Zucker und Krebs

  • Hallo liebe Foris, hab da mal ein kleines, für mich schon ein etwas größeres Problem. Aber bitte, bitte nicht auslachen! :S Also ich oute mich hier mal als Süssigkeitenjunkie.Als ich von 7 Jahren mit dem Rauchen aufhörte, hab ich das wohl unbewusst als Ersatzdroge gewählt. Ne Schokolade ohne Pause am Stück essen,Gummibärchen usw. sind für mich keine Hürde.Hab natürlich damals sehr viel zugenommen und letztes Jahr dank einer Punkte-Zähl Diät 19 Kilo abgenommen. Das mit dem Naschen hatte ich so einigermaßen im Griff. Und nun mein eigentliches Problemchen Zucker und Krebs ist ja nicht so gut. Mein Schalentier freut sich ja wohl riesig wenn´s Buffett eröffnet ist. Jetzt habe ich meinen Zuckerkonsum drastisch reduziert. Verwende Stevia und esse hauptsächlich nur Schokolade ab 80% Kakao. Schmeckt nicht so doll.Da ist der Verzicht nicht so schlimm. Eis oder so gönne ich mir natürlich auch mal. Aber eigentlich möchte ich mehr......Nun habe ich mir so gedacht, wenn ich meinen Chemotag zu meinem Naschtag machen würde(es geht mir immer sehr gut)mal so richtig zuschlagen-denn eigentlich wird mein Feind an dem Tag ja unter Beschuss genommen und hat andere Probleme(ich weiß das ist wahrscheinlich die Stelle zum Lachen :rolleyes: )Ich weiß, ich sollte andere Probleme haben, aber ich kann ja auch nicht aus meiner Haut und ich glaube durch das Cortison hab ich doppelt so großen Heißhunger, übrigens auf alles....Wie ist das bei euch so und was haltet ihr von dem Chemo-Naschtag? Komme mir gerade etwas lächerlich vor, aber würde gerne mal eure Meinung dazu hören.


    LG euer Naschjunkie Lexi

  • Hallo Lexi,


    das ist überhaupt nicht zum Lachen - höchstens zum schmunzeln, wenn man sich bildhaft vorstellt, dass anstelle einer Infusionslösung Muffins, Pralinen und Bonbons in die Vene gespült wird... ;)


    Ich halte diese Idee für ausgesprochen gut - du kannst dank Kortison eh nicht viel dagegen halten. Und wenn ich richtig geschaut und verstanden hab, dann ist das Paclicatel in Glukose gelöst also auch noch was Süsses obendrauf, was den Blutzuckerspiegel aus dem Lot bringt und dir Heisshungerattacken beschert. Bevor du dich jetzt quälst und mit einem schlechten Gewissen zusätzlich belastest - iss wonach dir ist und denk nicht an Gewicht, zunehmen oder sonst was. Tu was dir gut tut. Die Chemozeit ist ja irgendwann auch wieder rum, und dann kannst du dich ganz in Ruhe wieder in Form bringen.


    Ich hab während der Chemo (besonders am Infusionstag) gefressen was das Zeug hält - hab auch zugenommen in der Zeit aber es wundert mich, das es nicht mehr war. Die Hälfte davon ist übrigens schon wieder weg - ohne das ich etwas grossartiges dafür getan hätte. Und ich wurde von einigen "Ess-Sünden" kuriert - ich mag z.B. keine Schokolade, keine Chips und keine Fertigpizza mehr. Geht einfach nicht mehr rein. Ich denke das mein Hirn das unterbewusst noch mit der Chemo in Verbindung bringt. Wenn das so bleibt, dann hat mir die Chemo und die Fressattacken ja sogar etwas Gutes gebracht.


    LG
    Kaktus

    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen."

  • zucker, suesses :-) :-) jajajajaja her damit. ich habe mich ja auch informiert als ich meine diag. bekam. und da stand manche Krebsarten ernaehren sich wohl gerne von zucker. habe meine aerztin gefrag und sie sagte ist noch nicht wissenschaftlich ausreichend belegt. also her mit den leckeren suessen Sachen. werde weiterhin mein leben und das essen geniessen. ob fette Leberwurst, leber oder schoki. essen ist genuss und ein wenig mehr auf den hueften kann mann ja mit ein wenig Sport in den griff kriegen.

