Impfung Corona

  • Hallo syl69 ,

    Ich denke dass das nicht nur in Bayern so ist mit den 6 Wochen... dass weiß ich aber nur vom Hörensagen.
    Meine Schwägerin wurde im Januar mit bio....h geimpft, da waren nur 3 Wochen dazwischen 🤔

  • Meine Mutter wurde heute mit BionTec geimpft und der 2.Termin ist schon am 24.4. Unsere Terminbuchung fiel in die Zeit der AstraZeneca-Pause, dadurch werden derzeit alle (auch ü60) anders geimpft. Wir sind so froh, kann den Dienstag kaum erwarten, dann sind wir dran. Berichte aus Sachsen ☺

  • Hallo,

    Ich wurde in NRW letzte Woche mit Biontech geimpft und werde auf den Tag und die Uhrzeit genau 6 Wochen später zum 2. mal geimpft.


    LG

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • syl69 , ist leider nicht nur in Bayern so ... die Stiko hatte vor einiger Zeit den Abstand der Bio... Impfungen bereits auf bis zu 6 Wochen geändert.

    42 Tage Abstand wären anscheinend in den Studien mit drin gewesen und effektiv ...

    Laut EMA vom Januar sind 3 Wochen ideal und 6 Wochen maximal effektiv.

    Ganz neu vom 01.04. ist Stiko Empfehlung 6 Wochen bei mRNA Impfstoffen.


    Wer „alte“ Termine hat mit nur 3 - 4 Wochen Abstand bzw jetzt noch solchen neue Termine bekommt, hat einfach Glück gehabt.

    Ich hab meine Termine vor 1 Woche ergattert, 1. Impfung 08.04., die 2. am 19.05.

    Hoffe es wirkt trotzdem wenigstens ein bisschen, denn ein bisschen Schutz ist besser als gar keiner. Wissen werde ich es erst wenn ich so ca 2 Wochen nach der 2. Impfung die Antikörper bestimmen lassen werde (privater Test, kostet hier um die 25 €)

  • Liebe Kyscia , es ist ja kein Schlechtreden in dem Sinne, aber wenn Ärzte warnen, so werde ich hellhörig.

    Wer immer sich mit Astra ... impfen lassen möchte, der soll es tun.

    Leute, die aber Angst davor haben, sollte man auch lassen, die werden auch ihre Gründe haben.

    Ich würde mich z.B. nicht mit Astra ... impfen lassen, ich habe meine Gründe, über die ich auch keine Rechenschaft ablegen möchte.

    Ich sag aber auch nicht, dass die, die sich mit Astra impfen lassen wollen, doof sind, ich kann das verstehen, möchte aber auch nicht, dass meine Angst als doof angesehen wird.

  • syl69, ich wurde auch mit Bio... geimpft, die zweite Impfung war 3 Wochen später, und ich komm aus Bayern. Ich wurde allerdings als Krankenhaus personal geimpft.

  • Auch für mich ist diese Dramatik und Panikmacherei rund um den A..Z... reine Verteufelung.


    Warum dreht sich jetzt jeder Todesfalls einer Thrombose in irgend einem Zusammenhang mit der Impfung immer nur um den A.....Z..... Bei der impfung mit B/Pf gibt es ähnlich viele/wenige Fälle und die interessiert niemanden. Wenn es denn so "schlimm" ist müsste man doch auch vor dem warnen? Im Grunde müsste man ja aus England Massensterben durch Thrombosen durch die Impfung hören........ich höre davon nichts.....

    Und selbst wenn die Ursache tatsächlich die Impfung ist ...........es gibt so gute Mittel dagegen anzugehen. Für mich stellen sich da eher die Fragen warum erkennt man diese zu spät? Aber das wäre dann wieder ein anderes Thema.......:rolleyes:


    Aber Hauptsache der Impfabstand wird jetzt vergrößert........fördert ungemein die Fluchtmutationen die dann tatsächlich bald nicht mehr so gut bzw weniger auf die Impfungen wirken:rolleyes:. Und in ein paar Wochen wundern wir uns darüber.......

    Ich finde es grundsätzlich super wenn man Impfempfehlungen ausspricht und auch anpasst, aber in einer Phase wo dies auch sinnvoll ist.

    Warum hat man nicht beim Stop vom A.... gleich diese Empfehlung (da gab es sie ja schon) ausgesprochen. Dann wären jetzt schon deutlich mehr Menschen geimpft..........

  • Liebe Kyscia .

