Die Arbeit macht Schwierigkeiten

  • Hallo Mädels,


    bin total fertig im Moment, habe heute mit meine Chefin gesprochen weil ich bis 13.04 krankgeschrieben bin und danach meine
    5Stunden wieder arbeiten sollte wollte.
    Wollte aber erstmal 5Tage Urlaub die ich ja auch nehmen muss, wenn das Geschäft am 30.06 schliesst und ab 22.04 dann die 5 Stunden
    ausprobiere, aber das lehnte sie auch ab. Da mir das Stehen jetzt bei 4 Stunden noch Schwierigkeiten bereitet, sagte mir auch meine Psychologin das ich sowas
    wir einen Barhocker mir hinstellen soll, damit ich mal zwischendurch entlasten kann.
    Das sagte ich auch meiner Chefin und sie sagte sofort mein das geht nicht.Wenn das Jemand von der Firmenleitung sieht das
    geht überhaupt nicht. Dann sagte sie mir auch das ich ja eigentlich die eingliederung in Frankfurt machen sollte (54km eine Strecke)) eine Strecke
    damit man sieht ob ich Frankfurt überhaupt schaffe.
    Ich hätte die fahrt gar net jeden tag geschafft für 3 und dann 4 Stunden.
    Ob ich nicht mit der Stundenzahl runter gehen will, das wäre aber für mich fatal,denn wenn ich Arbeitslos bin, dann brauche ich
    für mein Arbeitslosengeld jeden cent.
    Was mache ich nun, ich bin verzweifelt. Meine Frauenärztin ist ja der Meinung das ich ab 14.04 wieder 5 Stunden arbeiten kann und
    meine Chefin will nicht das ich 5 Stunden ausprobiere, da ich ja dann alleine im Laden bin. Ich solle mich weiter krankschreiben
    lassen.
    Am liebsen würde ich es machen, dann den rest Urlaub nehmen den ich noch bekomme und dannzur Reha fahren. Ab 1.07 wäre ich
    dann Arbeitslos, falls ich nicht gleich was finde.
    Frankfurt Filiale ist für mich ein großer Horrorgedanke, denn ich müsste für einen Teilzeitjob 550km in der Woche fahren,
    und wäre imme auf der A5 unterwegs, mir fällt die Konzentration immer noch schwer, mich länger zu konzentrieren und nach 5
    Stunden Arbeit müsste ich dann nochmal mindestens 40zig Minuten auf die Autobahn.
    Der Gedanke grausst mich.
    Was soll ich nur machen,meine Chefin hatte mir angeboten 2 Monate auf 4 Stunden runter zu gehen, aber das mache ich nicht, weil
    ich nicht noch weniger Geld bekommen will.
    Kann ich denn Erwerbsminderungsrente dann beantragen und wo. Wenn mich jetzt mein Orthopäde weiter krank schreibt, bekomme ich
    dann Schwierigkeiten mit meiner Krankenkasse?
    Bin total durcheinander ;( und könnte nur heulen, 10 Jahre habe ich da gearbeitet, stand voll dahinter und nun.

