Chris2410 - Mutter hat Mammakarzinom - Und plötzlich steht die Welt still..

  • Guten Morgen liebe Forengemeinde,


    zunächst einmal möchte ich meine tiefe Bewunderung für alle so starken Frauen und Angehörige hier ausdrücken.. es ist wirklich toll zu sehen wie menschlich und offen hier miteinander umgegangen wird..


    Ich melde mich hier als Angehöriger, da ich momentan nicht weiter weiß und auf ein paar hoffnungsvolle Worte hoffe. Ich bin 32 Jahre alt und der Sohn der auch im Namen seiner Mutter hier schreibt.

    Nun zur eigentlichen „Geschichte“.. Am letzten Sonntag klagte meine Mutter über dauerhafte Atemnot und ein allgemeines Unwohlsein. In Zeiten von Corona sind in diesem Moment natürlich alle Alarmglocken angesprungen. Also ab zur Notaufnahme und einen Abstrich machen lassen, der zum Glück negativ war. Ich bin in dem Moment natürlich von nichts schlimmeres ausgegangen, bis mir meine Mutter sagte, dass sie einen Knoten in der Brust spüren würde. Am Montag also gleich Termin beim Frauenarzt und dort haben wir leider die für uns schlimmste Nachricht überhaupt bekommen.. Verdacht auf metastasiertes Mamakarzinom. Einen Tag später gleich zur Biopsie, dienstags dann CT der Lunge und jetzt folgenden Dienstag das Röntgen des Skeletts (habe den Fachbegriff leider gerade vergessen). Mittwoch dann Befund- und Therapiebesprechung in einem Brustzentrum in Essen.


    Seit diesem Zeitpunkt ist unsere Welt förmlich zusammengebrochen und man steht mit tausenden offenen Fragen da..


    Vor allem sie mit der Kurzatmigkeit zu sehen, macht mich persönlich total fertig. Aufgrund dessen, können wir auch nicht spazieren gehen oder uns anderweitig die Zeit draußen vertreiben.
    Ich habe dauernd Angst, dass es sich mit der Luft verschlechtert und sie dann notfallmäßig ins Krankenhaus müsste. Leider sind wir eine sehr leidgeprüfte, kleine Familie da mein Vater vor 6 Jahren nach einer langen und schweren Krankheit verstorben ist, was meine Mama bis heute nicht komplett verarbeitet hat.

    Jetzt sitzen wir hier Tag um Tag, Stunde um Stunde ohne den genauen Befund bzw. die Optionen zu kennen, dafür aber mit Angst und Sorgen die aktuell völlig über den Kopf zu wachsen scheinen. Wenn doch nur diese verdammte Kurzatmigkeit nicht wäre.. ich bin mir sicher, dass meine Mama den Kampf gegen den Krebs annehmen wird und wir das zusammen durchstehen, komme was wolle. Momentan kommt sie aber kaum die Treppen zum Schlafzimmer hoch aufgrund der Luft.


    Es tut mir leid, wenn das hier alles ziemlich holprig und durcheinander geschrieben ist. Aber es tut dennoch gut sich mal ein paar Sorgen von der Seele zu schreiben. Vielleicht findet ja trotzdem jemand ein paar helfende Worte..


    Vielen Dank fürs Lesen und herzlichste Grüße,


    Christoph

  • Lieber Chris2410,


    Meine Hochachtung für dich, dass du dich hier angemeldet hast und dir Unterstützung suchst. Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen!!! Die Diagnose haut einen völlig aus der Bahn und man ist total verzweifelt. Gut, dass du "uns" gefunden hast.🥰🥰🥰🥰🥰


    Ich bin selbst Brustkrebsbetroffene und ich kann oft nur erahnen, wie sehr auch Angehörige leiden. Es tut mir unheimlich leid für deine Mutti. Schicke ihr bitte Grüsse und ganz viel Kraft.

