alleinerziehend mit minderjährigem Kind

  • Hallo...


    ich eröffne mal diese Rubrik um möglichst viele Gleichgesinnte zu finden ;)
    Diagnose MammaCa im April 2011


    ich bin alleinerziehend und habe eine 7jährige Tochter!
    wer ist in ähnlicher Situation und mag sich austauschen,über Erfahrungen während und nach der Therapie???


    LG :)

  • Liebe sim65,


    sehe gerade, dass Dir bis jetzt noch niemand geantwortet hat. Wollte nur schon mal in Maias Namen bescheid sagen, dass sie sich gerne mit Dir austauschen würde, sie ist nämlich auch alleinerziehend mit Kind. Leider ist sie momentan etwas verhindert. Und ich denke mal, sobald das Forum in unserer Familiengruppe bekannt gegeben ist, wird sich auch noch der ein oder andere gerne mit Dir austauschen.


    schönes Restwochende
    Madita

    „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ Franz von Assisi

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  • Hallo sim65,
    wie angekündigt: Hier bin ich...
    Da ich eigentlich schon längst im Bett sein wollte, möchte ich mich hiermit nur kurz melden.
    Ich bin auch alleinerziehend und freue mich schon auf den Austausch in unserem Forum :)
    Leider bin ich hier nicht täglich, also nicht wundern ?( , wenn ich mich nicht so schnell melde.

  • Hallo Maia


    Danke für dein Interesse!ich bin auch nicht täglich hier...aber freue mich wenn ich etwas von Dir hier lese!
    Bist Du in der Familiengruppe in Essen????
    Ich komme aus Lübeck und leite hier eine Gruppe für Frauen mit Kindern unter 18Jahren und bin grad am umstruktuieren für eine Familiengruppe;-)
    Wie schaffst du alles allein mit Kind?
    meine Tochter hat eine Gruppe für Kinder mit an Krebs erkrankten Eltern besucht..und das tat ihr sehr gut...und mir auch..fühlte mich nicht so alleine mit dem Thema!
    LG :)

  • Hallo sim65,
    ich habe mich gefreut, dass Du so schnell geantwortet hast.
    Ich habe einen 12jährigen Sohn und habe auch viele "Hoch und Tief´s".
    Die Familiengruppe und die Gruppe für Berufstätige geben mir viel Kraft und ich möchte diese beiden Gruppen nicht mehr missen,
    im Gegenteil: ich kann diese Treffen immer kaum erwarten, obwohl ich aus zeitl. Gründen manchmal fast fernbleiben möchte.
    Aber diese m e i n e Zeit nehme ich mir dann doch immer :)

  • Liebe sim65,
    als ich meine Diagnose bekam, war Johanna drei Jahre alt. Mein Mann hatte gerade eine neue zeitintensive Arbeit angefangen und keine Zeit für uns. Vormittags Kindergarten, nachmittags durfte sie zum Glück viel zu Freundinnen gehen. Ich wohne in einem Dorf, wo es noch ein Super-Miteinander gibt.
    Die SH-Gruppe habe ich immer gestrichen, es war einfach zu viel.
    Kannst Du denn mit Deiner Tochter darüber reden? Das ging mit Johanna durch ihr Alter leider nicht. Da haben wir wohl auch Fehler gemacht. Mit meinem Wissen heute hätte ich auf psychologische Betreuung durch das Krankenhaus bestanden.
    Schade, dass es nicht noch mehr Beiträge gibt. Das kommt bestimmt dadurch, dass das Forum erst anläuft...
    Liebe Grüße, Gerda

  • Hallöchen,


    Auch ich hatte bei der Erkrankung ein kleines Kind von drei Jahren. Ich kenne die Schwierigkeiten mit der Kommunikation: Was darfst Du sagen, was nicht!?! Die Tochter verstand zwar nicht den medizinischen Hintergrund, aber sehr wohl, dass es ihrer Mutter sehr schlecht ging. Schade, dass ich keinen hatte, mit dem ich mich austauschen konnte.
    Liebe Grüße, heidih57

    Liebe Grüße aus dem wunderschönen Hessenland, heidih57



    Glück liegt nicht darin, dass man tut, was man mag,
    sondern dass man mag, was man tut.
    James Matthew Barrie

  • Hallo ihr Lieben,
    meine Tochter ist 1Woche vor der Diagnose 6 geworden!
    das erste was ich im Brustzentrum gefragt habe als sie mir die Diagnose mitteilten warob es einen Psychologischen Dienst gibt,der mir sagen kann wie ich es meiner Tochter sagen kann!
    die haben sich auch am gleichen Tag noch gemeldet und mir Tipps gegeben und einen Termin gegeben wo sie mir ein Buch mitgegeben haben und tolle Tipps!z.b. die Krankheit aufmalen etc.!
    Das Buch guckt sich meine Tochter noch heute hin und wieder an und hatte es mit im Kindergarten und die Erzieher haben es sich mit den Kindern zusammen angeschaut!
    Zum Glück gibt es in Lübeck eine Gruppe für Kinder mit krebskranken Eltern,die eine Psychologin leitet und da ist meine Tochter mit Begeisterung hingegangen!1mal die Woche fast 1Jahr lang!
    mir war und ist es sehr wichtig das meine Tochter Bescheid weiß,denn ich denke die Kleinen spüren sehr viel und machen sich viele Gedanken und die Angst ist größer wenn man nicht weiß was los ist!
    ich kann nur sagen,das meine Tochter spitze drauf ist,super ihre Gefühle äussern kann und wenn sie mal Angst hat direkt zu mir kommt und es nicht mit sich selbst abmacht oder irgendwelche Symptome entwickelt hat!
    naja...ich gehe sowieso sehr offen mit der Erkrankung um,und habe doch erlebt wie sehr Krebs noch ein Tabuthema ist:-(...


