RaBI - Trennung vom Ehemann während Krebstherapie

  • Hallo ihr Lieben,

    Ich bin stiller Mitleser, 45, verheiratet mit 2 Hunden, aber heute hätte ich gerne eure Meinung gehört.


    Ich habe 07/20 die ED Brustkrebs HER2 positiv erhalten. Es folgte Chemo, die nach 3 maliger Umstellung auf Grund der NW angebrochen wurde. Es folgte OP, Bestrahlung und jetzt noch Antikörper. Ab Juni noch Antihormontherapie...


    Tja und jetzt, neben dieser schrecklichen Angst, dass ich sterben werde oder der Krebs wieder kommt, verlässt mich mein Ehemann.

    Er kann und möchte nicht ständig mit Krankheiten und Negativen zu tun haben.



    Durch die Erkrankung bin ich befristet Erwerbsunfähig und kann alleine die Miete schon mal nicht zahlen.


    Nun bin ich alleinerziehende Hundemama, mit schrecklicher Angst, und nun noch Liebeskummer und finanzielle Ängste.


    Ich weiß nicht mehr weiter ...

    Hat jemand schon mal solch Erfahrungen gemacht?


    Danke fürs Lesen

  • Liebe RaBl.

    Es tut mir sehr leid, was Du gerade durchmachst.

    Ich habe zum Glück nicht so negative Erfahrungen gemacht. Aber ich kann mir schon vorstellen, wie schlimm das sein muss.

    Nicht nur eine schlimme Krankheit, auch noch allein gelassen zu werden und finanzielle Probleme... Das ist ein ganz schönes Päckchen zu tragen.

    Hast Du denn ein funktionierendes soziales Netzwerk oder eine gute Freundin, die jetzt für Dich da ist?

    Darf ich fragen ob es bereits vor Deiner Erkrankung Probleme in der Beziehung gab?

    Ich schicke Dir eine Umarmung. :hug:

  • Liebe RaBl

    das tut mir unheimlich leid, dass du so eine schwere Zeit hast.

    Die Krankheit allein ist schon so hart zu stemmen, aber wenn dann auch noch Liebeskummer, finanzielle Sorgen und und und dazukommt, dann ist das unheimlich schwer auszuhalten.

    Ich selbst habe keinen Partner, aber hatte eine für mich traumatische Trennung vor der Diagnose.

    Hätte ich sie nicht zu diesem Zeitpunkt gehabt: ich bin mir sicher, mir wäre es wie dir ergangen, denn auch mein Partner hätte das nicht mit mir durchgemacht.

    Aber um mich geht es jetzt ja nicht...

    Hast du eine liebe Freundin, die dich trösten und stärken kann?

    Wie kommst du denn so durch den Tag?

    Hast du psychologische Hilfe? Deine Ängste und dein Kummer sind sicher eine große Belastung - ich hoffe, du kannst dir auch professionell helfen lassen, damit du da nicht allein durchmusst.

  • Liebe RaBl,

    wie gemein! Unter normalen Umständen würde ich sagen: sei froh, dass Du den Typen los bist. Der ist ja nun charakterlich das Letzte.

    Nun bleibt mir nur die Empfehlung, alle Unterlagen, Papiere und Besitznachweise für alles schnell zu kopieren. Schmeiß den Typen raus, wenn noch nicht geschehen und nimm Dir eine Anwältin, die darauf spezialisiert ist. Dir steht Trennungsunterhalt zu. Du kannst Dir ganz in Ruhe eine neue Wohnung suchen.

    Ich lese, Du bist mit der Akuttherapie durch. Super, jetzt beginnt Dein neues Leben! Such Dir neue Freundinnen, die findest Du auch hier. Corona verzieht sich, vernetze Dich in Gruppen vor Ort...

    Ach mensch, ich drück Dich mal :hug:

    Männer 🙄

  • Liebe RaBl , zunächst hast du Anspruch auf Unterhalt und später, wenn die Therapien durch sind und nur noch AHT gegeben wird, ist frau auch wieder leistungsfähiger.

