Keine alleinstehend sonst hier ?

  • keine Fragen ? keine Probleme ?
    Also ich schon und ich fände es toll die eine oder andere Antwort zu bekommen.


    Leider hab ich schon Erfahrung.
    Der Alltag, die Praxis hat mir damals ordentlich zu schaffen gemacht.
    Chemo lähmte mich im Kopf und die einfachsten Dinge wie zB Rechnungen überweisen waren schon ne echte Aufgabe.
    Dann die Wohnung, nein bin kein Sauberkeitsfanatiker aber irgendwann musste Staub gesaugt werden, konnte den
    Staubsauger kaum halten und habs dann mit Besen probiert *g
    Wäsche '? irgendwie ging es :-)


    Momentan versuche ich rein vorsorglich all das was mir damals so schwer gefallen ist v o r h e r zu regeln.


    Hat jemand Tips, Anregungen ?

  • hallo laubelli, alleine bin ich nicht aber die Hausarbeit ist wohl die gleiche. ich nehme mir immer eine Sachen nach der anderen vor. ein tag waesche, naechsten tag die kueche und bad, staubwischen am naechsten usw. klappt prima auch wenn ich oft sehr lustlos bin was die Hausarbeit angeht.

  • Für mich war der Haushalt und Arbeit usw.zu Beginn meiner Erkrankung auch ein Problem. Ich wusste zu Beginn nicht
    was ich nach meiner doppelseitigen Brust OP und beidseitiger Achsel - LK Entfernung überhaupt machen konnte- durfte.
    Da habe ich mir für jede Woche aufgeschrieben, was ich 1. machen muss, 2. was ich machen möchte und was ich machen
    kann. Ich habe mir höchstens 2- 3 Sachen pro Tag aufgeschrieben- schwerere und leichtere Sachen , damit ich auch
    etwas Zeit für mich selber hatte und tun konnte was ich wollte. Zwei Tage habe ich so verplant, dass ich komplett freie
    Zeit hatte oder nur eine Sache.Dann habe ich probiert das schrittweise abzuarbeiten. Wenn ich viel zu bügeln hatte, habe
    ich das aufgeteilt mit kleinen Pausen dazwischen. Wenn eine Arbeit erledigt war, habe ich das auf meinem Zettel
    abgehakt . So habe ich das Woche für Woche gemacht. Auch heute, wo ich auch wieder arbeiten gehe , mache ich das
    manchmal noch so.Ich habe gemerkt dass ich so am besten zurechtkomme. Der Tag war strukturiert und ich hatte auch
    freie Zeit für mich.Ich habe auch immer alles geschafft, was ich mir aufgeschrieben hatte. Auch vom körperlichen her
    konnte ich die Arbeit gut schaffen.Das ist auch jetzt so.
    Ich hoffe, dass ich Dir mit dem Beitrag ein wenig helfen konnte.
    LG alesigmai52

    Die Zeit heilt nicht alle Wunden,sie lehrt nur
    mit dem Unbegreiflichen zu leben
    Rainer Maria Rilke

  • Hallo Libelli,


    wie ich aus deinen Informationen entnehmen kann, bist du zum zweien Mal erkrankt oder? Ich bin auch alleine und zum 2 x erkrankt , ich habe es geschafft. mein Mann leider nicht. Es war eine sehr schlimme Zeit, so wie du es beschrieben hast. Es ging nichts mehr so wie davon. Ich hatte aber, vom Krankenhaus verschrieben, für einige Zeit eine Betreuung von der Krankenpflege, das hat die Krankenkasse bezahlt. Sie sind einmal am Tag gekommen und haben mir ein bisschen geholfen, mal eingekauft, den Tee gekocht, Überweisungen mitgenommen und Flaschen o. ä. aufgemacht, weil ich es nicht geschafft habe.


    Nimm dir einfach nicht gleich soviel vor. Alles Schritt für Schritt und freue dich darüber, wenn du wieder etwas geschafft hast. Es geht langsam voran und du wirst sehen, irgendwann schaffst du die Dinge wieder allein. Ich weiß, es ist nicht so einfach, ich war auch in einem sehr tiefen Loch. Meine Nachbarin und eine Freundin haben wir auch geholfen. Du musst einfach fremde Hilfe zulassen, auch wenn es schwerfällt. Glaub mir, ich hatte auch damit Probleme. Aber die Zeit hilft dir, nach einer bestimmten Zeit alles wieder alleine zu machen.


