Brustkrebs - triple negativ

  • Ich denke,mit der Diagnose ist man immer beschäftigt und ich kann dich gut verstehen.Man möchte doch so lange wie möglich seine Kinder begleiten.Ich habe einen erwachsenen Sohn und eine fast volljährige Tochter.Da passiert momentan so viel und ich möchte das auch alles noch mit bekommen.Allein deswegen muss ich,ich sage es mal direkt,den Hintern zusammen kneifen.Bislang war ich immer damit beschäftigt, mich um meinen herzkranken Mann und meine dement werdende Schwiegermutter zu kümmern.Das wird wohl mit Einsetzen der Therapie nicht mehr ganz so gut gelingen...aber es wird gehen,weil es muss!!!

  • Ja, das wünschen wir uns: es wird gehen weil es muss!!!!
    Ich möchte meine 4 Jungs (der älteste ist erst 8) auch aufwachsen sehen, und dafür tue ich alles, was möglich ist.
    Das beste wäre, man könnte den Kopf ausschalten, und sich auch nicht im Internet informieren, davon wird die Angst leider größer...
    Nächsten Donnerstag bekomme ich meine 3. EC, hoffe ich überstehe auch diese einigermassen (nach der 2. habe ich ständig mit Erkältung zu kämpfen)
    Hat man dir die neoadjuvante Cht vorgeschlagen?

  • Hallo Suse19 und Leni79,


    bin zwar von der BK Fraktion dennoch möchte ich euch beiden viel Kraft und Mut und Durchhaltebonbons auf euren bevorstehenden Weg mit geben.


    Lg Nicky1967

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Hallo AnnaVivere,


    auch von mir eine verspätetes herzliches Willkommen.


    Ich gehöre auch zu der triple negativ Fraktion und ich kann mich noch sehr gut an meinen Erstschock erinnern als ich im ersten Gespräch die Diagnose Brustkrebs bekam und dann auch noch im zweiten die Diagnose triple negativ (Ich habe fast die gleiche Tumorbiologie wie Du; nur der Ki67 ist bei mir bei 40%).


    Du steckst jetzt wahrscheinlich in den ersten Untersuchungen oder hast die zum Teil schon hinter Dir. Mir ging es besser je mehr ich davon hinter mir hatte und je mehr Klarheit ich bekam. Ich habe das Glück, dass sich keine Metastasen gebildet haben und Dir drücke ich die Daumen, dass es bei Dir genauso ist.


    Nach Abschluss der Untersuchungen wird das weitere Vorgehen festgelegt. Bei mir war es so, dass zunächst in der 1. OP der Port eingesetzt und Lymphknoten entnommen wurden. Danach wurde die Chemotherapie festgelegt: 4x EC im Abstand von zwei Wochen und 12x Paclitaxel wöchentlich. Das scheint bei triple negativ eine recht häufige Therapie zu sein. Bei Dir kann es natürlich auch - in Abhängigkeit von den anderen Untersuchungserbenissen - zu einer anderen Behandlung kommen.


    Auch wenn Dir das ganze sehr lang vorkommt, der Schock löst sich auf sobald es losgeht. Das heißt bei weitem nicht, dass es einfach ist aber es wird einfacher damit umzugehen. Ich bin selbst noch am Anfang der Chemo (2. EC ist durch) und ich habe das Gefühl es ist noch ewig bis zum Ende der Chemo. Aber seitdem ich weiß wie die Behandlung aussieht geht es mir besser. Das wird bei Dir ganz bestimmt ähnlich sein. Und hier hast Du immer jemanden den Du fragen kannst!


