meine Angst

  • wie gehe ich mit meiner angst um , ich versuche ja positiv zu denken aber eine panische angst überrollt mich ein paar mal am tag. mir wird ganz mies die angst ist im bauch und es kommen die tränen. ich weiss das es für meinen mann nicht gut ist er hat ja wirklich mit sich zu tun.


    die angst ob es ein Tumor ist usw, ich merke seine anspannung. aber was soll ich tun dies hat ja bei mir eine vorgeschichte. angst und depressive Episoden ziehen sich durch mein leben und das schon lange mal mehr mal weniger. die letzten schlimmen jahre waren von 2007-2010 hab mich so langsam erholt. es war zum einen der rauchentzug-die wechseljahre und die traumatische belastung durch Tod meines 2. mannes 1999 (krebs).


    und nun die krankheit meines mannes ich bin sehr belastet und am limit von den was ich vertragen kann. mein mann ist die einzige person die ich hab im leben hab sonst keine familie , kann mit niemanden sprechen . bin wirklich echt hilflos.


    was mach ich wie lenk ich mich mal ab von diesen gedanken es fällt schwer.......


    liebe grüße von salia

  • Liebe Salia,
    Deine Gefühle sind ganz natürlich und verständlich!!! Du hast schon soviel hinter Dir! Wölfin hat da ein wunderbares "Bild" für uns. Stell Dir vor Du bist in einem Karusell... Bei jeder Umdrehung wirfst Du Dich belastende Gedanken weit weg. Glaub' mir ich weiß nur zu gut dass das nicht so einfach ist!!!
    Hast Du vielleicht die Möglichkeit einen Psychoonkologen um Rat zu fragen?
    Deine Angst kann ich Dir leider nicht nehmen, ich kann Dir nur positive Gedanken und ein bissi Energie schicken und Dir versichern dass Du hier viele Zuhörer hast. Du bist hier nie allein!
    Ganz liebe Grüße :hug:
    Lisa

  • liebe Lisa


    danke für deine antwort, ja leicht ist es wirklich nicht und ich tu mich da auch schwer es kommt


    mir so vieles hoch. mein mann muss ausgerechnet in die selbe Klinik wo 1999 mein mann verstorben


    ist. mit professioneller hilfe werde ich ich vielleicht besser mit umgehen können danke für den tip. :hug:


    ganz liebe grüße zurück von salia

  • Hallo Salia,


    selbst wenn du noch nicht vorbelastet wärst, ist die Situation, in der du steckst, eine ganz schwierige. Es ist allzu verständlich, dass dich deine Ängste einholen und dich im Moment bestimmen.
    Und ich finde es gut, dass du es dir von der Seele schreibst. Viel mehr als dir zuhören und es nachzuempfinden können wir nicht tun, aber mir hat es imer geholfen zu merken, dass man hier nicht alleine ist.


    Ich schicke dir ganz viel Kraft für die kommenden Tage und hoffe, du kannst trotzdem ganz offen mit deinem Mann reden.


    LG, Sonja

  • Liebe Salia,


    wenn ich Dich richtig verstehe, hat Dein Mann momentan noch keine endgültige Diagnose. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade die Wartezeit, die Ungewissheit fast unerträglich sind, dass die Gefühle Achterbahn fahren. Und das gilt nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen.


    Dass Du - salopp ausgedrückt - jetzt "total durch den Wind" bist, kann ich gut nachvollziehen, da bei Dir die alten Bilder aus der Krankheitszeit deines ersten Mannes ganz stark in Dein Bewusstsein drängen.


    Einen Weg durch die Angst muss (leider) jeder alleine finden. Aber vielleicht hilft es Dir zu wissen, dass wir Dich hier verstehen, dass deine Gefühle in dieser angespannten Situation "normal" sind und dass Du das Schreiben hier als ein Ventil sehen kannst, wenn der Druck zu groß wird.


