Reha-Antrag abgelehnt...

  • Ablehnung Rehaantrag - Knochenmetastasen

    Mein Rehaantrag wurde nach §10 Sechstes Sozialgesetzbuch abgelehnt.


    Hat jemand von Euch Erfahrung damit? Wie ist die weitere richtige Vorgehensweise?


    2016 erhielt ich die Diagnose Brustkrebs

    2017 1. Reha

    2019 2. Reha

    2021 Knochenmetastasen

    6/2021 3. Rehaantrag Ablehnung


    Herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen.


    Liebe Grüße Caroline

  • Liebe Loewenmut76,

    Mich hat die Krebshilfe vor Ort super unterstützt bei meinen zwei Rehas. Sie hätten für mich auch Widerspruch eingelegt, war aber nicht nötig. Ich drücke Dir die Daumen, dass es in einem zweiten Anlauf klappt!

  • Mit Krebshilfe meinst du den Sozialverband V.....?


    Herzlichen Dank für Deine Antwort.


    Liebe Grüße Caroline

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  • Mit Krebshilfe meinst du den Sozialverband V....?


    Herzlichen Dank für Deine Antwort.


    Liebe Grüße Caroline

    Hallo Loewenmut76,

    Nein, damit ist entweder die Krebsberatungsstelle deiner Stadt gemeint oder die Deutsche Krebshilfe.

    Der Wunsch nach Heilung ist immer schon der erste Schritt zur Genesung!

    Mein Motto: Ich bin nicht auf die Welt gekommen um so zu sein wie andere mich gerne hätten! 😊😍


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  • Hallo Loewenmut76 ,


    zunächst kannst du gegen den Bescheid, innerhalb von 4 Wochen, schriftlich Widerspruch einlegen. Deine Begründung kannst du nachreichen. Arbeitest du ?


    LG

  • Hallo Loewenmut76 ,


    In §10 SGB6 gehts um die persönlichen Voraussetzungen. Ich wüsste nicht, warum die sich bei dir geändert haben sollten, du die Voraussetzungen nicht mehr erfüllen solltest seit der letzten Reha.

    Du hast zwar 2021 die Diagnose von Knochenmetas erhalten, aber das bedeutet ja nicht, dass eine Reha keine Aufrechterhaltung, Verbesserung, oder Wiederherstellung deiner Arbeitsfähigkeit als Ziel haben kann. Ich bin gerade in der Reha, auch mit Knochenmetas. Bei mir kam in den letzten Jahren ein schlechter werdendes Atemvolumen hinzu.

    Ich habe den Antrag auf Reha gestellt und hatte 4 Wochen später die Bewilligung.

    Steht da noch genauer, warum dein Antrag abgelehnt wurde.?

    Du kannst in jedem Fall Widerspruch einlegen. Solltest du m.E. auch tun.


    LG Esma

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Ach so - du hattest gefragt, wie das weitere Vorgehen ist -

    Du müsstest einen Widerspruch schreiben. In dem Brief mit der Ablehnung müsste die Frist stehen, bis wann das geht. Inhaltlich müsstest du der Begründung für die Ablehnung widersprechen. Also du widersprichst dem Grund, den die DRV (oder die Stelle, bei der du die Reha beantragt hast) dafür genannt hat, dass deinem Antrag nicht statt gegeben wurde.

    Wer nichts weiß, muss alles glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Esma432 Dann werde ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Habe morgen einen Onkologenterim und werde gleich nach einem Attest fragen das ich mit einreichen kann. Den Widerspruch habe ich gerade ausgedruckt. Muss nur noch mal die Wortwahl checken lassen.


    Wünsche dir noch einen erholsamen Rehaaufenthalt. Herzlichen Dank für deine Antwort.


    @Rennratte Widerspruch werde ich einlegen bin bereits ausdrucken des Widerspruchs. Noch arbeite ich nicht. Aber nach der Reha will ich mich mit der Eingliederung starten..danke für deine Antwort.

  • Loewenmut76 Meine Reha , die erste seit ich Metastasen hab und in Rente bin, wurde auch abgelehnt. Widerspruch eingelegt mit einem Schreiben vom Onkologen- jetzt hab ich die Genehmigung erhalten.

  • Hallo Loewenmut76

    Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Reha aufgrund der knochenmetastasen abgelehnt wurde, ich tippe eher darauf, weil du schon 2 Rehas hattest


    Ich habe auch knochenmetas, letztes Jahr ED BK direkt mit den Metas

    Nach der Bestrahlung hat man Anspruch auf eine AHB, die auch direkt bei mir genehmigt wurde

    Jetzt, genau 6 Monate nach der AHB habe ich die Reha beantragt und auch die wurde direkt genehmigt.


