Bisphosphonate (bei AHT) prophylaktisch?

  • Hallo zusammen, in München wird es nicht mehr gemacht, sie sagen die Prognosen passen nicht.


    Aber sie geben, zumindest bei hormonpositivem Krebs, prophylaktisch 3 Jahre lang 2 x jährlich bispho als Infusion. Gut gegen Osteoporose und präventiv gegen Metas.

  • Hallo Claudia.s.

    Es gab Studien drüber dass besonders hormonpositive Tumor bevorzugt in die Knochen metastasieren, in den 2 Studien nur bei postmenopausalen Frauen oder bei Frauen die zum Tamox Zoladex bekommen einen Nutzen gesehen , steht so in der S3 Leitlinie Mamma Ca Kurzversion auf Seite 89 geschrieben , ich bekommen alle 3 Monate Ibandronsäure VG SONNE

  • ratlos

    Liebe ratlos, ja ich hab morgen einen Termin beim Zahnarzt der muss dort nochmal einen ckeck machen und einen Fragebogen ausfüllen den mir die gyn mitgegeben hat. Das ist wohl wichtig weil es unter den bisphosphaten zu kiefernnekrosen kommen kann. Wenn dort alles in Ordnung ist bekomme ich im Januar meine 1. Infusion. Sie wird 2 x im Jahr gegeben.

    Liebe Grüße simone🤗🤗

  • Danke Hosimo .

    Ich hab gefragt, da ich ja auch eine AHT bekomme und postmenopausal bin. Aber bisher hatte ich nichts in der Richtung gehört. Kommt vielleicht noch zum Abschlussgespräch. Gerade bei uns vorher operierten Krebsdompteuren, dazu bei mir mit niedrigem Ki67 bei teils kapselüberschreitenden LK-Metastasen in 3 LK besteht ja das Problem, dass wir nicht wissen, ob die Chemo angesprochen hat. Ich werde das auf die Liste zum Abschlussgespräch setzen.

  • @ hosimo und ratlos

    Bei mir wird zusätzlich zum zahnstatus noch die Knochendichte gemessen.

    Brustzentrum und onko wollen beide bispho mind 2 x im Jahr, onko will, falls Osteoporose durch Chemo schon beginnt mich im ersten Jahr monatlich mit den bispho behandeln. Meine

    Onko ist sich sicher dass die Chemo die Knochen geschädigt hat.

    LG caro

  • Vielen Dank für die Info. Bisher wurde bei mir keine Knochendichte gemessen. Ich weiß dank Blutbild nach der Chemo nur, dass alle Organe in Ordnung sind, da bis auf ein Vitaminmangel B12 alle Werte im grünen Bereich sind.

    Auf jeden Fall steht das Thema auf der "unbedingt-ansprechen-Liste" ganz oben.

  • Guten Abend,


    Ich habe da auch mal eine Frage an euch. Natürlich werde ich meinen Gyn/ Hausarzt in den nächsten Tagen fragen.


    Im Oktober wurden mir aufgrund BRACA2 Mutation die Eierstöcke entfernt. Tamoxifen nehme ich jetzt seit 13 Monaten.

    Heute war ich zur Knochendichtemessung, um einen Ausgangswert zu haben.


    Nun das Ergebniss heute hat mich dann doch sehr überrascht. In der Wirbelsäule - 2,8. Demnach bereits Osteoporose.


    Da ich mich bisher noch gar nicht mit dem Thema befasst habe und nur gelegentlich was zu dem Thema hier gelesen habe, ist meine Frage, ob die hier unter uns, die bereits Osteoporose/Osteopenie haben alle Bisphosphonate erhalten?


    Mein Vitamin D Spiegel ist relativ gut bei 100, und auch Vitamin B nehme ich seit 2 Jahren täglich. Ich gehe 2 x die Woche 6 km walken und fahre viel mit dem Rad.

    Was kann ich noch machen?


    Vielen lieben Dank für eure Antworten und einen schönen Abend wünscht


    Neluna

  • Liebe Neluna,

    zur Osteoporose-Prophylaxe ist vor allem wichtig, dass du genügend Calcium zu dir nimmst. Am einfachsten über Milchprodukte oder spezielle Mineralwasser, die gibt es mit Ca-Gehalt über 620mg/ Liter. 1.000mg täglich sollten es insgesamt sein. Oder, wenn beides nicht möglich ist, zur Not auch über Nahrungsergänzungsmittel als letzter Ausweg sozusagen.

