• Hallo @Kumiori,

    Ja es ist nicht schön wenn man zwar die REHA bewilligt bekommen hat, aber nicht das was man wollte. Aber du hast das Recht auf Widerspruch.

    Deine Befürchtungen sind vollkommen unbegründet weil du denkst, das man dich anschließend wieder arbeiten schickt.

    Als ich nach meiner ersten K-Erkrankung zur REHA musste dachte ich das auch. Aber das Personal kann dort sehr gut einschätzen ob du arbeitsfähig bist. Und ich war es nicht.

    Nach nach meiner zweiten K-Erkrankung waren auch diesmal alle sehr bemüht mich wieder so einiger Maßen "Fit" zu bekommen. Aber auch eine REHA bewirkt keine Wunder. Das was du durchgemacht hast kann man nicht in 3 Wochen einfach so wieder ins Lot bringen.

    Also mach dir diesbezüglich keine Sorgen, sondern nutze die Zeit um Kraft zu tanken, abzuschalten und zu dir selber zurück zu finden. Und rede mit den Ärzten, dafür sind sie da.

    Ich wünsche dir alles erdenklich gute. Sei herzlichst von mir umarmt:hug:

    Leider wohnen wir nicht im selben Bundesland, sodass meine REHA Klinik für dich nicht in Frage kommt.

  • Kumiori , ich bin aus meiner ersten Reha (AHB) auch als nicht arbeitsfähig entlassen worden, war danach noch 2 Monate zu Hause bis ich dann mit der Wiedereingliederung begonnen habe.

    Die meisten, die kenne, die als nicht arbeitsfähig zur Reha kamen, wurden auch als noch nicht arbeitsfähig wieder entlassen.

    Und wegen der Wunschklinik: meine Vorschreiberinnen haben ja schon gesagt, dass Du Widerspruch einreichen kannst.


    LG

    Milli

  • Hallo,

    ich hab da mal ein paar Fragen zu Reha.

    Nach meiner Mastektomie brauch ich zum Glück keine Bestrahlung und keine Chemo. Ich muss eine Antihormontherapie machen.


    Ich hoffe, ich hab Anspruch auf Reha?


    Hab mir jetzt bei der Krankenkasse Formulare geholt, die ich ausfüllen und beim Arzt abgeben soll. Allerdings ist es ein Formular für "medizinische Rehabilitation", nicht "onkologische Rehabilitation. "


    Habt ihr die Formulare selbst ausgefüllt? Ich hab Angst, dass ich was falsch mach und es dann abgelehnt wird. Manches weiss ich auch einfach nicht.

    Kann der Antrag abgelehnt werden, wenn man "nur" Antihormontherapie macht?

    Muss man eine Frist einhalten? Bei Google find ich unterschiedliche Angaben von 2 Wochen nach Abschluss der Akutbehandlung bis 1 Jahr.

    Kann man sich eine Klinik aussuchen? Auch da gibt es unterschiedliche Angaben.


    Viele viele Fragen, leider ist die Krebsberatungsstelle in meiner Stadt geschlossen und der Sozialdienst der Klinik hilft nur, solang man stationär ist X(.


    Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

  • Cola

    Ein liebes Hallo 🤗

    Die Deutsche Krebsgesellschaft hat doch immer eine Tel.-Nr. an die man sich wenden kann. Vllt. in der nächst größeren Stadt? Es gibt auch 0800/..... Nr. für ganz Deutschland. Da bekommst du immer Hilfe.

    Viel Glück und liebe Grüße

    Karin❤👋

  • Hallo Cola,

    Ich hatte beidseitige Masektomie mit Silikonaufbau und hab auch keine Chemo und Bestrahlung bekommen, "nur" AHT. Gestern hab ich meinen Reha-Antrag zur Post gebracht.

    Natürlich steht Dir eine Onkologische Reha zu. Du kannst auch bei der KK um Hilfe beim Ausfüllen bitten. Das hab ich bei meiner letzten Reha auch gemacht und wir waren ganz schnell mit dem Antrag fertig. Du hast das Recht auf Wunschklinik. Ich hab ein Anschreiben gemacht und meine Wunschklinik mit Begründung ( gutes Behandlungskonzept, Klima) angegeben.

    Schau mal bei dem Antrag ob da ein Punkt ist, wo verschiedene Reha-Leistungen angegeben werden können. Bei mir auf dem Formular G0100, bei 1 Beantragte Leistung,

    da steht als dritte Möglichkeit: Leistungen zur onkologischen Rehabilitation zum Ankreuzen.