    Ist für dich bestimmt nun sehr schlimm aber wenn ein Mann an Trennung denkt, dann wahrscheinlich nicht nur wegen der Krebserkrankung.


    Als mein Mann mich plötzlich verlassen hatte, schwelte da auch schon monatelang was vor sich hin. Habe ich nur nicht gemerkt.


    Ich sehe es so wie Pling , starte durch in dein neues Leben. Verschwende keine Energie für jemanden, der auch keine Rücksicht auf dich nimmt.

    Alles Gute

    Waldmaus

  • Liebe RaBl,


    herzlich willkommen in unserem Forum. Ach, so etwas Blödes, Du brauchst jetzt Unterstützung und niemanden, der Dir in den Rücken fällt und Dich im Stich lässt. Bei einem Sozialverband bekommst Du sicher Informationen, was Dir zusteht., denn finanzielle Sicherheit ist wichtig. Ich wünsche Dir alles Gute und schicke Dir zur Unterstützung ein Paket mit Kraft, Mut und Zuversicht.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des

    Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Dankeschön euch Allen für eure tollen Worte 😘

    Ja ich habe eine gute Nachbarin mittlerweile gute Freundin, die mich sehr unterstützt. Freunde sind ja immer so ein Thema ... leider.

    Streit war schon mal ab und an aber ich dachte nicht, dass er so über uns oder die Ehe denkt. Wenn ich fragte, meinte er immer, er wäre nix.

    Ich glaube natürlich, dass durch so eine Erkrankung die Beziehung in schieflage geraten kann und das den Partner auch überfordern kann und Angst macht aber gleich Trennung/Scheidung?

    Ich habe bereits beim Familiengericht einen Beratungsschein für Anwalt angefordert. Ist noch in Prüfung. Und ja Unterhalt wäre möglich, aber da er Kinder aus früherer Beziehung hat ist gesetzlich höher gestellt zum Ehegattenunterhalt.

    Ich bin aber auch Mitglied beim VdK und die meinten dass ich dann auch Wohnhilfe etc anfordern könnte.

    Eine psychotherapeutische Begleitung habe ich, schon länger, also bereits vor der Erkrankung.

    Jetzt putzen ich nebenbei paar Stunden die Woche um ein bisschen Geld rein zu bekommen und habe mich auch schon um einen Hundesitter bemüht, damit ich das nicht auch alles alleine machen muss.


    Wisst ihr einerseits möchte ich nicht urteilen darüber was man auch als Angehöriger miterlebt oder durchmachen muss und wie schon erwähnt habe meine chemos waren schrecklich und ich war mehr im Krankenhaus wie zu Hause, andererseits hat man es aber doch geschafft und jetzt kurz vorm Ziel werfe ich einfach meine Ehe über Bord?

    Das Zu Hause, wo wir erst umgezogen sind? Hunde allein lassen, die er wohlgemerkt besorgt hat ... traurig und sprachlos macht mich das.


    Als ich im Dezember die Mitteilung bekam dass ich in komplettremission bin habe ich noch gewundert warum er sich nicht für mich freut denn immerhin habe ich ein zweites Leben geschenkt bekommen. Seine Antwort war weil er schon wusste dass das Ergebnis gut sein wird. Ich hab das alles auf den Stress geschoben aber ich denke jetzt, dass er da sich bereits entfernt hat.


    Danke, dass ihr hier seit. Ich drücke euch Alle und wünsche auch euch Allen nur das Beste ❤

  • RaBl


    Es tut mir leid, dass du dich nun so allein gelassen fühlst und ja auch bist. Ein Partner sollte einem den Rücken stärken und nun auch wieder mit dir die positiven Seiten leben, aber so etwas..................nee, geht gar nicht. Es geht ja, aber es zeigt kein besonderes Zugehörigkeitsgefühl.


    Aber ich denke auch, dass da schon vorher von seiner Seite aus, etwas für ihn nicht mehr stimmte.


    Sprich mit deiner Therapeutin darüber................und einige gute Sachen hast du ja schon in Angriff genommen. Toll. Und schütte dein Herz hier ruhig weiter aus, wenn dir danach ist.


