EC Chemo, Nebenwirkungen, Langzeitfolgen

  • Claudi209

    echt wahr??!! Ich fass es nicht :D:D!!! Ich liebe deine Art zu schreiben und deinen Humor!! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Das ist fix die lustigste Nebenwirkung von der ich je gehört habe! Das soll mal wer toppen ^^^^!!

    Ich lach mir gerade einen Bauchkrampf!!!!

  • Taima: Vor allem hätte ich echt niemals im Leben gedacht, daß das damit zu tun hat, direkt die Apfelgeräte in Frage gestellt...


    Vor allem ist es echt höchstinteressant, ich spiele gern am IPad und gestern mittag hab ich gemerkt, daß das Spiel einfach kaum auf meine Finger reagiert, folglich kaum ein Level gewonnen. Nervt... :-) Was es alles gibt oder?

    Das Leben ist ein Keks, jeden Tag beissen wir ein Stück davon ab

  • Larimar: Ich glaube manchmal hätte die Chemo einen anderen Namen, wäre auch vieles besser. Jeder in meinem Umfeld, dem ich davon erzählt habe und das waren ja nicht sehr viele, sehen in Chemo Horror. Nur über den Schüssel hängen, alle Haare gehen aus und man ist total ausgeknockt.


    Nun gut, mit diesen "Vorurteilen" kann ich dank meines Krebses (okay mein Dank hält sich in Grenzen) im näheren Umfeld aufräumen. Erstens gibt es gute Begleitmedikation, zweitens muß man es einfach so sehen die Chemo ist kein Feind. Punkt.


    Man muß da durch und es ist alles andere als ein Zuckerschlecken, aber es ist bei weitem nicht so schlimm wie man befürchtet. Man wird begleitet, man kann sich jederzeit helfen lassen bei den NW oder steht sie einfach durch. Das Gute ist, es wird erstmal schlimmer aber dann von Tag zu Tag besser bis es wieder geht..


    Ich hab es verpaßt nochmal zum Zahnarzt zu gehen, weil mir einfach alles zu viel war. Allerdings mußte ich letzte Woche, da mein Implantat rausgefallen ist (ich hatte mit 35 noch einen Milchzahn, daher das Implantat). Ich vermute, daß das am Ölziehen liegt, daß sich die Krone gelöst hat. Aber es war vor drei Jahren schon mal. Ich würde aufs Ölziehen dennoch nicht verzichten während des Chemozyklus.


    Ich nehme Aro... und Elm... und komme gut damit zurecht. Hab mir zusätzlich noch eine Salzzahncreme von Wel... gekauft, weil ich das hier gelesen habe, das probiere ich als nächstes aus. Ansonsten nehme ich begleitend Equi...o, was den Schleimhäuten hilft. Und damit komme ich sehr gut zurecht. Habe morgens eine enorm trockene Nase, sobald ich auf bin läuft sie dann. Während ich Kortison bekomme in den ersten drei Tagen es Zyklus, habe ich enorm Schlafstörungen, das ist nervig. Aber da bin ich krankgeschrieben und so geht es einigermaßen.


    Die restliche Zeit, wo es mir gut geht, arbeite ich und versuche ein normales Leben zu führen. Es ist belastend, aber ehrlich, der ganze Krebsmist ist doch belastend, wenn die Chemo angeraten ist, dann sollte man sie machen.


    Momentan höre ich überall nur Horror vor der Bestrahlung, die bei mir auch noch ansteht. Die hab ich bisher als, naja, notwendiges Übel angesehen. Mal schaun, da beschäftige ich mich mit, wenn es soweit ist.


    Ach so, noch um Aufbau, Ziel der EC war es beim mir (ich hab eine niedrigen Ki-67 von 10 % - zumindest an den Stellen von biopsiert wurde), daß mein Charlie (so heißt mein Tumor) nicht wächst, nun beim Kontrollultraschall nach 3 EC ist er nicht nur nicht gewachsen sondern von 4,8 cm auf 3 cm geschrumpft... also wenn das kein Erfolg ist.