    Wenn Du weitere Fragen zum Antrag hast, gerne auch PN.

    Ich hab meinen Antrag kopiert und kann gerne helfen.

    Viel Erfolg und liebe Grüße in ein schönes Wochenende,

    Steffi

    Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, leben aber muss man es vorwärts:S

  • Kiko62, habe beim Krebsinformationsdienst angerufen, die meinten, es müsste erstmal eine Anschlussheilbehandlung gemacht werden, (was immer das auch sein soll), und dafür wär der Sozialdienst der Klinik zuständig gewesen, es wär jetzt aber zu spät. Eine Reha könnte abgelehnt werden, weil die ja ärztlich begründet werden muss. Anscheinend reicht ne Amputation nicht.

    Mimi 61, und woher weisst du welche Klinik die richtige ist? Hast du dir die alle im Internet angeguckt? Musste ein Arzt auch was ausfüllen?

  • Liebe Cola,

    Ja, eine AHB, Anschlußheilbehandlung,muss kurz nach Abschluss der Akutbehandlung....also nach Chemo und Bestrahung, nach "nur" Bestrahlung ,oder in unserem Fall nach OPangetreten werden, die genaue Frist weiß ich nicht genau. Das organisiert in der Regel der Sozialdienst vom Krankenhaus und muss sehr schnell angetreten werden.

    Eine Reha kann auch später angetreten werden. Da gibt's Formulare, die Dein Arzt ( Hausarzt oder Gyn) ausfüllen muss und die Du dann mit Deinen Formularen zusammen an die Rentenversicherung schicken musst.

    Wegen Wunschklinik hab ich hier im Strang Soziales/ Rehabilitation/ Reha- welche Reha-Klinik viel gelesen . Ich möchte unbedingt ans Meer, da ich dort den größten Erholungswert habe und hab mich dann für Botenhagen entschieden: liegt direkt am Meer, das Klima hilft mir beim Heuschnupfen, meine Cousine wohnt in der Nähe....gut für Besuch.....

    Ich hab die Kliniken am Meer, die hier genannt und beschrieben wurden gegoogelt und mir die Behandlungskonzepte angeschaut.

    Du kannst die Kliniken,die Dich interessieren auch anrufen und Deine Fragen stellen.

    LG, Steffi

    Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, leben aber muss man es vorwärts:S

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  • Hallo zusammen,


    vielleicht kennt sich hier jemand aus?!

    Hab ne recht spezielle Frage, die ich so bisher nicht klären konnte.


    Ich bin momentan in Reha, Rückkehr am 30.12. Vorher war ich in AU und habe auch eine Eingliederung bereits hinter mir (bis zur Abfahrt in die Reha terminiert).

    Ich werde als arbeitsfähig entlassen - ist für mich auch in Ordnung bzw. war mein Wunsch!

    Da ich allerdings noch in Chemotherapie bin - Kadcyla, alle 3 Wochen - und diese Therapie in der Woche (Mittwoch 6.1.) nach der Rückkehr weitergeht (und ich außerdem in der Buchhaltung arbeite und die erste stressige Jahreswoche daher den Erholungseffekt zunichte machen würde... ), würde ich gerne erst nach der ersten Chemotherapie wieder arbeiten,

    also nach Rückkehr aus der Reha noch 1 Woche weiter in AU, danach wieder voll arbeitsfähig (= Endbescheinigung Krankengeld).


    Kann man das so machen? Gibt es was zu beachten?

    Dazu kommt noch, dass am 31.12. ja kaum ein Arzt arbeitet, habe zumindest noch keinen gefunden. Als Feiertag zählt dieser Tag ja nicht bei der Krankenkasse. Das ist alles irgendwie kompliziert.

    Ich will möglichst alles richtig machen und keine Probleme mit Rentenversicherungen oder KK...


    Danke vorab :)


    Liebe Grüße

    Ihne

  • Liebe Ihne wenn Du aus der Reha als arbeitsfähig entlassen wirst, ist es schwierig für deinen Arzt dann doch auf die Diagnose die AU auszustellen. Die Entscheidung der Rehaärzte wiegt da schwer. Da kann es nachfragen geben. Einfacher wäre es dich z.B. für eine Erkältung bzw. eine andere akute Disgnose krankzuschreiben. Allerdings kommst du dann ja wahrscheinlich wieder in die Lohnfortzahlung und das findet der Arbeitgeber blöd. Könntest du nicht mit den Ärzten der Klinik sprechen und die schreiben Entlassung kurzfristig arbeitsunfähig ( das wird da angekreuzt). Dann ist der KK klar, dass es innerhalb der nächsten vier Wochen wieder zu Arbeitsfähigkeit kommt. Allerdings hast du in jedem Fall das Problem an eine AU am 31. zu kommen. Du könntest allerdings deinen Arzt im Vorfeld anrufen und fragen ob er es dir dann rückdatiert. Alles etwas kompliziert. Am allereinfachsten wäre, wenn du deinen Arbeitgeber anrufst und nach Urlaub für die erste Woche nach der Reha fragst. Wenn das für dich evtl. auch eine Option wäre. Liebe Grüße und noch eine erholsame Reha

