Bauchfellkrebs mit Leberbefall

  • Ich möchte gerne wissen ob jemand ein Befall am Bauchfell und an der Leber hatte und mir berichten kann welche Maßnahmen unternommen wurden. Würde mich auf eine Antwort freuen . LG

  • Hallo liebe Schmetterling

    erstmal wünsche ich dir Alles gute. Ich kann auf deine Frage leider nicht eingehen, aber habe so ähnliche Fälle bei vielen Damen aus dem Eierstock Bereich gehört. Am besten stell die Frage nochmal unter Gynäkologische Krebsarten, dort wirst du sicherlich schneller eine Antwort kriegen. Gute Besserung :hug:

  • Guten Morgen Schmetterling,

    ich hatte aufgrund des Eierstockkrebs das komplette Bauchfell befallen bis hin in die Leberkapsel. Ich wurde radikal operiert, bekam im Anschluss eine HIPEC gemacht (warme Chemolösung im frisch operierten Bauch für 1,5 Stunden) und danach die übliche gynegologische Chemotherapie.

    Falls du fragen hast, melde dich.

    LG Wiksy

  • Ich möchte gerne wissen ob jemand ein Befall am Bauchfell und an der Leber hatte und mir berichten kann welche Maßnahmen unternommen wurden. Würde mich auf eine Antwort freuen . LG

    Ich habe Bauchfellkrebs.

    Nach der nicht einfachen Diagnose durch die Lage der Metastase bekam ich dann Chemo.

    Jetzt sind wieder Kontrolltermine.Wie es dann werden wird weiss ich noch nicht.

  • Wisky2868 danke für deine info. Ich habe jetzt den 2ten Rezidiv und er Sitz wieder in Bauchfell und um die Leber. Leider kann ich die Chemo im Bauch nicht machen lassen, denn ich sie zu kräftig dazu. Am Mittwoch entscheidet sich was gemacht wird. Haben die deine inneren Organe miteinander befestigt? Denn wenn das Buchfell komplett weg ist sollte das gemacht werden...lg

  • Schmetterling,

    nein meine Organe wurden nicht miteinander befestigt. Am Anfang, als das Bauchfell frisch rausgemacht wurde, konnte ich nicht auf der Seite liegen, denn ich hatte immer das Gefühl, dass meine Organe alle aus dem Bauch fallen und auf der Matraze liegen. Beim Stehen hatte ich oft das Gefühl dass entweder alles nach unten fällt und wenn der Darm sehr gebläht war, hat es mir nach oben hin die Luft abgeschnitten. Inzwischen ist alles wieder gut... ich merke den Verlust des Baufelles nicht mehr.

    LG Wisky

  • Ich möchte gerne wissen ob jemand ein Befall am Bauchfell und an der Leber hatte und mir berichten kann welche Maßnahmen unternommen wurden. Würde mich auf eine Antwort freuen . LG

    Ich habe eine Peritonalkarzinose (Diagnose Maerz 2020) nach einem Endometriumkarzinom 2017.

    Die Behandlung war einzig eine weitere Chemo.Jetzt drei Monate nach der letzten Chemo zeigte sich der auffaellige Befund unveraendert im letzten MRT.

    Auf Fragen was ich nun weiters zu erwarten habe und eine Perspektive bekam ich keine Antwort.Ich soll das Leben geniessen.

    Alle sollten das Leben geniessen.

  • Guten Morgen Schmetterling,

    ich hatte aufgrund des Eierstockkrebs das komplette Bauchfell befallen bis hin in die Leberkapsel. Ich wurde radikal operiert, bekam im Anschluss eine HIPEC gemacht (warme Chemolösung im frisch operierten Bauch für 1,5 Stunden) und danach die übliche gynegologische Chemotherapie.

    Falls du fragen hast, melde dich.

