Beiträge von IBru

    Dieses hin und her macht mich Wahnsinnig.

    Manchmal ist es besser, erst hinterher die Einschätzung zu hören… Das Labor von dem entnommenen Gewebe bringt hoffentlich Klarheit.

    Glückwunsch 🎉 , dass du den ersten Schritt geschafft hast und viel Geduld mit den Drainagen!

    Lass sie nicht zu früh ziehen. Das ist besser für die Heilung ohne Flüssigkeitseinlagerungen. Bei mir war es erst bei 20 ml/Tag. Ich wurde mit Drainagen entlassen.

    Und schön Brustbein nach vorne strecken (Medaille/Kette), Schultern nach hinten, Schulterblätter nach unten ziehen. Der „Schürzengriff“ hilft dabei.
    Später hilft der Nackengriff bei der Medaillen-/ Kettenübung, die Brustmuskulatur zu dehnen.
    Diese beiden Übungen kannte ich bei meiner OP leider nicht.

    In der Regel kommt eine Physio dazu und gibt ein Blatt mit Übungsmöglichkeiten mit.

    Malschauen

    Vielleicht ist bei dir die sogenannte Switchtherapie geplant. Dabei wird nach 2 Jahren Tamoxifen auf einen Aromatasehemmer gewechselt.
    Frag doch beim nächsten Besuch einfach die Ärzte.

    Wieviel Prozente die jeweiligen Therapie in Ranking letztendlich „besser“ sind ist glaube ich hinfällig. Wichtig ist die sie möglichst die empfohlene Zeit durchzuziehen.

    Ich habe ebenfalls schon vor der Bestrahlung begonnen.

    Es gab früher die Ansage erst nach der Bestrahlung zu beginnen. Grund war die Sorge vor Nebenwirkungen, die bei beiden Behandlungen unabhängig von einander auftreten kann. Bei der Antihormontherapie (AHT) kann es trotz bereits überstandener Menopause wieder zu Wechseljahrsbeschwerden kommen. Bei mir war und ist alles gut erträglich.

    Mir wurde gesagt, dass der Krebs in meinem Fall schon so lang in mir drin war, dass die vier Wochen keinen Unterschied in der Therapie machen. Trotzdem habe ich wie gesagt schon vor der Bestrahlung begonnen.

    Die Bestrahlung ist gegen eventuell nicht sichtbare Krebszellen, die deshalb bei der OP nicht entfernt werden konnten.
    Die Antihormontherapie soll sich um eventuell bereits im Körper zirkulierende Zellen kümmern.

    So hat Frau zusammen mit der OP 3 Standbeine gegen ein Wiederaufflammen der Krankheit.

    Hamburgerin

    Du kannst das nach deinem Gefühl entscheiden.
    Wichtig wäre dabei nur dann zeitnah nach der Bestrahlung zu starten.

    Denn die 3 er Kombi in der Behandlung von hormonellem Krebs ist ein lang erprobter, bewährter und durch Studien bestätigter Schutz vor Rezidiven und Metastasen.

    Pharmaliese75
    Es ist nicht zu verwechseln Gentest (BRCA) und genomischer Test (Oncotype)
    Momentan kommst du durch anklicken des Wortes Gentest noch auf den Beitrag. Wenn das gelöscht werden sollte, findest du ihn auf der Seite Ma.mam.a.online.de unter dem Titel Biomarkertests bei Brustkrebs: Was ist das?

    • Bei BRCA hast du bedauerlicherweise an sich sowieso ein höhere Risiko noch andere Krebsarten zu bekommen. Die Empfehlungen der Leitlinien sogar noch weiter. Eileiter und Eierstöcke hast du ja bereits entfernen lassen und dich auch zur Mastektomie entschieden.
    • Der Oncotype beruht auf vergleichende Angaben mit anderen Patientinnen mit vergleichbaren Biomarkern. Ab dem Score von 26 gilt eine klare Nutz- Empfehlung.
    • Deine Ergebnisse sagen also hier jedes für sich: Chemo-Empfehlung.


    Genau dafür ist der Oncotype gut: Bei niedigem KI67 Wert das Risiko trotzdem realistisch einzuschätzen.
    Dazu musst du bedenken, dass es vermutlich noch wenige Vergleichspatienten in dem Topf/Pool gibt, da er bisher nicht für die BRCA Patientengruppe vorgesehen ist.
    Bei den Therapien geht es darum möglichst alles Krebstechnische und damit eine weitere Ausbreitung zu eliminieren. Egal ob OP, Bestrahlung, Spritzen-/ Tablettentherapien oder eben Chemo. Dazu hast du momentan noch die Chance.