    Bitte fühle Dich nicht provoziert und ich will auch nicht diskutieren. Aber bitte sage mir doch, inwiefern "die Gesellschaft" von vielen Geimpften profitieren kann !? Die Frage ist ernst gemeint, da ich es nicht verstehe. Jeder Geimpfte kann sich weiterhin anstecken und auch andere anstecken. Niemandem hilft es, wenn ich mich impfen lasse.

    ( Einziges Argument wäre, daß ich für den Fall aller Fälle evt kein Intensivbett bräuchte. ) Ist schon daran zu erkennen, daß weiterhin auch alle Geimpften alle Maßnahmen weiterhin befolgen müssen. Impfen hilft doch denn weder der Gesellschaft, noch trägt es dazu bei, die Pandemie einzudämmen. Gegen Grippe wird seit 70 Jahren geimpft. Und trotzdem sind die Grippeviren nicht ausgerottet.

  • Quietsche und genau um in dein in Klammer gesetztes Argument geht es. Und um nichts anderes. Der Sinn der Impfung ist schwere Verläufe zu verhindern und somit das Gesundheitssystem zu entlasten. Anstecken kann man sich dennoch und erkranken. Egal ob mit oder Impfung. Mit der Impfung wird sehr wahrscheinlich die Übertragbarkeit auch herabgesetzt, aber eine Impfung die dich komplett immun macht und nicht mehr übertragebar ist gibt es nicht.

    Und ja die Viren verändern sich, sie können zum guten und zum schlechten mutieren. Auch das Corona Virus wird ein Virus sein was bleiben wird. Ausrotten in dem Sinn wird man es nicht, aber unter Kontrolle bringen mit schnellem, vielen impfen. Und ja ich bin mir sehr sicher das man in den nächsten Jahren immer wieder Auffrischungsimpfungen brauchen wird.


    Jedem ist freigestellt wie er sich entscheidet.



    Schau mal in andere Länder. Brasilien. Da hat man dem Virus freien Lauf gelassen......die Bilder von Massengräbern sieht man ja.....

    Maßnahmen wird man aufheben können wenn ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung durchgeimpft ist, ansonsten sind Lockerungen bzw Maßnahmen aufheben völlig sinnlos, ja in dem Fall könnte man dann tatsächlich auch auf die Impfung verzichten dann wirkt sie tatsächlich nicht mehr.

  • Liebe Quietsche , ich sehe das ähnlich, trau mich aber kaum, dass zu sagen, weil ich dann immer böse Worte kriege.

    Meine Schwiegermutter ist jetzt 2x geimpft worden, sie hatte sich so viel davon versprochen und knapp davor, depressiv zu werden, weil sie immer noch keinen richtigen Besuch haben kann.

    Jeder hier in HH darf nur eine Person zu Besuch bekommen, sie mit ihren 85 Jahren dachte, sie könnte nach der Impfung wieder volles Haus haben, aber sie sagt, wenn sie gewusst hätte, dass sie die restlichen Tage ihres Lebens weiter wie ein Kaninchen im Käfig leben muss, dann verliert sie langsam die Lust.


    Und um ehrlich zu sein, ich möchte den Rest meines Lebens auch nicht so weiterleben, obwohl ich, statistisch gesehen, noch einige Jahre mehr als meine Schwiegermutter habe. 😉


    Enola , in Texas und Mississippi sind alle Maßnahmen aufgehoben worden und die Zahlen sinken.

    In Brasilien liegt das aber auch am extrem maroden Gesundheitssystem, das darf man nicht vergessen.

  • Milli Umso maroder das Gesundheitssystem um so schlimmer ist natürlich in den Ländern auch der Verlauf der Pandemie. Im Fall Brasiliens ist das doppelt schlimm weil es dort einen Politiker gibt der zusätzlich nichts von Maßnahmen hält und dort auch kaum umsetzt und gefördert wird und sicherlich auch viel Material fehlt. Allein schon der Sauerstoff geht dort zu neige oder auch die ganzen Medikamente zur Beatmung.......


    Und ja es wird sicher auch regionale Gebiete geben die mehr oder weniger sinkende/steigende Zahlen haben. Kommt ja letztlich auch immer darauf an wie die Kontakte und die Beweglichkeit dort ist, plus viele weitere Bedingungen(z.B. auch die klimatischen Verhältnisse.....) die mal besser und mal schlechter sind. Sieht man hier in Europa und in vielen anderen Teilen der Welt ja auch.




