Wiedereingliederung

  • Liebe SanniKa

    Ich kann dich gut verstehen, mir ging es ähnlich.

    Ich habe 4 Wochen nach der Reha (keine AHB) mit der Wiedereingliederung begonnen und bin noch mittendrin. Wollte eigentlich nur 6 Wochen, aber habe dann doch nach 3 Wochen auf 9 Wochen verlängert. Ging völlig problemlos und mir geht's damit gut. Ich habe keinen Stress und kann wirklich langsam ankommen. Bei uns hat sich auch die computertechnik verändert, da war das die richtige Entscheidung. LG Bella69

  • Liebe SanniKa , das verstehe ich gut. Mir ging es ähnlich, eigentlich hatte ich auch erst während der AHB 2016 entschieden, bzw. gemerkt, dass ich noch meine Zeit brauche.

    Deshalb: Setz Dich nicht unter irgendeinen Druck, ich denke, Du wirst es in der AHB merken.

  • Hallo SanniKa , ich bin ja gerade zur AHB in Boltenhagen und wurde gleich beim Aufnahmegespräche mit der Frage überrumpelt, wann was wie ich gedenke mit der Wiedereingliederung zu beginnen. Auf meine Antwort dass ich dachte dieses wird hier mit mir in Ruhe besprochen und getestet, meinte er nur, dass ich ruhig noch mind 4 Wochen nach der AHB zu Hause bleiben " soll" und dann mit der behandelnden Ärztin die Wiedereingliederung zu planen, sonst müsste von der Klinik hier alles in die Wege geleitet werden. Dachte, vor der Zeit hier auch, dass ich 2 Wochen später starte, aber nach 3 Wochen frühes Aufstehen 3-4x kleine Sporteinheiten und sonstiges am Tag, brauche ich mehr Zeit für mich und meinen müden Körper. Hier kommt viel aus dem versteckten/ verdrängten Inneren hervor und vorher habe ich funktioniert immer Ja gesagt und bin die Therapien angegangen, aber jetzt will ich mal auf mich hören.

    Die Ärzte hier sagen eigentlich zu jeder AHB Frau dass sie ruhig noch 6 Wochen zu Hause bleiben soll. Der Strahlenkater würde bis zu 3 Monate andauern und ich nehme auch die Antihormontherapie erst seit Februar.

    Ach ja jeder AHBler hier würde locker 4 Wochen bekommen.

    Also lass dich nicht überrumpeln aber höre auf deinen Körper und Knochen.

  • Hallo Ihr Lieben.......ich war nach der Diagnose im Mai 2018 genau 10 Monate lang zu Hause. Hatte neoadjuvante Chemo, OP im Dezember und noch 28 Bestrahlungen bis Ende Februar. Eine AHB habe ich nicht gemacht, auch keine klassische Wiedereingliederung. Fühlte mich fit und wollte wieder mein "normales" Leben zurück. Habe dann in den ersten drei Wochen zuerst zwei Tage gearbeitet und drei Tage Resturlaub genommen und das Ganze dann so langsam "umgedreht". Nach sieben Wochen war ich wieder beim normalen Programm und das hat super funktioniert. Weil ich noch den ganzen Resturlaub aus 2018 plus den von 2019 und den zusätzlichen Sonderurlaub für die SB habe, kann ich dieses Jahr die kompletten Ferien frei nehmen....damit geht's mir super....

  • Liebe Poesie , ich warte jetzt auch die Reha ab. Morgen werde ich meinem Chef sagen, dass die anvisierten 2 Wochen nach AHB eher nix werden. Die 2-3 Wochen später machen dann ja auch nicht mehr viel aus.

    Gefällt es dir gut in Boltenhagen? Endlich ist das Wetter gut, oder?

  • Hallo SanniKa , genau, so sehe ich dass auch - und bei diesem Sommerwetter auch nicht schlecht🙄. Und wir bekommen das etwas höhere Krankengeld wieder.

    Die Lage von der Klinik ist wirklich ein Traum, aber ich will jetzt nicht behaupten dass sie sich darauf ausruhen... ich komme aus der Sporttherapie und sehe dadurch einiges anders. Leider herrscht hier auch ein massiver Therapeutenmangel und die Angehörigen mit einer privaten Bäderkur kommen auch noch oben drauf. Zur Erholung perfekt, therapeutisch in allen Bereich sehe ich mich zu Hause besser aufgehoben.

