mojana - Schwiegertochter hat Brustkrebs

  • ich bin die schwiegermutter und vom schicksal schon arg gebeutelt. meine beiden männer verlor ich an krebs

    den einen an leberkrebs und den anderen an lungenkrebs. und nun hat meine schwiegertochter am 25.6. die

    diagnose brustkrebs erhalten. weil ich weiss das sie nie in einem forum schreiben würde wollte ich es für sie tun.

    das geht aber nicht so schreibe ich hier als angehörige. sie hat krebs der bösartig ist g2 in der linken brust bei 10 uhr.

    morgen nun muss sie in die klinik und am dienstag soll sie operiert werden. es soll keine chemo geben aber eine

    bestrahlung und im anschluss sollen hormontabletten genommen werden 5-10 jahre. ich kann garnicht so damit

    umgehen zum einen weil mir alles wieder hochkommt was ich mitgemacht habe, war 2 jahre in therapie. zum andern

    weil ich mit schwiegertochter und ihrer art nicht umgehen kann schon wie sie über ihre krankheit spricht. was soll sein

    sagt sie raus mit dem gedöns und gut ist, sie ist die größte. die sollen schnell machen im KH und raus was soll ich da

    es wird mir dann langweilig. komme nicht an sie ran auch mein sohn hat es nicht so leicht. hat er doch gesehen wie schlimm

    es war als sein vater an krebs starb. er ist sehr verunsichtert und lässt sie gewähren. ich werde weiter hier schreiben wenn ich darf

    und mir vielleicht auch den einen oder den anderen rat holen. schreibe auch wie es mit ihr weiter geht.

  • Hallo mojana ,


    herzlich willkommen hier bei uns! Hier kannst du dir Rat holen, wann immer du einen brauchst...


    Natürlich ist es schlimm, dass deine Schwiegertochter diese Diagnose bekommen hat, aber es ist ihre Sache, wie sie damit umgeht. Du hast schlimme Erfahrungen machen müssen, das tut mir auch wirklich leid. Aber Brustkrebs ist in den meisten Fällen heilbar, und deine Schwiegertochter weiß das wahrscheinlich. Sie geht einfach vom Besten aus, und das ist gut so! Es hilft ungemein, gut durch die Therapie zu kommen!


    Ich finde, du solltest froh sein darüber, für deinen Sohn ist das sicher auch einfacher, wenn er seine Frau nicht permanent aus tiefen Löchern holen muss... vielleicht ändert sich die Einstellung deiner Schwiegertochter ja auch noch ein wenig, die Diagnose ist ja noch nicht allzu lange her. Aber du kannst nicht davon ausgehen, dass sie sich rücksichtsvoll dir gegenüber verhält, indem sie ängstlich durch die Gegend läuft. Momentan soll sie sich so verhalten, wie sie es für richtig hält, SIE ist betroffen, nicht du...


    Das soll jetzt wirklich nicht böse rüberkommen, das ist halt meine Meinung. Ich selber habe auch keine großartigen Ängste entwickelt, als ich die Diagnose bekam. Einmal ordentlich laut "SCH..." geschrien, und dann auf in den Kampf! Ich habe nicht eine Sekunde daran gedacht, dass ich an Krebs sterben werde! Und meine Ärztin übrigens auch nicht... Die Menschen sind einfach verschieden, jeder reagiert anders...


    LG Gonzi :)


  • Hallo mojana ,


    man wünscht sich nicht sich in einem Krebsforum kennen zu lernen, besonders bei eurer Vorgeschichte. Erstmal alles Gute für deine Schwiegertochter.

    Brustkrebs ist ganz oft sehr gut zu behandeln und man sehr wohl wieder gesund werden.

    Bei der Therapie hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan.

    Deiner Schwiegertochter drücke ich die Daumen, dass es bei der Behandlung bleibt.

    Ihr Verhalten kann ich mir nur so erklären, das es ihr Weg ist, mit der Erkrankung und der Angst um zu gehen.

    Meine Behandlung fand vor 12 Jahren statt und mir geht es heute gut, Ich kenne viele Frauen, die den Krebs viele Jahre -teilweise- 20 Jahre hinter sich gelassen haben.