    Liebe Grüße
    Ela

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  • Hallo zusammen,ich (35) bin im September zum FA gegangen um mich wegen einer Sterilisation zu erkundigen.Heim geschickt wurde ich mit einem Knoten in der Brust und einem schlechten Gefühl im Bauch.Das Ende vom Lied ist,dass ich eine Woche später die Gewissheit hatte, dass ich Brustkrebs habe und dieser Triple Negativ ist. Ich funktionierte nur noch wie ein Roboter und erkundigte mich überall,ob meine Kinder (9,5) versorgt sind wenn ich sterbe.So sehr ich auch wollte,ich konnte die Gedanken ans Sterben nicht abstellen,weil ich im Januar erst meinen Bruder mit 43 beerdigt hatte,er hatte auch Krebs. Ich wurde auf den Kopf gestellt und erhielt die Nachricht,dass ich keine Metasthasen habe,das beruhigte nur wenig.Es folgte OP 1 mit Entfernung der Lymphknoten,eine Woche später OP 2 der Port und in derselben Woche bekam ich dann auch schon die erste Chemo. Alles irgendwie unwirklich und doch real.Jetzt bekomme ich am 28. die letzte von 4 Epis und ab Januar dann 12 Mal Paxi. Ich sehe soviel positives in Allem wie es nur geht,aber an manchen Tagen greift die nackte Angst in meine Gedanken und ich hoffe,dass alles gut wird und sich während der Chemotherapie nichts irgendwo anders in mir bildet.
    Habt ihr diese Ängste auch?Was haben euch die Ärzte gesagt,wie die Heilungschancen sind?Seid ihr in eurem Brustzentrum zufrieden?Wie gehen eure Kinder damit um?Fragen über Fragen,die man niemandem stellen kann, der es nicht selbst hat...

  • Ich kann Deine Gedanken dass sich während der Chemotherapie noch was neues bilden könnte , weil der Tumor noch drin ist , gut nachvollziehen, denn ich hatte diese Gedanken auch.
    Ich bin vor 9 Jahren an doppelseitigem BK mit Lymphknotenbefall erkrankt. Ich bekam zuerst die Chemo , dann OP und Bestrahlung , sowie Antihormontherapie. Mir war das auch unheimlich während der Chemo , die Tumore noch drin und nun die Chemo zuerst , warum keine OP.
    Den Gedanken dass die Tumore während der Chemo weiterwachsen konnte oder sich Metastasen bilden , den hatte ich auch. Ich habe mit meinen Ärzten in unserem Brustzentrum auch darüber gesprochen. Die Oberärztin erklärte mir das in einem langem Gespräch, warum bei mir
    zuerst Chemo gemacht werden sollte und auch die Sache mit dem Weiterwachsen unter Chemo sprach sie an. Sie sagte mir dass es sehr sehr selten ist , dass ein Tumor unter Chemo weiterwächst. Die Chemo ist in relativ kurzen Abständen und die Chemomedikamente sind sehr stark und gezielt ausgewählt. Da sie eine sehr lange Berufserfahrung hat, glaubte ich ihr das auch. Heutzutage ist Brustkrebs , auch der Tripple negative recht gut behandelbar , denn es gibt viele Möglichkeiten, mehr Medikamente die gezielt eingesetzt werden können. Ausserdem kann die Wirksamkeit der Chemo besser mittels Ultraschall überwacht werden , wenn sie vor der OP gegeben werden. Über Heilungschancen und
    Übelebenschancen haben die Ärzte so garnicht gesprochen , nur so pauschal . Aber das sind ja nur Statistiken und jeder Mensch ist ein Individuum für sich. So ist und verläuft bei jedem der Krebs anders und auch die Behandlungen wirken bei jedem anders. Die Statistiken sind eh zu pauschal. Es ist super dass bei Dir keine Metastasen gefunden wurden. Das verbessert die Ausgangslage und es ist was positives, worauf Du aufbauen kannst.
    Bei mir schlug die Chemo gut an und es konnte gut operiert werden. Heute geht es mir gut und ich führe ein normales Leben .
    Du kannst auch psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen. Da kann man im Brustzentrum danach fragen, auch für die
    Situation wie man es seinen Kindern sagen kann.