    Das Leben ist ein Keks, jeden Tag beissen wir ein Stück davon ab

  • Liebe Anja82

    das von Dir beschriebene Pflaster würde mich auch sehr interessieren, da eine gute Freundin gerade eine Chemo durchmacht und die Begleitmedis und meine Tipps aus eigener Erfahrung ihr so gar nicht helfen.....ggfs über PN, da es womöglich sonst gelöscht wird (Forumsregeln, um Werbung zu verhindern) .


    Liebe Grüße

    Du musst Dir schon selbst Konfetti in Dein Leben pusten. 8) (visual statements)


    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. (Alexis Carrel)


    Wer ins kalte Wasser springt, taucht ein in ein Meer voller Möglichkeiten. (finnisches Sprichwort)

  • Larimar: Ich glaube manchmal hätte die Chemo einen anderen Namen, wäre auch vieles besser. Jeder in meinem Umfeld, dem ich davon erzählt habe und das waren ja nicht sehr viele, sehen in Chemo Horror. Nur über den Schüssel hängen, alle Haare gehen aus und man ist total ausgeknockt.


    Nun gut, mit diesen "Vorurteilen" kann ich dank meines Krebses (okay mein Dank hält sich in Grenzen) im näheren Umfeld aufräumen. Erstens gibt es gute Begleitmedikation, zweitens muß man es einfach so sehen die Chemo ist kein Feind. Punkt.


    Man muß da durch und es ist alles andere als ein Zuckerschlecken, aber es ist bei weitem nicht so schlimm wie man befürchtet. Man wird begleitet, man kann sich jederzeit helfen lassen bei den NW oder steht sie einfach durch. Das Gute ist, es wird erstmal schlimmer aber dann von Tag zu Tag besser bis es wieder geht..

    Leider bin ich eine von denen, die fast der obigen Beschreibung die Chemo durchgemacht hat. Stimmt nicht, sie wurde abgebrochen, weil ich nicht mehr laufen konnte. Mir war zwar nicht wahnsinnig übel, aber ich habe einiges abgenommen. Ich hatte einen starken Tremor, ich war kurzatmig und hatte keine Kraft mehr. Ich habe es nicht mehr geschafft 3 Minuten in der Dusche zustehen. Mein Mund war voller Aphten und die Durchfälle haben mich in die Knie gezwungen. Gelenkschmerzen, die viele Schmerzmittel erforderten und die Zehnägel sind mir abgegangen. Das tat auch ordentlich weh in Schuhen, die ich anziehen musste um meine Blutabnahmen und Chemos zu bekommen. Und ich habe es als Chance gesehen und war fertig als ich abbrechen musste.

    Ich denke, jeden trifft es anders und ich freue mich für jeden, der die Chemo leichter gehen kann als ich.

    Mir war es leider nicht vergönnt, zumal sie auch nicht wirklich viel bei mir gebracht hat.


    Die Bestrahlungen sind aber für mich zum Glück bis jetzt "ein Spaziergang".

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Liebe Taima  Claudi209 das stimmt ich versuche mich bestmöglich vorzubereiten. Das Wort Chemotherapie ist wirklich sehr hässlich. Ja und wie dein Tumor geschrumpft ist echt Klasse dann ist man richtig motiviert das sich die Tortur lohnt.


    Da gibt es auch wirklich viel zu beachten. 🙄 aktuell zieht sich eine große Angst über mich. Ich habe gerade im Instagram eine junge Frau gesehen im Video erzählt Sie von Zustand sie kann nicht mal richtig sprechen. Oh Gott ich war die letzten Jahren psychisch auf einem Tiefpunkt.


    Angstzuatände ziehen mir gerade bis in die Knie rein. Vor den Nebenwirkungen und den Zuständen wie vor Hilflosigkeit vir dem was kommt. Sorry das ich rumjammer ihr seit mein Trostpflaster.

  • Liebe Aenneken,


    Schade das du diese ganzen Nebenwirkungen erdulden musstest. Es gibt so und so Meinungen, anscheinend ist das echt so unterschiedlich.