    Liebe Grüße

    Geli

  • hallo Gonzi

    das stimmt schon was du schreibst mein sohn kann besser mit umgehen wenn sie so ist wie sie ist

    als wenn sie viel jammern würde. sie soll ja auch nicht rücksichtsvoll mir gegen über verhalten und

    ängstlich durch die gegend laufen das will ich garnicht. sie soll bloß nicht wenn ich dabei bin so rüde

    drüber sprechen. ich glaub sie hat noch nicht den ernst der lage erkannt. sie soll das tun was gut für sie ist.


    LG mojana:)

  • Liebe mojana , Brustkrebs, Leberkrebs und Lungenkrebs sind überhaupt nicht vergleichbar. Und schon gar nicht, wenn eine gewisse Zeit zwischen den Diagnosen liegt.


    Wenn es mit OP, Bestrahlung und AHT getan ist, hat deine Schwiegertochter alle Voraussetzungen, einfach gesund zu bleiben. Was für ein Glück im Unglück.


    Klar bleibt Krebs immer eine Wundertüte, aber sie hat es wahrscheinlich schon fast geschafft.


    Freu dich mit ihr.


    Es tut mir sehr leid, dass ihr in der Familie schon so harte Verluste hattet. Wir haben auch einen Fall in der Familie, der sehr schnell endete. Das hat mich auch erst ziemlich um getrieben, weil ich dachte, dass es bei mir bestimmt ähnlich wäre. Inzwischen weiß ich aber, dass bei mir alles anders läuft. Und daß es noch sehr lange gut gehen kann. Vielleicht sogar immer.


    Wahrscheinlich steckt deine Schwiegertochter das "weg wie nix", jedenfalls hoffe ich es. Das waren die Worte des Leiters meines Tumorboards am Anfang meiner Therapie. Ich hatte zusätzlich die Chemo, und es war für mich schon mehr als nix, aber es ging alles planmäßig über die Bühne und oft ging es mir gut.


    Für einen Arzt, der auch Mal anderes sieht,ist das nix. Er hatte also Recht.


    Ich drück euch allen die Daumen, dass die blöde Zeit bald vorbei ist und die Angst keine Chance hat.


    LG und

  • Hallo mojana ,


    ich verstehe schon, was du meinst. Klar wäre es nett, wenn sie sich ein wenig zurück nimmt, aber Sonnenglanz hat es schon richtig geschrieben: diese Krebsarten sind nicht miteinander zu vergleichen und das tut deine Schwiegertochter halt entsprechend auch nicht. Im Moment ist sie mit sich selber beschäftigt und denkt wahrscheinlich auch nicht darüber nach, wie es dir vielleicht dabei geht, wenn sie so "respektlos" über diese Krankheit spricht. Sie braucht es wohl auch für sich selber, das manchmal laut in Worte zu fassen, dass ihr der Krebs nichts anhaben wird.


    Sie wird kurativ behandelt und hat super Aussichten, so wie es scheint. Lass ihr ihre Art, wenn es ihr hilft, dann ist es gut.


    Ansonsten kannst du ja mal mit deinem Sohn darüber sprechen, was dich belastet, vielleicht kann er ja mal vorsichtig bei seiner Frau anfragen, ob sie es ok finden würde, sich ein wenig zurück zu halten in deiner Anwesenheit. Aber du musst damit rechnen, dass sie dazu keine Lust hat, man wird schon auch ein bisschen egoistisch, wenn man selber betroffen ist... das ergibt sich manchmal einfach so und ist auch nicht böse gemeint. Man ist einfach sehr mit sich selber beschäftigt und hat den Kopf oft gar nicht frei für anderes.


    Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute, vor allem natürlich deiner Schwiegertochter!


    LG Gonzi:)

  • Hallo Mojana,


    Herzlich Willkommen in unserem netten Forum. Ich hoffe Du fühlst Dich wohl hier und kannst Dich gut austauschen.

    Deiner Schwiegertochter wünsche ich für ihre Therapien viel Kraft und alles Gute.