  • Liebe Strandnixe,
    leider kann ich dir keinen persönlichen Rat geben, außer, dass du dir Beratung außerhalb suchen könntest:
    - beim Schwerbehindertenvertreter deiner Firma, so sie einen hat ...
    - bei der für dich zuständigen Gewerkschaft ...
    - bei der Krebsgesellschaft deines Bundeslandes ... oder
    - bei dem Verein für Schwerbehinderte - der mit den drei Buchstaben :)
    Du bist schwerbehindert, d.h. du kannst deinen Beruf nach OP, Chemo und Bestrahlung nicht mehr unter den Bedingungen ausüben, wie es von dir erwartet wird. Und dass man dir nicht einmal die Möglichkeit gibt durch den Einsatz eines Barhockers deine Beine zu entlasten ist wirklich hart. Du hast durch deine Schwerbehinderung spezielle Rechte, die dir gewährt werden müssen. Welche Möglichkeiten es nun real gibt, deinen Arbeitsplatz sozusagen behindertengerecht zu gestalten, kannst du bei den oben genannten Beratungsstellen in Erfahrung bringen.
    Eine weitere Möglichkeite wäre vielleicht herauszubekommen, ob man dir innerhalb deiner Firma einen anderen Arbeitsplatz zuweisen könnte. Und zwar einen, den du im Sitzen verrichten kannst.
    Und wenn alles gar nicht geht, die tägliche Reise von deinem Wohnort zur neuen Arbeitsstelle in Frankfurt für dich unzumutbar ist, bleibt dir immer noch die Möglichkeit dich umschulen zu lassen. Auch darüber kannst du dich in den oben genannten Beratungsstellen informieren und natürlich auch auf dem Arbeitsamt.
    Wichtig ist aber auf alle Fälle, dass du in Erfahrung bringst, welche Rechte dir zustehen.
    Ich konnte während meiner 2. Wiedereingliederung mihilfe einer sehr guten Beratung durch eine Sozialpädagogin mit meinem Arbeitgeber Veränderungen aushandeln. Es fiel mir extrem schwer das zu tun, aber heute bin ich darüber glücklich, dass ich für mich wegen meiner Schwerbehinderung bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen konnte.
    Ich wünsche dir viel Kraft und Energie um der Lösung dieses verzwickten Problemes näher zu kommen. Vielleicht hat hier ja jemand ähnliche Erfahrungen und kann dir Tipps geben?
    Es grüßt dich herzlich
    Angie :)

  • Ich habe mit solchen Dingen keine Erfahrungen.Ich weiss aber, dass Du ein Recht darauf hast, dass Dein Arbeitsplatz so
    ausgestattet wird wie Du es als Schwerbehinderte brauchst.
    Hat Deine Firma keinen Schwerbehindertenvertreter?
    Ich drücke Dir alle Daumen und wünsche Dir dass sich das Problem so lösen lässt, dass es für Dich akzeptabel ist.
    LG und Drücker :hug: alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Vielen Dank für Eure Zeilen.
    Leider ist unser Haupsitz von der Firma im Norden und hat nur Filialen mit Verkauf eine sitzende Tätigkeit fällt damit flach.
    Auch einen Schwerbehindertenbeauftragten sowie Gewerkschaft gibt es nicht.
    Werde mich heute bei gewissen Stellen telefonisch erkundigen, denn bis Donnerstag muss ich meiner Chefin sagen ob ich frankfurt an
    nehme oder nicht.
    Im Moment möchte ich das nicht annehmen, denn der Druck ist für mich zu groß und ich möchte mir nicht wieder Druck und Stress
    machen lassen, ich habe nur die eine Gesundheit, die ich gerade zurückgewonnen habe.
    Danke nochmal für die lieben Worte von Euch.

  • Hallo Strandnixe,


    Es tut mit erstmal leid mit Dir....


    Aber schau doch mal und Infomaterial von der Frauenselbsthilfe Soziale Informationen 2014.


    Ansonaten rate ich Dir in der Reha eine Sozialberatung zu nehmen oder Dir jetzt schon eine zu suchen am besten in den Krankenhaus wo du zur behandlung gewssen bist.(beim Sozialdienst ) müsstes du eigentlich noch ein Termin bekommen.


    Ansonten rate ich Dir eine Teilhabe am Arbeitsleben zu beabtragen das kannst du mit dein Arbeitberater beim Arbeitsamt darüber reden den .Den Antrag stellst du bei der Deutsche Rentenversicherung.


    ansonsten kann es auch die Reha machen...( der Sozialdinst ) dort.


    Ich wünsche Dir alles Gute ansonsten kannst du mir auch eine Pn schicken


    lg


    Nicky :hug:


    google doch ma bei Dir Sozialberatung in Mühltal und schaue ob du eine Beratung für dich findest, die dir helfen können viel Glück :thumbsup:

  • Liebe Sztrandnixe,
    ich noch mal!
    Meines Erachtens musst du herausbekommen, welche ARBEITSRECHTE du als Schwerbehinderte in deiner Berufssparte hast. Und es kann nicht sein, dass du so schwierige Entscheidungen auf Druck deiner Chefin allein lösen musst und dadurch vielleicht Rechte nicht wahrnehmen kannst, die dir zustehen würden.
    Ich hoffe du findest eine kompetente Beratungsstelle, die dir bei diesem kniffeligen Problem hilft. :thumbup: Und vorerst musst du den Druck deiner Chefin aushalten, sie vertritt nämlich die Interessen deines Arbeitgebers und nicht deine, die die Interessen einer Arbeitnehmerin sind. Aus diesem Grund würde ich mich an deiner Stelle bei der für dich zuständigen Gewerkschaft schlau machen, wie ein behindertengerechter Arbeitsplatz deinem speziellen Fall aussehen sollte.
    Glaub mir, auch bei mir macht der Arbeitgeber Druck und mithilfe des für mich zuständigen Schwerbehindertenvertreters halte ich diesen aus. Am 28.04. beginnt meine Wiedereingliederung und ich bin auch sehr darauf gespannt, wie sich alles entwickeln wird.
    Wichtig ist, dass wir wissen WELCHE RECHTE UNS ZUSTEHEN, damit wir keine Entscheidungen treffen, die für uns negativ sind.
    Liebe Grüße
    Angie
    PS. Hallo Nicky! Da waren wir wohl gleichzeit dabei eine Antwort zu schreiben! :D

  • Hallo Strandnixe,


    beim Krebsinformationsdienst gibt es ein Info-Blatt "Sozialrecht". Das findest Du unter http://www.krebsinformationsdi…tt/iblatt-sozialrecht.pdf .


    Ganz interessant könnten für Dich die Nummern des Beratungstelefons beim Bundesamt für Arbeit und Soziales sein. Möglicherweise bekommst Du dort weitere Adressen, wo Du Dich hinwenden kannst.


    Ich denke auch, dass es für Dich wichtig ist, Dich gut zu informieren, bevor Du eine Entscheidung triffst. Nicht, dass Du am Ende Nachteile hast, die Du gar nicht haben müsstest.


    Wenn ich noch was finde, melde ich mich nochmals.


    Ich drücke Dir die Daumen, dass sich für Dich eine gute Lösung findet - lass Dir keinen Zeitdruck machen!


    Viele liebe Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Liebe Strandnixe,


    ich bin gerade wirklich schockiert, dass es so einen Druck von oben gibt... Da dreht sich mir alles um. Wie unempathisch die bekloppte Arbeitswelt doch sein kann!


    Ich bin froh, dass dir die anderen schon ein paar gute Tipps geben konnten.


    Mir bleibt nur noch dir einen dicken Drücker zu senden und dir ganz doll die Daumen zu drücken!


    Lieben Grüß,
    Sonja

  • Ihr seid alle so lieb und ganz vielen Dank für die Tipps.
    Habe schon einiges telefoniert und auch rausbekommen.
    Gleich telefoniere ich noch mit einem Rechtsanwalt des ... mit den 3 Buchstaben.
    So bin ich schon etwas gewappnet, wenn meine Chefin heute Nachmittag mich nochmal anruft.
    Danke Danke für Eure liebe Unterstützung. :hug:

  • Liebe Strandnixe,
    dafür sind wir doch da! :) Und ich finde, dass hier wirklich so tolle Tipps zusammengekommen sind, die wir vielleicht irgendwie und irgendwo im FSH - Forum so ablegen sollten, dass wir sie jederzeit finden, falls noch jemand Probleme dieser Art bekommen sollte.
    Und es ist richtig, wir müssen über unsere Rechte bestens informiert sein und gut vorbereitet in die Gespräche mit unseren Chefs gehen, denn sonst kommen dabei vielleicht Ergebnisse heraus, die nicht in unserem Interesse sind. Ich kenne das aus eigener Erfahrung! Ich muss mich jedes Mal auf ein solches Gespräch top vorbereiten, damit ich mich nicht dazu breitschlagen zu lassen, Arbeiten zu übernehmen, die ich kräftemäßig nicht mehr hinbekomme! :D
    Gut, dass du die notwendigen Informationen eingezogen hast und dann wünsche ich dir einfach "ein gutes Gelingen"!
    Liebe Grüße mit :hug:
    Angie

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  • Hallo Strandnixe,


    ja, dass es Schwierigkeiten in der Arbeit gibt, das kenne ich auch. Von Arbeitgeberseite her, aber auch gesundheitlich. Es ist nicht einfach nach der Behandlung wieder in den Beruf zurückzukehren. Ich habe gleich nach der Bestrahlung wieder zu arbeiten begonnen und habe es schon als sehr stressig empfunden, vor allem weil mein Gehirn nicht so richtig unktioniert hat. Ich konnte mich kaum konzentrieren und war körperlich nicht belastbar. Ich finde 5 Stunden Arbeit, vor allem bei einer Tätigkeit in Stehen, schon grenzwertig. Ich kann Dir nur empfehlen zu kämpfen. Ich habe mich damals nicht "unterbuttern" lassen. Nach einigen Startschwierigkeiten hat sich jetzt alles wieder normalisiert. Du musst nur durchhalten.