    Ob das wohl daran liegt das im Moment der Verabreichung entweder viele gute Zellen im Wachstum o. RUHEPHASE SIND?


    sind viele in Wachstum dann mehr Nebenwirkungen und wenn nicht dann weniger? 🤓🧐

  • Liebe Larimar


    bitte schau dir solche Videos nicht an.

    Ich weiß, das sagt sich leicht und ich will auch gar nicht leugnen, dass es Nebenwirkungen gibt, die heftig ausfallen können und dich sehr beanspruchen können sowohl körperlich als auch seelisch.


    Ich kann dir nur von mir sagen, dass die Angst vor den Nebenwirkungen weit aus schlimmer war als die Nebenwirkung selbst.

    Angst ist überhaupt das Schlimmste während der ganzen Zeit. So empfinde zumindest ich die Situation.

    Daher kann ich gut nachfühlen, was du jetzt durchmachst und ich würde dich unheimlich gern, tröstend und gut zuredend in den Arm nehmen!


    Es ist zu schaffen! Es ist wirklich machbar! Mir geht es in den 3-4 Tagen nach der Chemo nicht besonders gut. Durch die Begleitmedikamente, die man bekommt, war mir jedoch nie schlecht, ich habe keine Schmerzen und ich habe auch kein Fatigue, bin also nicht erschöpft.

    Ich kann nur nicht schlafen und das ist lästig und ziemlich anstrengend.

    Die anderen NW sind bei mir alle wieder nach ein paar Tagen weggegangen. Nur die Schlafstörung ist geblieben.


    Es trifft aber jede anders. Das ist möchte ich auf keinen Fall schönreden.


    Ich hab mit mir schon von Beginn an einen Deal gemacht. Ich hab mit mir vereinbart, dass ich die Therapie beginne und falls ich es nicht aushalte, dann werde ich abbrechen. So hab ich mich sicher gefühlt. Das hat mich im Kopf gestärkt, dieser Gedanke es nicht aushalten zu müssen, sondern auch aufhören zu dürfen.


    Ich hab mir gesagt, das ist jetzt ein Bootcamp: ich bin jetzt in einer dieser Hollywood-Blockbuster-Action-Filme, wo die Anwärter auf die US Navy (oder was auch immer) getriezt und gefordert werden. Ich mach jetzt eine Prüfung nach der anderen. Meine Teamkolleginnen sind die Mädels aus dem Forum. Wir unterstützen uns gegenseitig bis zum Ende des Bootcamps und das Ziel ist, dass wir alle gemeinsam gut durchkommen. Die Prüfung ist geschafft, wenn wir alle über der Ziellinie sind.


    Jetzt bist du im Team dabei. Keine lässt dich zurück bis du nicht auch im Ziel bist!

  • Hallo Larimar,

    Bitte versuche die Chemo als einen guten Freund zusehen, der mit Dir versucht die Krankheit zu vertreiben.

    Es gibt sicherlich unterschiedliche Schmerzempfinden,der eine lässt sich beim Zahnarzt / bohren Spritzen geben, der andere nicht

    Und auch die Verträglichkeit ist verschieden, der eine kann Blut sehen, der andere gibt um.

    Ich bin vorurteilsfrei vielleicht etwas angespannt in die Chemo gegangen.

    Natürlich habe auch ich Nebenwirkungen gehabt.

    Verstopfung, Geschmacksstörung,, neuropathien, Müdigkeit, kurzatmig,

    Schwindel , Knochen/ muskelschmerzen aber das ist alles mit Hilfe von Medikamenten und Bewegung zu schaffen.

    In meinem BZ wurde mir gesagt die „schweren“ Fälle sind Ausnahmen in der Regel kommen die meisten gut durch die Chemo.

    Also, dein Freund wird mit Dir dieser

    Krankheit den Garaus machen

    Du schaffst das!!

    übrigens viiiiel schlimmer fand ich , das ich 16 kg zugenommen habe

    Damit kämpfe ich heute noch .... aber auch damit kann man klar kommen und wichtig ist doch nur das du nach der Behandlung sagen kannnst

    „Ich hab es geschafft“

    Herzliche Grüße Narja

  • Liebe Larimar,


    ich gehöre zu den Fällen, die bisher ziemlich heftige Nebenwirkung unter AC haben, vor allem mit sehr starker Übelkeit und Bettlägerigkeit über Tage. Mein Onkologe sagte aber auch, das kommt nicht sehr häufig in dieser Form vor.