  • Hallo Gonzi und Sonnenglanz

    natürlich weiss ich das leberkrebs und lungenrebs nicht mit brustkrebs vergleichbbar ist wollte auch nicht

    das schwiegertochter das tut. das ist nicht die grundlage meines anliegens. ich möchte das sie in meiner anwesenheit

    nicht so über ihre krankheit redet. über die anderen beiden krankheiten spricht sie nicht nur von sich selber. aber wenn sie wie ich hier gelesen habe so damit umgehen kann soll sie das so machen. mit meinem sohn hab ich schon darüber gesprochen und er hat auch schon mit ihr darüber gesprochen und sie hat auch versucht das nicht zu machen, hält sich zurück.

    jedenfalls leicht ist es nicht wir haben schon jahrelang kein gutes verhältnis ST und ich, die krankheit ist eine sache für sich hat damit nichts zu tun.


    LG mojana

  • Liebe mojana


    erst mal willkommen hier, und auch meine Anteilnahme an deinen bisherigen Verlusten.


    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, es ist nicht einfach für Erkrankte damit so umzugehen wie andere es gerne hätten, die selbst schon schwere Erfahrungen gemacht haben.


    EIn Beispiel: Meine Nachbarin versteckte sich vor mir nach meiner Erkrankung, sie konnte damit nicht umgehen, hatte Mutter und Bruder an Krebs verloren. Sie wurde wohl sehr daran erinnert, und kam damit nicht klar. Für mich war es schlimm zu merk, dass sich jemand vor mir versteckt..ich kam mit ihrer Einstellung nicht klar.


    Ein Mensch ist nun mal sehr mit seinen Emotionen verstrickt, man kann manchmal nicht aus seiner Haut.

    Deine Schwiegertochter geht gut damit um, ohne Chemo ist doch wunderbar.


    Du könntest versuchen, zu sehen, dass nicht jeder Krebs das gleiche Schicksal hat. Krebs ist nicht gleich Krebs. Das sind Zellen die ihr Unwesen treiben. Es wäre sogar möglich, gerade durch deine Erfahrungen, dass du diese aufarbeitest wen du dich mehr mit dem Krebs deiner Schwiegertochter befasst. Und es wäre so auch möglich, euer bereits angespanntes Verhältnis um ein vielfaches zu verbessern.


    Sie ist nicht deinen Männern unhöflich gegenüber, es ist einfach nur eine Krankheit.


    Falls du deine Männer im Straßenverkehr verloren hättest, müsstest du dennoch auf die Straße, eventuell dennoch Auto fahren.


    Krebs betrifft heute sehr viele Menschen, viele sterben, viele überleben, aber jeder muss seinen Weg damit finden.

    Vielleicht überdenke, warum dich das so trifft, wenn sie so salopp darüber spricht. Weil es dir wehtut? Warum tut es dir weh? Weil eine Krankheit dich an vergangenes erinnert? Es ist zwar grob gesehen die gleiche Krankheit, hat aber eigentlich nichts miteinander zu tun.

    In Ihrem Stadium auch überhaupt noch nicht lebensbedrohlich.


    Falls sie in Reha geht, besuche sie da. Unbedingt. Dort wirst du sehen, dass unfassbar viele auch junge Frauen an Brustkrebs erkranken.


    Es ist traurig jemand an Krebs zu verlieren, aber genauso traurig jemand aus anderen Gründen zu verlieren. Aber auch bei ähnlichen Gründen, ist es jedesmal das eigene Schicksal. Du verknüpfst das mit den deiner Männer, mit dem Leid das dir widerfahren ist.


    Vielleicht freu dich, dass ihr Krebs nicht lebensbedrohlich ist, dass du diesmal, für jetzt, nicht noch einmal so ein Leid erfahren musst.

  • liebe Vael


    du hast recht ich werde alles noch mal überdenken, hab vielleicht noch was aufzuarbeiten.

    ja es tut mir weh wenn sie so salopp drüberspricht, ich habe respekt vor dieser krankheit.

    natürlich freue ich mich das sie so gute chanchen hat und drücke auch die daumen das sie

    alles gut übersteht.


    LG mojana

  • Liebe Mojana,

    Du schreibst, du hast dich auch vor der Erkrankung deiner ST nicht gut mit ihr verstanden. Das gibt’s. Wobei in erster Linie wichtig ist, dass dein Sohn glücklich ist.