    LG Wiksy

    Wisky2868


    Hallo liebes,


    Wie hast du das alles nur überstanden??🤦‍♀️

    Bei mir steht nur Verdacht auf Bauchfallkarzinose. Ich habe Knochen und pleurakrzinose. Gehe noch 6 Stunden am Tag arbeiten. Meine metastasen sind seit 2018 stabil. Ich muss ehrlich sagen, ich habe Angst vor chemo und die mit Operationen verbundenen Schmerzen 🤦‍♀️😪


    Wie geht es dir jetzt?

    Konntest du nach dem Eingriff und der chemo dein Lebensqualität verbessern bzw. Erhalten?


    Umarme dich :hug:


    Lg Mila 🥰

  • Einen schönen guten Morgen g.ludmila,

    wie ich das alles überstanden habe... ich habe ehrlich gesagt nicht viel darüber nachgedacht ... Augen zu und durch...Ich habe nur nach vorne geschaut. Auch als ich die Rückschläge mit dem Lungeninfarkt und dem ersten Darmverschluss (hatte damals einen künstlichen Ausgang) hatte, wo ich wusste, dass ich nicht operiert werden kann, da ich es nicht überleben werde. Als diese Folgekomplikationen von der großen OP... 12 Stunden, inkl. HIPEC, überstanden waren, hab ich eigentlich eine wunderschöne Zeit erlebt, auch während der Chemo. Mir ging es gut während der Chemo, hatte so gut wie keine Nebenwirkungen. Bin jeden Tag in den Wald zum Nordic Walken gegangen. Das hat mir unheimlich viel Kraft gegeben. Du musst wissen, ich war immer schon sehr sportlich und das hat mir extrem geholfen, da ich sehr fit war. Die Ärzte haben mir das auch so bestätigt. Schon als ich frisch operiert war und endlich nicht mehr am Bett gefesselt war, war ich stundenlang im Krankenhaus unterwegs. Hatte gleich den Namen "Springkingl" weg... ist ein österreichischer Kosenamen für einen der Hummeln im Popo hat und nicht stillsitzen kann. Nach Beendigung der Chemo freute ich mich sehr auf die Rückverlegung von meinem Stoma. Puh, das war aber für mich eine sehr schwere Prüfung. Als erstes hat sich dann gleich die Wunde entzündet, dann wollte der Darm überhaupt nicht arbeiten und zu guter letzt hatte ich dann wieder einen Darmverschluss. Das hat mich schier aus der Bahn geworfen. Da war zum ersten Mal der Punkt, wo ich nicht mehr wollte und konnte... ich wollte auch nicht mehr aus dem Krankenhaus heim und blieb dort nur im Bett leben, was für die Schwestern und Ärzte sehr ungewöhnlich war. Also haben sie den Arzt meines Vertrauens geholt, der mich auch operiert hatte, und der hat mir direkt gesagt, ich hab hier nichts mehr zu suchen und ich soll wieder in den Wald laufen gehen und mich damit heimgeschickt. Die Worte waren: Kennen Sie einen Marathonläufer der Verstopfung hat... nein... also los gehts. Also bin ich nach Hause. Es hat aber noch sehr, sehr lange gedauert, bis mein Darm wieder so einigermaßen funktioniert hat und ich hatte noch 1,5 Jahre jeden Tag Bauchweh... geholfen hat aber immer Bewegung und Sauna. Sauna habe ich während der Chemo besucht, da mein Kreislauf absolut stabil war und ist. Auch in der Sonne bin ich gelegen. Seither habe ich von meinem Mann den Kosenamen Schokomaus, weil ich so schwarz war.. ich bin eh ein sehr dunkler Typ, aber das war schon sehr aussergewöhnlich. Ziemlich genau ein Jahr nach der Erstdiagnose bin ich über die Wiedereingliederung (Stundenweise erhöht) wieder arbeiten gegangen und seit über 2 Jahren arbeite ich wieder Vollzeit! Lebe eigentlich wie vor dem ganzen. Arbeiten, Haushalt, sehr viel Sport.. meistens so 3 Stunden am Tag. Vor und nach der Arbeit bin ich unterwegs. Ich stehe morgens um 4 Uhr unter der Woche auf um schon mind. 1,5 Stunden Sport zu machen. Einzig was noch ist... mein Darm macht manchmal immer noch seine Spiele mit mir und ärgert mich. Aber ich muss sagen. Mir geht es gut und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich noch ein paar Jahre geschenkt bekommen habe.