    Mir als Betroffener hat es geholfen, wenn ich mit meinem Mann über "unsere" Ängste geredet habe, und es hat mir auch geholfen, wenn wir manchmal gemeinsam geweint haben. Aber wir haben auch versucht, uns abzulenken. Ich weiß noch, dass wir abendelang bis spät in die Nacht miteinander Karten gespielt haben. Nur damit die Gedanken nicht auf Reisen gehen können.


    Vielleicht findest Du ja auch eine Möglichkeit Dich abzulenken, damit die Ängste zeitweise in den Hintergrund treten ....


    Ich wünsche Euch beiden ganz viel Kraft!


    Viele liebe Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Danke liebe Flora :hug: , für deine mutmachenden worte. ja es ist ein gutes gefühl das man sich nicht so alleine fühlt


    und man hier gut aufgehoben ist ich fühl mich wohl hier. ihr seid alle sehr lieb und habt ja selbst auch kummer.


    zeitweise geht das auch das man andere Gedanken hat aber so wie einen irgendwas triggert geht's wieder los.


    achja was mein mann genau hat ist noch nicht definitiv benannt, sein Arzt sagte es könne auch ein Tumor sein.


    und so wie man die Sachlage auf dem ct sieht würde er gut operierbar sein. wir hoffen natürlich ...


    liebe grüße salia

  • jetzt so kurz vor um geht's uns beiden immer besch...., übermorgen muss er um 9 Uhr in der Klinik sein.


    manchmal kann ich meine tränen und angst kaum bremsen, will aber auch nicht vor ihm weinen


    macht ihn auch traurig. es ist im moment eine bescheidene zeit die einen ganz schön ans limit bringt,


    ich kann mir garnicht vorstellen was ich ab donnerstag mache wenn er in der Klinik ist da bin ich dann


    ganz allein. ich komm einfach hier her.....


    liebe grüße salia

  • Hallo Salia,


    ich kann dich gut verstehen. Alles das habe ich schon hinter mir. Bin selbst das 2. Mal erkrankt, mein Mann war es auch zweimal. Leider kann ich nicht mehr mit ihm reden. Ihr müsst jetzt beide sehr stark sein, was nicht so einfach ist. Aber ihr müsst kämpfen. Aufgeben wäre der falsche Weg. Ich habe es auch nicht allein geschafft, ich habe mich von einem Psychoonkologen helfen lassen. Ich war ziemlich am Ende. Aber er hat mir geholfen. Es ist ein langer Weg, aber glaub mir, nur so könnt ihr es schaffen. Ablenkung ja, ich war zur Ergo im Krankenhaus mit Betroffenen. Auch das hat mir geholfen. Viel Kraft gibt mir auch mein Garten. Wenn ich sehe, wie alles wieder grünt und blüht, finde ich meine Ruhe. Mache auch viele Handarbeiten und meine Gruppe gibt mir Kraft. Arbeite auch viel für den LV, damit ich Ablenkung habe und ein Lob von dort tut auch gut.


    Ich drücke dich ganz lieb. Schreibe einfach, wann du willst. Schreibe es dir von der Seele. Ich habe sogar ein paarmal Artikel für die "perspektive" geschrieben. Glaub mir, auch heute plagen mich noch Ängste. Dann muss ich einfach raus.


    Ganz liebe Grüße von Eisprinzessin

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Gemäß Nutzungsbedingungen ist die Nennung von Herstellernamen nicht gestattet. Gilt als Werbung, auch wenn Du das sicher so nicht beabsichtigt hast. Grüssles Saphira

  • Liebe Salia.
    Deine Ängste kann ich nach empfinden! Woher ich die Kraft damals nahm weiß ich nicht, aber sie war aufeinmal da und ich konnte meinem Mann die Stütze sein die er brauchte. Natürlich hab ich daheim geweint aber außer meinem Kater hat das niemand mitbekommen. Im Krankenhaus war ich dann wieder ganz stark. Und, wir hatten Glück mein Mann hat es überstanden und dafür bin ich sehr dankbar.
    Alles Gute für Euch und herzliche Grüße, werde Euch die Damen drücken und an Euch denken
    Lisa