    Übrigens wird nun zum Glück immer mehr wieder vor den Folgen des Long Covids gewarnt. Denn nur weil man einen harmlosen oder zunächst asymptomatischen Verlauf hat heißt das noch lange nicht das man nicht evt. doch "Langzeitschäden/Wirkungen" hat/bekommt. Die drücken auch wieder aufs Gesundheitssystem....... Diejenigen die darunter leiden können sicherlich schon Liedchen davon singen (mich eingeschlossen). "Gehört" wird auf sie aber bis dato leider noch viel zu wenig. Und auch auf Long Covid soll angeblich nach neusten Studienergebnissen die Impfung wirken.

  • Ich verstehe nicht, warum über Maßnahmen gegen Corona so viel diskutiert wird. Ob es die Impfung ist, die Kontaktbeschränkungen, Mundschutz oder Ausgangssperren. Ich tue alles dafür, um gesund zu werden und zu überleben. Da lasse ich doch Corona nicht den Kampf gewinnen. Ich lebe alleine und sehe meine Lieben sehr selten. Aber es ist okay. Ich bin happy, nun endlich einen Impftermin zu haben, um in unserer Situation dem Virus nicht freie Fahrt zu lassen. Sollte nun die große OP erfolgen, möchte ich die Zeit auf der Intensiv heil überstehen. Wir kämpfen doch alle für unser Lebensglück. In diesem Sinne wünsche ich euch ganz viel Kraft für Euren Weg. Lieber Gruß Ute

  • Liebe Enola , ich sprach nicht von regionalen Gebieten, ich finde es erstaunlich, dass In Texas und Mississippi alle Maßnahmen aufgehoben worden sind. Und obwohl alle dachten, dass es jetzt alle Zahlen nach oben schnellen, sinken sie, obwohl dort noch nicht alle geimpft sind.

    Und ich glaube, in Texas ist die Beweglichkeit schon groß.


    Liebe Optimist1958 , ich kämpfe auch für mein Lebensglück, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich die nächsten Jahre und Monate so weiterleben ist, dann ist das für mich kein Leben mehr, sondern nur ein Überleben.

    Ich finde die Ausgangssperre übrigens verdammt gruselig. Sie macht mir Angst.

  • Liebe Milli von so weit weg und ohne jetzt direkt damit besonders mit diesem Gebieten befasst zu haben........es gibt so viele Faktoren wodran es liegt das bestimmte Gebiete mehr oder weniger "belastet" sind.


    Aber wenn man in die Vergangenheit beispielsweise nach Deutschland oder Teile Europas zurückblickt...... da gab es in den ersten beiden Wellen auch Gebiete die zum Teil fast garnicht betroffen waren, jetzt in der dritten Welle sind genau diese Gebiete plötzlich die die die höchsten Inzidenzen haben.......kann durchaus auch mit den Mutationen zusammen hängen die ja nochmal mehr ansteckender sind....... Nur weil die Zahlen trotz weniger oder garkeiner durchgeführten Maßnahmen sinken heißt das ja noch lange nicht das das so bleiben wird........vor allem wenn die Beweglichkeit bleibt. Von Indien beispielsweise hat man lange Zeit "gute" Zahlen gehört und plötzlich preschten die Zahlen wieder hervor........


    Ich persönlich "verstehe" diese Angst und Panikmache einfach nicht mehr. Man sollte Respekt vor dem Virus haben. Aber ich habe inzwischen (ohne wirklich jemanden ankreiden zu wollen) für diejenigen die einerseits soooooo viel Angst haben und gleichzeitig irgendwie alles in Frage stellen und jegliches Anzweifeln und wo ich das Gefühl habe das auch Aufklärung nicht wirklich ankommt kaum mehr Verständnis. Einerseits zweifelt man so viel an den Impfungen/Maßnahmen, hat aber große Angst das einen das Virus trifft und gleichzeitig möchte man aber Lockerungen und keine Maßnahmen mehr. Das passt alles nicht zusammen. Ganz ehrlich mir tun diese Personen leid weil sie anscheinend so sehr auch von ihrer Angst geleitet werden.......Machtlos wenn man nicht helfen kann......und gleichzeitig doch auch irgendwie frustriert weil ich das Gefühl habe das besonders daraus so viele Gerüchte wenn nicht gar Verschwörungen sich entwickeln.......

  • Milli , ja, die Zahlen sinken kontinuierlich in Texas und Mississippi.

