Tribble - Vorstellung (Endometrium Ca-Diagnose)

  • Hallo in die Runde,

    letzte Woche wurde bei mir Endometrium Ca diagnostiziert.

    Ich befinde mich noch in der Schockstarre, muss mich aber jetzt um einen OP-Termin usw kümmern.

    Ich hoffe, dass ich hier Betroffene finde, die mir mit Informationen etwas die Angst nehmen können.


    Uff.

  • Liebe Tribble,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Dass Du Dich jetzt in einer Schockstarre befindest ist doch sehr verständlich und gut nachvollziehbar. Hast Du ein zertifiziertes Zentrum, in dem Du operiert wirst? Ich habe Dir hier den Link zu einer Seite vom Krebsinformationsdienst herausgesucht, vielleicht magst Du ja da mal lesen: https://www.krebsinformationsd…ssen/ansprechpartner2.php. Ich wünsche Dir alles Gute, drücke Dir feste die Daumen und schicke Dir ein Paket mit Kraft, Mut und Zuversicht.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des

    Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Hallo Tribble,

    Willkommen im Forum. Ich bekam diese Diagnose im Januar. Im Februar wurde ich minimalinvasiv operiert. Bei der Gewebeuntersuchung wurde im linken Wächterlymphknoten eine Absiedelung gefunden. Seit März bekomme ich eine begleitende Chemotherapie (6Zyklen). Danach soll alles wieder ok sein. Habe am 7.7. die letzte.:thumbup::thumbup::thumbup:

    Bei der Erstdiagnose hat mir der Gyn. Erklärt in meinem Erkrankungsstadium G1 wäre mit der OP wohl alles erledigt. Leider hatte der Tumor schon etwas in die Lymphbahn abgegeben.

    Ich wünsche Dir alles Gute und das bei Dir die Gleichung aufgeht „OP gleich Heilung“

    Liebe Grüße

    Heidi

  • Heidi1961 Ja, mir hat die Ärztin auch gesagt, es sei noch im Frühstadium. Ich hoffe, dass sie Recht behält.

    Ich kann das noch gar nicht in den Kopf bekommen...

    Aber deine Geschichte macht mir schonmal Mut. Danke.

  • hallo@Tribbel,

    Magst du etwas mehr über dich erzählen? Hast du schon eine Tumorformel?


    Hattest du Beschwerden oder war es wie bei mir ein Zufallsbefund?
    LG

    Heidi

  • Liebe Tribble, auf meinem Befund stand auch erst G2. Das kann sich nach der OP noch ändern (bei mir wurde es besser, das kann bei Dir auch sein). Aber selbst G2 ist nicht so furchtbar, Frühstadium ist super. Kann sehr gut sein, dass Sie dir die Gebärmutter rausnehmen und dann alles vorbei ist. Das Gute ist, dass die Gebärmutter ein geschlossenes System ist, das man im Ganzen herausnehmen kann.

    Alles Liebe!

    Katharina

  • Tribble  Heidi1961

    Hallo... ich schließe mich euch mal an...

    Ich hab im.juni 20 die Diagnose endometriumkarzinom g3 bekommen...

    Die op steht nun im August an,wo alles entfernt werden soll...:( minimal invasiv.... ich kann es noch gar nicht fassen...

    Habt ihr das schon hinter euch ?? Mein ct sah gut aus,aber letztendlich entscheidet die op wohl,wie es danach weitergeht! Kann ich also wirklich noch hoffen,dass ich auch mit einem g3 keine chemo brauche????

  • Liebe Tribble,


    es tut mir leid, dass du jetzt auch betroffen bist. Bei mir ist es auch noch nicht lange her (Ende April), als ich die Diagnose Endometrium-CA erhielt, ebenfalls noch im Frühstadium. An das Gefühl der Schockstarre kann ich mich noch gut erinnern, das war bei mir genauso. Zum Glück ist die Prognose bei dieser Krebsform recht gut.


    Die OP (TLH, mit Entfernung von Gebärmutter und Gebärmutterhals, kurz darauf noch die Eierstöcke) habe ich körperlich problemlos überstanden - besser, als ich befürchtet hatte. Wenn ich gewusst hätte, wie schnell ich danach wieder fit war, hätte ich mir nicht so viele Sorgen gemacht. Vielleicht macht dir das etwas Mut.


    Wie es danach weitergeht, wird sich durch die genaue Diagnose zeigen.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit!


    LG Conny

  • Danke fürs Mutmachen. :-)


    Ich bin vor 2 1/2 Wochen operiert worden (Entfernung von Gebärmutter, Eierstöcken, Eileitern und Lymphknoten) und der abschließende Befund ergab, dass außer dreimonatigen Kontrollen keine weiteren Behandlungen nötig sind.


    Ich war so erleichtert - ich kann's kaum beschreiben.


    Eigentlich bin ich hart im Nehmen, aber diese Diagnose hatte mich umgehauen. Und obwohl ich sonst fast nie weine, habe ich in der Zeit ständig geflennt.


    Im Krankenhaus gab es eine Schwester, die extra für Krebspatientinnen zuständig war. Das war ein echter Segen.


    Nun geht's drei Wochen in die Reha. Von der OP erhole ich mich erstaunlich gut (nur auf die Thrombosespritzen könnte ich verzichten ;-)).


    Jetzt muss ich das Ganze "nur noch" mental verarbeiten.