  • Hey. Auch ich bin ein Schokoholiker. Natürlich habe ich auch gelesen das Krebs und Zucker keine gute Kombi ist, da auch der Krebs ein Süßschnabel ist. Aber ich war letzte Woche auf einem sehr interessanten Vortrag über Krebs und Komplementärmedizin. Die Ärztin war super ( schade das ich sie nicht für mich Zwangsverpflichten konnte). Unter anderem war auch Kathrin Spielvogel da. Vielleicht sagt sie einigen von euch etwas. Sie hat Ihr krebstagebuch verfilmt. Am Ende saß sie in der Reha und aß ein fettest Stück Sachertorte. Der Aufschrei wegen Zucker und Krebs ging natürlich durch die Veranstaltung. Kommentar der Ärztin: Wenn der Krebs keinen Zucker zum wachsen bekommt nimmt er Stärke, Kohlenhydrate, Fett oder etwas anderes. Wenn Sie Lust auf Sachertorte haben essen sie sie und wenn es ein zweites Stück sein soll. bitte. Wenn sie nur noch Sachertorte essen dann läuft etwas schief, ;( Wenn es aber auf einmal die ganze Torte sein soll-auch gut. Allerdings essen sie dann nieee wieder Sachertorte. Also alles essen was man mag. Von dem guten gesunden ein bischen mehr, von dem nicht guten etwas weniger..Also in diesem Sinne ab aufs Sonnendeck. Ich gebe ne Schokotarte und den alkoholfreien Champagner aus. Habe was zu feiern ( Sachertorte mag ich nicht..) 8o

    Begene dem Unvermeidlichen mit Gelassenheit. :P

  • Hallo ihr Naschkatzen, bin echt froh, dass ich hier nicht die einzige bin die das Naschen nicht lassen kann. Danke euch für eure Meinungen. Dir liebe Schaiti Glückwunsch zum Chemostart und ich hoffe wirklich sehr das sich deine NW in Grenzen halten.


    Und Kaktus, dir wünsche ich gute Besserung bzgl. deiner Bestrahlungen und hoffe es ist alles bald wieder gut und dass du den Rest gut überstehst.


    LG Lexi

  • Hallo lexy. Mein chemo start war gut. Hatte Mittwoch die erste und bisher keine nw. Ob die mir placebo gegeben haben? :rolleyes: .. ach doch eine. Habe keine lust auf schokolade. Die zwei gekauften schokoladen liegen unberührt im schrank. Aber das gibt sich bald wieder... :D

    Begene dem Unvermeidlichen mit Gelassenheit. :P

  • Ich bin auch eine leidenschaftliche Naschkatze und Schokolade mag ich besonders gerne. Damit ich nicht zu viel nasche
    hole ich mir immer eine kleine Portion aus dem Schrank. Würde ich mir eine ganze Tafel Schokolade auf den Tisch legen,
    würde ich sie auch ganz essen. So aber liegt alles im Schrank und was ich nicht direkt sehe , esse ich auch nicht. Das
    funktioniert bei mir ganz gut, esse dann fast jeden Tag ein bisschen Süsses, hauptsächlich Schokolade. Jetzt wo es sehr
    warm ist , esse ich auch gerne Eis. Gummibärchen und Lakritze vertrage ich nicht und esse sie deshalb nicht.Aber da ist
    Jede anders.


    Ich habe das Gefühl der Körper braucht das. Wenn ich nichts süsses zu Hause habe , bin ich auch nicht zufrieden. Ich
    glaube das ist so eine Art Belohnung für mich. Klingt etwas seltsam ,aber für mich ist das so.Ich geniesse das dann auch,
    schmeckt immer lecker.