    Diese Entscheidung bei diesem kleine KI64 Wert zu treffen würde mir auch schwer fallen.
    Allerdings würde mir der Oncotype Recurrence Score zu denken geben und die vermeindliche Läsion, von Januar, die sich bereits im August als Krebs entpuppt hat.
    Hast du mal wie oben bereits aufgezeigt beim KID angerufen?
    Dort hast du Ärzte, die auf die neusten Studienergebnisse zugreifen können. Auch heute am Feiertag.
    Auch auf der Oncotype Seite hat es eine Kontaktmöglichkeit für Fragen zu dem Test. Dort kann man vielleicht mehr zu deiner speziellen Kombi sagen.

    IM Forum habe ich noch diesen Beitrag gefunden
    <a href="MonarchE & ADAPTlate-Studien (III): Adjuvante endokrine Therapie + Abemaciclib bei frühem HR+ HER2- Brustkrebs">MonarchE &amp; ADAPTlate-Studien (III): Adjuvante endokrine Therapie + Abemaciclib bei frühem HR+ HER2- Brustkrebs</a>
    Bei Beitrag *35 schreibt ein Forumsmitglied, dass bei ihr nach Chemo wegen BRCA aus was für einem Grund auch immer ein Oncotype
    gemacht wurde. Da sie seit 2022 im Forum nicht mehr aktiv war, gehe ich davon aus, dass es ihr gut geht.

    Ich wünsche dir genügend Klarheit und Verständnis, um deine Entscheidung nicht nur aus dem Herzen heraus zu treffen.

    die unterschiedlichen Meinungen

    Die andere Meldung scheint wissenschaftlich nicht fundiert zu sein. Ist aber auch egal.

    Ihr macht das sehr gut. Es schadet nie in der Therapie die Augen offen zu halten und auch mal nach dem warum zu fragen.
    Die Behandler auch über komplementär eingenommene Substanzen zu informieren. Es könnte ja doch mal was dabei sein, was nicht passt.

    Mach dich ansonsten nicht zu verrückt. Den Hinweis oben auf das CYP 450 habe ich dir mehr als Lesestoff gedacht.

    Du schreibst ja von deiner Arbeitsstelle im medizinischen analytischen Labor, in das du wieder hin möchtest.
    Behalte das Ziel schön im Auge 🤗 Das ist einer von mehreren Eckpfosten, um es auch zu erreichen! 💪🏻

    Bertha das ist eine andere und gut, dass sie mal wieder geteilt wird.

    RidingGeli es sind nicht alle Herz Medikamente. Nur die, die den selben Stoffwechselweg nehmen. Und die meisten Menschen merken nichts. Aber interessant, dass dein Kardiologe ein Auge für sowas hat.

    Malschauen das weiß ich leider nicht. Glauben wir mal der KI 😉 Gut das Girasole das Thema aufgebracht hat und dass Ärzte gefragt werden. Denn diese Info scheint was neueres zu sein. Bei der Internetrecherche kommen auch widersprüchliche Angaben zu Knoblauch und Krebs.

    Ich selbst finde das auch sehr spannend und interessiere mich sehr für die wirkweise von zytostatika und Antikörper.

    Es gab mal einen anderen Thread über Wechselwirkungen bei Medikamenten. Da ich den nicht finden kann poste ich dir hier.

    Bein Interesse zu dem Thema gibt es mittlerweile einen Artikel in einer "sonnenfarbenen" Liste unter dem Titel CYP-450-Interaktionen .
    Dort ist auch für einen Laien verständlich erklärt, warum der gegenseitige Einfluss bei einigen Medikamenten eine Verstärkung bringt, bei anderen aber die Wirkung abschwächt.

    Bei mir war das bei der Einnahme von Tamoxifen ein großes Thema, mit dem ich alleine gelassen wurde. Unter Letrozol scheint alles im grünen Bereich. Nur Candesartan scheint bei mir durch Ibuprofen beeinflusst zu werden. Während ich Ibu einnehme, ist der Blutdruck wie ohne Blutdrucksenker.

    Malschauen - Vielen Dank! 🤗 Ich gehöre noch zu den Dinosauriern 🦕 mit den neuen Medien und bin auf die Idee gar nicht gekommen! 😄
    Das klingt schonmal logisch.

    Aus der Zeit davor kann ich noch beisteuern, das es an der Art wie liegt, wie das Medikament wirkt, dass der gleiche Einfluß (in dem Fall Knoblauch) mal zu einer Beschleunigung und mal zu einer Verlangsamung bei den Medikamenten führen kann.

    Die Wirkung von anderen Stoffen können den Stoffwechsel „induzieren“ oder Inhibitoren sein.

    Redcurl

    Das stelle ich mir so vor

    • Metastasendiagnose - Schock
    • die Behandlungen setzen ein - Kampfmodus
    • Nachricht stable disease -großartig
    • Ruhephase - Kopfkino geht los

    Mir scheint ein Durchhänger in der Situation nur allzu verständlich!