    Auch wenn es jetzt sehr schwer fällt, Brustkrebs auch mit Metastasen sind heute gut behandelbar. Wirklich. Ich war gerade erst auf Reha und habe mich mit einer Frau angefreundet, welche kleine Leber und Lungenmetastasen hatte. Ihre Therapie hat sehr gut angeschlagen. Man sah es ihr nie an. Sie sah wirklich gesund aus.


    Deine Mama wird jetzt komplett durchgecheckt. Die Knochenuntersuchung heisst Knochenszintigraphie.

    Nur in etwa 4 bis 6% bei Erstdiagnose hat der Krebs gestreut, also sehr sehr wenig. 80 bis 90% werden geheilt. Und das ist wirklich so.🍀🍀🍀🍀🌼


    Wenn du Fragen hast, stelle sie oder wenn du traurig bist, melde dich. Hier ist immer jemand für dich da. 🍀🍀🍀🍀🍀


    Ich wünsche euch trotzdem einen schönen 3. Advent🎅.


    Liebe Grüsse Mareen

  • Mareeni von Herzen vielen Dank für deine Worte. Das tut so gut zu lesen und gibt ein kleines Stück Kraft nicht komplett im Loch zu versinken.


    Ich habe vor meiner Anmeldung auch schon hunderte Seiten hier gelesen und bin teilweise wirklich überwältigt von der Anteilnahme und Wärme die einem hier entgegen gebracht wird.


    Mir macht die Diagnose mit dem Verdacht auf Metastasen und die Luftnot so wahnsinnige Angst, dass der Krebs bereits in die Lunge gestreut hat, und die Beschwerden daher kommen.. es ist so ein wahnsinnig komplexes und riesiges Thema mit dem man aus dem Nichts konfrontiert ist.

  • Lieber Chris2410 ...


    Es tut mir sehr leid das deine Mutter diese Diagnose bekommen hat...


    Aber gut das du gleich mit ihr ins KH gefahren bist und es entdeckt wurde... Gerade bei Zeiten von Corona und bei akuter Luftnot schließt man ja erstmal nicht auf Brustkrebs.


    Bezüglich der Luftnot, ich glaube das kennen ganz viele hier, bei mir war/ist es ebenso... Hat sich aber nach der ersten Chemo schon etwas verbessert...


    Ich kann nachvollziehen wie es euch gerade geht... Fragen über Fragen und dazu noch diese elende Warterei auf die Ergebnisse...

    Es legt sich wieder wenn man erstmal seinen Therapieplan erhält, versprochen ☺️


    Wie ich gelesen habe, habt ihr schon einiges mitgemacht, aber irgendwie auch gewuppt bekommen und jetzt schafft ihr das auch 😊


    Du machst das richtig, sei für deine Mutter weiterhin eine gute Stütze❤️


    Und bitte tu mir den Gefallen und frage nicht Dr. Google... Da ist vieles veraltet und würde die Angst nur noch verstärken 👎


    Hey, du wirst hier noch ganz viele Antworten und auch Unterstützung bekommen...


    Glg (auch an deine Mama)


    Karin

    Wer nicht den Mut hat, Ängste zu durchleben, kann nicht daran wachsen :/

  • Hallo Chris2410 ,

    Ich habe auch Brustkrebs mit 2 Verdichtungsherden auf der Lunge, wo aber noch unklar ist ob es Metastasen sind oder Narbengewebe ist. Bei mir war auch von Anfang an Atemnot dabei... Aber bei mir war es auch teilweise physisch weil keiner der Ärzte mir glauben schenken wollte 😵

    Nach der Diagnose und mit Beginn der Chemo wurde es dann besser mit ein paar Logopädiestunden und den richtigen Atemübungen... 🙏

    Die Behandlung des Brust tumors steht jetzt erstmal im Vordergrund und wenn Metastasen da sind gehen sie durch die bei mir verordnete Therapie mit weg...

    Die Warterei mit den Befunden der einzelnen Untersuchungen macht einen schier verrückt....

    Aber leider muss man da durch und sich immer wieder sagen das es auf ein paar Tage nicht ankommt.

    Richtig beruhigt ist man erst wenn es richtig losgeht mit der Therapie und man weiß auf was man sich einstellen kann...