    Trotzdem überlege ich nicht die Chemo abzubrechen. Es ist doof, aber dennoch auszuhalten und zumindest bei mir nur die ersten 1,5 Wochen, dann gehts wieder aufwärts.

    Ich will leben!


    Dieses Mantra sage ich mir immer, wenn es ganz arg ist.
    Es wird immer versucht die Nebenwirkungen gut zu behandeln, beim nächsten Zyklus wird bei mir wieder etwas verändert, vielleicht wird es dann besser.

    Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen :)

  • Ja, es ist unterschiedlich. Aber ich möchte trotz meiner echt doch seltenen Erfahrung sagen, es ist machbar. Ohne Chemo würde ich jetzt wohl in einer mieseren Situation sein. Für mich war immer klar, ich muss dadurch.

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Liebe Narya Taima  Aenneken


    Danke für das beantworten meiner vielen Fragen.


    Es gibt Tage da fühl ich mich bereit und startklar und dann gibt es auch die anderen Tage.


    Ich komme im Kopf mit der Chemotherapie nicht ordentlich klar und werde so ach so kleine Frage am Dienstag zum Termin stellen.


    Warum komme ich emotional nicht damit klar? Ich habe ja einen hormonabhängigen Tumor. Sprechen die überhaupt auf die Chemotherapie an?


    Dann wird ja Chemotherapie gemacht um krebs zu bekämpfen und micro metastasen die im Organismus rumschwirren zu zerstören. Doch es könnte durch die Chemotherapie selbst auch krebs entstehen. Es soll krebs bekämpfen doch es könnte auch neuen entstehen lassen. Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.


    Was das Gewicht angeht und wieso nimmt man da zu? Ist das Wasser o. FETT? Sollte man nicht das Gewicht zu den chemos gleich halten?


    Ich war bei vier verschiedenen Ärzten und zuletzt wurde der Genexpressiontest in die Wege geleitet.


    Ich finde es schon schade das die anderen Ärzte mir diesen nicht vorgeschlagen haben. Ich erfülle alle Bedingungen dazu hormonabhängig her2 neu negativ und kein Lymphknotenbefall.


    Egal wie der Test ausfallen wird ob für o. Gegen chemo es ist eine wichtige Information. So könnte ich auch mit einer anderen Einstellung in die Chemotherapie gehen und die Nebenwirkungen ertragen.

  • Ich habe unter der EC Chemo fast 10 kg abgenommen, aber nicht auf eine brachiale Art. Unter Pacli nahm ich wieder zu. Es könnte mit dem Cortison zusammenhängen.

    Ich habe auch hormonabhängigen Brustkrebs und mein Krebs ist geschrumpft, aber nicht geschmolzen, wie mein Proff zu sagen pflegte. Er ging von 2,8 auf 1,9 runter.

    Mir war aber wichtig, das in der Zeit auch die Zellen abgetötet würden, die sich noch auf den Weg machen wollten.


    Gewebeeinlagerungen hatte ich auch, aber die gingen auch wieder zurück.

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Larimar ,

    Auch ich habe einen hormonrezeptor positiv, her2 negativ G3 und ki 67 von 80%

    Sei mir bitte nicht böse für offene Worte aber ich finde du musst einfach lernen deinem Arzt zu vertrauen.

    Warum soll eine Chemo bei hormonabhänigem Krebs nicht wirken????? Der Arzt hat das Wissen!

    Er hat studiert!

    Ich wünsche dir Gelassenheit, mach dir nicht so viele Gedanken.

    Was wäre wenn.... genieße einfach die Zeit mit schönen Dingen

    Die Zeit ist viel zu kostbar!!!

