Ich bin dann mal hier

  • Einige Beiträge hier im Forum gelesen und etliche Internetseiten durchforstet ,bin ich wieder hier gelandet und wollte mal "Hallo" sagen und mich vorstellen.


    Meine Brustkrebdiagnose bekam ich diesen Donnerstag, kurz nachdem ich Mittwoch die Biopsie hinter mich gebracht hatte. Weitere Info´s zu diesem Ding stehen daher noch aus.Nur steht ein G3 im Raum.Wohl eher nicht gut.Hab es vermieden, die ganzen Geschichten im Netz zu lesen.


    Ich bin gerade 33 Jahre geworden, verheiratet und habe 3 Kinder. Meine Söhne sind 10 und 14 Jahre und meine kleinste Tochter ist 2 1/2 Jahre.


    Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie oft ich mich in den vergangenen Tagen gefragt habe,wie ich diese Zeit nur mit meinen Kindern bewältigen kann und wie bringe ich die Kraft auf, für sie da zu sein. Gerade für meine Kleine, die dies alles noch nicht verstehen kann. Ich hab keine Vorstellung, was alles auf mich zu kommt und diese Angst ist unerträglich.Bis zum 11.6. muss ich auf weitere Vorgespräche nun warten,da wegen der Feiertage keine Termine mehr frei waren.Fühl mich ehrlich gesagt etwas allein gelassen.Schlaf momentan Mangelerscheinung,Nerven am absoluten Tiefpunkt.


    Würd mich freuen von Euren Erfahrungen zu hören. Gerade was auch Eure Kinder betrifft.


    Danke und liebe Grüße

  • Hallo liebe yvikniwi,


    erst einmal ein herzliches Willkommen hier. Ich kann dich sehr gut verstehen auch wenn ich keine Kinder habe, aber ich denke hier gibt es Einige die dir dazu mehr schreiben können.


    Es ist ganz normal, dass du nach so einer Diagnose völlig durch den Wind bist, ich glaube das war jede von uns hier und das Warten darauf zu erfahren wie es weiter geht macht einen einfach verrückt.


    Also ich hatte auch einen G3, habe gerade sämtliche Therapien hinter mir und fahre im Juli zur Reha. Bei mir sind keinerlei Krebszellen mehr vorhanden, du siehst also die Chancen sind sehr groß den Krebs zu besiegen.


    Wenn es dir irgendwie möglich ist, versuche dich abzulenken um nicht ständig daran zu denken, ich weiß nicht ob du schon mit Freunden oder Verwandten darüber reden kannst, mir hat das sehr geholfen und lese bitte nicht zu viel im Internet das macht einen total verrückt.


    Hier sind auch alle für dich da, wenn du was wissen möchtest oder einfach nur deine Sorgen los werden möchtest schreibe einfach.


    Fühl dich gedrückt


    Liebe Grüße


    feenhund

  • Hallo Yviknivi,
    da hat dich die Diagnose ja voll erwischt. Schön das du dich hier im Forum angemeldet hast. Mir hat es schon sehr geholfen, mich hier austauschen zu können. Ich hatte meine erste Diagnose im Jahre 201. Meine Töchter waren damals 12, 10 und 6 Jahre alt. Das war für uns alle eine schwere Zeit aber mit Unterstützung der Familie hat es gut geklappt. Im Laufe der Jahre ist die Erkrankung immer mehr in den Hintergrund getreten bis es mich im März wieder erwischt hat. Diesmal auch G3.Ich war total geschockt, aber nach dem die Therapie feststand habe ich wie schon damals den Kampf gegen den Krebs aktiv angegangen. Jetzt bin ich in der Strahlentherapie und danach die AHT. Denk daran du bist stärker als du denkst. Du schaffst das.
    Ich wünsche dir viel Kraft und Mut dazu.
    Lg Keinohrhase

  • Auch ich heiße dich hier herzlich willkommen.
    Ich kann deine Gefühle gut verstehen, auch wenn meine Tumore G1 und G2 waren und meine Kinder mit 19 und 21 aus dem Gröbsten raus sind.
    Diese Diagnose stelllt erst einmal alles auf den Kopf und jeder reagiert anders darauf. Ich stürzte mich in Aktionismus.... und fiel dann nach Abschluss der eigentlichen Therapie in das schwarze Loch.... Daraus hat mir dieses Forum herausgeholfen.
    Hier ist immer jemand, der zuhört/liest, rät, tröstet - und jeder kann den anderen verstehen, weil wir alle das selbe Schicksal teilen.