    Ich wäre völlig verzweifelt.......................

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Hallo RaBl, das ist wirklich ein hartes Stück. In der Zeit der Erkrankung braucht man seine ganze Kraft. Man kann nicht noch an anderen Baustellen kämpfen und Liebeskummer braucht man schon gar nicht. Ich kann das Verhalten deines Mannes nicht verstehen, aber da ist man machtlos. So kann ich Dir nur raten, alles Negative auszublenden und nur an dich zu denken. Völlig egoistisch. Das ist OK. Alles Gute, Paula

  • HI was eine unglückliche Ehe bedeutet und wie alles an die Substanz geht, kann ich sehr gut verstehen. Das du das jetzt in dieser Zeit durchmachen musst tut mir leid.


    Aber es lohnt sich nicht für jemanden sich aufzuopfern, der einen verlässt und nicht unterstützen will. Du bist jetzt wichtig und wenn er gehen will, lass ihn gehen.


    Auch wenn es bitter ist und du entäuscht bist, das er dich im Stich gelassen hat, zwingen kann man keinen zu bleiben.


    Manche kommen mit dieser Belastung nicht zurecht mit Krankheit umgehen zu können.


    Dann lieber so das er ehrlich, direkt die Ehe beendet und geht anstatt dir was vor zuspielen. Das ist für mich ein Alptraum, wenn man so tut als würde man mich lieben.


    Bei einigen Frauen die ich kenne sind die Männer fremd gegangen und haben sie lange Zeit belogen und betrogen. Sowas ist dann richtig mies und echt nicht zu ertragen.


    Es wird nichts bringen zu versuchen das falsche aufrecht zu erhalten. Im Gegenteil es wird noch mehr Energie fordern als wir haben. Also sei froh das du ein Problem weniger hast.


    Ich stehe mittlerweile vor der Frage ob ich mich entgültig trennen sollte. Ich hatte nie eine harmonische Ehe gehabt, nein nur Tränen und Enttäuschungen durchlebt. Immer gegebenen, doch nie was bekommen. Manchmal können die Menschen um einen herum undankbar sein.


    Seit 3 Monaten lebe ich oben in der Wohnung meiner Eltern. Ich dachte mir meine Ehe hat mich genug strapaziert, ich war überlagert mit Problemen. Im Januar kam die Diagnose, Mr. Crebs na toll das hat noch gefehlt.


    Ich weiß nicht ob ich zu ihm will, die Liebe ist da aber viel zuviele Defizite. Wir haben einfach zuviel Streit und Meinungsverschiedenheiten gehabt. Er versucht schon alles mögliche das ich zurück komme, ich bin blockiert und brauche die Zeit, für mich gesund zuwerden. Das solltest du auch tun, du solltest deine eigenen große Liebe sein. Du bist wichtig, Männer gibt es genug auf diesem Planeten.


    Wenn du mal etwas von der Seele schreiben möchtest, kannst du mir sehr gerne schreiben.


    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute 💕💚🐞🍀

  • Hallo RaBl , Schade dass Du ausgerechnet an ein solches Exemplar geraten bist, das nur für Schönwetterzeiten taugt. Aber besser jetzt, Du bist noch jung und kannst Dir ein neues Leben aufbauen, und kurz & knapp ist auch besser für Dich als ein lang rausgezogenes Drama. Ja, oft kommen die Partner nicht gut mit so etwas zurecht, aber gleich davonrennen ist wirklich mies.

    Aber einer meiner früheren Chefs würde sagen: Reisende soll man nicht aufhalten.

    Du scheinst ja schon viel Wichtiges in die Wege geleitet haben, das ist gut so. Ich hoffe Du kannst Dir ein gutes neues Netzwerk aufbauen, die gemeinsamen Freunde verschwinden ja gerne mal mit dem Ex-Partner ... und vielleicht kannst Du auch Rückhalt in Deiner Familie finden ?

    Was die Hunde betrifft, sind das eigentlich seine Hunde ? Fairerweise sollte er zumindest für deren Unterhalt mit aufkommen, wenn er sie nicht mitnehmen will oder kann. Aber vermutlich kann man von so Einem nicht viel erwarten.