    Herzliche Grüße Narja

  • Larimar: Bei mir war es so, daß viele hier der Meinung waren, daß meine Werte nicht FÜR Chemo sprechen. Tja, das Gegenteil ist eingetreten, weil halt eben auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Wie in meinem Fall die Größe des Tumors von fast 5 cm. Hätte man operiert, das Testergebnis abgewartet und am Ende wäre die Entscheidung trotzdem pro Chemo gelaufen, hätte man die Brust "geopfert".


    Letztlich kannst die Entscheidung über Deinen Körper nur selbst treffen. Du siehst an Frauen wie Aenneken und Lexa67, dass sie sehr mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben, aber dennoch diesen Schritt nicht bereuen. Weil die Chemo halt eben - jedenfall meiner Meinung nach - im ganzen Körper wirkt und versucht, böses zu eliminieren.


    Dir können hier zig Frauen Erfahrungen nennen, aber wie es letztlich bei Dir sein wird, kann doch gar keiner voraussagen.

    Ich weiß jetzt nicht wie Deine Hormonwerte sind, aber Dein Ki-67 ist ja jetzt auch nicht im niedrigsten Bereich. Evtl. haben die anderen Ärzte den Test aus gutem Grund nicht vorgeschlagen?


    Und die Dosis der Chemo wird dem Gewicht angeglichen. Sobald Du plus/minus 3 kg hast sollte man das vor der Chemogabe mitteilen.

    Das Leben ist ein Keks, jeden Tag beissen wir ein Stück davon ab

  • Larimar ich schreibe jetzt auch kurz was dazu .Ich hatte einen ca.3 cm Tumor mit DCIS und 2 befallene lymphknoten und KI 5% G2 von der Stanze aus und nach OP war keine Veränderung im Phatologie Bericht . Man sagte mit 80% Östrogen und 100% Progesteron reicht Tamoxifen und ab 3 befallene lymphknoten macht man wohl Chemotherapie, die Lymphknoten waren vorher nirgends auffällig....ich hatte schon Termin in der Strahlentherapie und da kam ein Anruf von der Klinik und man wollte den Endropredict machen ,aber soll mir keine Sorgen machen ,würde bestimmt nichts schlimmes raus kommen ....nur zur Vorsicht...Dann traf mich der Schlag ...25% Rückfallrisiko, dachte fliege um und der Onkologe und Strahlentherapie Arzt waren auch überrascht ....ich sagte haben sie meinen Tumor vertauscht 🙈aber ich habe mir 2 und 3 .Meinung geholt und haben mir nochmal den Endropredict erklärt und warum Chemotherapie....immer nur die Hälfte verstanden weil ich so aufgeregt war ,also Chemotherapie bei einem Empathielosen Onkologen ,das habe ich wohl richtig verstanden, dachte das überlebe ich nicht .....hier im Forum hat man mir geholfen......Tipps gegeben und unterstützt und ich habe die Chemotherapie überlebt ohne Pause ,durch gezogen.Natürlich war nicht immer alles schön und will es auch nicht verharmlosen, aber schau dir nicht so viel im Internet an ,weil bei mir in der Chemotherapie war jegliches Alter vertreten und es haben da auch alle geschafft ...mach dich nicht vorher verrückt ,schnaufe durch und lenke dich mit deinen Kids ab und kurz davor kannst du so wie ich nervös sein ,heulen oder mal kurz in den Wald schreien ....und dann wieder Krönchen richten und los gehts ....hier im Forum wird dir so liebevoll geholfen ....LG Michi

  • Liebe Larimar, auch ich habe einen stark hormonabhängigen Tumor, einen recht aggressiven und großen gehabt (5 cm x ca. 2.5 cm), mein Ki Wert war auch sehr hoch. Ich habe mich von Anfang an versucht mit der Chemo anzufreunden und sie als Unterstützung im Kampf gegen den Fiesling zu sehen. Auch ich hatte mit sämtlichen Nebenwirkungen zu kämpfen, aber ganz ehrlich, ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Ich gehörte auch zu den seltenen Fällen, wo mich die EC ganz niederstreckte (wurde nach dem 1. Mal auch abgebrochen), aber die 12 Nab Pacli, die ich etwas dosisreduziert bekam, konnte ich mit erträglichen Nebenwirkungen komplett durchziehen. Im Rückblick kann ich sagen, dass die guten Tage bei weitem überwogen.