    Hat man dir eine Option auf eine OP wegen der Bauchfellmetastasen gegeben? Ich würde das durchziehen, auch wenn man wieder Schmerzen hat und eine Chemo bekommt,

    LG Wisky

  • Liebe Wisky2868 ,


    Bei mir ist momentan unklarer Befund bzw. Verdacht. Bauchfellzellenvermehrung im Becken Bereich. Habe keinerlei Beschwerden. Habe schon über op Möglichkeiten sehr viel gelesen sowie über eine viraltherapie. Vieraltherapie bietet man Momentan in einem Studium. Ich habe meine Knochen und pleura karzinose seit 2018. Bin seit dem in einer antihormon Therapie mit faslodex, zoladex, x-xeva und ibrance 100mg. Ibrance soll helfen die metastasen Bildung aufhalten. Ich arbeite auch seit Ende 2018 wieder, allerdings nur 6 Stunden. Ibrance machte mich in der dritten Woche immer ziemlich schlapp. Sonst geht es mir gut) mache Yoga, verreise viel, wenn ich Urlaub habe.

    Meine Sorge ist, dass die ganze Geschichte mit der op und chemo mich wieder umhaut. Aber deine Geschichte macht mir Mut!! Ich sonst selbst immer die jenige, die anderen Mut macht.


    Das du wieder arbeiten gehst ist echt klasse. Das möchte ich auch. Alles durch machen und wieder zurück zur Arbeit).


    Bekamst du deine reguläre Therapie auch wieder während der Operation und danach?


    Und welche Therapie hast du jetzt?


    Oder nur Kontrollen?


    Ich Danke dir vom ganzen Herzen, das du so offen und ausführlich über deine Geschichte geschrieben hast!!! ❤


    Ich umarme dich :hug:


    LG Mila

  • Liebe g.ludmila,

    also ich habe während der OP halt die Chemospülung im Bauch gehabt, wegen der Bauchfellmetastasen, da die von aussen ja schwer mit Chemo zu bekämpfen sind und danach hab ich noch die Standardchemo für 6 x alle drei Wochen mit Charboplatin und Paclitaxel bekommen. Seit Juli 2018 habe ich keinerei weitere Therapie bekommen. Keine Erhaltungstherapie oder sonstiges.

    Ich gehe brav zu meinen Kontrollen und das ist ganz schön mächtig. 4x im Jahr Blut mit Tumormarker, 1 x Torax und Abdomen CT, 1 MRT kleines Becken, 2 x Leberultraschall, 2 x zum Gyn, 1 x zur Mammographie und Ultraschall. Bei uns ist extrem stark der Brustkrebs in der Familie. Ich bin die einzige mit Eierstockkrebs.

    Wie äussern sich deine Metastasen in den Kochen und in der Pleura. Wie hast du das gemerkt? Ich habe so furchtbare Angst davor, dass meine Leber wieder befallen wird. Mir wurde ja die Leberkapsel und ein Teil der Leber bei der großen OP entfernt.

    LG Wisky

  • Hallo g.ludmila schreibe auch hier hin. Habe auch im fortgeschrittenen Chat geschrieben. Wollte noch schreiben, dass „mein“ Prof im BZ mir sagte, dass die Therapie bei BK mit Bauchfellmetas anders ist, als bei denen mit EIerstockkrebs. Dort wird das kleine, bzw. Je nach Ausbreitung, auch das große Netz entf. Ich würde mich da gut informieren, sollte es überhaupt so sein! Alles Gute für dich! 🥰