Muskel- und Knochenschmerzen

  • Hallo Knutschkugel84 , danke für deinen Beitrag. Ich habe aufgrund einer Lungenentzündung noch bis 2 Monate nach der Chemotherapie Cortison genommen und so wahrscheinlich auch die Schmerzen erst mal nicht gespürt. Ich hoffe dass das bei uns allen vorbei geht.

  • Hallo Jueli,


    das hoffe ich auch sehr, zumal ich noch entscheiden muss wie meine weitere Anti-Hormonbehandlung die nächsten 5 Jahre aussehen soll. Nur Tamoxifen oder Tamoxifen und zoladex für mindestens 2 Jahre. Aber darüber werden sich Gedanken gemacht wenn es denn soweit ist. Uns allen eine baldige gute Besserung.

    LG Knutschkugel84

  • kruemelmotte 😂da kann ich mitfühlen. Als ich letztens meiner Oma (80) beschrieb wie ich morgens die Treppe runter schleiche, meinte sie das würde ihr aber auch so gehen. Ja Top ich bin 42 und sie 80. so richtig tröstend fand ich das jetzt nicht. 😂 Naja inzwischen habe ich die Hoffnung aufgegeben, das das je wieder wie früher wird. Naja was soll’s man wird wohl lernen müssen, damit zu leben🤷🏻‍♀️.

  • Als ich Ende 2018 die Diagnose Brustkrebs bekam, hatte ich als Vorerkrakung u.a. fortgeschrittene Arthrose (hauptsächlich in den Knien) und Weichteilrheuma (hauptsächlich in den Beinen). Ich hatte damals schon Schmerzen beim Gehen und vor allem beim Treppensteigen, d.h. ich konnte nicht schnell gehen, musste beim Gehen immer wieder stehenbleiben und warten, bis die Schmerzen wieder nachließen. Trotz regelmäßiger Einnahme eines Rheumamittels und Schmerzmitteln nach Bedarf war ich nicht immer schmerzfrei. Das war vor meiner Erkrankung. Während der Chemotherapie ging es mir diesbezüglich (schmerztechnisch) sogar ganz gut, was ich auf die regelmäßige begleitende Kortisongabe führte. Seit ziemlich genau einem Jahr bin ich jetzt mit der Chemo fertig, bekam aber nich bis April 2020 alle 3 Wochen die Antikörper Trastuzumab und Perstuzumab. Bis Ende 2019 war es so, dass meine früheren Beschwerden, also die Kniegelenksschmerzen und Muskelschmerzen wieder kamen und zeitweise auch etwas stärker waren. Seit 2020 steigert es sich immer weiter. Seit Februar 2020 nehme ich täglich die (empfohlene) Höchstmenge Schmerzmittel, um überhaupt stehen oder gehen zu können! Ich bekam auch schon paarmal ins Knie (mal links, mal rechts) eine Kortisonspritze, die allerdings max 2 Wochen Linderung brachte. Meine Tätigkeiten im Haushalt habe ich auf ein Minimum reduziert, ich habe zum Glück eine Putzfrau und mein Mann hilft teilweise in der Küche mit. Und trotzdem strengt mich alles extrem an z.B. zu kochen, Wäsche aufzuhängen oder Treppen zu steigen, das mache ich nur, wenn es sein muss und dabei ziehe ich mich regelrecht am Geländer hoch. Ich stelle mir jeden Tag aufs Neue die Frage, was ist mit meinen Beinen los? Wie geht es weiter?

    Ich habe auch schon eine Zeitlang Magnesium hochdosiert eingenommen aber leider keine Besserung bemerkt.

    Meine Frage: hat jemand von euch auch eine chronische Vorerkrankung wie z.B. bei mir Weichteilrheuma und nach der Behandlung eine derartige Verschlimmerung der Beschwerden gehabt? Was hat geholfen die Beschwerden zu reduzieren?

    Vielen lieben Dank für eure Antwort lb. Grüße Gaby61

  • Gaby61 Auf Deine Frage habe ich leider keine Antwortung. Aber Deine Einschränkungen sind ja wirklich schlimm, Du hast mein Mitgefühl.