    Ich wünsche Dir alles Gute 🍀🍀🍀

  • Hallo KatzenMom 64,


    Danke für deine Worte. Ja das stimmt wirklich was du sagt, Reisende soll man nicht aufhalten und Freunde sind auch auf einmal verschwunden. Schlimm, weil ich das echt nicht gedacht hätte.

    Rückhalt Familie leider weniger, ich habe nur eine Mutter und diese ist auch nicht mehr die jüngste (70).

    Es sind unsere Hunde aber der Bezug bin ich, da ich mich seit Welpe gekümmert habe und sie immer bei mir sind. Diese gebe ich auch nicht her, da sie alles sind was ich noch habe, zudem er meinte WENN würde er nur einen nehmen. Das geht nicht, weil man Tiere nicht mehr trennt, sie sind ein Rudel. Sollte er wissen aber das zeigt auch, was sie ihm bedeuten.

    Tja du hast recht... ich kann glaub ich gar nichts mehr erwarten, denn ich erkenne ihn nicht wieder.

    Er sagte zwar er beteiligt sich aber von sich aus kommt auch nix und ich möchte da nicht in Kontakt gehen und fragen, was da jetzt los ist.

    Daher die Anforderung beim Familiengericht zwecks Beratungsgespräch Anwalt zwecks Unterhalt.

    Danke, dass du auch der Meinung bist, dass ich aktiv bin und was mir möglich ist, bereits in Mache ist. :*

  • Hallo RaBl


    puuh, harte Geschichte.


    Aber auch wenn es natürlich furchtbar ist, vielleicht erleichtert es die Sache es von der "biologischen" Seite zu sehen. Wir alle haben eigentlich nur ein begrenztes Spektrum an Reaktionen, wenn es um schwerstbelastende Situationen geht: Fight, Flight, Freeze - also Kämpfen, Flüchten, Erstarren. Wie man reagiert, kann man oft nicht vorhersagen und nur bedingt beeinflussen - es hängt auch eine Menge mit dem angeborenen Charakter ab. Wenn also eine Situation für manche Menschen unerträglich wird, gehen sie in den Fluchtmodus. Das hat nichts mit dir als Person zu tun: DU bist wichtig, einzigartig und hast es verdient, von deinem Mann untersützt zu werden. Aber bei ihm läuft nun eben auch ein gewisses Programm ab, und er hat sich entschlossen sich dem so hinzugeben - bringt es nun was, sich über seine Schwäche zu ärgern? Wer weiß schon, wie es innerlich in ihm aussieht. Und insbesondere, wie sich seine Entscheidung bzw. Reaktion langfritig auf sein Leben auswirkt.


    Wer weiß, du bist vielleicht in 5 Jahren krebsfrei, zufrieden, und innerlich friedlich. Und er muss mit dem Gedanken hadern, dass er sich seiner Feigheit damals hingegeben hat.


    Das Leben ist komplex und kompliziert, leider. Und ich weiß, dass Liebeskummer eins der stärksten und furchtbarsten Gefühle überhaupt ist. Aber das geht vorbei. Es wird ein schwieriger Neustart, aber die Karten werden nun für dich von neuem gemischt - und vielleicht wird das Blatt richtig richtig gut. :)

  • Liebe RaBl , das ist ja echt ein Schlag in die Magengrube. Wie lange wart ihr denn zusammen?