    Vielleicht traust du dich jetzt nicht, deinem Gefühl zu folgen. Durch ihre Krankheit wird sie dir ja nicht sympathischer.

    Meine Empfehlung wäre, einfach da zu sein, wenn Sohn oder ST Dich brauchen. Und danach sieht es im Mom ja nicht aus. Das ist doch auch eine gute Nachricht.

  • Liebe mojana ,


    Da sehe ich zwei Ansätze, du kannst deiner Schwiegertochter sagen, dass es dich verletzt, wenn sie salopp über ihre Krankheit redet. Das ist nachvollziehbar, denn du hast zwei wirklich schwere Verluste hinnehmen müssen.


    Das andere ist, dass du dich sowieso nicht gut mit deiner ST verstehst. Das kannst du versuchen, zu klären - oder auch nicht. Oder irgendwas dazwischen. Aber das sollte dann auch die Themen betreffen, die nicht den Krebs angehen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass deine ST die gleiche Sch... Angst hatte und phasenweise immer noch hat wie wir alle hier, und hoffentlich hat sie bereits tief realisiert, dass sie mega gute Chancen hat. Möglicherweise möchte sie einfach nicht runter gezogen werden, wenn ihr jemand erzählt, dass es ganz schlimm um sie stünde. Und dann sagt sie wahrscheinlich das, was die Ärzte ihr sagen. Und das, was sie sagen, ist begründet. Allerdings kommt bei dir möglicherweise genau das an, was sie damit erreichen möchte: Grenzen ziehen. Keine Nähe zulassen. Sie lässt dich nicht in ihr Inneres sehen. Das fühlt sich für dich möglicherweise nicht gut an. Ich glaube, so als die Größte sieht deine ST sich evtl nicht. Der eine kann seine Ängste mehr zeigen, der andere nicht.


    Meine Schwester, deren Mann an Darmkrebs starb, hat übrigens genau umgekehrt reagiert wie du. Sie sagte mir, 'ach, das bisschen Brustkrebs ist nicht so wild'. Ich habe das nicht mit ihr diskutiert. Es ist ihre Weise, damit umzugehen und es zu ertragen. Und ich durfte durch das volle Programm: OP, Chemo, Bestrahlung, AHT. Und mit diesem Programm sind meine Chancen auch relativ gut. Also, erstmal abwarten.


    Es tut mir sehr leid, dass du dich mit deiner ST nicht gut verstehst. Es wäre wirklich schön, wenn ihr aufeinander zu gehen könntet.


    LG Sonnenglanz

  • liebe Sonnenglanz


    ich habe grad über eine stunde mit meinem sohn telefoniert und wir waren uns einig es muss sich was ändern. und er

    denkt wenn sie alles hinter sich hat da wird sich was tun. sie hat jetzt richtig zeit über so vieles nach zu denken.

    eins aber ist fakt sie beide müssen miteinander klar kommen und das tun sie. sie sind schon 32 jahre verheiratet und

    hatten gute und schlechte zeiten gemeistert. sie sind beide fast 52 sie hat jetzt am freitag geburtstag und mein sohn einen

    monat später. in vielen punkten gebe ich dir recht sie merkt jetzt schon das sie auch ganz schön angst hat. sie ist grade im krankenhaus wo man den wächter kennzeichnen tut mit kontrastmittel damit man morgen sieht wo er ist. der strang zu den lymphknoten

    soll auch mit raus. besuchen geht ja nicht wegen corona.

    mein sohn möchte das wir uns so gut es geht alle drei verstehen. schauen wir mal erst muss sie die sache überstehen.


    LG mojana

  • Liebe mojana ,


    dann dürfte sie jetzt schon wach(er) sein und muss auf die Ergebnisse warten. Alle meine Daumen sind auch für sie gedrückt.


    Es wird sich bestimmt eine ganze Menge ändern, allerdings wird sie erstmal für sich da ran gehen müssen. Zwar kann man in einer solchen Situation "die anderen mit denken", aber erstmal hat einen Todesangst im Griff. Oft merkt man erst nach der Therapie resp. nach einer ganzen Weile, was wirklich los war. Die Verarbeitung ist eine ganz eigene Nummer.


    Wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben. Wenn ihr alle die Situation verbessern wollt, wird euch das hoffentlich auch gelingen.


    Bei mir hat sich erstmal nicht so wahnsinnig viel geändert, war aber wohl auch nicht so nötig. Aber ich habe gelernt, mehr auf mich zu achten. Und das ist irgendwie trotz aller immer wieder aufflackenrder Angst sehr wertvoll.


    Ich hoffe sehr, dass der Wächter nicht befallen war, und sie damit nur die "einfache" Therpaie erhalten muss.


    Alles Gute für euch!


    LG Sonnenglanz

  • Danke fürs mitgefühl und der nachfrage , ja sie hat alles gut überstanden geht ihr ganz gut und sie

    isst grade ihr verspätestes mittag ravioli und ein topf kaffee. morgen hört sie was sie nun genau gemacht

    haben und nach einer erholungszeit beginnt in ca. 6 wochen die bestrahlung. ich glaube auch das sie erst

    den ernst der lage erkennen wird ,angst wird sie schon haben. ich hoffe das sich da positiv was verändern

    wird. wir werden es schon schaffen denkt mein sohn auch. was ich ganz wichtig finde sie muss mehr auf sich

    achten ruhiger werden und ihre mitte finden. sie ist ein ruheloser husch und gönnt sich kaum ruhe.


    LG mojana

  • liebe mojana , schön, dass Deine Schwiegertochter die OP gut überstanden hat!


    Nur ich verstehe nicht, warum Du möchtest, dass sich Deine Schwiegertochter ändert? Sie war bestimmt schon immer ein „ruheloser husch“ und das ist doch auch nicht verkehrt!

    Sie weiß sicherlich auch, wie ernst eine Krebserkrankung ist, aber sie weiß auch, dass damit das Leben noch nicht vorbei ist! Sie hat ihre Art, damit umzugehen und es ist wichtig, dass es IHR damit gut geht! Sie ist 51, nicht 15 und kann sicherlich auf eine gewisse Lebenserfahrung zurückblicken!

    Es tut mir leid, dass Du so viele Schicksalsschläge erleben musstest. Du hast sicherlich sofort die Bilder vor Augen! Aber wie es aussieht, hatte Deine Schwiegertochter Glück im Unglück und wenn sie ohne Chemo behandelt wird, ist die Krankheit in einem Stadium, bei dem die Chancen auf komplette Heilung sehr groß sind. Drück ihr einfach die Daumen und freu dich für sie, dass sie so motiviert an die Therapie ran geht! 🌷

  • Liebe mojana ,

    erst einmal toll, dass deine Schwiegertochter die OP gut überstanden hat. So ganz verstehe ich aber immer noch nicht, was Du von ihr möchtest. Nur weil sie etwas burschikos damit umgeht, heißt das ja noch lange nicht, dass sie nicht der Ernst der Lage erfasst.

    Ich denke, dass man von keinem Erkrankten, egal, was er hat, erwarten kann, dass er sich so verhält, wie es andere möchten, das geht ein bisschen zu weit, und ich finde es mit Verlaub auch ein wenig egoistisch.

    Jeder hat das Recht, mit seiner Angst so umzugehen, wie es einem selbst damit am besten geht.

    Genauso, wie Du ja unter Deinem Verlust leidest, möchtest Du ja auch, dass man Dich so nimmt, wie Du bist.

    Vielleicht müsst ihr beide lernen, euch einfach so zu nehmen, wie ihr seid.


    Wenn Deine Schwiegertochter eben ein so aktiver "husch" Mensch ist, warum nicht? Sie ist erwachsen, und ist, wie sie ist. Vielleicht geht es ihr damit gut.

    Wenn ich etwas schön und angenehm finde, dann kann ich nicht erwarten, dass andere das auch tun, ich freu mich, wenn es so ist.

    Und wenn jemand mit seinem Kummer oder Schmerz auf eine Art umgeht, die ich nicht nachvollziehen kann, dann ist es so. Es ist seine/ihre Art, nicht meine.


    Und Du sagst ja auch, dass Dein Sohn glücklich mit ihr ist, dann kann sie doch so verkehrt auch nicht sein, oder?


    Alles Liebe

    Milli