Joschmi8705 - Schock und Angst

  • Guten Morgen Joschmi8705 ,

    Du bist wirklich bereits sehr erfahren im Umgang mit dem Leben, mit tiefer Trauer und mit Lebenskrisen und wo es Hilfe gibt und was man tun kann. Du schaffst das - mit oder ohne Unterstützung - sicher auch, Deine Angst in Griff zu bekommen, damit Du Dich wieder gut um Dich selber und Deine kleine Tochter und Deine Familie kümmern kannst. Vielleicht klappt es ja doch noch mit der Arbeit?

    Denn dass Du nicht arbeiten kannst, ist doch nur für den Fall, dass das Ergebnis bei der Koni nicht gut ist, aber das ist doch eigentlich eher unwahrscheinlich?

    Vielleicht kannst Du versuchen, Dich möglichst gut abzulenken, damit die Wartezeit bis zum Ergebnis nicht so quälend lang ist.

    Ich wünsche Dir, dass es Dir heute in jeder Hinsicht besser geht, und Du zB heute etwas schönes mit Deiner kleinen Tochter unternehmen kannst!

    Viele Grüße, gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • gistela guten Morgen,


    Es geht mir heute besser. Ich habe nur einen Druck im Unterleib. Die Übelkeit und der Kreislauf sind nicht mehr da zum Glück. Dafür aber hab ich im Gaumen oben rechts einen " knoten" "knubbel" der weh tut beim Essen. Viell vom beamtumgsschlauch in der Narkose. Wird denk ich bald weg gehen. Tut jedoch beim essen und schlucken schon weh.

    Kam gestern gegen Nachmittag, da hab ich es zum 1. Mal bemerkt. :rolleyes:

    Ansonsten bin ich recht stabil und fit zum Glück! Denke, dass schlimmste an Nachwirkungen hab ich hinter mir. Jetzt heißt es warten, warten, warten und nochmal warten

  • Ach herrjeh,


    liebe Joschmi8705 , das ist eine echt schwierige Entscheidung, zumal du noch so jung bist. Das ist zwar erstmal eine Erleichterung, aber jetzt musst du nochmal darüber nachzudenken. :hug:


    Du hast Kinder, das zählt ja auch irgendwie ....


    Also, erstmal - so wie ich das verstanden habe: CIN3 - zeigt schwerwiegendere ZellVeränderungen an, aber keinen Krebs, die Oberflächenschicht des Gebärmutterhalses ist komplett betroffen gewesen mit veränderten (aber noch gutartigen) Zellen. Und die wurden komplett aus dem Gesunden entfernt. Juchuuuu, das ist erstmal gut.


    Und jetzt kommt der Haken.... es war schon so etwas wie fünf vor 12. Es kann gut gehen, oder nicht. Also ist die Frage ganz richtig, willst du endgültig Ruhe im Karton haben - oder dich den ewigen Untersuchungen mit der entsprechenden Angst unterwerfen.


    Boah, ich wüsste nicht was, ich tun würde. Meine Schwiegermutter hatte 1976 eine schwere Unterleibs-OP, alles gutartig, und ihr ging es danach besser. Sie hat gesagt, sie hätte ihre Weiblichkeit nie eingebüßt. Naja, sie ist auch diese Generation "nur die harten kommen in den Garten". Heute ist der Eingriff einfacher, Wahrscheinlich würde er bei dir auch weniger umfangreich durchgeführt. Und du weißt nicht, wie du dich hinterher fühlen wirst, befürchte ich.


    Gibt es dafür eigentlich auch eine professionelle Unterstützung? Mit BK hat man ja sofort Anspruch darauf, und das hat mir echt geholfen. Ich hatte aber auch keine Wahl, bei mir gab es nur die Option für die OP (nicht schlimm) und das restliche volle Programm (weniger schön).


    Besprich dich, mit wem immer du sprechen möchtest. Oder mach es mit dir selber aus. Oder was dazwischen, wie es zu dir paßt.


    Alles Gute für dich!


    LG


    Sonnenglanz

  • Liebe Joschmi8705

    ein liebes hallo in diesem guten Forum, leider ist der Anlass nie schön - und so junge Frauen wie dich, möchte keiner von uns hier antreffen..?(

    Ich habe von deiner sehr bewegenden Geschichte gelesen und wünsche dir jetzt für diese anstehende Entscheidung viel Kraft und Zuversicht -

    ganz sicher ist diese Entscheidung nicht einfach.

    Vielleicht hast du noch die Möglichkeit für eine fachliche Beratung, obwohl es immer deine Entscheidung ist - denn es gibt wahrscheinlich keine Garantie.