  • Ich habe eben Deinen Beitrag gelesen. Komm lass Dich mal drücken :hug: ( virtuell, wenn ich darf).Ich kann Deine Angst
    gut verstehen und Du brauchst Dich wegen dieser Angst nicht zu schämen. Auch als Angehöriger ist man durch die
    Ungewissheit belastet , zumal Du das Ganze schon alles mal erlebt hast. Schön dass Du darüber schreibst und Dir so den
    Kummer etwas von der Seele schreibst.Die Ungewissheit ist quälend , aber das lässt sich nicht ändern.Wie geht Dein Mann
    mit der Situation um- kann er mit Dir darüber sprechen ? Es gibt auch die Möglichkeit die Hilfe eines Psychoonkologen
    in Anspruch zu nehmen. Vielleich schafft ihr es gemeinsam doch Euch etwas abzulenken , mit etwas was Euch beiden
    Freude macht und so die Wartezeit zu überbrücken.Ich denke es wird Euch besser gehen, wenn Ihr wisst wenn die
    Diagnose gestellt ist und das Behandlungskonzept feststeht.So ging es mir als ich die Diagnose erhalten habe.



    Ich wünsche Euch beiden viel Kraft und Zuversicht für die nächste Zeit.
    Ich drücke Euch gaaanz fest die :thumbsup:
    Viele liebe Grüße
    alesigmai52

  • Liebe Salia,


    ich nehme dich ganz lieb in den Arm und halte dich wenn du weinen muss. Lass die Tränen laufen, denn das ist auch Ventil um die Ängsten rauszulassen.
    Ich kann dir sehr gut nachfühlen, bin auch seit Jahren eine Angstpatientin und muss sagen, die schwere Zeiten haben mich die Angst aus einem
    anderen Licht sehen lassen und auch wenn sie manchmal versucht hochzusteigen, kann ich sie gut wieder abarbeiten.
    Aber dazu muss ich auch sagen, dass ich bei einer Psychoonkologin bin.
    In Krankenhäuser werden sie angeboten. Versuche dir eine zu Suchen, denn sie können dir und deinem Mann sehr helfen diese schwere
    Zeit zu bewältigen.
    Und du bist nicht alleine, wir alles sind für dich da, schreib schreib schreib alles raus, es ist immer Jemand gerade im Netz,
    der dich unterstützen wird.
    Versuche auch deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, sage den Bestien den Kampf an, wir Menschenkönnen in Ausnahmesituationen
    soviel 'Energie aufbauen.
    Du und dein Mann ihr schafft das zusammen, versucht Euch mit schönen Dingen abzulenken und gemeinsam diese schwerre Zeit
    anzugehen. Wünsche Euch ganz viel Kraft, Energie und Glauben an die Heilung das alles wieder gut wird, und das wird es.

  • vielen dank für eure tröstenden worte das tu so gut


    @strandmixe,alesigmai,lisa,und eisprinzessin einen :hug: für euch.


    bei uns hat sich neues ergeben: wir sind gestern gegen 23 Uhr ins bett nachts um 1 Uhr musste mein mann zur Toilette und als er sich wieder ins bett wollte konnte er nicht liegenund er hatte schmerzen beim tief durchatmen. wir haben den ärztlichen Notdienst gerufen der hat weiter nichts gemacht auf aussage meines mannes linke seite hatte er den verdacht Angina-precktirus-anfall. er rief die feuerwehr die kamen haben ein ekg gemacht und der verdacht bestätigte sich nicht. wir sind dann zum krankenhaus sie haben ihn zur untersuchung mitgenommen und ich hab erst mal 2 stunden nichts gehört. dann kam mein mann um die ecke tropfflsche in der Hand. er hatte fieber 38,5 und man machte ihn den vorschlag in diesem krankenhaus aufgenommen zu werden sie hätten eine gute pulmologin dort. er könne aber auch nach hause gehen und morgen zum termin in das andere krankenhaus zu gehen. wir entschieden uns das er dort bleibt. bin auf eine art zufrieden das es diese klinik ist an eine andere Klinik hab ich keine gute erinnerung. ich bin echt traurig obwohl ein kleiner druck von der seele genommen ist.


