Silvie85 - Angst vor Rezidiv

  • Hallo,


    ich bin neu hier und grüße alle ganz lieb!

    Ich habe eine Trachelektomie bekommen weil wir einen Kinderwunsch haben.

    Nach der OP hat sich herausgestellt das ich 1B1 aber ein G3 habe. Tumor war 2,8 cm groß.

    Alles andere ist 0 und R0.

    Ich habe trotzdem riesen Angst vor einem Rezidiv.

    Kann mir vielleicht jemand etwas die Angst nehmen?


    Wir planen jetzt demnächst schwanger zu werden. Gerade deswegen beschäftigt mich das Rezidiv sehr.

    Zu Trachelektomie und Schwangerschaft mache ich ein eigenes Thema auf.

    Ganz liebe Grüße

    Silvie

  • und noch eine Frage:

    Aus Angst vor Metastasen oder das was übersehne wird habe ich schon überlegt einmal im Jahr ein Ganzkörper-MRT zu machen.

    Ich habe einfach zu große Angst das etwas übersehen wird. Es gibt da eine Klinik in Mannheim die das anbietet.

    Habt ihr eine Meinung dazu? Übertrieben oder gut?

  • Silvie85

    Mein Tumor (4,1x2,5 cm) wurde übrings auch nicht erkannt. Habe lange überlegt, mich an die Schlichtungsstelle der Ärztekammer zu wenden und mich dagegen entschieden. 3 oder mehr Jahre Gutachterkrieg für was....5000€? Und du triffst den Gyn damit nicht persönlich. Der hat nen Anwalt, zahlt evtl. Schadensersatz und ist raus.

    Ich habe meinem Gyn einen Brief geschrieben, der‘s in sich hatte. Er hat geantwortet und zeigte sich sehr betroffen.


    Ich lasse alle 3 Monate eine MRT Adomen und eine CT Thorax nativ (niedrig Dosis) machen. Habe einen Onko, der mir den Schein dafür ausstellt.

  • Summerinthecity das ist doch unglaublich. Wie wurde es dann bei dir schlussendlich festgestellt?
    Bei mir nur durch Zufall.

    Wenn man CT und MRT alle 3 Monate machen lässt und theoretisch dann frühzeitig ein Rezidiv erkennt sind dann die Chancen auf Überleben besser, oder?

    Ich möchte das auch machen. Mein Arzt meint zwar das bei einem 1b1 nur 5 % ein Rezidv bekommen aber Hey ich hab ein G3 ich hab da schon angst...

  • Silvie85

    Ich hatte immer mehr Zwischen- und Kontaktblutungen aus der vermeintlichen „Portioektopie“ und dann einen hochgradigen Eisenmangel mit Leistungsabfall beim Sport. Wollte dann die „Portioektopie“ lasern lassen. In der Dysplasiesprechstunde sagte mir die Gyn nach 30 sec., dass das ein fortgeschrittenes Zervixkarzinom sei. 6 Wochen vorher noch die Aussage von dem Schlamper-Gyn, dass ich von einer Konisation ganz weit entfernt sei...

    Die frühere Erkennung eines Rezidivs oder von Metastasen verbessert deine Prognose NICHT. Deswegen sagen manche Gyns, man wartet solange, bis die Frau Symptome hat und bis dahin hat sie halt Ruhe. Kann man halten wie man möchte. Ich persönlich will‘s halt früh wissen, auch wenn ich keinen Benefit davon habe🤷🏼‍♀️

  • Summerinthecity jetzt bin ich etwas verunsichert... Du sagst fortgeschritten?

    Ich dachte 1b ist immer Frühstadium?

    Hat dein Spezialist etwas wegen dem Rezidiv gesagt auch wegen deiner Größe?

    Ich habe beim Nachgespräch gleich meine Angst wegen dem Rezidiv angesprochen weil ich meinte, wenn ich ein Rezidiv bekomme ist das ja mein Todesurteil, oder?
    Er meinte dann zu mir nein und das man das dann halt entsprechenend behandeln muss.

    Wenn ich aber google sagt das Internet mir was ganz anderes...

    Ach entschuldigt. Ich bin einfach so verunsichtert ;(;(;(;(

  • Silvie85 ich habe mich mit der Rezidivfrage auch bekloppt machen lassen, aber sowohl mein Gyn, als auch mein Strahlentherapeut sagten ganz klar: Ein Rezidiv ist kein Todesurteil. Man kann immer was machen. Inzwischen sogar mehrfach bestrahlen.

  • Hallo Silvie85,


    herzlich willkommen im Forum der FSH.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch mit den Foris. Vielleicht kann dadurch Deine Angst vor einem Rezidiv etwas verringert werden und Du Dich voll und ganz auf die Schwangerschaftsplanung konzentrieren.

    Viel Erfolg und alles Gute.

  • Hallo Silvie85

    Und willkommen hier im Forum auch wenn der Anlass nicht so schön ist um hier zu sein.

    Ich komme aus der BK Ecke und kann dir leider nicht viel zu deinen Fragen sagen. Aber wie du schon gemerkt haben solltest, findet sich immer jemand, mit dem man sich austauschen kann.

    Weiterhin wünsche ich dir viel Kraft und Zuversicht ✊✊✊✊🍀🍀🍀🍀

    LG

    Dax

  • Silvie85

    Mein Tumor (4,1x2,5 cm) wurde übrings auch nicht erkannt. Habe lange überlegt, mich an die Schlichtungsstelle der Ärztekammer zu wenden und mich dagegen entschieden. 3 oder mehr Jahre Gutachterkrieg für was....5000€? Und du triffst den Gyn damit nicht persönlich. Der hat nen Anwalt, zahlt evtl. Schadensersatz und ist raus.

    Ich habe meinem Gyn einen Brief geschrieben, der‘s in sich hatte. Er hat geantwortet und zeigte sich sehr betroffen.


    Ich lasse alle 3 Monate eine MRT Adomen und eine CT Thorax nativ (niedrig Dosis) machen. Habe einen Onko, der mir den Schein dafür ausstellt.

    Summerinthecity


    von wem bekommst du das MRT? Mich haben sie einfach abgespeist mit :” Kommen sie in 3 Monaten zum Abstrich”

    Aber auch ich hab Angst vor einem Rezidiv und hätte auch lieber alle 3 Monate ein MRT. Ich meine ich hatte G3. In unserer Stadt gibt es keinen Onkologen nur einen Frauenarzt :( hast du einen Tipp was ich machen kann?

  • Liebe Silvie85

    da habe ich leider keinen wirklich guten Tipp. Vielleicht nochmal mit dem Hausarzt sprechen? Laut Leitlinien ist ja tatsächlich keine Bildgebung in der Nachsorge vorgesehen sondern nur dieses blöde Abstrich-Gemache und Tastuntersuchung (als wenn’s das vorher schon gebracht hätte...). Und wenn du bei einem Onko einen Termin machst und da alle 3 Monaten hinfährst und den Schein abholst? Die MRT-bzw. CT-Untersuchungen alle 3 Monate selbst zahlen, ist ja wohl keine Option.

    Sorry, ich habe wirklich keine bessere Idee.