    Ich gebe dir mal den abgewandelten Buchtitel einiger deiner Mitstreiterinnen an die Hand:
    Du wirst lernen den Drachen 🐲🐉 zu reiten! 😘

    Es ist nicht das Leben jetzt, davor oder danach. Es ist noch immer DEIN LEBEN.

    Was mich erschreckt ist die Tatsache, dass du schon soweit durchmetasiert bist, bis es entdeckt wurde. Und ob sowas nicht doch verhindert hätte werden können.

    keine hochdosierten Knoblauchpräparate

    Knoblauch scheint bei hoher Dosierung blutverdünnend zu wirken. Wo diese anfängt und therapierelevant wird, müsste man raussuchen.

    Mit
    knoblauch wechselwirkung mit medikamenten
    findet sich ein Eintrag bei Pharmaw.k. Schwe*i*z

    Eine Chemo habe ich dort nicht gefunden.
    Wechselwirkungen werden hauptsächlich angezeigt mit Blutverdünnern. Außer dem wird irgendwo ein Medikament bei Transplantationen oder eins bei HIV erwähnt. Bei Blutdrucksenkern gibt es so viel verschiedene Wirkweisen, dass es nur bei bestimmten gelten könnte u.s.w.

    Pauschalisieren ist nie gut. Der einfachste Weg wäre das dort nachzufragen, wo Dir das gesagt wurde

    Melly26

    Willkommen hier im Forum (der Laien… 😉)

    Die Zeit der Diagnostik erfordert sehr viel Geduld und jetzt braucht ihr nochmal was davon. Ich kann deine Aufregung verstehen und mir vorstellen wie sehr diese Wartezeit an den Nerven zerrt.

    Aktuell ist der Status der Lymphknoten noch „suspekt“ und alle Überlegungen bezüglich der 2. Brust sind einen Schritt zu weit.

    Das „saubere“ CT ist in Bezug auf Fernmetastasen wirklich eine SEHR gute Nachricht,

    Die Lymphknoten nahe der erkrankten Brust zählen in der Regel zum Ersttumor.
    Bei gleichzeitiger Erkrankung beider Brüste kann ich mir vorstellen, dass die Frage einer Metasierung gar nicht gestellt wird.
    Der Tumor wächst vermutlich schon sehr lange. Dessen Größe im Verhältnis zum Wachstumsfaktor (Ki-67) lässt auch mir als Laie diesen Schluß zu.

    Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass die Ärzte viele Pfeile Köcher haben und sich in einer Tumorkonferenz beraten welcher/welche angewandt werden.
    Stellen mit befallenen Lymphknoten werden zudem in der Regel am Ende der anderen Behandlungen bestrahlt, um einer Fernmetasierung entgegen zu wirken.

    Also Kopf hoch, macht am Wochenende was schönes, um euch abzulenken. Nächste Woche bekommt ihr vermutlich Antwort und dann schon bald einen Fahrplan, was empfohlen ist.

    Malschauen

    Lass das mal mit dem Zusammenklappen…

    Die Länge und verminderten Stunden in der Widereingliederung legst du zusammen mit dem Sozialdienst oder in anderen Fällen Hausarzt fest. Man KÖNNTE eine Eingliederung verlängern. Dafür braucht es aber eine gute Begründung UND das Einverständnis sowohl von Arbeitgeber und Krankenkasse. Das kann also auch abgelehnt werden.
    Außerdem gibt es in der Eingliederung nur Krankengeld.

    Krankengeld gibt es maximal 76 Wochen innerhalb der 3 Jahres Blockfrist (eigenes Thema im Forum oder B.etan.t)
    Fristen bei erneuten Krankschreiben kenne ich nicht, kannst vielleicht in der oben genannten Quelle finden.

    Die Urlaubstage für die Zeit der bisherigen Krankschreibung sind noch gültig. Bei meinem Arbeitgeber war sie immer bis zu drei Monate bis im darauffolgenden Jahr zu nehmen.

    Er hat mir dann zugestanden, dass ich einen Teil davon auch als ein Tag Urlaub je Woche abbummeln darf. So hatte ich einen sanften Einstieg und Zeit noch verbliebene Arzttermine wahrzunehmen.

    Da käme mir eine Reha oder ahb im Anschluss echt ungelegen. So 3 Monate später könnte es dann eventuell gehen.

    Die AHB (ist auch Reha) startet maximal 5 Wochen nach Ende der Behandlung.
    Sie ist geschickt, wenn man wieder arbeiten möchte, weil sie von dem letzten Behandler und die Eingliederung dann aus der AHB heraus beantragt wird.
    Dadurch hat man wenig Arbeit mit Ausfüllen der Formulare oder zusammentragen der Arztberichte. Sie steht einem einfach zu.