    Ich hoffe,nein, ich bin sicher, auch dir wird es so gehen.
    Fühle dich :hug: ,
    Anne

    ***********************************************************************************

    Lebe dein Leben hier und jetzt - und verschiebe nichts auf irgendwann und irgendwo.

  • Liebe yvikniwi,


    ja diese Diagnose reist einem förmlich den Boden unter den Füssen weg und macht erstmal schlimme Angst.
    Ich finde es sehr sehr gut das du zu uns hier ins Forum gefunden hast, wir sind alle füreinander da.
    Es gibt einem Kraft, Mut und viel Energie, diese Diagnose zu verarbeiten und auch viele Hilfestellungen.
    Meine Diagnose bekam ich letzes Jahr im Feb.(G3)die Zeit des Wartens was alles jetzt noch gemacht werden soll und dann die Ergebnisse
    von allen Untersuchungen, war schon sehr nervendraubend, aber dann wenn du weisst, wie du die Bestie ausrotten kannst.
    Dann entwickelt man soviel Kraft, so war es bei mir, ich habe ihr sowas von den Kampf angesagt und auch aktiv selber
    mit an der Vernichtung der Bestie gearbeitet, so dass sie nach der 6. Chemo völlig verschwunden war, in der OP nichts mehr nach
    gewiesen werden konnte und die Bestrahlung empfand ich nicht mehr so wild.
    Du schaffst das, denn man entwickelt wahnsinnige Kräfte, man staunt selber darüber.
    Mit deinen Kinder kannst du Hilfe beantragen, spreche im Krankenhaus die Sozialberater an, sie helfen dir alles zu regeln.
    Mir hat es auch sehr geholfen offen mit dem Thema umzugehen,habe viel mit meiner Familie und Freunden unterhalten.
    Am Anfang habe ich auch mal im Internet nachgelesen, aber das habe ich dann gelassen, denn es hat mich sehr aufgewühlt
    und man kann nicht miteinander vergleichen, denn jeder ist doch sehr induviduell.
    Du bist stark und wir unterstützen dich, schreibe dir alles vom Herzen, es ist immer Jemand da.

  • auch von mir ein ganz herzliches Willkommen in unserem familiären Forum. Ojemine, das ist ja noch ganz frisch bei dir, ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich nach der Diagnose total neben mir stand, die Zukunft verschwand im Nebel und ich spürte nur Angst. Aber es wird besser, wenn der erste Schock verdaut ist, dann findet man auch wieder zu einer Art Normalität zurück. Ich glaube auch, dass du das mit deinen Kindern schaffst und dazu solltest du dir dann auch die Hilfen holen, die dir zustehen. Die Sozialarbeiter in der Klinik sollten dir da weiterhelfen. Näheres kann ich dir dazu nicht sagen, weil meine Kids auch schon erwachsen sind.
    Es gut, dass du zu uns gefunden hast, hier kannst du deine Ängste benennen, wir wissen was du meinst und wir helfen dir, so gut wir können. Hier bist du nicht allein, hier herrscht ein netter, informativer Austausch :) . Und es ist gut, dass du jetzt erstmal von "Internetgeschichten", ich nehme an, zu deiner Diagnose, Abstand hälst, das macht dich nur verrückt. Ich habe es sehr bereut, dass ich das getan habe... Es ist wichtiger, dass du deinen Ärzten vertraust und "versuchst" optimistisch in die Zukunft zu blicken! Denke dran, Brustkrebs ist der best erforschteste Krebs, sehr viele haben ihn überwunden, warum nicht auch du? Also pack es an, gemeinsam mit uns schaffst du das :thumbup: .