  • Hallo SanniKa ,


    ich habe die AHB schon fast vier Wochen hinter mir. Mir wurde gesagt, ich bestimme wann und wie es weiter geht. Ich bin schon recht fit da rein und noch fitter entlassen worden und möchte bald wieder arbeiten. Aus der AHB raus hatte ich meinem AG vorgeschlagen, Wiedereingliederung über DRV zu machen. Das hätte ich gut gefunden. Diese muss aber binnen 4 Wochen nach AHB starten und läuft normal vier Wochen. Das war meinem AG zu "hektisch". Ein paar Wochen vorher fragte er noch, wann ich endlich wieder komme.... jetzt diese Woche fragt er, ob ich nächste Woche mit Eingliederung über KK kommen kann X/ (mei da hätte ja die DRV-Eingliederung beginnen sollen). Da macht man was mit! Ich fühle mich jetzt aber schon wieder viel zu fit und gelangweilt um noch lange im Krankenstand zu bleiben. Im Juli muss das vorbei sein, dann war es schon ein Jahr!!! Habe auch noch fast den ganzen Urlaub aus 2018.

    Aber man wird in der Regel auf jeden Fall AU entlassen aus AHB und bekommt empfohlen, sich erst mal noch ein paar Wochen zu hause weiter zu erholen, bevor man wieder arbeitet oder eingliedert! Das macht auch schon Sinn um die Eindrücke nochmal "sacken zu lassen".


    Viele Grüße,


    Amselchen

  • Amselchen , sei doch froh, dass es über die KK geht. Ich hatte es dieses Mal über die DRV gemacht, das macht finanziell ganz schön was aus. Außerdem zahlt die DRV auch nicht sehr pünktlich, da kriegt man manchmal schon die Panik.

    Bei meiner AHB vor drei Jahren sagte man mir übrigens auch, dass ich die Zeit des Anfangs bestimme.

    Ach so, die Wiedereingliederung kannst Du aber länger als vier Wochen machen.

    Du kriegst erst einmal vier Wochen, die Du dann aber verlängern kannst.

    Ich habe nur drei Wochen gemacht, danach 3-Tage-Woche mit Resturlaub.

    LG

    Milli

  • Hallo Poesie ich hoffe vor allem auf einen relativ vollen Tages-Plan und viel Bewegung. Um zu sehen, wie geschafft man dann abends ist. Mal wieder "Belastung". Zuhause kann ich mich bisher so schlecht aufraffen und manches traue ich mir auch noch nicht zu.


    Amselchen und Milli

    ein netter und gut organisierter Arbeitgeber ist echt eine Hilfe. Ich arbeite aber auch in einer großen Firma, da gibt es eine Ansprechpartnerin, die sich bestens auskennt und mir schon gesagt hat: SIE bestimmen, wann sie sich wieder zutrauen, anzufangen. Das ist echt Gold wert.

  • Auch wenn in Österreich die gesetzeslage wahrscheinlich wieder anders ist.....würde ich doch mal wissen wollen wie es ist wenn man während der Wiedereingliederung z.B. eine "simple Grippe" oder eine andere absehbare Krankheit bekommt, wo man innerhalb "weniger" Tage wieder arbeiten kann. Hat dies irgendwelche Auswirkungen?

  • Der Lotte

    Ich bin zwar Beamtin, aber hatte schon 2x eine Wiedereingliederung.

    Die erste Unterbrechung hatte ich direkt zu Beginn für 6 Wochen aufgrund eines unverschuldeten Autounfalls.

    Dann habe ich 2 Tage "Kinderkrankenschein" gehabt. Ich denke, es ist nur wichtig, dass der Krankheitsgrund ein anderer ist. Ich habe beide Male den Dienstheeren plus BezReg informiert.

    LG

    Mia

  • Hallo,


    ich hab mich zwar mich zwar den Thread geackert, aber hab es vielleicht überlesen. Und es ist auch noch eine Weile hin, aber ich frag trotzdem schon einmal.


    Wer spricht mit wem vor einer Wiedereingliederung? Ich mit dem Doc (ein AHB möchte ich nicht machen) und dann?

  • Ihr seid fix. :thumbup:Danke euch Ringelblume und Erna66 . :)


    Also nix mit groß diskutieren, der eine will das und das passt dem anderen wieder nicht? So hört es sich in vielen Beträgen an und ich fürchtete schon da kommt ein „wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis“ mit Endlosdiskussionen auf mich zu. :D

  • Bei mir hatte der Betriebsarzt noch seine Wünsche ...

    Sonst war das einfach.

    LG friluftsliv


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    Man muss das Leben nicht verstehen, es reicht, wenn man sich darin zurecht findet.

  • Liebe Tempi , vielleicht hätte ich da Glück. Der Hausarzt sagte nur, ich solle ihm aufschreiben, wie lange ich wieviel Std arbeiten will, und er hat es dann auf dem Bogen eingetragen. Den Betriebsarzt hab ich gar nicht gefragt, und dem Arbeitgeber ist es egal, weil ich ja eh noch krank geschrieben bin.