Hautmetastasen

  • Hallo an alle,


    ich wollte ja warten bis ich Morgen Nachmittag beim Chirurgen bin, um die "Knubbel" abzuklären. ?(
    Ich hab es mir heute früh kurzfristig anders überlegt ;) . Deshalb war ich heute beim Frauenarzt und Sie meinte Sie möchte bei meinem aktuellen Gesundheitszustand kein Risiko eingehen.
    Also gab Sie mir eine Überweisung für die Klinik.


    Zum Glück hab ich eine Freundin :thumbsup: , die in "meiner" neuen Klinik des Vertrauens, arbeitet, sie hat es möglich gemacht dass ich Morgen Mittag schon eine Termin zur Stanze bekommen :!: .
    Morgen Nachmittag geh ich dann zum Chirurgen und lass den "anderen" Kram den abklären.


    So hab ich dann beides Morgen schon hinter mir. :thumbsup:


    Liebe Paula,


    vielleicht ist es wirklich nicht schlimm was deine Flecken betrifft, vielleicht haben unsere Ausführungen was Hautmetastasen betrifft dich ein wenig beruhigt, dennoch überdenke ob du es nicht abklären möchtest um für dich Gewissheit zu haben.
    Ich gebe Ika-ulm und den anderen vollkommen Recht, wir sind sensibler und aufmerksamer was unseren Körper betrifft, lieber einmal mehr als einmal zu wenig zum Arzt zu gehen, mit der Zeit lernt jede/r seinen Körper besser kennen und geht auch mit "neu" auftretenden Dingen dementsprechend um.


    Der Arzt kann nicht wissen dass du Flecken hast, du musst es ihm schon sagen oder zeigen. ;)



    Nur Mut :thumbup:


    Grüsse Nicky1967

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Liebe Tina 2018,


    ich weiß ja nun nicht, welche Krebsart Du hast ... Insgesamt sind Hautmetastasen wohl nicht besonders häufig. Sie können auch sehr unterschiedlich aussehen: pickelähnliche Erhebungen, gerötete Erhebungen (ähnlich wie Mückenstiche), gerötete Flecken usw.


    Aufgrund der unterschiedlichen "Erscheinungsformen" solltest Du Dich bei Hautveränderungen, die Dir ungewöhnlich erscheinen (oder die nach einer angemessenen Zeit nicht verschwinden), an einen erfahrenen Dermatologen wenden. Denn nur mittels entsprechender Diagnostik kann festgestellt werden, worum es sich bei der Hautveränderung handelt.


    Viele Grüssles



    Saphira

    Mitglied des Moderatoren-Teams

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  • Hallo zusammen. Vielen Dank für die Antwort. Wie werden Hautmetastasen denn eigentlich behandelt? Und kann man diese im Ultraschall oder Mammographie erkennen? Bei meiner Mama wurde vor 5 Jahren Brustkrebs festgestellt, es folgten OP, Chemo und Bestrahlung, und sie muss Hormontabletten nehmen. Sie war vor kurzem bei der Nachsorge, dort bemerke die Ärztin eine eher "blasse Rötung" (ähnlich einem Ausschlag) an der Brust und meinte die Haut würde sich dort auch etwas hart anfühlen, im Ultraschall könnte sie jedoch keine Auffälligkeiten sehen. Mammographie war zuletzt vor 4 Monaten und auch unauffällig. Sie sollte aber zum abklären ins Brustzentrum, da die Ärztin Verdacht auf Hautmetastasen hatte. Wie schätzt ihr das ganze ein??

    Morgen bekommt meine Mama das Ergebnis der Biopsie und muss zur Besprechung ins Krankenhaus. Die Angst ist jetzt natürlich gross.

  • Liebe Tina,


    es ist gut, dass Eure Ärztin ihren Verdacht geäußert und Euch zur weiteren Diagnostik ins Brustzentrum geschickt hat, auch wenn Ihr dadurch jetzt wieder große Angst habt.


    Wenn Du uns jetzt nach unserer Einschätzung fragst: aus der Ferne können wir genauso wenig wie die Ärzte beurteilen, ob es sich einfach nur um eine "Rötung" (also ggf. allergische Reaktion, Hautreizung) oder ggf. um eine Hautmetastase handelt. Deshalb müsst Ihr (leider) auf das Biopsie-Ergebnis warten. Zum Glück dauert es ja nur noch bis morgen (die längste Zeit habt Ihr also schon hinter Euch gebracht!). Versucht am besten Euch abzulenken, mehr könnt Ihr heute nicht mehr tun.


    Und für morgen wünsche ich Euch, dass am allerbesten ein "ohne Befund" herauskommt.


    Herzliche Grüssles


    Saphira

  • Hallo zusammen, ich habe seit März Hautmetastasen und bin wieder in der Chemo. Leider schlägt es noch nicht an. Die Hautmetastasen wachsen und es schmerzt. Hat jemand Erfahrung was hilft? Lg

  • Liebe Hebi ,


    OP ist nicht möglich ?


    Elektrochemotherapie (ECT)

    Bitte nicht verwechseln mit Galvanotherapie/ECT die z.B. Heilpraktiker machen.

    Die richtige ECT wird unter Vollnarkose durchgeführt soweit ich weiß.

    Radiotherapie (Bestrahlung).

    Lokale Immuntherapie.

    Ich habe bisher nichts davon machen lassen, meine Hautmetas, hormonpositiv, wurden durch die systemische AHT gestoppt bzw. verkleinert und schmerzen nicht.

    Vorsichtshalber hatte ich mich aber schon mal nach Alternativen erkundigt ...