    Ich habe mir jeden Tag eine Aufgabe vorgenommen. Habe mich gefreut, wenn ich es geschafft habe. Wenn nicht, habe ich es am nächsten Tag noch einmal probiert.


    Da meine Finger und Füße immer noch taub sind und krippeln, habe ich so meine Schwierigkeiten, mein Küchenschrank wird immer leerer, weil viel nach unten fällt. Aber das man ersetzen. Ich habe viel gebastelt (Schneemänner, Osterhasen gestrickt), das massiert die Finger und lenkt ab. Im Sommer habe ich meinen Garten und mit Hilfe meiner Nachbarn habe ich ihn wieder in Ordnung gebracht.


    Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen. Scheibe ruhig wieder. Stelle deine Fragen.



    Liebe Grüße von Eisprinzessin

  • Hallo Ihr Drei,


    ganz lieben Dank für Eure Antworten.


    Eisprinzessin , ich war 2x krank aber nur das Mamma CA mit Chemo u Bestrahlung. Ob ich jetzt zum 3. Mal dran bin werden die nächsten 14 Tage zeigen.
    Sicher hab ich damals auch alles nur so gemacht wie ich es konnte, es gab Zettel mit to-do, auch so Kleinigkeiten wie Schubladen aufräumen, Blumen umtopfen
    den Tip hatte ich damals aus einem anderen Forum. Gibt Tage da kann man und gibt Tage da kann man eben nicht. Man kann mal ne Stunde oder zwei und würde
    so gerne was *richtiges machen und da war mir diese Liste eine Hilfe :-)


    irgendwann hing ein Zettel in meinem Flur auf den hatte ich geschrieben: Montag ist immer ein Sch... Tag, denk dran er geht vorbei !


    Dein Hinweis auf die Hilfe durch die Krankenpflege hat mir geholfen, da könnte ich mich jetzt schon mal vorsorglich schlau machen ob und was die Krankenkasse
    z B bezahlt :-) Fußpflege zB viel mir schwer, einerseits die gebückte Haltung, andrerseits hatte ich Bedenken mich zu verletzen und es nicht zu merken Dank Taubheit.
    Auch den Pflegestützpunkt könnte ich mal kontaktieren denk ich grad... (Wer hier mitliest, und Pflegestützpunkt nicht kennt: die sind unabhängig und beraten, helfen unentgeltlich,ggf auch zu Hause,googeln!)


    snoopy2014
    denk nicht, daß ich denke Haushalt für *nicht Alleinstehende sei einfacher als der mit Familie. so war das nicht gemeint, obwohl genau genommen finden sich da eher jemand der mal den Müll mit runternimmt n:-)
    Aber wenn ich Lust auf Tee hatte und mir der Weg in die Küche einfach zu weit war, war eben keiner da und auch nicht zu erwarten, der mir mal einen Tee kochte - verstehst du was ich meine ?


    @ alesigmai52
    auch dir lieben Dank für deine Hinweise.
    Ich war nur einseitig brusterhaltend operiert und durch Entfernung von Achsellymphknoten beeinträchtigt. Erinnere mich aber gut daran das die Ärztin sagte, Verletzungen an dem Arm und der Hand vermeiden ! Oh man! ich stand in der Küche und hab überlegt ob ich einen Kettenhandschuh anziehen soll um Kartoffeln zu schälen. Ich bin zum Hausarzt weil ich mir beim Fingernägelschneiden in die Nagelhaut geschnitten hatte.


    Wenn ich jetzt auf die Uhr sehe, weiß ich das ich fast eine Stunde mit Schreiben,Denken, Schreiben verbracht hab.
    Also Schluß hier jetzt für heute und noch mal Forum lesen gehe.


    Liebe Grüße

  • Die letzten Einträge sind hier ja schon eine Weile her...
    Auch lebe allein und bin an einer chronischen Form der Leukämie erkrankt. Daher, Heilung wird es für mich nicht geben aber die Aussicht mit einem Medikament recht gut leben zu können. Mein Onkologe meint, dass ich schon fünf Jahre vor der Diagnose diese Leukämie in mir getragen habe. Alle Symptome habe ich als "meine persönliche Faulheit" - Abgeschlagenheit, Müdigkeit, "Wechseljahre" - Traurigkeit, Erschöpfung, "Übergewicht" - extreme Kurzatmigkeit abgetan. Vor der Diagnose konnte ich kaum einen Alltag bewältigen. Alles war zu viel und zu ansptrengend. Die 13 Stufen zu meinem Schlafzimmer bin ich fast nicht mehr hoch gekommen, Einkaufen war ein großer Kraftakt und ich habe um die 16 stunden pro Tag geschlafen.