    Ein schönes Wochenende mit Zeit Süsses zu geniessen
    alesigmai52

  • hatten gestern im Chat über Stevia gesprochen. Ich backe sehr viel und überlege natürlich auch wie ich die Zuckermenge reduzieren kann. Auch möchte ich gern meine alten Rezepte verwenden. Agaven- und Ahorndicksaft und Zucker scheiden aus als Ersatz. Haben genau so viel Kalorien wie Zucker.
    Aber wie macht ihr das mit Stevia? Ich kann doch nicht 150g Zucker mit einer Messerspitze Stevia ersetzen. Dann haut einfach die Füllmenge nicht mehr hin.Das geht in die Hose. Ich brauche für den Rest einfach "Füllmaterial". Außerdem finde ich es macht wenig Sinn auf Zucker zu verzichten wenn ich auf der anderen Seite Butter, Sahne und sonstige Sachen rein haue.
    Aber alles zu ersetzen :wacko: dann hat das ganze nichts mehr mit meinem Kuchen zu tun und bei mir heben alle die Zähne. ;(
    Habt ihr Erfahrung mit Erythrit? auch unter dem Namen Sukrin, Xucker oder 0 Kaloriensüße im Handel. Soll die selbe Konsistenz wie Zucker haben, fast keine Kalorien und hat in einem Backtest richtig gut geschmeckt. Bei Stevia kann man ja geschmacklich ziemlich schnell daneben hauen.
    Bin neugierig auf eure Erfahrungen, liebe Grüße Angela

  • Liebe Angelina,


    aus eigener Erfahrung sag ich dir - es funktioniert nicht wirklich... Es ist genau wie du sagst ein Problem mit dem Volumen. Auf eine bestimmte Menge Mehl braucht es einfach die abgestimmte Menge Fett und Zucker, sonst wird das nix und du kannst es auch nicht mit mehr Mehl oder mehr Fett ausgleichen - aber da erzähl ich dir ja wahrscheinlich nix neues.


    Ich hatte mir mal das Sukrin gekauft - weil man da einen Schoko-Kuchen mit ganz wenig Kalorien backen konnte (Rezept gab es auf der Internetseite) - ich fand das war nicht mal die wenigen Kalorien wert, das Teil hatte - gelinde gesagt hat es eklig geschmeckt- aber Geschmäcker sind verschieden. Zum Süssen von saurem Obst, z.B. Johannisbeeren schmeckt es mir gut. Bei den Steviaprodukten, die als Zucker getarnt daherkommen (Streusüsse steht glaub ich den Gläsern) , hab ich kein einziges gefunden, das gut geschmeckt hätte. Und pures Stevia ist schwierigst zu dosieren, da kann der Geschmack auch schnell kippen und fürs Backen ungeeignet.


    Hier halte ich es deshalb nach dem Motto weniger ist mehr - also nicht so oft einen Kuchen dafür aber einen Guten. Oder ich bin zu Muffins übergegangen - da hab ich ein Rezept, das relativ wenig Zucker und Fett enthält. Oder auch mal ein Blech mit Hefeteig - der hat ja auch nicht so viel Zucker drin.


    LG
    Kaktus

    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen."

  • Muffins hatte ich letztens auch gemacht, Johannisbeeren und mit Buttermilch. Da war wirklich nicht viel Zucker drin.
    Ich werde versuchen mal das Erythrit zu bekommen und dann einen Test machen und hier dazu schreiben. Bis dahin werde ich mir aus meinen bewährten Kuchen welche mit wenig Zucker raussuchen. Die gibt es auch bei mir.
    Liebe Grüße Angela

  • freue mich diesen Beitrag gefunden zu haben, hatte schon immer ein schlechtes Gewissen wenn ich Schokolade gegessen hatte. Die mit viel Kakao mag ich nämlich gar nicht.
    Aber ich glaube auch dass das Schalentier auch ohne Schoki nicht verhungert.
    Liebe Grüsse an alle Foris von Anni

  • moin
    es gibt stevia schokolade. die schmeckt !!
    sonst die mit viel kakao.
    was ich so las in diesem thread wegen füllmasse fehlt bei süsstoffbacken- nehmt mandeln,nüsse,leinsam dafür.
    ich backe schon lange ohne milch ,ei und zuckerreduziert. dh. bei honigkuchen , 1 teilzucker original ,1teilersetzt durch
    5 tr stevia extrakt entspricht bei mir 6o g gramm zucker.