    Und beim Sport ist Krafttraining dafür wichtiger als Ausdauersport. Laut meinem Physiotherapeuten gibt es Studien, wonach Ausdauersport sogar nahezu nichts bringt im Hinblick auf die Osteoporose-Prophylaxe, sondern nur Sport, bei dem eine konkrete Knochenbelastung stattfindet - also Krafttraining (kann auch mit Eigengewicht sein) oder sowas wie Trampolinspringen.

    LG CrapCrab

  • Danke liebe CrapCrab ,


    Mineralwasser mit 600mg trinke ich täglich, 3 Liter.

    Auch mein Physio sagt das Stossbewegungen wie walken, joggen etc Gleitbewegungen wie Inliner, Rad fahren etc vorzuziehen sind. Ich spring täglich mit dem Seil.

    Daher bin ich so über diesen Wert verwundert. Ich hätte nicht damit gerechnet.


    LG

  • Hallo Anne78 ,


    auch ich stehe kurz vor dieser Bisphosphonattherapie. Ja, man muss sie selbst bezahlen, da die Zole....äure keine Zulassung hat, um Knochenmetastasen bei unserer Diagnose "lediglich" vorzubeugen. Es ist eine reine "off label"-Verordnung durch den Arzt.

    Ganz unabhängig davon, ob der eine Notwendigkeit sieht oder nicht.

    Ich habe zunächst meine Knochendichte messen lassen. Wäre die sehr niedrig, d.h. im Bereich einer Osteoporse, wäre es wohl möglich gewesen, zu Lasten der KK zu verodnen.


    Sinn macht die ganze Sache lt. Studien aber meines Wissens nach nur bei postmenopausalen Frauen. Nicht vorher! Kein zusätzlicher Nutzen erkennbar.

    Wäre ich durch die Chemo nicht in die Wechseljahre gerutscht, hätte ich mich auch nicht für diese Therapie entschieden!


    Nachdem nun der Zahnarzt sein okay gegeben hat (er hat vorsichtshalber eine etwas unschöne Parodontosebehandlung gemacht), werde ich in den nächsten Wochen mit der Infusion starten.


    @alle, die schon diese Bisphosphonaste per Infusion bekommen haben.

    Habt ihr das Original bekommen oder ein Generikum? Die Preisunterschiede sind immens!! Zwischen ca. 30 - 300 €!!


    LG S.

    Gibt dir das Leben Zitronen, dann frag nach Salz und Tequila! 8)

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  • Silly 75

    Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich muss die Medikamente nicht zahlen. Ich bin mit meinen 41 Jahren ja sonst auch nicht in den Wechseljahren und meine Knochendichte wurde nicht gemessen.


    Ich hab jetzt die 3. Gabe hinter mir. Zum Glück wieder ohne Nebenwirkungen.

  • Hallo Silly 75 ,

    bei der Knochendichtemessung wurde bei mir eine Osteoporose diagnostiziert. Hausarzt und Gynäkologin stufen sie aber als eine beginnende Osteoporose ein. Und haben es mir überlassen, Bisphosphonate einzunehmen. Der Hausarzt hat mir eine 6 Monatsspritze? verordnet, Kosten zirka 320 Euro, Eigenanteil 10 Euro. Zahnstatus ist überprüft. Eigentlich wollte ich noch den Port entfernen lassen. Jetzt hat man mich, beim Port spülen in der Chemoambulanz gefragt ob es eine Infusion oder Spritze sei. Die Infusion wird über den Port gegeben, die Spritze nicht. Kennt jemand den Unterschied?

    Liebe Grüße

  • Angel12

    Sasib

    Dorca


    Vielen Dank für eure Antworten.

    Vielleicht bekomme ich in meiner OnkoGynPraxis sogar ein Präparat für umme. Das wurde mal angedeutet. Wäre natürlich super!

    Ich hoffe auch, dass ich nebenwirkungsarm bzw. -frei bleibe. Habe von jemand anderem gehört, dass die Infusion nicht so gut vertragen wurde. Auch ein Hautausschlag wurde anschließend festgestellt, von dem aber nicht klar war, ob er vom Bisphosphonat kommt.


    Zol...ure wird i.v. über 15 min infundiert.

    Iban...at wird i.v. injeziert, mit einer Spritze also.

    Weiterhin gibt es noch den Antikörper Deno...mab, welcher s.c. injeziert wird.

    Bei den Bisphosphonaten gilt, dass die oralen Mittel nicht nur weniger gut verträglich sind, sondern auch eine schlechtere Verfügbarkeit haben. Die parenteral (also durch Umgehung des MagenDarmTraktes) applizierten Präparate sind wirksamer und nebenwirkungsärmer (evtl grippeähnliche Symptome).

    LG, S.