    Liebe Grüße und gaaanz viel Kraft und Zuversicht
    von Wölfin :hug:

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Guten Morgen Yvikniwi,


    kein schöner Anlass, hier zu sein. Jedoch kann es ein guter Ort für dich werden, hier deine Ängste und Gefühle mal - abzugeben. Wir haben ähnliche Gefühle gehabt oder haben sie noch und immer mal wieder. In dieser Situation ist das völlig normal und deshalb lade ich dich ein, lass es raus.
    Stark sein kommt später. Jetzt sind die Fragen da.
    Deine Kinder sind noch klein, besonders die jüngste. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du damit umgehen kannst, sie zu informieren, ohne bei ihnen zu viel Angst auszulösen. Aber auch hier ist es wichtig zu sehen: " Wenn meine Mama krank ist macht mir als Kind das Ängste." Bitte stell dich darauf ein, Gefühle werden da sein. Jede Menge. Ist das gut? Ist das schlecht?
    Ich glaube, Offenheit ist eine starke Kraftquelle, ich habe es so erlebt.
    Wie denkt dein Mann, was und wie ihr das angehen wollt? Bekommst du Unterstützung in deinem Umfeld? Menschen, die dir etwas von ihrer Kraft geben und die dir Mut machen?


    Ja, die Tage ohne Information, ohne Bewegung, diese Tage sind unglaublich schwer. Sie werden vergehen. Das ist für jetzt kein Trost. Und doch ist es so.
    Sicher hast du auch schon andere schwierige Zeiten gemeistert. Du findest deinen Weg, jedoch die Zeit kann keiner nach vorne rücken.
    Das war damals mein dringlichster Wunsch: lieber Gott, lass es ein Jahr später sein. Jetzt gleich.


    Einer dieser Wege hat dich hierher geführt. Zu uns teilweise - alten Hasen - in Sachen - ich habe Krebs- ich habe Kinder, was mache ich nur?? Dazu gibt es hier auch Informationen.


    Ich wünsche dir Momente der Ruhe, in denen du mal tief durchatmen kannst. Ich schicke dir eine Umarmung und ich kann sagen, Ja, diese Angst kenne ich gut. Und jetzt, 12 Jahre später habe ich ein gutes Verhältnis dazu. Damals hat es gepasst und ich habe Menschen gefunden, die mich in dieser Zeit - getragen - haben. Es geht ^^


    Ich wünsche dir den Mut, deine Gefühle zu nehmen wie sie sind, und ich wünsche dir ein Umfeld, in dem du auch mal schwach sein kannst. Erlaube es dir selbst. Auch Mamas haben mal wenig Kraft. Mamas sind auch Menschen, wenn auch oft der Eindruck entsteht, die packen alles. Nö, tun sie nicht. :pinch:
    Nicht alles, aber vieles ^^ , und für den Rest hole ich mir Hilfe ^^


    Die wünsche ich dir auch. Und ich wünsche dir, mal gut zu schlafen.
    liebe Grüße von phönix

  • Hallo Yvikniwi,
    schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Deine Brustkrebsdiagnose ist sehr frisch, d.h. du stehst ganz am Anfang. Deine Ärzte und du werden in der nächsten Zeit den Therapieplan für dich austüfteln, der für dich am vielversprechendsten ist, was Heilung betrifft. Und es gibt sie, die Heilung. Hier im Forum schreiben einige Frauen, die den Brustkrebs schon seit langer Zeit erfolgreich bekämpft haben. Das sind unsere Langzeitüberlebenden! ;) Sie machen uns Mut. Und du weißt sicherlich auch, dass Brustkrebs eine der am besten erforschten Krebsarten ist, sodass hier ein breites "Know-how" zur Verfügung steht um deine Erkrankung zu behandeln. Das sind jetzt erst einmal Infos für das Gehirn.
    Und wie Phönix schon geschrieben hat, ist es sehr verständlich, dass du dir große Sorgen um deine Kinder machst, denn die Therapien, egal welcher Art, verlangen von uns Frauen sehr viel Kraft ab - und die Angst, die einfach so als "Begleiterin" auftritt, ebenfalls. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Vielleicht helfen dir einige Buchtipps und Broschüren, auf die ich im Laufe meiner vielen Recherchen über meine Krebserkrankungen gestoßen bin ein bisschen für Gespräche mit deinen Kindern. Ich selbst arbeite in meinem Beruf ganz oft mit Kinderbüchern und Broschüren, die speziell für Kinder geschrieben wurden. Hier kommen also meine Tipps:


    1. http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&uact=8&ved=0CDsQFjAD&url=http%3A%2F%2Fwww.hessische-krebsgesellschaft.de%2Fmenu-oben%2Fratgeber%2F&ei=LGGVU6WLHIjAPMjMgWA&usg=AFQjCNH57dvVTrL_b009hv1FyBgyW7vqYg