    Dieser Zustand hat auch zum Ende meiner letzten Beziehung beigetragen. Aus einer lebenslustigen, vielseitig interessierten und fröhlichen Frau ist über die Jahre eine Couch Potato geworden, die zu nichts zu gebrauchen war.


    Inzwischen frage ich mich, wie mein Körper es nur geschafft hat mit dieser enorm hohen Krebsbelastung über eine solch langen Zeit klar zu kommen.


    Und trotz einer sehr vorangeschrittenen Krankheit bin ich vor einem Jahr noch aufs Land gezogen! Weil ich nach der Trennung aus meiner Beziehung einen Neuanfang wollte.


    Jetzt geht es mir durch die Leukämie Medikamente viel besser, ich habe wieder Kraft und kann den Alltag gut bewältigen. Doch ich gehöre zu einer raren Hochrisikogruppe, meine Leukämie war schon so weit fortgeschritten, dass das erste Medikament so gut wie gar nicht gewirkt hat.


    Mir machen nicht so sehr die alltäglichen Aufgaben und Pflichten zu schaffen, das kriege ich hin und habe auch Unterstützung. Für mich ist es viel schlimmer, dass ich sehr viel allein mit meinen Gedanken und Sorgen bin. Ich habe zwei gute Freundinnen, die mich sehr unterstützen, eine lebt aber fast 1.000 km entfernt (wir skypen und telefonieren viel), die andere lebt um die Ecke - das hilft mir sehr. Doch mag ich sie auch nicht immer wieder mit meinen Sorgen belasten. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und einen Vollzeitberuf...da möchte ich nicht als Pfund oben drauf kommen. Doch ist es gut zu wissen, wenn es eng ist, dann ist sie für mich da.


    Was mir zu schaffen macht nenne ich die Achterbahn meiner Gefühle. Es gibt Tage, da geht es mir gut und ich habe Freude am Leben, kann vieles machen und freue mich über meine Fortschritte. Dann kommt ein Arzt/Onkologentermin (ich muss jede Woche zur Blutabnahme/kontrolle, da meine Werte immer noch sehr schlecht sind) und die nächste schlechte Nachricht prasselt auf mich nieder. Eine Milz, um das 4-6fache vergrößert, über eine Mio Thrombozyten, kaum eine Wirkung mit Medikament 1....die Liste ist lang....
    Dann bin ich im Keller. Will kein "wir kriegen das hin" hören, kein "denk positiv". Ich fühle mich meiner Krankheit ausgeliefert. Meditation, Yoga (soweit die Milz das zulässt, gesunde Ernährung, viel Bewegung mit dem Hund im Schlepptau...hilft alles nichts, ich habe nicht unter Kontrolle was da in mir geschieht. Alles was ich tun kann ist regelmäßig das Medikament zu nehmen und zu hoffen...


    Bei dem letzten Termin hat mein Onkologe das erste Mal das Wort STAMMZELLEN TRANSPLANTATION in den Mund genommen. Sehr vorsichtig und als letzte Option (vorher kann ich noch mit vier anderen Medikamenten mein Glück versuchen). Doch vor Angst hing ich sofort unter der Decke, wie gelähmt. Wenn ich denke was dies bedeutet und dass es ab dann unmöglich wird zu arbeiten, den Alltag zu bewältigen und dass ich alles was mir wichtig wäre aufgeben müßte nur um zu überleben. Das erzeugt eine unsägliche Angst. Ich bin Freiberuflerin, meine Absicherung für die Zukunft ist begrenzt und mehrere Jahre nicht arbeiten zu können, das könnte ich mir gar nicht leisten!


    Also fahre ich weiter auf der Gefühls-Achterbahn. Igle mich ein, weine viel, habe unendliche Angst und krabble dann Stück für Stück wieder aus dem Loch. Versuche mich an den kleinen Dingen zu freuen und wieder stabil zu werden, mutig zu sein. Dann ist die Woche vorbei, der nächste Termin beim Onkologen und alles beginnt von vorn. Wie lange schaffe ich es noch immer wieder Mut zu fassen?