    Knapp drei Monate nach Chemo plagen mich die Muskel- und Knochenschmerzen nach wie vor. Also eher sind es wohl die Muskeln. Ich wache morgens auf und noch bevor ich aus dem Bett bin, schmerzen mir die Füße Nach dem Sitzen gehe ich oft wie ein gebeugtes Mütterchen. Treppen gehe ich nur wenn unbedingt nötig. Ohne Handlauf ist es echt schwierig, aber ich schaffe es. Es ist ätzend. Ich konnte im Urlaub daheim kaum etwas unternehmen, weil ich nur realtiv kurze Belastung aushalte und dann jeder Schritt so mühsam wird, dass ich mich konzentrieren muss, die Bordsteinkante zu steigen.


    Ich dachte ich schreibe mal (wieder) wie es bei mir aussieht. Und hoffe, dass die Bestrahlung, die heute beginnt, mich nicht wieder völlig nieder reisst.

  • Liebe Tosca

    danke für deine Antwort.

    Ich wünsche dir alles Gute für deine heute beginnenden Bestrahlungen! Du wirst das bestimmt alles gut schaffen, ich drücke dir meine Daumen. Ich habe die Bestrahlungen - bis auf leichte Hautprobleme gegen Ende der Behandlung- ganz gut überstanden, allerdings fühlte ich mich zu dem Zeitpunkt dauerhaft erschöpft und konnte nicht viel machen.

    Ich habe kommenden Montag ein MRT vom linken Knie. ich hoffe, dass man dann, zumindest gegen die Knieschmerzen, gezielt etwas unternehmen kann.

    Wünsche dir alles Gute

    Lb. Grüße Gaby61

  • Lucia0605


    Wie geht es Dir denn jetzt nach der Reha? Immer noch gebrechlich oder wieder fit wie ein Wiesel?


    Bei mir gibt es Tage die sind besser, aber immer wieder Tage da geht gar nichts. Ich wache morgens schon mit Schmerzen in den Füßen auf und laufe dementsprechend. Treppe ist immer noch mühselig. Die Bestrahlung, habe jetzt fünf hinter mir, macht mich tierisch müde.

  • Liebe Tosca


    yeah, die Reha hat mir wirklich gut getan, da hat man mich von gefühlten 20% Fitness auf 80% gebracht, allerdings erst am Ende der vier Wochen (3+1 Woche Verlängerung) , jetzt hab ich mir hier schnellstmöglichst einen Rehapsort (ohne Zuzahlungsverpflichtung 8o) gesucht, denn ich merke, mit festen Terminen und Gruppen bin ich richtig motiviert, zumal die Trainerin uns auch korrigiert:thumbup: und ich dann meinem Lympharm mehr zutraue.....


    Jetzt, wo Du es ansprichst, fällt mir eine deutliche Besserung auf bei den Gelenkschmerzen, nachts und morgens geht es noch etwas schleppend, aber tagsüber ist selbst nach Ruhepausen auf dem Sofa alles gut!


    Obwohl mein Magnesiumwert im Bereich ist, hab ich ab und an Muskelkrämpfe, da war in der Reha der Kommentar, dann hätte ich wohl einen erhöhten Bedarf, und da ich nachts oft aufwache und friere, sei mein Energiestatus noch zu gering, ich sollte noch mehr essen, mehr schaff ich aber nicht:)


    Also ich bin sechs Monate nach Chemoende und drei Monate nach Bestrahlungsende und fühle mich langsam wieder fit, dazu das sommerliche Wetter, ich bin allerdings seit der Reha voll im Training:


    - jeden Tag morgens 20-30 min Mobilisierungsübungen Beine, Rumpf, Arme

    - 2x Lymphdrainage und manuelle Therapie/Woche

    - 90 min Tanzen als Rehasport der KK für 18 Monate

    - 2-3x 45 min Walken/Woche

    - Schulter-Arm-Gymnastik anhand der erlernten Reha-Übungen mit Ball, Stock o.ä.

