet schnell wachsender und teilungsaktiver Tumor also ein G3,
Wildtyp, dmmr/Msi-h und L1cam unter 10%. Die Gebärmutter war L0 und V0. Die OP war eine R0 also es konnte alles im gesunden entfernt werden. Das ist äußerst wichtig für die weitere Prognose.
Danach das volle Programm gehabt. Kombinierte Radiochemotherapie.
5,5 Wochen täglich (außer WE) zur Bestrahlung mit zwei Chemos die stationär gegeben werden, ca. 2-3 Tage Aufenthalt im KH. Nach einer kurzen Erholung dann die Chemo mit 4 Zyklen alle 6 Wochen.
Und je nach Tumorart und Stadium gibt es seit Ende 2024 eine vielversprechende Immuntherapie als Erhaltungstherapie. Die Erhaltungstherapie dauert je nach Stadium 12-24 Monate alle 6 Wochen. Ich habe mich für die 24 Monate entschieden um maximal alles auszuschöpfen was geht.
Ich habe noch 3 Infusionen vor mir und bin weiterhin ohne Rückfall.
Jetzt hab ich so viel Text geschrieben und man könnte meinen, das hört sich wie ein Spaziergang an. Aber so einfach wie es sich liest war es nicht.
Das Schlimmste was wir hier alle kennen ist das Warten auf Befunde.
Ich bin damals offen mit meiner Erkrankung umgegangen. Als es jeder wusste, habe ich mich aber zurück gezogen während der gesamten Zeit meiner akuten Therapie. Ich hatte 3 enge Freundinnen in der Zeit die mich unterstützt haben und natürlich meine Familie. Alles andere war mir zu viel.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen das du mit der „kleinen“ OP davon kommst.
Hast du Fragen zur OP oder sonstige oder magst einfach deine Sorgen und Kummer loswerden dann schreib hier einfach los.
Wir können alle sehr gut nachvollziehen was du gerade durchmachst.
Liebe Grüße -
Hallo ranita
die OP ist ja nun schon vier Wochen her und das ist natürlich sehr nervenaufreibend, wenn noch nicht alle Ergebnisse bzw. Befunde da sind.
Das dauert aber ganz schön lange in deinem KH. Bei mir war in ca. 10 Tagen alles da.
Ich drücke dir dann die Daumen, dass du am Montag endlich Bescheid bekommst wie es weiter geht.
Melde dich doch gerne danach, falls du Fragen hast, da ich das alles auch hinter mir habe.
Liebe Grüssd -
Ich hätte auch einen Tipp für die Lagerung von Zitronensaft.
Ich habe eine Zitronenpresse mit Glas. Direkt auf dem Glas ist die Zitronenpresse. Ich presse mehrere Zitronen aus und der Saft fällt direkt ins Glas. Dann stell ich das Glas in den Kühlschrank und so hält sich das mehrere Tage. Die Presse auf dem Glas dient dann auch als Deckel und der Saft lässt sich durch eine kleine Öffnung ausgießen. Finde das so sehr praktisch. -
Mein Onko sagt, Krebszellen benötigen zwar Zucker, aber die Krebszellen lassen sich durch Zuckerverzicht nicht aushungern.
Wenn man es tatsächlich schaffen würde zuckerfrei zu leben, würde der Körper selbst das benötigte Zucker herstellen und zwar über die Leber. Denn auch gesunde Zellen wie unser Gehirn und die Blutkörperchen benötigen Zucker zum überleben.Das heißt natürlich nicht, dass man Zucker in Unmengen essen sollte. Denn zu viel Zucker schadet allgemein dem Körper.
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Liebe Kirschbluetenregen
was für eine unglaublich erlösende und wunderbare Nachricht. 🥳
Ich habe beim Lesen eine richtige Gänsehaut bekommen und freue mich von ganzem Herzen mit dir und deiner Mama!
Für die Tumorkonferenz nächste Woche und das der Pneumologe den Befund auch nochmal bestätigt drücke ich euch ganz fest die Daumen.
Die große OP hatte ich auch. Die Lymphknoten werden großzügig ausgeräumt im Becken bis hoch zur Hauptschlagader und das Bauchnetz wird entfernt. Die Entfernung dient dazu um den Bauchraum zu „reinigen“ von den wahrscheinlichsten Ausbreitungswegen des Tumors und natürlich zu schauen ob nicht schon etwas sich vom Tumor gelöst hat.
Aber jetzt könnt ihr erstmal tief durchatmen und nutzt das Wochenende um neue Kraft zu tanken.
Liebe Grüße