• Hallo an all die lieben Selbstbetroffenen Frauen. Ich komme ja aus der Darmkrebsecke und durfte zum Glück meine Haare trotz Chemo behalten. Geblieben ist nur eine polyneuropatie in Händen und Füssen. Meine Tochter war mir immer eine grosse Stütze sowie mein kleines Enkelchen. Mein Sohn nimmt es schwere und ist schwer traumatisiert und depressiv. Und ich kann einfach nicht mehr das Leben genießen da mich meine Angst auffrist:(

  • Liebe Unglaublich ,

    willkommen hier im Forum, auch wenn der Anlass kein schöner ist.

    Ich komme aus der BK-Fraktion, aber Deine Geschichte macht auch mir Mut, dem Krebs die Stirn zu bieten und als Siegerin draus hervorzugehen. Toll, dass Du das geschafft hast, auch wenn eine Polyneuropatie nichts Schönes ist. Und ich hoffe, dass Dein Sohn gute Hilfe bekommt, das Ganze zu verarbeiten. Ich kann Deine Ängste gut verstehen, weil man ja doch auch nach der Therapie noch auf einem Pulverfass sitzt. Aber Deine Ergebnisse der Nachuntersuchungen lassen doch viel Hoffnung zu.

    Bist Du in psychologischer Betreuung? Auch wenn das nicht immer einfach ist denke ich, das kann Dir viel helfen, die Ängste ein Stück weit zu analysieren und loszulassen und damit Deinen Kindern auch wieder Hoffnung auf eine fröhliche Mama machen.

    Das wünsche ich Dir von Herzen.

    Alles erdenklich Gute, Mimi61

  • Liebe Unglaublich,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Deine Beschreibung kenne ich sehr gut: Lieber habe ich etwas, als wenn ich zusehen muss, wie meine Tochter leidet. Das ist für Mütter echt nicht einfach. Wenn Du schon Enkelchen hast, ist Deine Sohn auch nicht mehr so klein, dass Du für ihn verantwortlich bist? Klar, Kinder bleiben Kinder und die Sorgen bedrücken einen oft. Bitte denke auch an Dich, an Dein Leben, das Du so tapfer bewältigst. ich wünsche Dir hier einen guten Austausch und schicke Dir ein Paket mit Kraft, Mut und Zuversicht.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Und ich kann einfach nicht mehr das Leben genießen da mich meine Angst

    Liebe Unglaublich,


    erstmal ein herzliches willkommen hie runter uns.


    Dein Satz, dass dich die Angst auffrisst, könntest du dir nochmals zu Herzen nehmen, und ihn anders betrachten.

    Auch wenn sich das sehr schwarz anhört, aber wenn du wüsstest, du würdest im nächsten Jahr sterben, würdest du dann deine Zeit mit Angst verbringen, oder würdest du lieber wollen, dass deine restliche Zeit noch mit deinen liebsten in Harmonie verbracht wird.


    Denke da kommt man dann schon ins Grübeln. Deine Krankheit muss nicht tödlich sein. Die Angst und Depression machen das Leben allerdings zur kleinen Hölle. Wir alle wissen nie wie es weitergeht. Es ist daher ratsam, dass man die jeweilige Krankheit akzeptiert und das leben das einem bleibt, so gut wie möglich zu verbringen.


    Das ist nur ein kleiner Trost, aber wir alle haben nur dieses eine Leben, und es wäre schade es mit Angst und Depressionen zu füllen.


    Fühl dich lieb gedrückt.

  • Hallo und Danke für das lieb gedrückt sein. Ja das stimmt ich möchte leben lachen und glùcklichsein. Das gelingt mir an vielen Tagen, aber selbst eine 12 Wochen ambulante Therapie hat nicht viel gebracht. Ich sehe meine lieben und hab Angst. Ich sitze nicht nur Zuhause ich mach auch viele schöne Dinge aber immer mit der Angst im Gebäck. Lg

  • Liebe Unglaublich

    ein liebes willkommen in diesem hilfreichen Forum, auch wenn uns allen bewußt ist - keiner würde sich hier gerne begrüßen lassen wollen.

    Da dir deine Beratung leider nicht viel gebracht hat, es dir also nicht viel besser geht als davor, wäre eine Überlegung nochmal jemand anderes aufzusuchen. Die zweite, an die ich für mich denken würde, wäre über eine Hypnose nachzudenken. Habe zwar keine Erfahrung damit, aber ich würde es damit versuchen.

    Wünsche dir alles Gute weiterhin


    PS wenn du uns schreibst, setzte ein @ vor den jeweiligen Namen, dann erhält derjenige eine Benachrichtigung von dir.

  • Unglaublich Ich habe Tavor zum ersten Mal zur Chemo bekommen, immer die ersten Tage nach Chemogabe. Durch die Rezidive ist meine Angst so massiv geworden, dass ich von meiner Psychoonkologin Citalopram verschrieben bekommen habe. Aber für Panikattacken oder Angstzustände hab ich Tavor zu Hause. Nehme es aber nur im Akutfall, denn diese machen doch recht schnell abhängig. Nimmst du sie regelmäßig? Mirtazapin bekommt eine Freundin von mir, kommt damit sehr gut zurecht.