    Alles alles Gute für Dich 🍀🍀🍀🍀

    Liebe Grüße, Tina

  • Hebi Ich weiß nicht ob das vergleichbar ist, aber ich erzähl es trotzdem kurz. Nachdem mir die Brust abgenommen wurde hatte ich nach ein paar Monaten eine art Hautausschlag. Dachte das kommt von der Silikonprothese, nachdem sämtliche Salben nichts halfen und die Fläche immer größer wurde, bin ich zum Hautarzt - die Biopsie hat ergeben, das es wieder Brustkrebszellen sind😔 mein damaliger Onkologe meinte die Fläche sei zu groß zum operieren, seine Empfehlungen Chemo um das Ganze einzudämmen.

    Ich hatte das große Glück, dass ich auf der Suche nach einem Arzt der sich da doch nochmal ran traut, einen gefunden habe, der durch eine Hautverpflanzung die erkrankte Fläche ersetzt.

    Das war eine klassische DIEP - OP ! Einige hier bekommen dadurch eine neu Brust, andere eine Bauchstraffung.

    Die OP war nicht leicht,aber mit Erfolg. Die erkrankte Hautfläche wurde in einer ersten OP entnommen und in dieser Zeit hatte ich ein Vakuumverband bis der Pathologe sein okay gibt, dass im Gesunden, also alles komplett entfernt werden konnte. In der zweiten OP wurde dann Bauchhaut zu Flächendeckung eigesetzt. Bis heute ist dort nichts mehr nachgewachsen oder wieder gekommen 😁

    Vielleicht wäre das auch bei dir möglich, wenn die Metastasen nicht zu weit auseinander sind.

  • Hallo zusammen,

    bei meiner Mutter wurde im Mai letzten Jahres ein malignes Melanom am Unterschenkel entdeckt und entfernt. In der Leiste wurden Krebszellen in den Wächterlymphknoten entdeckt und auch diese sowie alle übrigen Lymphknoten in der Leiste entfernt. Eine Immuntherapie wurde gestartet, unter der sich jedoch am betroffenen Bein (und auch nur dort) Hautmetastasen gebildet haben. Daraufhin wurde die Immuntherapie gestoppt und in der Klinik (Münster) wurde eine T-VEC-Therapie mit Herpesviren gestartet, auf die die Metastasen gut regiert haben und kleiner wurden. Allerdings hat meine Mutter aufgrund der großen Anzahl an Metastasen (es waren zeitweise über 40 Stück) große Schmerzen bei den zahlreichen Injektionen. Eine Sedierung sei nicht möglich, wurde ihr gesagt. Außerdem handele es sich um eine reine Symptombekämpfung, die Metastasen kämen immer wieder.

    Schließlich ist sie zur U...klinik nach Essen gewechselt, weil sie diese Schmerzen nicht dauerhaft aushalten kann. Dort wurde die Therapie umgestellt auf Interleukin (5 mal an aufeinanderfolgenden Tagen, etwa alle 8 Wochen). Aber da diese genauso verabreicht wird, ist auch diese sehr schmerzhaft. Leider sieht man auch in Essen keine Möglichkeit, sie entsprechend zu sedieren oder schmerzfrei zu bekommen, obwohl das zuerst in Aussicht gestellt wurde. Nun ist sie ganz verzweifelt, weil ihr keine andere Option angeboten werden kann.

    Ich persönlich bin da sehr irritiert, schließlich leben wir im 21. Jahrhundert und es muss doch Möglichkeiten geben, diese Therapie zumindest schmerzreduziert durchzuführen. Leider ist es mir nicht möglich, sie zu den Terminen zu begleiten und selbst genauer nachzufragen, da coronabedingt keine Begleitungen zugelassen werden.


    Kann uns vielleicht jemand mit Rat zur Seite stehen? Hat jemand eine solche Therapie gemacht und kennt entsprechende Einrichtungen, die sich gut auskennen und ihr weiter helfen können?

    Wir würden uns sehr freuen.

    Lieben Dank und viele Grüße

    Maike

    2 Mal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Bitte keine Kliniknamen!

  • Maike1703

    Hallo Maike,

    es tut mir leid, dass Deine Mutter solche Schmerzen aushalten muss...🥺

    Ich habe keine Ahnung von der Behandlung von Hautkrebs, aber ich hatte Hautmetastasen vom Brustkrebsrezidiv. Es wurde eine Elektrochemotherapie in Vollnarkose gemacht. Diese Therapie kann auch wiederholt werden.
    Meine Hautmetastasen sind zurzeit weg.. leider habe ich noch andere Baustellen...aber das ist jetzt nicht Thema...


    Alles Gute wünsche ich Deiner Mutter! 🍀🍀

  • Elektrochemotherapie bei Hautmetas


    Hallo alle zusammen,

    ich brache mal euer Schwarmwissen.


    Habt Ihr sconmal von der Elektrochemotheraphie bei Hautmetas gehört oder hat das schon eine von euch bekommen.


    Liebe Grüße an euch alle - Brigitte

    Einmal editiert, zuletzt von Ahyoka () aus folgendem Grund: Verschoben

  • Hallo noch mal gleich eine Frage ich kämpfe gerade mit Hautmetastasen und werde wahrscheinlich eine elktochemotherapie machen hat jemand erfahrung damit?

    Einmal editiert, zuletzt von Charlottaa () aus folgendem Grund: Beitrag in diesen Thread verschoben

  • ja habe ich aber nichts genaues gefunden ist nicht so oft bei brustkrebs ich freue mich auf alle neuen Gespräche und habe noch Probleme mit dem Scheiben im forum aber ich bekomme das schon hin