    Ich hoffe und wünsche dir, daß dieses Thema ganz bald ein positives Ende findet - und du damit nie mehr etwas zu tun haben wirst:!::!::!:

    Alles Liebe, 18-09-Sonnenschein

  • Hallo Joschmi8705 ,


    ich habe meine Konisation auch seit drei Monaten hinter mir.

    Ich hatte pap iva und eine Mischung aus cin II und cin III.

    Es war nie Thema, dass die Gebärmutter ganz raus sollte. Nach der Konisation meinte meine Ärztin, dass das Thema für mich nun wohl durch ist.

    Gut, die Kontrollen alle drei Monate stehen noch an, aber das ja auch nur für ein Jahr.

    Ich wüsste aber auch nicht, wie ich mich entscheiden würde.

    Mit oder ohne Kinderwunsch, es ist trotzdem ein großer Schritt.


    Liebe Grüße

  • gistela   Sonnenglanz   Alphabet ich wollte euch Bescheid geben, dass alles im gesunden entfernt werden konnte, aber der cin3 blieb. Ich kann mir überlegen ob ich es aushalte in 3 Monaten einen neuen Abstrich machen zu lassen oder ob ich sage die Angst ist zu gross das wieder was kommt ich lass sie raus nehmen.

    Der Abstrich kann in drei Monaten noch falsch positiv sein. Vor Ablauf von 6 Monaten würde ich mir keine Gedanken machen und dann hättest du ja auch die Option einer Rekoni. Eine Gebärmutterentfernung ist keine Garantie dafür das nichts mehr kommt ( meist kommt es dann am Scheidenstumpf). Allerdings ist die Vorsorge ohne Gebärmutter bedeutend schlechter....

  • Liebe Joschmi8705 .

    Auch von mir ein herzliches willkommen.

    Du hast so eine bewegende Geschichte hinter Dir. Das tut mir so leid. Vor allem der Verlust Deiner großen ist so hart und tut mir unendlich leid. Ich drück Dich mal ganz fest:hug:

    Deine bisherigen Ergebnisse sind wenigstens beruhigend und für alles weitere wünsche ich Dir das Beste.

    Ich gabe mir 2012 die Gebärmutter entfernen lassen, weil ich während meiner Periode ziemliche Probleme und Schmerzen hatte. Der Eingriff war ein Klacks und auch danach hatte ich keinerlei Probleme. Ich stehe ja immer auf dem Standpunkt alles was problematisch werden könnte, soll raus. Natürlich gibt es keine 100% Garantie. Als ich erfuhr, dass ich das Gen von meiner Mutter geerbt habe, dass für den Krebs verantwortlich ist, habe ich mir sofort die Eierstöcke entfernen lassen. Das war auch gut so, weil der Pathologe in der zweiten Ebene auch schon etwas gefunden hat.


    Aber jetzt zurück zu Dir. Für alles was noch kommen mag, wünsche ich Dir alles Gute. Möge das Glück jetzt mal auf Eurer Seite sein. Das habt ihr mehr als verdient.

    Kleeblatt69 🍀

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  • Joschmi8705

    klar darfst du fragen.

    Ich hatte gar keine Blutungen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich bemerkt habe, dass der Wundschorf abgestoßen wurde.

    Schmerzen hatte ich auch ehr weniger.

    Die ersten Tage, wenn ich mich überanstrengt habe. Sitzen konnte ich auch nicht lange die ersten zwei Wochen.

  • ok. Danke il Fiore ich habe vorhin mit dem gyn telefoniert und der meinte es passiert oft, dass man periodenähnlich blutet wenn der wundschorf abgeht. Sehr lecker und braucht man echt nicht. Ich fühl mich super unwohl ohne die ob's u hab auch als mal ein ziehen im unterleib.


    Bin mal gespannt, wann das alles mal aufhört. Bin zwar erst bri tag 9 nach koni, aber da sieht man wie unterschiedlich der verlauf ist.

  • Joschmi8705

    Ich kann dich so gut verstehen. Ich hatte während den 4 Wochen, in denen ich ja keine o.b s benutzen durfte meine Tage. Ich war gefühlt nur auf Toilette, weil ich immer dachte, dass ich ausgelaufen bin.

    Es war die Hölle.

    Ich glaube mich kann man nicht so gut als Beispiel nehmen, meine Ärztin war selbst erstaunt wie gut meine Wundheilung ist

    Ich habe immer drauf gewartet, dass es blutet, weil einige meinten, dass das sein kann.


    Ich finde das ganz erstaunlich, wie unterschiedlich das bei jedem ist.