    Aber wenn man mit BRD vergleichen will, wo die Zahlen trotz allen möglichen (und unmöglichen) Maßnahmen nicht sinken, dann sollte der Fairness halber erwähnt werden:

    Es wurden in Texas 15,4% vollständig geimpft und 27,5% haben mindestens 1 Impfdosis bekommen.

    Insgesamt fast 2,8 Mio Fälle (Schwägerin & deren Mann gehören dazu) bei etwas über 29 Mio Einwohner, das sind fast 10% bei denen auch eine gewisse Immunität bestehen dürfte. (Fast 49000 Tote übrigens)


    In Mississippi 16,3% vollständig geimpft und 25,5% haben mindestens 1 Dosis erhalten, insgesamt 306000 Fälle (7055 Tote) bei knapp 3 Mio Einwohner, also mehr als 10% mit durch Infektion erworbener Immunität.


    In Deutschland sind 5,2% vollständig geimpft und rund 12% haben 1 Dosis erhalten, insgesamt fast 2,9 Mio Fälle (fast 77000 Tote) bei rund 83,2 Mio Einwohnern.


    Texas ist fast doppelt so groß wie BRD bei etwas über 1/3 Einwohnern, Mississippi hat nur etwas über 1/3 der Fläche Deutschlands aber nicht mal 4% der Einwohner ...ja, die verteilen sich dort mehr als hier, und die Mobilität ist hauptsächlich in Großstädten gegeben.

    Ich finde es macht schon einen gewissen Unterschied wenn, zusammen mit der erworbenen Immunität rund 1/3 der Einwohner eine gewisse Immunität hat, es können sich einfach weniger anstecken als bei der vergleichsweise geringen Immunität hier.

    In Florida steigen die Zahlen, aber das hat sicher mit Spring Break zu tun, lauter nicht geimpfte partywütige ... die es mit in ihre Home States bringen ...

  • Quietsche Zum einen halte ich viele Impfungen für sinnvoll um tatsächlich das Gesundheitssystem auf den Intensivstationen aber auch im Long-COVID-Bereich zu entlasten.


    Dann wird sich jetzt bei so hohen Fallzahlen extrem auf COVID konzentriert und zum Teil andere wichtige Untersuchungen und Therapien nicht durchgeführt. Wenn durch Impfung weniger Covidfälle da sind, erhoffe ich mir, dass sich das wieder normalisiert.


    Dann reißen ( hoffentlich) bei vielen Geimpften die Infektionsketten schneller ab.


    und die Impfungen verhindern schwere/ tödliche Verläufe. Meine Hoffnung ist, wenn viele geimpft sind, dass dann wieder ein normales Leben möglich sein kann. Mag sein, dass man ggf. Noch leicht erkrankt ( ist ja okay), aber die hohen Todeszahlen sind dann hoffentlich nicht mehr da.


    Ich denke auch, dass Corona uns immer weiter begleiten wird. Aber durch die Impfungen wird es uns hoffentlich nicht mehr so einschränken.

  • Liebe KatzenMom 64 , stimmt, da sind schon mehr geimpft, da hast Du natürlich recht.

    Ach, mal sehen, ob wir überhaupt irgendwann wieder ein normales Leben bekommen werden.

    Ich glaube, ich habe grad eine recht depressive Verstimmung, die immer stärker wird, habe auch zu nichts mehr Lust, weil eh alles so sinnlos erscheint, wenn man die Prognosen für die nächsten Jahre liest.


    Liebe Enola , ich habe keine Angst vor dem Virus, ich habe Respekt.

    Mir macht eher Angst, wie die Menschen miteinander umgehen. Mittlerweile ist es ja so, dass jeder wie eine Tötungsmaschine angesehen wird, die Menschen werden immer feindlicher zueinander, ich kann das nicht gut aushalten.

    Das alles und wie das Leben in Zukunft aussehen soll, macht mir viel mehr Angst als das Virus selbst.

    Ich sehe auch nicht, dass Astra ... verteufelt wird, man ist vorsichtig, und das finde ich richtig.

    Man überlege nur, wie man den Frauen damals erzählt hat, dass Contergan überhaupt keine Nebenwirkungen hat, die es dann leider gab, bei den geborenen Kindern.

    Und ich bin ja kein Gegner von diesem Impfstoff, ich sage nur, dass ich es nicht will, fände es aber gut, wenn das jeder selber entscheiden kann.

    Es ist schließlich mein Körper, und da muss ich doch ein Mitspracherecht haben, was da reinkommt, an Nahrung, an Medikamenten, etc.

    Fazit: ich werde mich impfen lassen, denke ich, aber nicht mit Astra ...