    Ich wünsche für deine Mutter von Herzen alles Gute, und mit so einem tollen Sohn an der Seite schafft sie den Mist..., mit Gefolge auszumerzen und zu vernichten!!!! 👍👍

  • Lieber Chris2410


    Ich finde es klasse, dass du dich hier angemeldet hast! Wir sind beide im selben Alter. Auch ich bin nicht betroffen, sondern Angehörige. Habe mich auch hier angemeldet, damit man mir Hoffnung und auch Wissen gibt. Es ist wirklich toll hier! Auch meine Schwester ist an metastierten Krebs erkrankt. Es zieht einem erstmal den Boden unter den Füßen weg, es ist einfach so. Man isst kaum noch und alle Gedanken drehen sich irgendwie um das Leid und das Ende. Man ist einfach so hilflos an Angehöriger. Weil man nicht wirklich helfen kann. Ich habe mich dann viel in die Krankheit meiner Schwester eingelesen und bin dann hier auf dieses Forum gestoßen. Man fühlt sich am Anfang sehr unverstanden von Freunden, fand ich damals. Sie versuchen zwar für dich da zu sein, aber sie können einem diese innerliche Schmerzen auch nicht abnehmen. Und doch sind sie da und das hilft viel! Es bleibt einem nicht viel übrig. Man muss lernen damit zu leben oder aufgeben. Es klingt komisch, aber ich habe mich dran gewöhnt. Man lebt die Zeit irgendwie viel intensiver inzwischen. Auch wenn die Angst immer im Nacken präsent ist, das Leben geht weiter. Und sobald du merkst, dass deine Mama einen Kampfgeist entwickelt und kämpft, ab da wirst du dich auch wieder besser fühlen! Auch wenn es zunächst auswegslos erscheint, so wird es am Ende trotzdem einen Weg geben. Du wirst alles tun, was du kannst! Und das wird reichen! Ich glaube fest daran! Sei für deine Mama einfach da. Auch, falls die Prognosen schlecht stehen sollten, wurde mir damals von einer Dame im Forum gesagt: "man weiß nie, auf welcher Seite der Statistik man steht". Ich rufe mir diesen Satz oft in den Kopf. Und hier findest du immer jemanden, dem du etwas erzählen kannst und der einfach nur da ist! Und natürlich viele Erfahrungen sammeln!


    Ich wünsche euch alles Gute!

  • Hallo Chris2410


    schön, dass auch Angehörige sich hier melden, herzliches willkommen :)


    Ob der Tumor gestreut hat und wenn ja wieweit, ist auch für die Therapie sehr ausschlaggebend. im Moment kann dir also eigentlich niemand sagen ob oder wie es weitergeht, da die Ergebnisse ausgewertet werden müssen.


    Manche Mammatumore streuen sehr früh, andere sehr spät, da steckt man leider nicht drin. Also auch keine Vorwürfe machen, falls die Mutter sich erst spät mit dem Knoten in der Brust gemeldet hat.


    Versucht die Zeit bis zur Therapiebesprechung irgendwie durchzuhalten, und danach sieht man weiter. Brustkrebs im Allgemeinen kann gut behandelt werden, auch mit Metastasen kann man unter Umständen und mit stetiger Behandlung lange leben. Gibt auch Metastasen die vollständig verschwinden mit Behandlung.


    Alles ist möglich im Moment.


    Dieses warten ist eine sehr anstrengende Zeit. Drück Euch mal, hoffe ihr müsst nicht allzulange arten bis klar ist wie es weitergeht.

  • Lieber Christoph,


    Ich will dir noch ein Gedankengang von mir schreiben. Ich habe so oft gelesen und gehört, das Lungenmetastasen oft nur ein Zufallsbefund sind und nicht häufig mit den Symptomen Atemnot einhergehen. Viele Patienten spüren gar nichts.


    Vielleicht war die Atemnot auch der Grundstein dafür dass ihr ins Krankenhaus gegangen seid und somit auch rechtzeitig den Brusttumor erkannt wurde.