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Produktname entnommen, fällt unter Werbung

  • Hallo ihr Lieben,


    gerade hat mir wieder eine Mitstreiterin während der Chemo erzählt, dass sie mittlerweile ihren Zuckerkonsum radikal eingeschränkt hat. Sie war bis zur Diagnose schon auch eine "Süße" hat aber immer wegen viel Sport ihre Figur gehalten. Da packt mich dann auch immer das schlechte Gewissen und ich denke ich muss auch den Zucker und Süßigkeiten weglassen. Ich war auch immer eine "Süße", ich liebe Schokolade, Eis, Kuchen, aber auch Salat, Obst, wenig Fleisch, kein Fastfood. So habe ich auch immer mein Normalgewicht gehalten, auch im Zusammenhang mit Bewegung und Sport. Jetzt frage ich mich aber schon, ob der Zucker der Krebsauslöser sein könnte. Ich habe sonst absolut keine Risikofaktoren.


    Wie war das bei Euch? Seid ihr auch alle "Süße"? Oder gibt es auch einige, die wenig Zucker konsumiert haben und erkrankt sind? Mich würde das mal hier im Forum interessieren, vielleicht kann man da ja auch mal eine Umfrage starten. Manchmal denke ich, es sind überwiegend sportliche, schlanke Frauen, Nichtraucherinnen, die auch kaum Alkohlol zu sich nehmen und die trotz Zuckerkonsums schlank geblieben sind.....zumindest ist das mein Eindruck in der Onkologie.


    Viele liebe Grüße ich freue mich auf Antworten Chippendale

  • Hallo Chippendale,

    da ich schon immer mit meinem Gewicht kämpfe, achte ich schon seit vielen Jahren auf meinen Zuckerkonsum. Leider hat mich das auch nicht vor dem A...Loch geschützt.

    Liebe Grüße von

    Stupsi


    Das Leben ist zu kurz um sich zu ärgern, also kämpfe und lache wieder:)

  • Liebe Chippendale,

    ich war und bin schon immer eine "Süße". Ich esse auch gerne Salat und Gemüse und koche auch täglich und achte sehr auf gesunde Ernährung. Extrem wenig Fleisch und Wurst, weil mein Mann sich vegetarisch ernährt. Aber von dem Süßkram kann ich die Finger nicht lassen. Sobald sich eine Gelegenheit bietet - immer hinein damit.

    Ich halte mein Gewicht mehr schlecht als recht. Oft habe ich Phasen, da nehm ich auch schon mal zu. Dann zügle ich mich wieder und so ist es ein ewiges auf und ab. Alkohol und Nikotin meide ich, wobei ein Glas Rotwein zu einer besonderen Gelegenheit schon mal geht.

    Ich machte und versuche es auch wieder viel Sport zu machen, das hilft etwas beim Gewicht halten. Aber richtig rank und schlank war ich nie und wahrscheinlich werde ich es auch nicht. Bin 163 cm groß und bringe so um die 70 kg auf die Waage.


    Während der Chemo konnte ich so gut wie kein Gemüse essen, außer es war in Sahnesoße. Auch Obst oder Tomaten gingen gar nicht. Alles was fruchtig-säuerlich war schmeckte fürchterlich. Aber ich konnte süß schmecken, zwar ohne unterscheiden zu können ob es Noisette-Schokolade ist oder ein Gummibärchen, aber es ging. Außerdem konnte ich alles was fetthaltig war einigermaßen essen. Eben Sahnesoße, fetten Käse, aber auch Kartoffeln und Nudeln, aber z.B. keine Tomatensoße.


    Ich hab mal den Arzt gefragt, der meinte, die Hauptsache ich ess überhaupt was, es gäbe keine Einschränkungen was man darf oder was gut ist oder nicht. Auch beim Krebsinformationsdienst steht, es gibt keine Krebsdiät.

    Habe während der Chemo dann doch 5 kg abgenommen (die sind aber leider wieder drauf).


    LG Christina

    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • hallo ihr Beiden,


    ich meine auch nicht wirklich eine Diät, aber klar grundsätzlich ist Zucker ja nicht lebensnotwendig und auch nicht wirklich gesund. Aber mir fällt es extrem schwer auf Süßes zu verzichten und ich frage mich warum?


    :/

  • Man hört das ja immer wieder mit dem Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs.

    Ich habe vor der Erkrankung schon mal gerne ein Stück Schokolade oder Kuchen gegessen, aber nicht übermäßig viel. Ich habe auch nicht besonders viel Sport gemacht, außer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren (das sind aber nur 1,5 km, das ist ja nicht wirklich viel). Ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol, und hat mir das geholfen? Nein. Einziger für mich sichtbarer Risikofaktor: familiäre Veranlagung. Meine Mutter hatte Brustkrebs, ihr Vater hatte Leukämie, ihr Bruder hatte Nierenkrebs.