    Winterliche Grüße aus dem Norden :)

  • Hallo Ihr Foris,


    Ein Tipp für die Hessen: Hier gibt es den Verein für "Kinder krebskranker Eltern". Den gibt es jetzt schon ein paar Jahre. Dr. Lida Schneider hat ihn am Brustzentrum Offenbach ins Leben gerufen und er kooperiert mit vielen Stellen ganz über Deutschland verstreut. Sie veranstalten Wochenenden, die zum Teil von der AOK finanziert werden. Eine Superidee!

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Hallo ihr Lieben,


    möchte den Tip von Alice noch etwas ergänzen.
    Infos über den Verein findet ihr unter www.hilfe-fuer-kinder-krebskranker-eltern.de


    Die Wochenendseminare für die ganze Familie - krebskranke Eltern und ihre Kinder - werden von Frau Brütting, Psychotherapeutin (HP), und Herrn Roos geleitet.
    Und diese Sabine Brütting hat auch ein sehr empfehlenswertes Buch geschrieben: "Was macht der Krebs mit uns? Kindern die Krankheit ihrer Eltern erklären".


    Liebe Grüße
    die Jo

  • Hallo an Alle,
    eine ähnliche Sache ist die "Flüsterpost" in Mainz. Auch dort sind zwei farbenfrohe und interessante Kinderbücher zu haben. Der Initiatior ist ein Proffessor aus Wiesbaden, der schon bei den Hessen auf der Mitgliederversammlung war und einen ganz spannenden Vortrag gehalten hat. Leider ist mir der Name entfallen. Er ist auch der Autor der beiden Bücher-

  • Hallo an alle!


    Wir haben es so gemacht,daß unser damals 5 jähriger Sohn(inzwischen 6) gleich mit eingebunden
    wurde.Bei verschiedenen (harmlosen) Untersuchungen wie einem Ultraschall durfte er sogar mit und
    ihm wurde erklärt,daß die Mama einen Knoten in der Brust hat.Die zuständige Ärztin wurde dann von ihm
    gefragt,ob es dazu auch eine Schleife gibt...
    von Seiten der Klinik gab es auch das Buch:Warum trägt Mama im Sommer eine Mütze.Unser Sohn wollte dieses Buch aber nie anschauen und wir zwangen ihn auch nicht dazu.
    Das es Krebs ist weiß er nicht,da meine Freundin letztes Jahr an Leukämie gestorben ist und er dies mitbekommen hat.
    Wir haben die Erfahrung gemacht,daß umso mehr man die kleinen Kids mit einbezieht umso besser verkraften sie es.Für ihn ist es mittlerweile normal,daß Mama Mütze oder Kopftuch trägt und darf
    auch Stoffe für Kopfbedeckungen aussuchen.
    Auf die gemeinsame Reha freut er sich schon,nur die OP macht ihm etwas Angst,aber er meint immer:
    Alles ist gut,solange du wild bist.
    Man muss diesen Weg gemeinsam gehen dann schafft man es auch leichter.

  • Hallihallo..mich gibt es noch :)
    meiner Tochter,wie gesagt damals grad 6geworden als ich die Diagnose bekam,habe ich gesagt das es Krebs ist,denn das Wort hätte sie eh in Gesprächen gehört und sie weiß auch das man an Krebs sterben kann aber nicht muß!!!sie kannte ein Mädchen das mit 3jahren an Krebs erkrankt war und ein Bein amputiert bekam,aber überlebt hat!das war ein positives Beispiel :)
    auch bei uns in Lübeck gibt es eine Gruppe für Kinder an krebserkrankter Eltern,die sie super gerne besucht hat und auch mitbekommen hat wie ein Papa an Krebs gestorben ist! :(
    Ach und sie hat das Buch *Chemokasper* gelesen..damals angeguckt...nun liest sie es selbst noch hin und wieder ;)

  • Hallo Sim65,


    bin ich richtig informiert: :?: .......Du hast heute Geburtstag :?: .............Herzlichen Glückwunsch und auch Glückwunsch zu so einer Tochter..........Hut ab. :thumbup: Ich wünsche Dir alles Gute.

  • Danke rose :)


    Ich leite ja eine Gruppe in HL und haben seid Anfang diesen Jahres unsere Treffen auch im gleichen Haus und zur selben Zeit wie die Gruppe für Kinder an krebserkrankter Eltern,so das ich hoffe mehr Eltern geben ihren Kindern die Chance sich mit der Krankheit auseinander zu setzen!und gleichzeitig können die Frauen unsere Gruppe besuchen !
    Freizeitaktivitäten machen wir gemeinsam mit den Kindern...das macht Spaß und die Kinder sehen ,sie sind nicht alleine ,es gibt mehrere Kinder mit kranken Eltern!und man kann viel Spaß und Freude auch mit den kranken Eltern haben ;)
    tja und manchmal muß man auch Abschied nehmen...aber auch das ist das Leben..und schön wenn man es lernen darf auch mit den Gefühlen klar zu kommen :thumbsup:

  • Liebe Stina-Lotta,


    ich begrüße dich herzlich bei uns im Forum und hoffe du wirst dich wohlfühlen.
    Schau dich in Ruhe um. Hier sind einige junge Frauen unterwegs, auch einige alleinerziehende.
    Wenn du Fragen hast, stell sie, hier herrscht ein reger Austausch und meist wartet man nicht lange auf eine Antwort.


    Ich wünsche dir alles Gute für deinen Weg mit der Erkrankung und deiner Tochter. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass 15-jährige Mädchen recht anstrengend sein können ;) .


    Viele Grüße
    Ally