    Manchmal glaube ich dass unser Körper und Signale sendet, die uns veranlassen zum Arzt zu gehen. So doof wie es jetzt vielleicht klingt und so schlimm wie es deiner Mama gehen mag, vielleicht war die Luftnot nicht die Ursache des Brustkrebes, sondern psychosomatisch und ein Warnsignal, dass irgendwas nicht stimmt.


    Ich drücke weiterhin die Daumen und melde dich wenn ihr etwas Neues wisst.

  • Hallo Chris2410


    das mit deiner Mutter tut mir sehr leid. Die Angst kann ich sehr gut verstehen. Meine Diagnose erhielt ich auch erst letzte Woche und seitdem steht meine Welt auch still. Ich lasse mich auch in einem Brustzentrum in Essen behandelt. Ich hatte alle Test und Untersuchgen innerhalb einer Woche und die Ergebnisse wurden mir sehr schnell mitgeteilt.

    Ich weiss die warterei auf die Ergebnisse ist das schlimmste und es macht einen echt verrückt.


    Darf ich Fragen ob ihr bei Fr. Dr. B. in Behandlung seit?


    LG Tanja

  • Lieber Chris2410

    ich schreibe dir, weil man deine Ängste und deine Not förmlich spüren kann. Sicherlich hat auch deine Mutter furchtbare Angst. Und leider ist jetzt Wochenende.... Es tut mir sehr sehr leid.

    Ich bin vermutlich viel jünger als deine Mutter, aber ich habe auch gleich bei der Erstdiagnose Metastasen gehabt, im Knochen. Es gibt solche Fälle, sie sind allerdings selten.


    Wenn es denn so ist und sich die verdächtigen Symptome tatsächlich als Lungenmetastasen herausstellen, so ist noch Hoffnung gegeben!

    Ich, zum Beispiel, werde mit einer entsprechenden Antihormontherapie behandelt, weil meine Tumore auf weibliche Hormone reagieren. Es gibt hier im Forum auch noch viele Frauen mit Metastasen, die schon lange damit leben und entsprechend ihrer sogenannten Tumorbiologie behandelt werden. Es muß auch nicht immer die Chemotherapie die Therapie der ersten Wahl sein.


    Um eure Angst zu lindern markiere ich mal einige Frauen aus dem Forum, die aufgrund ihrer Erfahrungen bestimmt eure Ängste verkleinern können. Es werden sich aber sicherlich noch mehr melden. Ich denke aber es ist wichtig, dass eure schlimmen Ängste etwas beruhigt werden!

    KatzenMom 64

    Erna66

    Baybsie



    Außerdem kann man sich kostenlos Beratung und Hilfe holen bei biokrebs.de (Ärzte, die die Krebserkrankung jenseits der Leitlinien sehen und wirklich gute Ratschläge geben können. Manche haben hier auch gute Erfahrungen mit dem Krebsinformationsdienst gemacht (auch Ärzte, die eine zweite Meinung seriös geben können). Allerdings solltet ihr die Befunde dann schon haben.


    Besorgt euch in der Apotheke gegen Panik und Angstzustände das homöopathische Mittel Aconitum in der C 30 oder C 200, auch wenn man nich daran glaubt, es wirkt trotzdem. Zwei Globuli unter die Zunge.



    Es gibt Hoffnung! Ihr seid nicht allein! Ich wünsche euch alles Liebe und Gute!

  • Lieber Chris2410 ,


    ❤️lich Willkommen hier im Forum. Ich kann doppelt mit dir fühlen, einerseits bin ich selbst BK-Patientin, andererseits ist auch meine Mutter an Krebs erkrankt


    Es ist nur zu verständlich, dass sich bei euch Verzweiflung breit macht, besonders durch die Kombination mit der Luftnot. Ich finde Mareeni s Gedanken sehr einleuchtend und habe selbst schon oft darüber nachgedacht. Ich z.B. bin einen Monat vor meiner Diagnose auch in die Notaufnahme, Luftnot, Schmerzen in der Brust, die in den Arm ausstrahlen ... Ich war überzeugt, einen Herzinfarkt zu haben. War aber nicht. Grund meiner Beschwerden war eine Rippenfell-Entzündung. Woher sie kam, ist mir bis heute unerklärlich. Ich würde jedenfalls mit Antibiotika behandelt und die Atemnot verschwand. Trotzdem hatte ich ab dieser Zeit ständig das Gefühl, das irgendwas in meinem Körper nicht stimmt und dann habe ich diesen Knoten bemerkt...