    Biologisch gesehen ist es schon so, dass Krebszellen mehr Zucker benötigen als normale Zellen, aber das kommt ja erst zum Tragen, wenn sie schon zu Krebszellen geworden sind. Von der Biologie her macht das für mich keinen Sinn, dass Zucker Krebs auslöst. Bei einer Krebszelle ist ja die Zellteilung gestört, und mir leuchtet nicht ein, wie Zucker das verursachen soll. Außerdem glaube ich ohnehin nicht, dass man die eine Ursache finden kann, warum man Krebs bekommen hat. Das ist doch sehr vielschichtig. Ich denke, psychische Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle, aber auch nicht alleine. Es muss einfach eine Menge zusammenkommen. Und der Zucker kann vielleicht das Wachstum eines Tumors fördern.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Ich glaube, Zucker macht abhängig. So ähnlich wie Nikotin. Ist aber halt nicht wirklich so gefährlich, deshalb hört man nichts darüber, bzw. es wird nicht mehr geforscht.

    Wenn es ein Löwenzahl durch den Asphalt schafft, dann wirst du doch sicher auch einen Weg finden.

  • Liebe Chippendale,

    ich erkenne mich in deinen Zeilen soooo wieder. Gewichtsprobleme hatte ich nie, trotz Sportmuffel und Süße. Habe diesbezüglich wohl gute Gene. Ich sagte immer meine Grundnahrunsmittel sind Kuchen, Keks und Schokolade. Auf Wurst und Fleisch kann ich gut verzichten, aber auf Sūsses eher nicht. Leider hat sich dies auch nach Diagnose nicht geåndert. Zugekommen sind aber viel Gemüse in allen Varianten, wenigstens das. Ob Auslöser oder nicht kann glaube ich niemand wirklich beantworten, da kommen soooo viele Möglichkeiten in Betracht, wenn man den genetischen Faktor außen vor låsst, Umwelt, Nahrungsmittel im Allgemeinen, Stress........ da kann die Wissenschaft dir nicht mal eine Antwort drauf geben. Auf Nachfrage bei meiner FA ob ich denn jetzt auf meine Schokolade am Abend verzichten muss, war die Aussage ein klares nein.

    Wie gesagt spekulieren kann man sehr viel. Habe z. B. von einer Norwegischen Wissenschaftlerin und selbst Betroffene gelesen, das sie nach langen sammeln von Erkenntnissen nun auf alle Milchprodukte verzichtet, da angeblich die Chinesen kaum Brustkrebs bekommen weil sie fast keine Milchprodukte zu sich nehmen.......Spekulation oder wahr......niemand weiß es bisher wirklich. Und so kann man alles oder nichts dafür verantwortlich machen, eine Antwort gibt uns niemand. Und ganz ehrlich so blöd wie das immer klingt sage ich mir, wenn ich darauf sich noch verzichten soll?

  • Hallo Chippendale,

    habe jetzt gerade erst deinen letzten Beitrag gelesen. Warum es vielen so schwer fällt, auf Süßes zu verzichten? Ich denke, dass ist zu einem großen Teil Gewohnheit. Ich habe in der Fastenzeit komplett auf Süßkram verzichtet, und seither habe ich auch viel weniger Lust darauf und esse weniger Süßkram als vorher. Viele Menschen werden auch als Kinder auf Süßes getrimmt. Süßigkeiten werden gerne als Belohnung verteilt, und das prägt sich sehr gut ein. Und was man als Kind gelernt hat, kann man sich besonders schlecht wieder abgewöhnen. Viele der sogenannten Kinderlebensmittel sind ja auch überzuckert und somit viel zu süß, und da wird ein Grundstein für das ganze Leben gelegt. Aber auch später kann man sich das angewöhnen, zur Belohnung etwas Süßes zu essen. Und dann kann da tatsächlich ein gewisses Suchtverhalten draus werden. Manche rauchen eine, wenn sie Stress haben, andere essen ein Stück Schokolade.

    Das muss jetzt auf dich und auch andere hier nicht unbedingt zutreffen, sind bloß meine allgemeinen Überlegungen.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)