    Wird eine Reha beantagt, kann es je nach Klinik passieren, dass man 1/2 Jahr Wartezeit hat. Wobe du Glück haben könntest, weil über Weihnachten Silvester manchmal Plätze frei sind, dann aber durch die Feiertage viel ausfällt.
    Der zugeteilte Rehabeginn lässt sich nach Rücksprache mit der Klinik um einer gewisse Zeit verschieben. Das geht bei der AHB nicht.

    Aussagekräftie Infos finden sich im Internet unter b.tan.t.

    Ambulante Reha MUSS man nicht machen. Sie ist von Vorteil, wenn man nicht 3 Wochen von zuhause weg sein will.

    Mir hat der Abstand gut getan. Ambulant war ich orthopädisch während Corona. Da hatte es auch seine Vorzüge.

    hatte ich plötzlich ein bisschen Blutung bzw. Schmierblutung.

    Hallo und Willkommen hier abcd ,

    das kann durchaus sein, denn soweit ich mich erinnere kommt es beim Start mit Zoladex ironischerweise erstmal zu einem Anstieg bei der Hormonproduktion, bevor er fällt.

    Bei mir gab es trotz bereits länger anhaltendendem Menopausenstatus mal eine Schmierblutung, die auf trockene Schleimhäute zurückgeführt wurde. Das konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen, ist aber auch nicht wieder aufgetreten getreten.

    PS: Ich sehe gerade, dass oben die „Entzugsblutung“ schon erwähnt ist. Macht nichts - doppelt hält besser. 🙂

    GENTEST:
    Ist teuer, und das Ergebnis bringt einem nur wirklich was wenn man Non-Metabolisierer ist.
    Das es gar nicht da ist ist eher selten, kommt aber vor.
    Über dieses Gen gehen auch viele andere Medikamente.

    ENDOXIFENSPIEGEL:
    zeigt einem nach ein paar Monaten, ob der Stoffwechsel funktioniert.

    Wenn unklar lässt sich immer noch der andere Test nachschießen. Der ist bei der Wirkung von Psychopharmaka eher bekannt.

    @Angsthase - Angst ist hier nicht nötig, weil in der Regel Tamoxifen als Monotherapie nur bei Tumorformeln gegeben wird, wo das Kind nicht gleich in den Brunnen fällt.

    Die Messung vom Endoxifenspiegel ist nicht einmal nach den Leitlinien. Hilft aber das Kopfkino zu beruhigen. So war das zumindest bei mir.

    …man auch auf die tolle Idee kommen, dass ich vorher einen Monat lang eine Antihormontherapie mache.

    Nun ist es aber so, dass ich seit der Diagnose Panik vor der Antihormontherapie habe!

    Das ist eine üblich Methode/Studie, um zu sehen, wie stark der Tumor davon beeinträchtigt wird. Manche schrumpfen dadurch auch schon.

    Panik sollte man eher davor haben, dass ein Tumor streut.

    bonniepumpkin

    Die einzigen festen Indikationen für die Angleichung, die mir gerade im Kopf sind:

    Bei BRCA (familiärem Brustkrebs) wird sogar empfohlen die 2 Brust auch zu entfernen, bzw. durch ein Implantat zu ersetzen.

    Entsteht bei einer BET (brusterhaltenden OP) ein zu großer Unterschied zwischen beiden Seiten haben die Krankenhäuser wohl auch eine Möglichkeit zur Abrechnung.

    Für deinen Fall habe ich nichts gefunden. Dafür aber mit der Suche

    Brustverkleinerung Indikation kk

    Das wird vermutlich aber eine harte Diskussion mit der Krankenkasse, deren positiver Ausgang für dich nicht gewährleistet ist.

    Ich verstehe dich sehr gut. Wie unfair ist es, dass man darüber nicht selbst entscheiden darf.
    Solltest du die Kraft haben dafür zu kämpfen, mach das.
    Ob 6 Monate dafür langen ungewiss.
    Selbst bezahlen, wie oben erwähnt ist eine gute, nervensparende Lösung. Leider nicht jedem möglich.

    Jetzt aber erstmal alles Gute für und Fokus auf die OP in 2 Wochen! ✊🏻💪🏻

    Bollo
    14. März 2018 um 13:42


    Jupp, da gibt es was zu beachten. 76 Wochen innerhalb von 3 Jahren wegen einer Krankheit incl. der 6 Wochen Krankschreibung.

    Je nach RV Träger darf man AHB nur innerhalb einem kleinen Radius. NRW war es glaube ich egal.

    In B-W hieße das Reha im Januar beantragen und im Herbst dann an die See.

    So war das, als bei mir die Reha anstand .

    Setz dir Prioritäten. Gibt es einen Arbeitsplatz an den du zurück möchtest?
    Dann ist die AHB von Vorteil.