    Ich meine die Metas sind für dich ja eine aktuelle Verschlechterung deiner Diagnose. Wie wirst du behandelt? Du bekommst doch bestimmt auch Bestrahlungen, oder? Dann solltest direkt in der Strahlenklinik nach ner AHB fragen.


    Ob das Kind nun Reha oder AHB heißt ist ja egal, die Behandlung und Therapie in der Klinik ist ja dieselbe


    Bei mir war es nur so, dass die Rehaklinik Stress gemacht hat wegen der Metas, ich durfte nichts, hab Atemgymnastik und stuhlgymnastik mit der rollatorgang bekommen. Keine Massagen, kein Hydrojet, kein Sport, wo man mal etwas gefordert wurde wie zb badminton oder Stepper.

    Die hatten einfach Angst, das ich mir die Knochen breche.


    Diese ahb hat mir gar nichts gebracht, ich wollte wieder fit gemacht werden, auch für den Job denn ich wollte schnell wieder arbeiten. Das Gegenteil war der Fall, es hat mich eher noch weiter runtergezogen, sodass ich nach der ahb nicht arbeitsfähig war.

  • @Babsie, Kaku

    Sorry, das ich mich jetzt erst melde!

    Ich habe jetzt erstmal Widerspruch, inkl. Attest vom Onkologen, eingelegt. Jetzt heißt es mal wieder warten. Kommenden Dienstag habe ich ein VdK Beratungsgespräch danach bin ich sicherlich schlauer.....

  • Reha abgelehnt wegen" medizinisch nicht notwendig

    Hallo ihr Lieben,

    Ich bin eigentlich sonst immer eine stille Mitleserin aber heute brauche ich mal eure Hilfe...

    Bei mir wurde im Juli 2020 ein Mammakarzinom (triple-negativ) festgestellt. Es begannen im August die normalen Standartterapien für triple negativen Brustkrebs. Während der Therapie elam ich zwei Thrombosen in Oberarm und Kniekehle, weshalb ich Kombressionsstrümpfe tragen muss und blutverdünner nehmen muss. Die Blutwerte waren so schlecht das ich 2 Wochen im Krankenhaus lag und ich 2 Bluttransfusionen bekommrn musste.

    Nach der Chemo fand dann die OP statt leider hatte ich einen Resttumor von 0, 1mm, daraufhin wurde mir der Wächterknoten auch noch entnommen und noch ein Lymphknoten. Das Ergebnis der Pathologie ergab 1 Lymphknoten war befallen. Daraufhin wurden mir nochmal 8 Lymphknoten entfernt von denen wieder einer befallen war.

    Deshalb mußte ich nach der Strahlentherapie noch Tablettenchemo machen, die ich diese Woche abgeschlossen habe . Ich habe das Hand und Fußsyndrom und habe Schmerzen in den Gelenken und Muskeln, die Brust schmerzt noch und unter der Achsel tut es mir auch noch weh..,auserdem habe ich seit der ersten Chemo mit Erschöpfung und Müdigkeit zu kämpfen, ich könnte auf keinen Fall zum jetzigen Zeitpunkt wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehren

    Vor 3 Wochen habe ich die Reha mit Hilfe der Sozialberaterin beantragt und habe mich am Mittwoch gefreut als ich einen Brief von der Rentenversicherung bekommen habe und dachte es wäre der Bescheid das die Reha genehmigt worden ist, Stattdessen habe ich eine Ablehnung der reha bekommen. Mit der Begründungen, die Reha wäre aus medizinischeri Sicht nicht notwendig.

    Ich bin in Tränen ausgebrochen, weil das meine Hoffnung war nach 3 Brust- OPs und einer Gallen-Op die noch in der Chemo dazwischen kam., wieder zu Kräften und auf die Beine zu kommen

    Und nun die Enttäuschung,, Mein Onkologe hat gesagt, daß hätte er noch nicht nicht erlebt in seiner Laufbahn.,.

    Ist jemanden von euch das gleiche passiert? :(

    Einmal editiert, zuletzt von Alecto () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Mira0203


    Häääää??????? Dein behandelnder Arzt hat doch sicher den Antrag auf Reha ausgefüllt, oder? Sowas habe ich noch nie gehört, da kann man sicher Widerspruch einlegen. Hast du mal bei der Stelle angerufen, die für die Ablehnung verantwortlich ist? Ich würde auf jeden Fall mal nach der Begründung fragen. Was muss man denn mitmachen, damit eine Reha genehmigt wird?


    Ich kenne ja mittlerweile einige, die Krebs hatten, die durften alle zur Reha! Egal, ob „nur“ Bestrahlung oder OP, oder das volle Programm, da wurde nie ein Unterschied gemacht. Wenn du eine Reha machen willst, bleib dran!