    - neu dazu: 1x 45 min Wirbelsäulengymnastik und

    - ab August zusätzlich 1x 45 Wirbelsäulengymnastik mit Pilates / Woche (als Rehasport der RV für 6 Monate)


    Also mit einkaufen, kochen, essen, Haushalt, ausruhen, Entspannungsübungen, soziales Leben, etc bleibt eigentlich kaum Zeit für Arbeit....:D


    Also vertrau darauf, dass es Stück für Stück besser wird nach und nach :hug: komm gut durch die weitere Bestrahlungszeit und freu Dich auf die Reha


    Ach ja: In der Bestrahlungszeit hab ich mich konsequent immer danach eine Stunde ins Bett gelegt und geschlafen oder zumindest geruht, ich hab da viel Ruhe/Schlaf gebraucht.


    Liebe Grüße

    Du musst Dir schon selbst Konfetti in Dein Leben pusten. 8) (visual statements)


    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. (Alexis Carrel)


    Wer ins kalte Wasser springt, taucht ein in ein Meer voller Möglichkeiten. (finnisches Sprichwort)

  • Hallo an alle🙋‍♀️🙋‍♀️😊,

    hab mich hier mal durchgelesen und bin doch etwas beruhigt. Meine letzte Chemo ist 3 Wochen her und während der Chemozeit hatte ich kaum NW. Doch jetzt nach der Chemo hab ich auch Muskelschmerzen, Steifheit und auch Ödeme. Rücken-und Nackenschmerzen und auch Druck auf dem Brustkorb beim tief einatmen.

    Wegen der Atmung wurde schon ein CT gemacht und es war alles okay. Mein Onko sagte auch Geduld🙄

    Mir hilft Yoga ganz gut 😊 ich glaube auch das der Körper jetzt echt satt ist nach der Chemo.

    Diese Woche am 23.7. werd ich brusterhaltend operiert und danach noch Bestrahlung und AHT.

    Ich denke an euch und wünsche uns allen, das wir bald wieder in Form und schmerzfrei sind💪💪liebe Grüße und einen schönen Sonntag🙋‍♀️🙋‍♀️

  • Holly G


    Deine Beiträge haben mich immer motiviert. Besonders als dann feststand, dass ich die Chemo machen muss und ich total down war.

    Du bist da so durchmarschiert. Aktiv und mit wenig Nebenwirkungen.


    Ich wünsche dir, dass deine OP optimal verläuft und alles bestens ist.

    Die späten Nebenwirkungen mögen baldmöglichst verschwinden.


    Alles Gute :thumbup:

  • Liebe Nellyy ,

    vielen Dank😊😊und ich freu mich sehr das Dir meine Beiträge geholfen und Dich motiviert haben🤩🤩

    Ich hoffe Dir geht es gut?! Wie weit bist Du mit Deiner Behandlung?

    Morgen gehe ich ins KH und Do werd ich operiert.

    Und eigentlich bin ich ganz froh, dann ist wieder ein Stück geschafft.

    Also Dir auch alles Gute weiterhin🍀🍀🍀🍀und immer positiv bleiben☺️☺️

    LG Holly G

  • Holly G

    Ich wurde vor der Chemo operiert. Tumor und 3 gesunde Lymphknoten wurden entfernt.

    Das war überhaupt nicht schlimm. Ich hätte direkt nach Hause gehen können.....so gut ging es mir.


    Heute habe ich meine zweite pacli hinter mir. Es geht mir total gut. War im Garten und auf dem Crosswalker.

    Von dem Medikament merke ich nichts.

    Positiv bleiben und aktiv.