    Wie Kinder damit umgehen , dazu kann ich nichts sagen , denn ich habe keine Kinder.Aber ich weiss dass es sehr schöne Bücher gibt anhand denen man den Kindern alles erklären kann und offen darüber sprechen kann. Auch da kann man im Brustzentrum die Breast- Care Nurses danach fragen.
    Du hast ja schon ersten Teil der Chemos fast geschafft und den Rest schaffst Du auch noch.
    Wünsche Dir viel Kraft, Mut und Zuversicht für die weiteren Behandlungen. Wenn Du Fragen hast stelle sie ruhig und schreib uns wie es Dir ergeht , wenn Du magst.
    Sei lieb gegrüsst und noch schöne friedvolle Weihnachtstage und viele glückliche Momente trotz allem
    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

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  • Liebe Millymaus,


    dein Gefühlskarussell kann ich sehr gut nachvollziehen, vor allem die Sorge um die Kinder...mir geht es genau so. Tatsache ist, das ist unser persönlicher Kampf, und wir hoffen, daß wir siegen!!!!
    Sieh es positiv, daß du die Chemotherapie neoadjuvant erhältst, so kann die Wirksamkeit überwacht werden!
    Ich klammere mich auch immer an positive Beispiele, auch hier im Forum, wobei wir bedenken sollen, daß viele, die heil aus der Krankheit herausgekommen sind, sich nicht mehr mit der Krankheit beschäftigen, und ihr Leben leben, und das werden wir auch wieder!!!
    Ich habe gerade selbst die 3. EC erhalten und bin somit bei Halbzeit, erhalte noch 3 x Taxotere in 3 Wochenabstand, momentan bin ich ziemlich platt..
    Liebe Grüße
    Helene

  • Liebe Millymaus,


    als ich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich gedacht, eigentlich hattest du ja Glück im Unglück. Ich meine damit, du bist
    zum Arzt gegangen wegen Sterilisation und dabei wurde durch Zufall der BK entdeckt.
    Also hast du ja eigentlich großes Glück gehabt, denn er wurde offensichtlich früh genug entdeckt, weil die Lymphknoten
    frei sind.
    Also hast du allerbeste Chancen!
    :)
    Ja, und zu den Ängsten kann ich sagen, die haben wir alle, mehr oder weniger.
    Jeder kann aber lernen, mit der Angst umzugehen. Das ist wie bei allen anderen Dingen auch, bei jedem anders.
    Manche können sich gut ablenken mit allem möglichen und unmöglichen.
    Bei manchen hilft es aber auch sehr, wenn sie sich psychoonkologische Unterstützung holen. Hast du daran schon einmal
    gedacht? Oft wird dadurch gerade in Familien mit Kindern der Partner entlastet, denn der muss jetzt schon genug
    zusätzlich "schultern".
    Und zu deiner Frage wegen Brustzentrum. Ich dachte lange, ich bin in meinem Brustzentrum gut aufgehoben, aber durch
    das Lesen hier im Forum bin ich sehr kritisch geworden, weil ich einfach viel über BK gelernt habe.
    ^^
    Deswegen habe ich vor kurzem meine Ärzte gewechselt und das war goldrichtig.
    Das kann man jedoch nicht verallgemeinern. Vielleicht ist dein Brustzentrum ja richtig gut.
    Das herauszufinden ist jedoch manchmal schwierig.
    Ich finde, man sollte sich erstmal auf sein Bauchgefühl verlassen, sich aber auch mit anderen Frauen austauschen, die dort
    in Behandlung sind. Außerdem kannst du hier im Forum viel erfahren darüber, wie es in anderen Brustzentren so läuft.


    Zu dem Thema Kinder kann ich vielleicht auch etwas sagen. Meine Tochter war bei meiner ersten Diagnose 7 Jahre alt
    und bei der letzten Diagnose 14 Jahre.
    Also ich empfand es für sie einfacher mit 7Jahren, ganz ehrlich.
    Ich habe auch festgestellt, wenn man das kleinen Kindern behutsam erklärt, natürlich altersgerecht,
    dann kommen sie eigentlich normalerweise ganz gut damit zurecht.
    Mami ist jetzt krank, dann bekommt sie eine sehr starke Medizin, deshalb ist sie manchmal müde, aber dann ist sie aber
    auch wieder gesund.
    Mit 14 Jahren ist es ein bisschen komplizierter, denn die Kids wissen sehr gut Bescheid heutzutage, und ich finde es ist
    dann vielleicht schwieriger, ihnen die Angst zu nehmen.