    Ich wünsche dir und deiner Mama von Herzen, dass es noch keine Metastasen gibt, aber selbst wenn, ist auch metastasierter BK heute gut behandelbar.


    Hier findest du immer Rat, Trost und Hoffnung. Da ihr schon schwere Zeiten zusammen durchgestanden habt, könnt ihr darauf vertrauen, dass euch das wieder gelingen wird. 🕊️ Alles Gute für die nächste Zeit! 🤗

    Ich wünsche euch jeden Morgen etwas, worauf ihr euch freuen und jeden Abend etwas, wofür ihr dankbar sein könnt. :hug:

    "Vertrauensselig — ein schönes Wort, Vertrauen macht selig, den, der es hat, und den, der es einflößt." Marie von Ebner-Eschenbach

  • Lieber Chris2410,


    lasst euch nicht unterkriegen ! Es hört sich an, als seien deinen Mama und du ein tolles Team. Auch wenn die Zeit der Warterei und Ungewissheit schrecklich ist, zusammen schafft ihr das !

    Fühlt euch beide ganz fest gedrückt <3

  • Lieber Chris2410 ,


    auch von mir ein Herzliches Willkommen, ich finde es toll, dass du dich so um deine Mama kümmerst.

    Es tut mir leid für euch, dass ihr solche Ängste haben müsst, die Warterei, die ihr gerade durchmacht ist das schlimmste überhaupt, gut dass ihr die Termine so schnell bekommen habt, so müsst ihr nicht so lange warten.


    Und sollte sich der Verdacht wirklich bestätigen, ja, es ist ein Schock, aber bitte, versucht euch bewusst zu machen, dass es viele Medikamente gibt, die sehr gut wirken und erträgliche Nebenwirkungen haben. Man kann heute auch mit Metastasen eine sehr hohe Lebensqualität haben, ihr werdet hier viele Frauen finden, die trotzdem (oder erst recht) ein ganz normales Leben führen.

    Ich drück euch die Daumen, dass sich der Verdacht nicht bestätigt 🍀✊🍀✊🍀

    Alles Gute für deine Mama und dich, Annette

  • Hallo lieber Chris2410,


    es tut mir leid, dass ihr euch jetzt auch noch damit auseinander setzen müßt, dass deine Mutter Brustkrebs hat.

    Wie schon erwähnt, kann es sein, dass die Luftnot mit dem Knoten in der Brust gar nichts zu tun hat, was ich deiner Mutter und auch dir von Herzen wünsche. Gleich mit Metastasen diagnostiziert zu werden, erhöht die Sorge sicher noch einmal ganz enorm.


    Die jetzt folgende Zeit des Wartens ist die schlimmste. Die vielen Momente, in denen man einfach nur in der Luft hängt, nichts konkretes weiß und noch keine Strategie entwickelt wurde. Das ist schwer, aber es geht vorbei.


    Ich schicke dir und einer Mutter ein ganz großes Paket mit Mut, Kraft und Zuversicht.

    LG, Angi ;)


    Man muss die Schuld auch mal bei anderen suchen.

  • Es ist wirklich unglaublich, wie viel Kraft man allein durch geschriebene Worte erhalten kann.. ich bzw. wir können gar nicht genug Danke sagen.