  • Hallo ihr Lieben.... letzte Chemo liegt 5 Wochen hinter mir... und ich die immer gedacht hat ... Ich steck das weg wie ein Elefant... Ich fühle mich wie ne 100jährige 🙄. Knochen und Muskelschmerzen... wenn man in Bewegung ist geht es aber kommt man zur Ruhe ... gnade Gott 😐😐😐. Dazu bin ich in Bestrahlung... bin eigendlich müde kann aber trotzdem nur höchstens 5 Stunden schlafen. Ich werde jetzt den Rat meiner Onkologin befolgen und mal wirklich 4 Tage lang 2 mal täglich IBU 800 nehmen. Ach ja... außerdem haben sie bei mir noch Arthrose in den Füssen festgestellt... das hat sich auch derb verschlimmert seid Ende der Chemo. LG Jammerlappen Caro 😉

  • Liebe Caro1710


    Mach das Mal mit den IBU 800. Ich hatte auch totale Muskel und Sehnenschmerzen nach der Chemo. Während der Chemo nix... Ich habe 5 Tage lang 3x IBU 800 genommen. Es wurde von Tag zu Tag besser. Ich habe auch heute noch leichte Beschwerden, gerade morgens nach dem Aufstehen. Bin steif wie ein Brett 🙈. Aber ich denke das liegt an den fehlenden Hormonen bei mir. Nur Mut das wird. Aber wichtig ist den Schmerzkreislauf einmal zu durchbrechen... Stichwort Schmerzgedächtnis.


    LG Knutschkugel84

  • Moin Knutschkugel84 ... ja das hab ich heute Nacht wieder gemerkt... wollte nach zwei Tagen meine abendliche IBU weglassen.... schwupps ... nachts wach geworden und Schmerzen. Hab mir dann schnell eine eingeworfen. Werde heute Mittag ne 600 nehmen und abends dann ne 800 ... Danke für deinen Tip... hab immer Riesen Respekt vor Schmerzmitteln. LG Caro

  • Moin Caro1710 ,


    Ja, mein Kopf hat sich auch gewehrt Schmerzmittel zu nehmen. Aber ich habe mich dann halt auch gefragt, was ist besser? 5 Tage volle Dröhnung Schmerzmittel und dann hoffentlich schmerzfrei(er) oder den Kreislauf nicht durchbrechen und mich quälen. Und das Schmerzgedächtnis später wieder umzuprogrammieren ist ein sehr langwieriger Prozess. Ich wünsche dir gutes anschlagen und einen sonnigen Tag...

    LG Knutschkugel84

  • Ich mal wieder.


    Die Bestrahlung liegt jetzt eine Woche hinter mir. Die Chemo habe ich Anfang April beendet.


    Die Bestrahlung hat mich unendlich erschöpft. So langsam werde ich wieder munterer.


    Nur die Steifigkeit von Fingern, Hand, Füssen, und alles ander. Gassi geht nicht täglch und wenn verstärken sich nach einer kleinen Runde die Schmerzen. Sie sind aushaltbar. Ich nehme keine Schmerzmittel. Die nehme ich nur wenn nichts mehr geht. (Bin eh schon chronische Schmerzpatientin). Und ich habe wenig Kraft in den Händen.


    Nun fühlen sich meine Hände, und ein kurzes Stück der rechte Arm so an, als hätte ich eine Art Sehnenscheidenentzündung.

    Vielleicht hatte ich zuviel das Handy in den Händen? Oder gehört das zur Polyneuropathie? Wenn ich die Symptome einer PNP lese, dann passt es wenig. Ich habe kein Kribbeln, kann alles spüren.


    In 1,5 Wochen geht die AHB los. Ich warte jetzt mal ab bis dahin. Und hoffe auf Hilfe.

  • Die Muskel und Beinschmerzen, besonders im Knie und Oberschenkel, bekam ich nach der dritten Chemo.

    Neuropathie ganz schlimm in den Füssen nach der siebten.

    Ich nehme ein Opiat in der Woche nach der Chemo, danach ist nur noch die Neuropathie mehr oder weniger da.

    Ich habe mit Absprache meiner Onkologin ein CBD oil besorgt und benutze es vor dem zu Bett gehen.

    Es hilft bei mir Wunder.

  • Ich hab seit ein paar Tagen beidseitig an den Rippen unter der Brust (die die man so gut fühlen kann) weiß nicht wie ich es anders erklären soll 😅 wie eine Art Muskelkater. So ein leichter Druck ist immer mal wieder da. Kann das von der Chemo kommen? Nicht dass da irgendwas wächst 🙄