    aber es ist nicht schön so allein zu sein bräuchte jemand im realen leben zum reden und der mich bissel aufbaut vielleicht auch mal drückt. der kummer geht ja schon genau seit meinem geburtstag-29.april es war schlimm die ganze zeit unter druck und angst. ich werde heut erst mal luft holen und mich dann nach prof. hilfe umsehen. aber erst werde ich gegen 13.30uhr meinen mann besuchen fahren nun heisst es hoffen was morgen bei der untersuchung raus kommt. er hat schon 2 tropfe und antibiotikum bekommen, fieber ist wieder runter.


    ganz liebe grüße für euch von salia

    Einmal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Überflüssige Zeilenschaltungen entnommen. Grüssles Saphira

  • Das war für Euch beide sicher eine Nacht mit Schrecken, aber gottseidank seit ihr an eine gute Klinik geraten und ich
    denke dass die Deinem Mann auch gut helfen können, wenn ja dort auch eine gute pulmonologische Abteilung ist.
    Die bisherigen Untersuchungsergebnisse können die Ärzte sich von der anderen Klinik anfordern. Schön , dass ihr Euch
    für professionelle Hilfe entschieden habt und ich hoffe Du findest jemanden nettes , kompetentes und der Eure Situation
    versteht. Ich :hug:drücke Dich nochmals ( geht nur virtuell)und hoffe dass es Deinem Mann bald besser geht.Gibt es
    bei Euch eine Selbsthilfe Kpntaktstelle. Dort könntest Du vielleicht erfahren ob es eine Selbsthilfrgruppe in Eurer Nähe
    gibt. Dort findest Du vielleicht zusätzlich noch jemanden zum Reden.


    Ich wünsche Euch beiden nochmal gaaanz viel Kraft und alles Gute , sowie auch dass ihr beide nicht verzweifelt und die
    Zuversicht verliert.


    LG und :hug: alesigmai52

  • war nun vorhin bei meinem mann obwohl man damit gerechnet hat aber die tatsache das es ein tumor ist und nun geklärt wird was für einer und wie böse.


    es hat mir die beine weg gehauen bin ganz ratlos sitze hier und heule nacher ruft mein mann an zwischen 19 und 20 Uhr. kann im moment nicht positiv


    denken hab nur angst und denk das schlimmste. und dann so allein, bin richtig hilflos im moment. dabei will ich meinen mann kraft geben aber wie hab


    ja im moment selber keine....


    lg.-von salia :hug:

  • Liebe Salia,


    ich nehme dich wieder virtuell in die Arme :hug: und versuche dich zu trösten und um dir Kraft zu geben für diese schwere Zeit.
    Es gibt in den Krankenhäusern Notfall Seelsorge,Notfallpsychologen, wende dich an sie, sie können dir weitere Kontakte machen, damit du ganz schnell
    besser gesagt sofort psychische Hilfe bekommst.
    Googel mal was es in der deiner Nähe gibt, damit du sofort Unterstützung erhälst.
    Hast du irgend welche Freund die du um Hilfe bitten kannst?
    Wie ich dir schon geschrieben habe, entwickelt der Mensch in Ausnahmefälle wahnsinnige Kräfte und diese werden dir auch
    wachsen auch wenn du es im Moment nicht für möglich hälst.
    Hast du eine Ärztin wo du Vertrauen hast, dann rufe sie an und bitte um Hilfe.
    Drücke dir so feste die Daumen, das deinem Mann auch schnell eine sehr gute Behandlung zu gute kommt und für dich ebenfalls.
    Du bist stark auch wenn du es im Moment nicht glaubst.

