Impfung und Testung Corona

  • hat schon jemand mit dem behandelnden Onkologen gesprochen? Ich habe gestern auf der Homepage der dt. Krebsliga nach Informationen über die Verträglichkeit der Corona Impfung gesucht aber nichts gefunden. Ich habe Angst, das der Wirkstoff die Zellen verändert

  • nurichundderHimmel Das Zeugs wird in de Muskel gespritzt, man nimmt den arm weil leicht zugänglich und das optimal ist um viele Menschen schnell durch die impfzentren zu kriegen. Ich denke, dass es im Einzelfall sicher möglich sein wird, die Hose runterzulassen um einen anderen beim impfen beliebten Muskel zu nehmen😉

    Blutdruck kann man auch am bein messen. Würde bei mir im Krankenhaus gemacht als ich beidseitig operiert wurde.

  • Danke @Heidelblüte,


    Aua, der Bobbes, stimmt... geht bestimmt auch:)

    Die Ärzte nehmen weiterhin schön am Arm Blut, bzw die Schmerzinfusion nach der OP lief auch über die Armvene. Passt jetzt nicht hierher, aber wo könnte denn noch Blut genommen werden, wenn nicht über den Arm? Hatte übrigens nur

    eine aufmerksame Krankenschwester, die den Blutdruck am Bein gemessen hat. Ich werde in Zukunft mehr darauf hinweisen müssen.

    Liebe Grüße und danke für deine Antwort

  • Meine Hausärztin hat mich nicht gegen Grippe geimpft, das wollte sie zwischen Chemo und OP nicht machen, um mich nicht zusätzlich zu schwächen.

    Da ich jetzt wieder Chemo und Antikörper bekomme, denke ich, dass sie mich auch nicht gegen Corona impfen möchte.

    Ich werde also bis zum nächsten Herbst warten..

  • Das ist doch bislang ein richtig gutes Ergebnis - fast alle Postings enthalten eine grundsätzliche Impfbereitschaft: Zumindest dieses Forum leistet also offenbar im Lauf der Zeit seinen Beitrag zum Rückgang der Pandemiegeschwindigkeit und stärkt damit die Hoffnung, dass es nicht noch Jahre dauert, bis frau einander wieder in den Arm nehmen darf.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die Beteuerungen seitens der Impfstoffhersteller, man habe alle Entwicklungs- und Prüfvorschriften trotz des extrem hohen Entwicklungstempos eingehalten, tatsächlich stimmen. Ich halte das für möglich, weil es einen Unterschied macht, ob ein neues Präparat als ein Projekt unter anderen mit Wartezeiten z.B. im bürokratischen Bereich entwickelt wird oder ob seitens Entwicklern und Bürokraten ein Großteil der verfügbaren Kapazitäten so eingesetzt wird, dass viel Zeit gespart wird (z.T. so viel Personal, dass Tag und Nacht gearbeitet werden kann), sodass die ungewöhnliche Schnelligkeit großteils darauf zurückzuführen sein soll und nicht auf Abstriche bei der Sorgfalt.

    Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

    Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf.

    Aufs Beste hoffen, aufs Schlimmste gefasst sein!

  • Ein Arzt meines Mannes hat Bio... angeschrieben, um zu fragen, wie es mit der Impfung seiner Krebspatienten aussieht. Bio.. konnte/wollte dazu keine Aussage treffen.

  • Liebe nurichundderHimmel ,


    ich habe nur auf einer Seite entfernte Lymphknoten und kann nur aus der Erfahrung berichten:

    Blutabnehmen im operierten Arm war kein Problem, rein laufen lassen habe ich aber nie etwas.

    Vor wenigen Wochen hat mir mein Gyn gedankenlos (ich leider auch) auf einer Seite Grippe und auf der operierten Seite Pneumokokken geiimpft. Das fand mein Arm nicht gut, d.h. Schmerzen, Schwellung, Rötung wandernd über den Oberarm....also lieber wie schon erwähnt in den Po.

    Hast Du keinen Port? Da kann man ja sonst auch Blut abnehmen und generell überlegen, ob man mit Port Dein Armproblem langfristig umgeht. Ich bin froh, daß ich ihn habe. Kann alles rein und raus....