    Und da spüre ich das Alleinsein besonders. Keiner nimmt mich in den Arm, ohne etwas zu sagen, einfach verstehend. Niemand kocht mal für mich eine warme Mahlzeit oder redet mal über was anderes, damit ich aus dem Gedankenkarussell herauskomme. Das vermisse ich sehr.

  • Hallo Laubelli,


    ich bin zwar nicht alleinstehend, freue mich aber dennoch von dir zu hören und vor allen Dingen so gute Nachrichten. Das ist ja wunderbar, hoffentlich bleibt alles so u. alles wird gut. Ich drüpck ganz fest die Daumen.


    Herzliche Grüße


    Bärli

  • Und da spüre ich das Alleinsein besonders. Keiner nimmt mich in den Arm, ohne etwas zu sagen, einfach verstehend. Niemand kocht mal für mich eine warme Mahlzeit oder redet mal über was anderes, damit ich aus dem Gedankenkarussell herauskomme. Das vermisse ich sehr.


    :hug: Liebe Wildebeest. Ich kann dich so gut verstehen. So geht es mir auch sehr oft.


    Ich bin auch oft ein bisschen neidisch auf die Frauen, wo zu jedem Arztgespräch, zu jeder Untersuchung der Mann mit dabei ist. Ich sehe sie ja immer in den Wartezimmern, während ich mal wieder alleine da sitze mit meiner Aufregung und der Faust im Magen vor Angst.


    Was mich manchmal mit dem Alleinsein versöhnt ist der Gedanke, dass es mit Partner halt vielleicht auch nicht so wäre, wie man sich das wünscht, weil der damit möglicherweise gar nicht umgehen kann. Siehe die Berichte hier in anderen Threads.


    Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht. Vielleicht wäre es für dich noch eine Option, einen Psychotherapeuten hinzuzuziehen. Eine neutrale Person mit professioneller Distanz, bei der man sich durchaus ausheulen darf, der es aber vielleicht auch gelingt, mit dir zusammen Mechanismen zu erarbeiten, die dir helfen dass das Gedankenkarussel sich nicht allzu schnell dreht.


    Liebe Grüße
    Aurora

  • Danke Aurora und auch danke Bärli.
    Bei der Krankenkasse habe ich beantragt, dass ich eine Psychoonkologin sehen darf. Bisher habe ich noch keine Bewilligung. Hoffe aber, dass ich sie bekomme. Dort hatte ich zwei Vorgespräche, das hat mir geholfen und es stimmt, ich muss einen Weg finden aus den Gedankenkarusells heraus zu kommen.


    Mein Partner hat sich ja von mir getrennt, weil ich aus seiner Sicht nur noch lasch in der Ecke gelegen habe (da wütete die Leukämie schon in mir aber ich wußte das nicht). So hatte ich das Gedankenspiel: was wäre, wenn es während unserer Beziehung diagnostiziert worden wäre? Wären wir dann noch ein Paar? Würde er mir beistehen? Meine ehrliche Antwort: nein, er wäre überfordert. Er hat eine Vorstellung, wie die Partnerschaft sein sollte und da passt eine chronisch erkrankte Frau gar nicht ins Bild.


    Aurora in den Wartezimmern fühle ich mich manchmal auch so. Allein, schutzlos. Bei meinem letzten Onkologen Besuch hörte ich wie eine ältere Dame mit der Arzthelferin sprach. Die Dame sollte noch zur Bestrahlung, hatte noch Wartezeit und war erschöpft, konnte nicht verstehen warum sie noch warten mußte. Sie weinte dann. Ich bin dann zur Rezeption und habe einfach gesagt, kann ich helfen? Hab diese unbekannte Dame in den Arm genommen, mit der Arzthelferin geklärt wo sie sich am besten ausruhen kann bis zum Bestrahlungstermin und sie dort hingebracht. Sie war so fragil und so schwach. Die Arzthelferin war froh (die kann ja nicht einfach weg vom Empfang und Telefon) und so habe ich ein Weilchen der Dame Gesellschaft geleistet, bis ich zu meinem Termin mußte.
    Das schreibe ich, weil ich glaube, dass wir uns gegenseitig helfen müssen und auch mutig mal die Grenzen zwischen höflichen wegsehen und Raum lassen überschreiten sollten. Wir sitzen da in diesen Wartezimmern, häufig stumm, sehen uns gegenseitig an und fühlen den Kloss im Magen. Manchmal ist es dann schön, wenn wir mit einer kleinen Geste für einander da sein können.