  • Kaktusfeige82

    lieben Dank für deine Antwort!

    Es ist wirklich alles etwas kompliziert durch die Feiertage und die weiterlaufende Therapie.

    Ich werde vielleicht wirklich einfach Urlaub nehmen, dann wissen alle Seiten, woran sie sind und ich starte "sauber" in ein neues Jahr ohne Krankmeldung, Krankengeld usw.

    Zurück zur Normalität!


    LG Ihne

  • liebe Ihne besprich das doch einfach mit den Ärzten und evtl. Auch der sozialberatung dort in der Rehaklinik, wie man das am besten macht.

    Du solltest auf keinen Fall als arbeitsfähig dort entlassen werden, das gibt nur Probleme m wenn du dann doch weiter AU bist.

    Wer hat dich denn sonst immer krank geschrieben? Du kannst diesen Arzt doch noch heute oder nächste Woche anrufen und um Verlängerung der AU bis nach der chemo bitten. Das geht auch telefonisch.

  • Hallo,


    falls das mal jemand nachliest aufgrund ähnlicher Fragestellung:

    Wichtig finde ich einen offenen und ehrlichen Kontakt zur Sachbearbeitung der Krankenkasse.

    Wir haben das jetzt so besprochen, dass ich arbeitsfähig entlassen werde. Über meine spezielle Situation und die noch folgenden 7 Chemos weiß meine Sachbearbeiterin Bescheid. Eine erneute kurzzeitige AU stellt somit kein Problem dar. Bis zur Chemo nehme ich Urlaub.


    Ich weiß, dass einige sich nur knapp oder gar nicht mit der Krankenkasse austauschen. Auch dafür gibt es sicherlich Gründe.

    Bei mir passt es so, wie beschrieben.


    Gute Nacht

    Ihne

  • Reha und Coronatest

    Hallo und ein frohes, gesundes neues Jahr!


    Wahrscheinlich gehört es hier nicht rein...Weiß jemand wie das mit dem Coronatest ist? Meine Rehaklinik möchte einen aktuellen haben. Wer zahlt den und wo kann man den machen?

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Beitrag verschoben

  • Hallo bluemchen154,


    bei mir ist es so, dass die Reha Klinik bei meiner Ankunft einen Test macht. Ich muss anrufen, wenn ich auf dem Parkplatz bin. Dort werde ich abgeholt, der PCR Test wird gemacht und ich muss bis zum Ergebnis auf meinem Zimmer bleiben.


    Gruß


    Mama Tembo

  • Hallo bluemchen154


    meine Rehaklinik wollte auch vorab nen Test. Diesen habe ich bei meinem Hausarzt gemacht. Kosten habe ich selbst getragen.

    Am Testtag sagte mir dann mein Doc, dass ich das wahrscheinlich auch bei der offiziellen Testungsstelle unseres Kreises (bei uns wäre das das DRK) hätte machen können, kostenlos, ob ich das wüsste?! Nee, wusste ich nicht, hatte ja vorher extra in der Praxis angerufen und mich erkundigt, wie und wo ich hin muss...

    Da der Test aber unbedingt stattfinden musste und kein Aufschub möglich war, hab ich den Test trotzdem vom Hausarzt machen lassen und selbst bezahlt. Schnelltest, rd. 30 Euro. Die Rehaklinik wollte davon nichts übernehmen.


    Vielleicht fragst du also zunächst bei der offiziellen Testungsstelle bei euch?


    Gruß Ihne

  • bluemchen154 , ich fahre nächste Woche Mittwoch zur Reha. Die Klinik möchten einen PCR Test und hat mir ein Schreiben mitgegeben. Damit ist der Test umsonst, da ich ihn für die Reha brauche. Montag mache ich den Test beim Hausarzt, Dienstag bekomme ich das Ergebnis und Mittwoch ab zur Reha😅!
    L. G. Tara☀️