    Aktuell bin ich bei meiner Mutter eingezogen, was die Wohnsituation zum Glück gut zulässt. Nun liegt sie allerdings den ganzen Morgen und Tag schon mit Luftnot im Bett, möchte allerdings nicht ins Krankenhaus, da laut ihrer Aussage heute sowieso nur Assistenzärzte anwesend wären und ohne Befund nichts gemacht werden würde. Sie ist seit über 30 Jahren Krankenschwester, was manchmal Fluch und Segen zugleich sein kann. Ich wiederum bin kurz davor den Notarzt zu rufen. Ich will doch nur das was akutes ausgeschlossen werden kann.. zum heulen!


    @DiaTanja leider wissen wir bisher nichts was die Therapie oder behandelnde Ärzte angeht, da am Mittwoch erst die Besprechung hierzu stattfindet inklusive komplettem Befund.

  • Chris2410 ,


    ich verstehe deine Sorge, so akute Luftnot sollte auf jeden Fall geklärt werden. Selbst wenn nur Assistenzärzte da sind, die können ja auch was. Ich habe meiner Mutter in einer ähnlichen Situation gesagt, dass mich die Sorge ganz krank macht, war ein wenig erpresserisch 😔, hat aber geholfen. Sie war dann bereit, mit mir in die Notaufnahme zu fahren.

    Ich wünsche euch jeden Morgen etwas, worauf ihr euch freuen und jeden Abend etwas, wofür ihr dankbar sein könnt. :hug:

    "Vertrauensselig — ein schönes Wort, Vertrauen macht selig, den, der es hat, und den, der es einflößt." Marie von Ebner-Eschenbach

  • Vielleicht hat sie Wasseransammlungen an der Lunge, die abgezogen werden könnten und ihr das Atmen erleichtern würden. Denn schlecht Luft bekommen, ist für das Herz auch nicht so gut.


    Es ist schön zu lesen, wie sehr du dich um deine Mutter sorgst. Und sie scheint eine wunderbare Frau zu sein, denn wie sonst könnte so ein fürsorglicher Sohn an ihrer Seite sein.


    Ich bin auch kein Fan von Krankenhäusern und Ärzten, habe alos vollstes Verständnis. Aber sie wäre dann ihre Atemnot sicher etwas los.


    Ich hoffe, ihr fühlt euch hier gut aufgenommen.

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Chris2410

    Ich kann dich sehr gut verstehen...

    Auch ich bin nicht selbst betroffen, aber meine Ehefrau.

    Wir können "nur" für die betroffenen da sein... Meine Frau sagt immer, dass sie es ohne mich nicht schaffen würde....

    Daher bin ich einfach da...

    Wir lachen zusammen...

    Wir weinen zusammen...

    Sei einfach da für deine Mum, ihr wird das sicherlich helfen...

    Wegen der Atemnot würde ich trotzdem in die Klinik gehen...

    Wer weiß, was es ist...

    Ne Lungenaufnahme gibt vielleicht schon Aufschluss....

    Alles Gute für euch beide?!!!!!!

    Einhorn007

    Es ist genau so wie du es geschrieben hast.....

    🙏😔

  • Lieber Chris2410

    es tut mir ausgesprochen leid zu hören, dass deine Mutter diese Diagnose bekommen hat! Da bricht von einer Sekunde auf die andere die gewohnte Welt zusammen. Ich kann dich sehr gut verstehen: ich bin Betroffene und kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem ich von der Krebserkrankung meines Vaters erfahren habe. Von da an hat eine andere Zeitrechnung begonnen.

    Ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass es dir geht wie mir und du hier liebe Worte, hilfreiche Tipps und virtuelle Umarmungen findest, die dich in dieser Zeit unterstützen!

    Ich wünsche dir und deine Mutter alles Liebe!

  • Hallo nochmal,


    ich habe Mama gerade zusammen mit ihrem Lebensgefährten ins Krankenhaus gefahren. Nach langer Überredungskunst hat sie sich doch endlich darauf eingelassen. Wir waren jetzt im selben Krankenhaus, in dem auch Donnerstag das CT gemacht wurde und sich das Brustzentrum befindet.


    Nun soll ich mich in einer Stunde telefonisch bei der Notaufnahme melden, um weitere Informationen zu erhalten. Ich habe solche Angst, dass dabei etwas schlimmes rumkommt..