    Die lieben Vorschreiberinnen haben eigentlich schon die Situation gut beleuchtet, wie ich finde. Es heisst ja immer, wenn sie eine Tür schließt, dann geht eine andere auf. Das hört sich bestimmt ziemlich lahm für dich an, Liebeskummer zur Krebsdiagnose dazu - das ist sicherlich unglaublich niederschmetternd und du wirst Zeit brauchen, deine Wunden zu lecken. Es ist aber schon richtig was geschrieben wurde, besser er geht jetzt (und zeigt jetzt irgendwie sein wahres Gesicht) denn sowas kannst du doch nicht brauchen an deiner Seite. Ich hoffe du findest die Kraft in dir mit diesem Schlag umzugehen. Finde ich auch gut, dass du aktiv dich um Rat bemühst. Ich schicke dir liebe Umarmungen

    Busenwunder

  • Liebe RaBl ich kann so gut nachfühlen wie es Dir grad geht, denn ich habe Ähnliches erlebt. Seit 2017 und 2018 hatte ich jeweils einen schweren Unfall und ich war in beiden Jahren monatelang auf Gehhilfen angewiesen. Ostern 2019 kam dann kreisrunder Haarausfall dazu, der dank Medis wieder weg ging. Im Juli 2019 trennte ich mich dann von meinem Mann und zog im Oktober aus. 6 Monate später kam die Diagnose Krebs. Ich wusste manchmal nicht was Schlimmer war… die Trennung (ich hätte schon 10 Jahre früher gehen sollen) oder die Diagnose. Ich habe selbst die Scheidung eingereicht und es gibt immer noch Tage da wünsche ich mir mein „altes, sorgloses Leben“ zurück… Ich kann mich so gut in Dich rein versetzen und es tut mir so leid für Dich, aber trotz allem bist Du bist noch jung, stark und gehst nach vorne. Versuche nicht zurück zu schauen. Wenn Du möchtest kannst Du mir gerne eine PN schicken.

    Ganz liebe Grüße Tabaluga

  • Hallo RaBl und Larimar ,


    Ich dachte ich hätte nur so ein "Muster ohne Wert" geheiratet... Ich will aber gar nicht gross über das Vergangene nachdenken.... Ist ne lange Geschichte, aber wenn ich am Dienstag aus der Reha komme fehlt mir (s)ein Möbelstück und mein bisheriger Lebenspartner,- Denn mein Exmann wird im Flieger nach Asien sitzen. Aus beruflichen Gründen für unbestimmte Zeit.....


    Natürlich zufällig genau an meinem Rückkehrtag😢. Ich habe zum Glück noch ein Gespräch mit der Psychologin hier und werde mir dann auch Zuhause solche Hilfe suchen. Obwohl wir schon seit Jahren kein harmonisches Paar mehr waren dachte ich trotzdem den Partner fürs Leben zu haben... Ohne Corona wäre er vielleicht schon eher "ausgewandert". Wer weiß🤷🏻. Das wäre auch ohne Krebserkrankung schwer genug gewesen. Jetzt aber habe ich eigentlich auch alles entfernen lassen was mich biologisch als Frau ausmacht (ich wollte dem Krebs keine Chance geben sich wieder in mir breit zu machen) und das ist sicher auch für Männer sehr schwer. Und natürlich nicht sehr attraktiv ohne Brustwarzen und den wirken Narben) .


    Über seine Gefühle hat er nicht geredet, (-wenn dann hat er nur von seiner Arbeit erzählt), nach meinen hat er nicht gefragt, und auch Fragen zur Erkrankung hat er nie gestellt. Zärtlichkeiten sind seit Jahren Tabu ("ist ja Corona. Da ist Abstand das Beste für mich".... -was für ein Bullsh...‼️) Eigentlich hat mich dieses Desinteresse sehr genervt und gekränkt. Trotzdem werde ich sicher viele einsame Momente haben und die (unbegründete) Angst es alleine nicht zu schaffen.


    Daher danke ich euch für eure offenen Berichte. Das zeigt mir dass ich nicht alleine bin. Auch in Reha hier haben einige Frauen wohl Probleme mit ihren Männern, und andere werden besucht und gehen Hand in Hand um den See...

    Das macht mich fast ein bisschen neidisch, aber es zeigt auch dass es das Gegenteil von meiner "Beziehung" gibt, und ich eigentlich so etwas auch für mich wünsche....


    Danke dass es das Forum gibt!

    Ich wünsche Euch 'nen schönen Abend Mädels

    Gruß Samira🙋🏻

    Einmal editiert, zuletzt von Fenja () aus folgendem Grund: Kraftausdruck gekürzt