  • Hallo Salia,


    es tut mir leid. Dein Beitrag hat mich sehr berührt. Was soll ich sagen.........meine Gedanken sind bei Dir. Hast Du einen Hausarzt, wo Du heute erst einmal hingehen Kannst.? In ganz schwierigen Fällen war es mein erster "Helfer". Du brauchst jetzt kraft (es Klingt nicht gut, ich weiß), Es wäre erst einmal gut wenn Du Hilfe bekommst. Es kann auch ein anderer Arzt sein, der Dein Vertrauen hat. Wenn Du möchtest schreib uns alles damit wir bei Dir sein können. Ich wünsche Dir die Kraft die Du brauchst. Ich kann Deine Hilflosigkeit sehr gut verstehen. Bis dann

  • Liebe Salia,


    ich verstehe gut, dass diese Ängste um Deinen Mann für Dich fast nicht auszuhalten sind.


    Wenn Du darüber nachdenkst, Dir von außen Hilfe zu holen, dann kannst Du Dich auch an eine psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige wenden. Dort triffst Du auf ausgebildete Berater und zumeist bekommst Du dort auch zeitnah einen Gesprächstermin. Vielleicht ist das ja eine Hilfe für Dich.


    An Deinem Wohnort müsste es solche Stellen geben. Eine Übersicht findest Du auf der Seite des Krebsinformationsdienstes im Bereich "Wegweiser", "Krebsberatungsstellen" unter dem Link
    http://www.krebsinformationsdi…krebsberatungsstellen.php (nur noch den Wohnort eingeben und die Suche starten, dann kommt die Liste).


    Ich wünsche Dir und Deinem Mann viel Kraft und gute Begleiter durch diese schwierige Zeit.


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Liebe Salia,


    ich schick dir auch mal eine :hug: , die kannst du jetzt gebrauchen. So eine Diagnose haut einen aus den "Latschen", und eben nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Angehörigen. Das ist völlig normal so, du darfst jetzt traurig und geschockt sein. Natürlich möchtest du deinem Mann helfen, ihn stützen und ihm Kraft geben, aber das geht nicht auf Knopfdruck und vielleicht auch nicht ohne professionelle Hilfe. Setz dich damit jetzt nicht zusätzlich unter Druck. Du darfst auch mit deinem Mann zusammen traurig sein oder weinen, er wird das verstehen.
    Lass erst mal alles sacken, und sei einfach für ihn da, so gut wie es im Moment nun mal gerade geht. Und für die Zukunft schaust du, wo du Hilfe herbekommst. Ja, und wie einige schon geschrieben haben, du selbst hast auch viel Kraft, vertrau darauf, das wird wieder.


    Liebe Grüße von der Jo

    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."

    - Franz Kafka -


  • Hallo Salia!


    Das geht mir sehr nahe.
    Da Du ja schon in Deiner Vorgeschichte mit Krebs zutun hattest
    und Deinen Mann verloren hast, verstärken sich die Gefühle bei Dir
    und die Angst vor erneutem Verlust.
    Für die Partner von schwerkranken Menschen ist es meist noch schlimmer
    als für den Kranken selbst. Deine depressiven Phasen kann ich gut nachvollziehen.


    Es wäre wirklich gut, wenn Du Dir professionelle Hilfe holst,
    sonst klappst du noch zusammen
    und damit ist keinem gedient.
    Im Krankenhaus gibt es sicher einen Psychologin.
    Erkundige dich danach.


    Wir können Dir zwar Ratschläge erteilen und dich mit Worten trösten,
    aber einen Menschen so direkt vor einem zu haben,
    ist in Deinem Fall sicher besser.


    Sei ganz lieb umarmt


    Reigenlilie