    Liebe Grüße
    Paula

  • Hallo Strandnixe!


    Das tut mir sehr leid, dass Du solchen Schwierigkeiten ausgesetzt bist.
    Ich habe da leider keine Erfahrungen mit,
    aber meine Vorschreiberinnen haben Dir da einige Tipps gegeben.
    Schlimm finde ich nur, dass Deine Chefin dich so unter Zeitdruck setzt.
    Das will doch alles gut überlegt sein und vor allem brauchst du eine kompetente Beratung.
    Das geht ja nun nicht von heute auf morgen.


    ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft dafür.


    Liebe Grüße


    Reigenlilie

  • Hallo Mädels,


    ich hatte ja heute gehofft, das ich eine Einigung mit meiner Chefin finde aber wird es immer komplizierter.
    Sie sagte mir nun, ich solle zu meiner Ärztin gehen und mich weiter krankschreiben lassen, die eine Woche wo ich Urlaub haben wollte und
    danach nochmal eine Woche 4 Std Eingliederung machen. dann würde sie mich einen Monat auf 4Std runtersetzen.
    Da habe ich sie gefragt warum ich nicht am 14.04 wieder anfangen kann meine 5 Tage Urlaub nehmen kann und dann ab 22.4
    meine 5 Stunden. Sie sagte mir, sie will mich nicht für 5 Stunden wieder einstellen jetzt, weil ja eine Kollegin die für mich da ist
    dann entlässt. Und dann würde es nicht gehen, wenn ich vielleicht nach 2 Wochen merke die 5 Stunden schaffe ich doch nicht.
    Das geht dann nicht.
    Wie soll ich jetzt meiner Gyn, erklären das ich nun weiter krankgeschrieben werden soll, da sie ja de rMeinung ist, jetzt könnte
    ich ja die 5 Stunden arbeiten.
    Die erklärt mich doch für verrückt und hält mir dann bestimmt wieder vor, das sie für dieses Gespräch kein Geld von de rKasse bekommt.
    Am liebsten würde ich alles hinschmeissen, meinen restlichen Urlaub ausrechnen lassen, den zähle ich rückwärst vom Rehabeginn und bis dahin mich
    krankschreiben lassen und dann können sie mich mal. Habe die Nase voll :evil: , will auch nicht nach Frankfurt, da der Druck jeden Tag 110km auf der
    Autobahn zu fahren einfach zu groß ist.
    Den Druck den sie ausübt, wenn ich wieder richtig anfange zu arbeiten, das ich dann nicht ausfallen darf ist einfach zu groß.

  • Hallo Strandnixe,


    ich verstehe gut, wie sehr Dich die Situation an Deinem Arbeitsplatz belastet.


    Wenn Du so erzählst, dann drängt sich mir das Gefühl auf, dass jemand die Gelegenheit nutzen will, Dich auf "elegante Art" loszuwerden. Nur ganz so leicht geht das nun auch wieder nicht. Bitte mache Deiner Chefin gegenüber keine Zusagen und unterschreibe nichts, ohne dass Du dich vorher gut hast beraten lassen. Auch was das Thema "Wiedereingliederung" angeht ...


    Vielleicht kannst Du auch mal mit Deinem Hausarzt über Krankschreibung und Wiedereingliederung sprechen. Meiner kannte sich da ganz gut aus. Ich habe damals alles über ihn abgewickelt. Mein Gyn hatte damit gar nichts zu tun.


    Und schaue Dich doch wirklich einmal um, ob Du nicht einen verständnisvolleren Gyn findest, der Dir nicht vorrechnet, dass ein Gespräch mit Dir eigentlich gar nicht im Budget liegt ...