    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg!


    LG Gonzi:)

    Alles, was keine Miete zahlt, muss raus! 🦀🥊

  • Hääää!!!!😳 Ich glaube die RV hat einen Knall!😤


    Liebe Mira0203

    Lege auf der Stelle Widerspruch ein, schalte den VDK ein und lass dir das nicht gefallen. Als Krebspatientin hast du am Ende deiner Primärtherapie Anspruch auf eine Reha (nennt sich beim 1x AHB).

    Ich habe dazu gerade auch heute was in dem Thread "2.Reha" geschrieben.


    Ich selber bin 2019 auch an einem TN-BK erkrankt. Ich hatte 4xAC und 12x Paclitaxel und Carboplatin Chemotherapie. Durch die Pacli/Carbo wurde mein Blutbild auch recht durcheinander gewirbelt, so dass ich auch 3x pausieren musste.

    Während dieser Zeit wurde bei mir auch aber noch BRCA1 festgestellt. Dadurch hat sich mein OP-Fahrplan geändert und ich bekam eine einseitige Mastektomie mit Sofortaufbau.

    Bei der OP kam jedoch heraus, dass ich noch 2x1,5x1cm Resttumor hatte, so dass ich nochmals 8 Zyklen Tablettenchemo mit Capecitabin nachlegen durfte. Während dieser T-Chemo-Zeit hatte ich meine AHB beantragt.

    Durch die lange Chemozeit hatte ich auch mit Polyneuropathien und dem Hand-Fuss-Syndrom zu kämpfen, welche mein Arzt mit angegeben hat in den Formularen S050 + S051.

    Die AHB wurde mir dann nach 6 Wochen bewilligt und ich konnte 3 Wochen nach Ende der T-Chemo in die AHB fahren.


    Du hattest 3 OPs und deine ganzen Baustellen reichen meiner Meinung nach für 3 Rehas.


    Ich würde an der Stelle auch dort anrufen, so wie es dir Gonzi schon geraten hat.


    Mittlerweile habe ich auch die Eierstöcke entfernt bekommen und hatte die kontralaterale Mastektomie dieses Jahr im Mai.


    Ich bin gerade wieder zur Reha, da mich die Folgen der Chemo (Polyneuropathien, Konzentrations- und Schlafstörungen immer noch nach fast 1,5 Jahren auf trapp halten. Ich arbeite seit Oktober 2020 wieder in Vollzeit in meinem Beruf und merke, dass ich der Belastung nur schwer gewachsen bin. Und dass, obwohl mein letzter T-Chemo-Tag Ende Mai 2020 war.


    Lass dir das nicht gefallen und wehre dich!

    Ich wünsche dir dabei viel Erfolg.


    Liebe Grüße

    Hanka

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Hallo Mira0203,


    falls du erwägen solltest, Widerspruch einzulegen, bitte diesen innerhalb von 4 Wochen schriftlich und nachweislich an die DRV (zunächst formlos). Fordere nach Paragraph 25 SGB 10 das Gutachten bei der DRV an, welches zu ihrer Entscheidung geführt hat. Du siehst, ob und inwieweit deine Diagnosen berücksichtigt wurden und kannst deinen Widerspruch ggf. begründen.

    Du könntest z.B. auch deinen Onkologen um einen kurzen Befundbericht bitten, der deinen Widerspruch bekräftigt, eine Reha nötig macht ( schreib: deine Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet ist) und diesen dem Widerspruch beilegen.

    Viel Glück 🍀und LG

    Einmal editiert, zuletzt von Rennratte ()

  • Mira0203 Das ist ein Fehler. Leg auf alle Fälle gleich schriftichen Widerspruch ein. Am besten mit Einschreiben. Und probier es paralell telefonisch.

    https://www.deutsche-rentenver…ha/onkologische-reha.html


    Du kannst auch das Formular S0052 auf der Seite der RV runterladen und nachreichen, falls ihr es noch nicht ausgefüllt hattet.

    Das braucht man nach Aussage dort auf der Seite zwar nicht mehr, ist aber für so eine Mitarbeiterin der RV hilfreich, um zu verstehen, dass hier kein Wellnessurlaub beantragt wurde.


    Ich erinnere mich, das Hanka sich damals Sorgen machte, ob die Tablettenchemo als Ersttherapie gezählt wird. Das war dann aber so.
    Gab es da nicht irgendwo einen Text?


    Frag mal deine Sozialarbeitern, ob sie die Reha als AHB beantragt hat. Das hätte den Vorteil, dass du innerhalb der nächsten Wochen gehen darfst. Als normale Reha gibt es gerade längere Wartezeiten.

    Ich schulde meinem Leben noch Träume und meinen Träumen Leben!