    Zur Impfung meinte mein Onkologe (habe keine Chemo!) ich soll es machen lassen, da ein Teil des Immunsystems schwach ist, könne es sogar als Krebspatient von Vorteil sein. Trotzdem meinte er auch, erstmal schauen wie die anderen Patienten in den anderen Ländern das verkraften.

    Generell verkraften die Alten die Impfungen auch besser, weil immuschwach.

    Aber so wie ich es sehe sind wir ja erst in Gruppe 3 dran. Das dauert ja noch.

    Aber mit Schulkind etc. kekst mich dieses Corona-Infektionsrisiko auch immer mehr an, man traut sich ja kaum noch irgendwo hin und ist immer mehr isoliert!


    Frohe Weihnachten Euch allen!!

  • Hallo, ich mag mich auch mal einbringen. Ich mache seit einem Jahr eine Therapie mit Aromatasehemmer. Meine Hausärztin hat mir die Grippeimpfung schon empfohlen und ich hab es gemacht. Mir tat ein paar Tage der Arm weh, dass war es. Auch meine Tochter und meine Mutter. Somit drei Risikopatienten. Meine Ärztin meinte, wenn es einen Impfstoff gegen Corona gibt, würde sie mir raten, mich impfen zu lassen. Von vielen höre ich, sie würden sich gerne impfen lassen, doch nicht sofort. Weil niemand die Langzeitfolgen absehen kann. Es muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Bei meiner Tochter mache ich mir Gedanken. Sie hat Allergien und da soll man vorsichtig sein. :/

    Am Ende wird alles gut. Und ist nicht alles gut, dann ist es auch noch nicht das Ende!

  • Bin mit meiner Chemo seit April fertig, und werde mich auf jeden Fall impfen lassen, auch wenn ich zuerst skeptisch war, wegen den möglichen Langzeitfolgen. Aber dann hat meine Mama einen entscheidenden Satz gesagt "wenn man Corona bekommt, dann hat man möglicherweise auch mit Spätfolgen zu kämpfen".;)

    Wünsche Euch allen schöne Weihnachten <3

  • Hallo Debo30,


    stimmt, ich hab ja einen Port...hab ich gar nicht dran gedacht:saint:.

    Vor den Chemos und jetzt während der AK-Gabe wird vorher ja auch immer Blut darüber genommen. Anscheinend ist man aber davon weggekommen, den Port nur rein zum Blutabnehmen anzuzapfen, aber ich denke in meiner speziellen Situation kann man von der Regelung abweichen. Ich könnte mir nur vorstellen, dass die Arzthelferin beim Hausarzt da zwecks mangelnder Erfahrung vielleicht nicht ran will. Egal, es wird schon irgendwie gehen. Verringert sich die Gefahr eines Lymphödems eigentlich mit den Jahren, oder hat man das dann ein Leben lang?


    Ich habe auch Angst vor einer Corona-Infektion, habe jüngere Kinder und war froh, als die Schulen dichtgemacht wurden. Ich hatte jeden Tag Angst, dass sie sich anstecken. Mein Mann hat die Große auch zur Schule gefahren, damit sie nicht den überfüllten Schulbus nehmen muss.


    Liebe Grüße

  • Also ich muss sagen, vermutlich gibt es hier kein richtig oder falsch. Das muss jeder für sich selbst entscheiden und in Absprache mit seinem Arzt 🙏

    Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bin ich Corona positiv... Zum Glück ist mir nur mein Geruch und Geschmackssinn abhanden gekommen.

    Trotzdem stehe ich einer Impfung skeptisch gegenüber...

    Meine beiden Jungs Allergiker. Der kleine mit schweren Nahrungsmittelallergien.. Er darf nicht mal Grippe geimpft werden... Also werde ich auch nicht gegen Corona impfen lassen...

    Und nein, ich bin auch kein Impfgegner... Alle wichtigen Impfungen haben wir alle....

    Aber so richtig überzeugt mich das gehörte bis jetzt nicht.

    Mag aber in ein paar Monaten anders aussehen und vorher bekommen wir eh keine Impfung

    Und als ehem. Krebspatient gehört man ja nicht automatisch zur Risikogruppe....