    Ich knuddle Dich jetzt einfach mal ... sei tapfer! Du hast die ganzen Therapien geschafft, da schaffst Du die Klärung dieses leidigen Themas auch noch!


    Ganz liebe Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Liebe Strandnixe,
    es tut mir sehr Leid, was du so zur Zeit mitmachen und durchleiden musst ;( Ich war heute wegen der Wiedereingliederung bei meiner Gyn, da wurde ein Plan festgelegt (jederzeit veränderbar!!!) Da gab es einen Vordruck, der muss von Arzt, Patient und Arbeitgeber unterschrieben werden. Ich weiß nicht, ob das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, denke aber, dass das überall ähnlich geregelt ist.
    Lieben Gruß, Anne

    ***********************************************************************************

    Lebe dein Leben hier und jetzt - und verschiebe nichts auf irgendwann und irgendwo.

  • Liebe Strandnixe,
    das tut mir sehr Leid, dass das Gespräch mit deiner Chefin nicht so gut gelaufen ist. Vorallem finde ich es erstaunlich, dass ein so wichtiges Gespräch am Telefon geführt wird und nicht, wenn man sich gegenübersitzt.
    Ich habe einen ähnlichen Eindruck, wie Flora ihn beschreibt. Es kann sein, dass man dich wirklich loswerden möchte. Denn da bei euch die Filiale ja sowieso geschlossen wird, wäre es für deinen Arbeitgeber sicherlich die "beste" Lösung, wenn du kündigen würdest. Aber so einfach geht das nicht. Du musst dich wirklich gut beraten lassen und darfst nichts unterschreiben, ohne dass da jemand mit Sachkenntis drüber geschaut hat. Es muss sich ein Experte finden, der dich bei der Lösung des Problems untersützten kann.
    Es ist schlicht und einfach gemein, wie man mit dir umgeht, aber das darf kein Grund sein, die Waffen zu strecken! Ich schicke dir Energie und Durchhaltevermögen um diesen Arbeitskonflikt zu lösen - es geht hier ganz klar um die Interessen des Unternehmens und nicht um deine.
    Liebe Grüße mit einer solidarischen :hug: von
    Angie

  • Danke für die lieben Worte, ja so ein Eingliederungsschreiben habe ich auch.
    Ich werd emal morgen früh sehen ob ich mit meinerGyn, sprechen kann und dann sehe ich mal weiter.
    Es laugt einen so aus, dieser ganze Tertz.
    DAs braucht keiner, als wenn unsere Diagnose nicht schon schlimm genug ist und das die Filiale geschlossen wird, dann dieser
    Druck und das Unverständis :evil:

  • Hallo Strandnixe. :)


    Auch ich möchte mal meinen Senf hier zu tun. Also mich ärgert das maßlos, wie deine Chefin so unverschämt mit dir herumspringt. Da kommen bei mir alte Erinnerungen hoch. Wenn du einen Schwerbehindertenschein hast, lasse dir nichts gefallen. Du bist geschützt dadurch. Wenn du zum Rechtsanwalt oder zum Sozialdienst gehst, und deine Geschichte dort erzählst, bekommt deine Chefin eine saftige Abmahnung, der sich gewaschen hat. Das ist Gesetz. Du bist doch wichtig, und willst wieder gesund werden. Also mach die Arme hoch und kämpfe. Alle, die dir hier einen Tipp gegeben haben, haben Recht. Lies nochmal alles in Ruhe durch. Schlaf eine Nacht darüber, und mache die Arme hoch. Denk daran, du hast einen Kündigungsschutz. Ich wünsche dir alles gute, Kraft und Durchsetzungsvermögen.
    Gruß Lilli... :hug:

  • Es tut mir leid dass Du mit deinem Arbeitgeber solche Schwierigkeiten hast. Als wenn unsereiner mit der Krankheit nicht
    schon genug am Hals hat.Es ist traurig wie mit Mitarbeitern, die lange Zeit in der Firma arbeiten, umgegangen wird,
    wenn sie krank werden.


    Ich wünsche Dir trotz allem viel Kraft und dass Du jemanden findest, der Dich da gut beraten kann.
    Viele Grüße :hug: und Daumendrück :thumbsup:
    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke