Hallo,
ich suche heute mal einen Rat. Ich bin neu hier. Ich bin 50 Jahre, im Januar das erste Mal zur Mammographie gewesen und man hat dort eine B3 Läsion in der rechten Brust festgestellt, also zum Glück noch kein Krebs, aber mit hohem Potential sich dazu zu entwickeln. OP im März. Danach, auf Grund familiärer Belastung, einen Gentest gemacht. Ergebnis BRCA2. Für mich stand fest Eierstöcke und Eileiter werden entfernt. Bei der ersten Vorsorgesonografie der Brüste im Juli wurde etwas festgestellt, im August die Gewissheit es ist Krebs. Her2 neg, hormonpositiv, T1, G2 KI67 10-15%. Da die Eierstöcke und Eileiter entfernt wurden und gleichzeitig mit Letrozol begonnen wurde, konnte bei der OP im Sep. schon ein KI von unter 5% festgestellt werden. Ich hatte mich aber trotz allem für eine komplette Mastektomie entschieden. Einmal um möglichst alle Risiken auszuschließen und auch aus Angst vor Bestrahlung und Chemo und auch Angst vor einem Rezidiv. Also man sollte meinen jetzt wird alles gut. Pustekuchen. Der Genexpressionstest hat einen Score von 32 ergeben und da wird Chemo empfohlen. Nun bin ich hin und her gerissen. Ich habe wahnsinnige Angst davor. Es soll 4x EC und 12x Paclitaxan gemacht werden. Ich habe da schon so viel schlimmes gelesen. Ausserdem ist der Nutzen wohl nur 10%! Und ich weiß nicht, ob man nicht meine ganz persönliche Situation betrachten sollte? Wart ihr eventuell in einer ähnlichen Situation? Kann mir wer helfen? Viele Grüße A.