    Ich habe etliche Kilo abgenommen unter der Chemo, aber ich neige immer dazu, abzunehmen, wenn ich Sorgen, Kummer habe oder krank bin. Auch durch das Cortison habe ich nicht zugenommen. Mittlerweile esse ich besser und nehme auch langsam wieder zu.


    Warum sollte Chemo nicht bei hormonabhängigem Krebs wirken? Chemo wirkt auf den ganzen Körper. Mein Tumor ist auch geschrumpft unter der Chemo, war aber noch recht groß bei der OP, dennoch hat die Chemo etwas bewirkt. Außerdem wirst du dann wahrscheinlich im Anschluss Bestrahlungen, die dann nochmal lokal wirken, bekommen und evtl. Antihormone. Mir wurde von mehreren Ärzten gesagt, dass man bei hormonabhängigem Krebs zusätzlich zu Chemo und OP eine gute Wirksamkeit mit Bestrahlungen und Antihormonen erzielt.


    Wie Narja auch schrieb, solltest du den behandelnden Ärzten vertrauen können. Vorausgesetzt ist natürlich, du fühlst dich gut beraten und gut aufgehoben.


    Ich weiß, dass es manchmal leichter gesagt ist als getan und dennoch ist es ganz wichtig, sich auf die Therapie einzulassen und sie als positiven Schritt in die richtige Richtung zu sehen.


    lieben Gruß

    Am Ende wird alles gut und wenn nicht alles gut ist, ist es nicht das Ende. (Oscar Wilde)

  • Liebe Larimar

    ....mein BK ist/war auch hormonabhängig - Chemo habe ich recht gut vertragen und angeschlagen hat sie auch.

    Du hast hier viele gute und liebe Posts bekommen - denen möchte ich mich anschließen.

    Ich versuche hier einen Link einzufügen über Tipps bei Nebenwirkungen, vielleicht hast du ihn aber schon selbst entdeckt. Ist von Dias, vom 16.1 #2

    Wünsche dir weiter alles Gute.

    LG 18-09-Sonnenschein


    Übersicht über Nebenwirkungsmanagement -Nebenwirkungen einer Chemo begleiten

    Einmal editiert, zuletzt von Charis () aus folgendem Grund: Link eingefügt.

  • Ich danke euch allen von ganzem Herzen ❤ und ja ich muss das besser verarbeiten. Den Ärzten vertrauen und mich am Dienstag entscheiden ob ich mich wohlfühle.


    Es ist ein harter Brocken, ich werde dann wahrscheinlich meine Handynummer wechseln. Ihr wisst man hat Sorgen und Angst vor Chemotherapie besser gesagt natürlich vor den Nebenwirkungen. Wir haben eine große Verwandtschaft und jeder ist irgendwie neugierig. Das wühlt ständig die Situation auf wo ich an Chemotherapie denken muss. .


    Dann kommen ständig Ratschläge wie statt Chemotherapie eine biologische Chemotherapie. Artemesia Annua und einjähriger Beifuß und etwas das zu Artesunate verarbeitet wird


    Es gäbe was weiß ich eine schwarze indianische Salbe.

    Hat man auch sowas erzählt ?

  • Larimar: Nee, sowas hab ich nicht gehört. Liegt aber auch daran, dass ich von meiner Krankheit nur sehr selektiv erzählt habe und den Kreis bewusst klein halte. Desweiteren denke ich bei sowas immer, es gibt einen der es erzählt und einen der es sich erzählen lässt. Du musst Struktur in Deine Gedanken bekommen und Dir klarwerden, was DU willst.


    Ich wünsche Dir die richtige Entscheidung, die Du für Dich und sonst für niemanden treffen musst. Denn letztlich musst Du damit leben. Versuche den Ärzten zu vertrauen, die haben sicher Dein Bestes zum Ziel, nämlich Deine Heilung.

    Das Leben ist ein Keks, jeden Tag beissen wir ein Stück davon ab