    Liebe Millymaus, herzlichen willkommen wollte ich eigentlich noch sagen, und ich hoffe, du fühlst dich hier wohl und du
    bekommst die Infos, die du brauchst.
    Kleiner Begrüßungsknuddler
    :hug:
    und liebe Grüße von mama63

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich
    (Afrikanisches Sprichwort)

  • Hallo zusammen und Danke für eure Rückmeldung,
    ich bin froh,dass ich mich getraut habe mich hier anzumelden.Es tut gut zu wissen,dass man nicht allein ist mit all diesen Gedanken.Tatsächlich bin ich sehr dankbar dafür,dass es früh genug festgestellt haben und alles sehr schnell ging.In meinem jetzigen Brustzentrum fühle ich mich auch sehr gut aufgehoben. Die Zweitmeinung die ich mir eingeholt hatte,war ziemlich niederschmetternd und ich bin froh, nicht auf diesen Arzt gehört zu haben. Laut Ultraschall löst sich mein Knoten langsam in Wohlgefallen auf und es sieht gut aus.Ich bin sehr positiv und habe nur zwischendurch die Gedanken,dass der Krebs sich vielleicht verteilt im Körper.Die Psychoonkologin ist sehr nett und meinte,dass es sehr selten ist dass sich während der Chemo neue Zellen an anderen Stellen bilden und ich habe für mich beschlossen ihr das einfach zu glauben:-)
    Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und hoffe auch ihr seid guter Dinge

  • Liebe Millymaus,


    herzlich willkommen, auch wenn es bißchen später ist.
    Deine Ängste sind berechtigt und real, dies kenn ich nur zu gut. Zumal auch das mit deinem Bruder ja auch da ist und du diese Trauer auch noch hast. Wichtig ist ein dass du ein Brustzentrum hast wo du gut versorgt wirst und du dich gut aufgehoben fühlst.
    Wunderbar dass sich ein Knoten schon auflöst, toll dass du keine Metastasen hast, denn dann wäre es ja noch schlimmer und deine Heilungschancen viel schlechter.


    Alles gute für die bevorstehende Zeit.

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Hallo ihr Lieben,


    ich bin ja auch tripel negativ. Krieg auch 4 x EC (zweiwöchig und dann 12 x Pacli einwöchig).


    Auch wenns mir recht gut geht und ich ganz gut dastehe hab ich auch Phasen, in denen mich die nackte Angst packt. Grad in den letzten 2 Wochen sind n paar Leute gestorben, die mir nahestanden mehr oder weniger. Dann kommt mir sofort in den Sinn, dass ich die nächste bin. Ist total irrational, aber dagegen kann ich halt nichts tun. Die verstorbenen waren alle schon alt und keiner ist an Krebs gestorben, aber in so kurzer zeit, ist n bissl viel.


    Wie schon von anderen geschrieben wurde, hab auch ich Angst, dass die chemo nicht wirkt oder der Tumor unter der Chemo weiterwächts oder sich Metastasen bidlen. Oder dass ich gleich nach Ende der Chemozeit, noch vor OP irgendwo metastasen bekomme. Das kommt zwar seltender vor, dass ich so Angst bekomme, aber es kommt vor.


    Ansonsten hab ich keine Probleme bisher. Vertrag die chemo ganz gut, bis auf den Blödkopf, dass ich nicht weiß was ich tu, ich verlege immer Sachen und weiß dann ein zwei Tage nicht mehr, wo ich es hingetan hab. Ist so n Vakuum im Gehirn, kommt meistens kurz nach der Chemo für ein bis 2 Tage.


    Ansonsten freu ich mich aufs neue Jahr. Hoffe, dass ich meinem Krebs ne anständige Dröhnung verpasse und mein Freund, Mr. Chemo seinen auftrag ernst nimmt und ihm ordentlich eins überbrät, so dass er sich verzieht und sich nicht mehr blicken lässt.