    Ihr Lieben, ich wünsche Euch frohe Feiertage und passt gut auf Euch auf

    Bussi Annett 🤗😘

  • Hallo nurichundderHimmel,


    an den Port solltest du eigentlich, außer den Chemomitarbeitern, niemanden dranlassen. Ich habe mir meinen ja ganz schnell nach Therapieende rausnehmen lassen und im OP-Vorgespräch sagte mir der Chirurg, dass auch eigentlich kein Blut über den Port genommen werden sollte. Ich war echt erstaunt, mir hat man vor jeder Chemo Blut über den Port gezapft! Habe ich dem Mann auch erzählt, er meinte, dass er das wohl wissen würde, dass das so gehandhabt wird, es aber eigentlich nicht ok sei. Die Chemomitarbeiter wüssten auch, dass sie das eigentlich nicht machen sollen... aber solange der Port danach wirklich ordentlich gespült wird, ist es wohl nicht so wild (und das wurde bei uns gemacht). Aber es kann wohl auch nicht jeder mit dem Port umgehen, da braucht es offensichtlich eine besondere Schulung. Und eben auch diese besonderen Nadeln...


    Alles Gute für dich!


    LG Gonzi:)

    Alles, was keine Miete zahlt, muss raus! 🦀🥊

  • Liebe Annett1972


    ja meinen Sohn werde ich definitiv auch nicht impfen lassen. Man weiß einfach nicht welche mittel- langfristigen NEbenwirkungen es haben kann. Das ist mir auch zu gefährlich. Aber wenn ich und mein Mann als Risikogruppe geimpft sind, kann man sich ja auch deutlich entspannen. Und bei den kids ist der Verlauf ja in den meisten Fällen harmlos.

    Dann wünsche ich Dir, daß es bei Dir dabei bleibt und wenn Du gut durchkommst, hast Du ggd. das Glück danach Antikörper zu haben. Aber ist wohl auch nicht immer Garantie...ein schwieriges Thema! Gute Besserung Dir!


    nurichundderHimmel

    Ja an den Port solle man nur in der Onkologie. In manchen Situationen gibt es keine optimalen Lösungen., dann muss man das kleinste Übel aussuchen...und das ist bei Jedem halt auch anders

  • es ist müßig jetzt schon darüber nachzudenken, ob man sich impfen lassen soll.


    Krebskranke sind Gruppe 3, wir sind ja nicht so wichtig 🙄, also vor dem Frühsommer rechne ich überhaupt noch nicht damit, überhaupt dran zu sein. Und bis dahin ist viel Wasser den rhein runter geflossen.


    hier in der Millionenstadt Köln gibt es gerade mal 1000 impfdosen, das reicht noch nicht mal für das Heim, in dem angefangen werden soll. Ein Tropfen auf den heissen stein.

    Und was alle Eltern betrifft, die ihre kinder nicht impfen lassen wollen: der Impfstoff ist für Kinder gar nicht zugelassen!!!

  • Liebe Forenmitglieder,


    ich finde impfen wichtig und sinnvoll, aber bedenkt auch: Impfung schützt nicht vor Infektion, ein Schutz (sofern euer Körper den produziert) tritt frühestens 5 Tage nach der 2. Impfung ein und wie lange er anhält, weiß noch niemand. Eine Kollegin hatte Corona mit starken Symptomen und wurde AK-Spender.....nach 3 Monaten waren jedoch keine mehr nachweisbar. Gut, das Immunsystem funktioniert nicht nur mit AK, da gibt es viele Modi.


    Es sind noch 3 Impfstoffe im Zulassungsverfahren, ebenfalls vielversprechend und sogar von den Lagerungs-/Zubereitungsmodi einfacher zu handhaben.


    Beste Prophylaxe vor einer Infektion ist nun mal AHA.....bis geimpft wird.


    Bleibt gesund!

  • Ich war, glaube, als fast die erste an Corona erkrankt (März 2020). Im Mai ein Antikörpertest: ich habe Antikörper.

    Mein Mann, der mich angesteckt hat, hatte vor paar Wochen den zweiten Antikörpertest: er hat immer noch Antikörper!


    LG