    Du musst auf der Seite ein bisschen herunterscrollen und dann stößt du auf das Buch "Warum trägt Mama im Sommer eine Mütze".
    Zu bestellen bei: Mehr Zeit für Kinder e.V. (4,98 Euro)


    2. Broschüre der Bayerischen Krebsgesellschaft
    www.krebsgesellschaft.de/downl…uere_krebskinder_2013.pdf
    „Ist Mama jetzt so komisch, weil ich mein Zimmer wieder nicht aufgeräumt habe?“.
    Ich finde die Broschüre für Eltern sehr gut geschrieben. Wichtig ist m. A. nach immer nur die Fragen zu beantworten, die dir deine Kinder im Laufe der Zeit stellen werden.


    3. PDF „einblick for kids“ - dkfz.de
    Super tolle Broschüre über das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, speziell für ältere Kinder geschrieben.
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=15&cad=rja&uact=8&ved=0CEYQFjAEOAo&url=http%3A%2F%2Fwww.dkfz.de%2Fde%2Fpresse%2Fveroeffentlichungen%2Feinblick%2Fdownload%2F2013%2FEINBLICK_01_2013.pdf&ei=32KVU7LJK8LjPOeagdAH&usg=AFQjCNFagl1tRY1hdVAoUvyXmEps3DG41g


    4. Kostenlose Broschüren zum Thema "Leben mit Krebs vom Deutschen Krebsinformationsdienst, speziell für Kinder:
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0CCkQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.krebsinformationsdienst.de%2Fleben%2Fkrankheitsverarbeitung%2Fkindern-krebs-erklaeren.php&ei=KG6VU6aKEsHKOaPagYAO&usg=AFQjCNHQ4h5UXIuRN5QqGWikB1ex8aeUEQ


    Anita Zimmermann (Autorin), Gerhard Trabert (Autor), Ruth Krisam (Illustratorin)
    Mir sagt ja doch (K)einer was! - Informationsbroschüre für Kinder zum Thema Krebserkrankung
    Herausgegeben durch den Verein Flüsterpost e.V., Mainz
    Kostenlos erhältlich bei:
    Verein Flüsterpost e. V., Kaiserstr. 56, 55116 Mainz


    Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Und natürlich stehen wir Foris hier immer zur Verfügung, wenn DU Fragen hast. Fühle dich hier gut aufgenommen!
    Es grüßt dich ganz herzlich
    Angie

    Dieser Beitrag wurde bereits 9 Mal editiert, zuletzt von angie f () aus folgendem Grund: Rechtschreibteufelchen

  • Hallo Yvikniwi,


    herzlich willkommen im Forum. Ich hoffe, du fühlst dich wohl hier!


    Ergänzend zu Angie, schau mal da, ein Büchertipp von mir, ein Buch von Sabine Brütting:
    Lesenswerte Bücher


    Ich versteh deine Sorgen, gerade wegen der Kinder, sehr gut. Meine Tochter war 11 als ich meine BK-Diagnose bekam. Der Austausch mit anderen Betroffenen, hier im Forum oder in der Gruppe vor Ort, hilft mir sehr.
    Vielleicht ist auch das für dich interessant:
    Familiengruppe


    Liebe Grüße von der Jo

  • Liebe Yvikniwi,


    schön, dass du uns gefunden hast. Ich wünsche dir sehr, dass du dich hier gut aufgehoben fühlst.
    Der Austausch hier untereinander ist toll. Wir bekommen nicht nur wertvolle Tipps für den Alltag, sondern auch Kraft und Mut um mit der Erkrankung umzugehen.
    Ich wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen für die kommende Zeit. Die Warterei ist bestimmt nervig im Moment, aber für dich ist alles ja noch ganz neu. Du brauchst auch erst mal Zeit die Diagnose zu verarbeiten. Und wenn der "Behandlungsfahrplan" steht, wirst du dich schon etwas besser fühlen. Bis dahin halte durch, vielleicht versuchst du es mit Ablenkung. Und schreib gerne mit, hier bist du nie allein.


    Viele Grüße
    Ally

  • Ganz ehrlich, bei der Erstdiagnose wurde mir abgeraten, mich an ein Forum oder diverse Internetseiten zu wenden.


    Dazu kann ich nur eines sagen: totaler quatsch!