    Liebe Grüße


    Moni

  • Hallo Moni,


    das sind ganz verständliche Ängste die du schilderst, ich denke jeder kann dir nachfühlen.
    Die Zeit wird dir dabei helfen dass auch diese Ängste in Hintergrund treten und du nicht nur an das schlimmste denken musst.
    Auch wenn man betroffen von Metastasen ist so wie ich und viel andere hier, bedeutet es nicht das Ende ist da, auch hier gibt es noch Hoffnung und Möglichkeiten weiterzuleben.
    Wir dürfen auch den Glauben an uns selbst nicht verlieren. dass wir nicht aufgeben dürfen egal was noch auf uns zu kommt und wir dürfen den Glauben an uns selbst nicht aufgeben.
    Deine ganzen Wenn s, was wenns kann dir keiner nehmen und auch keiner beantworten.
    Deine Freund Mr Chemo und deine Einstellung helfen dir sicherlich das zu überstehen.
    Wir sind alle nicht gefeilt vor Wenn und Wenn und Was wenn und versuchen mit der Ungewissheit und allem drum und dran klar zu kommen.
    Auch du wirst einen geeigneten Weg für dich finden, da bin ich mir sicher.
    Mir hat geholfen dass ich mir viel Wissen über die Krankheit angeeignet habe und das hat mir bisschen mehr Sicherheit gegeben.


    Wünsche dir alles gute und danke für dein Vertrauen.


    Alles Gute für 2016 Lg Nicky1967

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Hallo ihr LIeben,


    ich habe ja im November 2015 meine Diagnose bekommen. Seitdem hab ich viel Auf und Abs gehabt beii der Diagnostik, alles war o. B. Nun hab ich die dritte Pacli hinter mir, es geht mir eigentlich gut. Nun hab ich mir schon mal langsam Gedanken gemacht, wegen OP - Beratung, man soll ja mehrere Meinungen einholen.
    Im Überlebensbuch Brustkrebs steht nun, dass das Rückfallrisiko bei Frauen mit tripel negativem BK doppelt so hoch ist, ebenso wie das Risiko, Hirn- Leber- und Lungenmetastsasen zu bekommen, auch drastisch erhöht sei.
    Nun frag ich mich, was ist dann der Sinn des Ganzen. Ich weiß ich hab im Moment keine Fernmetastasen. Und auch mein Tumor wird deutlich kleiner, aber wenn einem solche Risiken vor Augen gehaltenn werden, dann verzweifle ich fast, weil ich dann denke es sich sicher, dass ich das bekomme. Ich möchte doch auch die Chance auf ein krebs- und metastasenfreies Leben bekommen.


    Ich weiß ich bin ne furchtbare Jammerziege, es gibt hier Frauen, denen es schlechter geht als mir, aber mir geht dieser Satz aus dem Buch nun dauernd im Kopf rum.


    Es würde mich interessieren, wie es euch ergangen ist - speziell den Frauen mit tripel negativem BK - Könnt ne Aufmunterung brauchen.


    Danke


    Eure Moni

  • in solchen Büchern würde ich gar nicht lesen. Erstens ist jeder Krebs individuell und zweitens jeder Mensch ebenso. Das ist genauso wie mit Statistiken. Viel zu allgemein.
    Mein Motto.....liebe das Leben und dich selbst.
    Lg Keinohrhase :hug:

  • Hallöchen Moni :P


    ich nehme dich erstmal in den :hug:
    Das “Überlebensbuch Brustkrebs“ ist schon ein gutes informatives Buch.
    Die Aussage, dass das Rückfallrisiko bei tripel negativem BK höher ist, das stimmt schon laut Statistik……..ABER….
    wie Sonja letztens gerade geschrieben hat, gibt es einen (wie ich finde) tollen Spruch
    ““ Glaube keiner Statistik, die DU nicht selbst gefälscht hast.““


    Es spielen soviel unterschiedlich Faktoren ein Rolle und jeder, auch tripel negativ Tumor, ist individuell
    in seiner Histologie, so wie du einzigartig bist…….


    Klar, wenn du den Kopf in den Sand steckst und wartest was kommt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfall erhöht,
    aber die Medizin hat uns mittlerweile soviele Möglichkeiten zu bieten mit denen wir das Risiko minimieren können,
    das ist doch wunderbar….und sollten wir und DU nutzen!!!
    Es macht absolut SINN denn dadurch erhöhst du deine Chance auf ein krebs- u. metastasenfreies Leben enorm.
    SUPER...keine Metas nachweisbar und dein Tumor wird deutlich kleiner, also das ist doch WUNDERBR,
    also der richtig WEG :thumbup:


    Ich bin nicht tripel negativ, bin aber unterhalb der 30 erkrankt und laut Statistik auch nicht prickelnd, aber die Statistik
    interessiert mich nicht, denn ich bin ich und keine Statistik :thumbup:


    Liebe Moni, ich wünsche dir einen erholsamen Sonntag, mit vielen schönen Gedanken und Träumen,
    die du bald in die Tat umsetzt :thumbsup: es lohnt sich immer :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

  • Ihr Lieben,


    vielen Dank für die Aufmunterung. Ich tu ja auch alles was ich tun kann, soviel ist sicher. Ich geb nicht auf, aber manchmal verzweifelt man halt einfach.
    Apropos - ist es eigentlich normal, dass man leichte Schmerzen verspürt in den Muskeln. Ich hab immer nen latenten Schmerz in der Achsel wie wenn ich mich überanstrenge.

  • Hallo alle zusammen!


    Ich bin neu hier, werd mich und meine Situation deshalb erstmal vorstellen. Ich bin 27, erhielt im Juli 2015 die Diagnose Brustkrebs (TN, G3, Tumor 3cm) und fiel erstmal in ein tiefes Loch. Das wird ja fast jede von euch gut kennen. Ich erhielt daraufhin 5×EC und 3×Docetaxel. Ursprünglich sollte ich 4×EC bekommen, allerdings schlugdiese Chemo sehr gut bei mir an. Bei der ersten Untersuchung nach der 3. Chemo war der Tumor bereitsum die Hälfte geschrumpft. Ich war sehr guter Dinge, vor allem, weil ich vor der ersten Chemo mindung. 1 Lymphknoten stark vergrößert zu sehen war und der bereits nicht mehr da war. Nach der letzten Untersuchung allerdings dann der Schock.. der Tumor ließ sich anscheinend von der Docetaxel Chemo nicht beeindrucken und wuchs wieder ein Stück.. er war nun 2cm groß. Damals sagte mir mein Arzt, der mir den Ultraschall machte, dass das ein sehr gutes Ergebnis sei, ich könne beruhigt schlafen. Dann wurde ich brusterhaltend operiert und es wurden 8 Lymphknoten entnommen. Bei der Histologie kam heraus, dass diese Gott sei Dank absolut krebsfrei sind. Allerdings wurde mir gesagt, dass eben die Chemo nicht wie gewünscht angeschlagen habe und mein Rückfallrisiko aufgrund dessen erhöht sei. Na toll.. dachte ich mir.. ich bin 27 und hab noch mein Leben vor mir.. jetzt frisst mich die Angst vor Metastasen fast auf. Ich müsse damit leben und mich an den Hoffnungsschimmer klammern, dass die Chemo alles kaputt gemacht hat, was mir gefährlich werden könnte. Da ja meine Lymphe frei waren, dürfte doch was angeschlagen haben und darauf müsse ich hoffen. So mein Onkologe..
    Tja, ich kann mich daran nur schwer gewöhnen. Hat jemnd von euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt jemanden, dems ähnlich erging? Ich würde mich auch schon über ein paar aufbauende Wort freuen..


    Liebe Grüße lass ich euch da!
    Trixi88



    Liebe Obertippse!


    Ich glaube, dass Schmerzen oder Ziehen jeglicher Art während der Chemo auftreten können. Hatte von Beginn an ständig Probleme mit Muskelschmerzen im Rücken. Mir wurde gesagt, ich solle ein paracetamolhaltiges Medikament nehmen. Das hat auch wirklich gut geholfen. Wirkt entspannend und entkrämpfend.


    Liebe Grüße
    Trixi88

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