    Dieses Forum hat mir solche Kraft und Energie gegeben und bin wesentlich zuversichtlicher,als die letzten Tage! :thumbsup:


    Herzlichen Dank! :hug:


    Familiäre Unterstützung habe ich auf jeden Fall, auch wenn schwierig zu gestalten, da ich gebürtige Hannoveranerin bin und daher mein Teil der Familie auch dort wohnt. Aber schon jetzt bieten sich viele zur Unterstützung an.Grüße an meine Schwiegermutter ;)


    Auch danke an Euch für die Literaturvorschläge, werde mir diese zu Gemüte führen :read: .


    Habe mich heute nach Perücken umgeschaut, hat da jemand Tipps? Bin auf die Seite mit Echthaarbändern gestoßen. Fand ich eine gute Alternative. Obwohl die Krankenkasse da bestimmt einen Strich durch die Rechnung machen wird. Würde mich anders stark wundern...


    Bekannte rieten zur Misteltherapie,kennt die jemand?


    zu Phönix :Mein Mann, wie Männer manchmal so sind, zeigt äußerlich gesehen nicht viel Emotionen. Beruhigt mich aber immer wieder und begleitet mich bei den Arztgängen. Er war noch nie so der emotionale Typ, aber ich glaube, es ist ganz gut so, denn was hilft es, wenn beide heulend rumsitzen. Er meint, Schritt für Schritt alles anzupacken und zu schaffen. Und so wird und muss es sein!!Leider hab ich ein schlechtes Gewissen, da der Zeitpunkt gerade echt "super" ist, da er sich gerade selbstständig macht. Aber wann gibt es schon einen geeigneten Zeitpunkt für BK X(


    So, nochmals vielen Dank für all Eure lieben Worte..werde von mir hören lassen, wenn ich was Neues weiß und freue mich von Euch zu hören :hug:

  • Es ist schon rech spät aber ich möchte Dich trotzdem recht herzlich hier im Forum willkommen heissen. Ich bin vor 8
    Jahren an doppelseitigem BK erkrankt. Als ich die Behandlungen alle hinter mir hatte , habe ich auch etwa 5 Monate
    Mistel gespritzt. Dann hat mein Hausarzt mir das nicht mehr verschrieben . Er sagte dass die Kasse die Kosten dafür nicht
    mehr übernimmt,nur noch wenn Metastasen vorliegen. Das war und ist bei mir gottseidank nicht der Fall. Ich liess es dann
    darauf beruhen. Mir war die Spritzerei 3x in der Woche sowieso lästig und eine besondere Wirkung habe ich bei mir auch
    nicht gemerkt. So habe ich das dann ganz bleiben lassen. Aber das ist bei jeder Frau anders.Das waren meine Erfahrungen
    damit.


    Es ist schön dass Du Dir hier alles von der Seele schreibst und dass Du Dich hier schon etwas wohlfühlst. Super ist auch
    dass Deine Familie bereit ist Dich zu unterstützen. Dein Mann hat ganz recht. Ein Schritt nach dem anderen- Du(Ihr)
    schafft das. Im Krankenhaus gibt es auch einen Sozialdienst, an den Du Dich wenden kannst. Auch wir hier unterstützen
    Dich so gut es geht.Du brauchst kein schlechtes Gewissen wegen der BK Erkrankung zu haben. Das hast Du Dir ja nicht
    ausgesucht. Ich kann das zwar verstehen, aber die Krankheit fragt nicht,wann es recht ist . Sie kommt einfach und
    bringt alles dircheinander. Ich denke Dein Mann kann das verstehen.


    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Zuversicht für die nun anstehenden Behandlungen.
    Sei ganz lieb gegrüßt und :hug:
    alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Hallo Yvikniwi,
    herzlich willkommen auch von mir hier in unserem Forum. Die Diagnose reisst erstmal ein riesengrosses Loch auf und man ist wie im Schock. Ich weiß es ist nicht leicht, aber "setze einen Fuß vor den anderen" , gib Dir Zeit alles zu verarbeiten.
    Ich wünsche Dir hier einen guten Austausch und Antwort auf Deine Fragen.
    Viele Grüße
    Lisa

  • Auch von mir ein liebes hallo
    Ich hatte auch ein g3 mit Chemotherapie und op, dazu kam brca1 und heute arbeite ich wieder und genieße mein leben in vollen Zügen. Hol dir hier Rat und Trost. Wir sind eine große Familie.


    Lg sally