  • Liebe Wildebeest :P


    wenn ich das so lese, wie wäre es denn, wenn du mal eine Selbsthilfegruppe
    besuchst...............dort entstehen Freundschaften/Verständnis/Aussprache,
    und man wird auch in den Arm genommen, nicht nur virtuell :hug: und vieles mehr....
    http://www.frauenselbsthilfe.de/begleite…in-ihrer-naehe/
    habe dir mal diesen Link eingefügt.......schau mal ob es eine Gruppe in deiner
    Nähe gibt.....oder www.leukaemie-hilfe.de
    Wäre doch schön, wenn du direkten Kontakt bekommen würdest.
    Grüßle :) Ika :)

  • Da ist der nächste Termin Anfang November und ich möchte versuchen dort hin zu gehen.


    Aber auch da muss man die Anfangsenergie aufbringen, um sich dorthin zu begeben. ... Manchmal will man als Alleinstehende einfach mal da abgeholt werden, wo man ist, ans Händchen genommen, in den Arm genommen.
    Aber es nützt ja nichts. Es ist halt nun mal so, wie es ist.


    Da hast du doch schon ganz schön viel angeleiert, liebe Wildebeest. Toll, dass du da gut für dich sorgst. Ich hoffe, die Bewilligung der Krankenkasse für den Psychoonkologen kommt bald.

  • :P ..............na.............SUPER.............. :P
    Du hast schon Kontakt aufgenommen, freut mich sehr das zu lesen
    liebe Wildebeest :P


    Tja Aurora, stimmt...........die Energie muss man aufbringen!
    Um ans Händchen genommen und in den Arm genommen zu werden.
    Kommst leider selten von allein und viele sehen es nicht, was du/wir gerade
    brauchen.............schade, aber so ist die Realität!


    Grüßle :) Ika :)

  • Hi k.Ingwer


    das war Ingrid oder?


    bin auch allein nachdem ich meine ex-Freund vor die Tür gesetzt habe.


    Mir geht aber viel besser ohne Ihn.

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)

  • Hallo sushi,


    habe Deine Beiträge hier gelesen, und ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, auch mit den "lieben Verwandten", die für mich gar keine Hilfe waren, sondern im Gegenteil mit ihren "gut gemeinten Kommentaren" (gut gemeint ist das Gegenteil von gut) mich noch zusätzlich belastet haben; und von denen kam auch bei mir keiner auf die Idee, während der Behandlungszeit mal nachzufragen oder ausnahmsweise während dieser Zeit öfter mal nach dem Rechten zu sehen. Bei meinen Verwandten ist der Kommentar zu Krebs "ach Du Sch..." und mehr kommt dann nicht, schon "sehr tröstlich und hilfreich".


    Ich war auch auf der Suche nach gleichgesinnten Alleinstehenden, konnte sie aber nicht finden, so wie Du jetzt.


    Auch in Selbsthilfegruppen habe ich nur Verheiratete oder in Beziehung lebende Frauen gefunden.


    Mir hat in der Behandlungszeit die Einstellung geholfen, jetzt erst recht !


    lass Dich nicht unterkriegen !


    lg Cara

  • Hallo Cara,


    das kenn ich, mir haben die "Freunde- Bekannte" gesagt, melde dich wenn du Hilfe brauchst.
    Ich habe nur einen Bruder und eine Schwester die in Köln wohnen, 250 km entfernt.
    Meine Schwester hat sich "abgeseilt" die kommt mit allem nicht klar.
    Mein Bruder kommt mich besuchen und hilft mir so gut er kann auch finanziell.


    Ich habe 2012 ein Haus gekauft, kernsaniert vieles selber gemacht, und immer wieder meld dich wenn du was brauchst.
    Mitte 2013 wurde ich Arbeitslos,"Freunde- Bekannte" meld dich wenn du was brauchst.
    Ausgut 2014 wieder Krebs Diagnose.
    So war es als ich Krank wurde auch, oh mensch schei... Krebs nein oder , Nicky wir sind da für dich, meld dich wenn du was brauchst...
    Wenn ich mich mal gemeldet hab, hatte von denen "Freunde- Bekannte", äh hab keine Zeit äh fahre in Urlaub äh geht das nicht ein andermal passt grad nicht....


    Die kenne mich alle sehr lange und wissen wie ich ticke.
    Ich frage nur einmal um Hilfe, wenn Sie kommt ist gut, wenn Sie nicht kommt ziehe ich meine Konsequenzen.
    PS: Jedem dieser genannten "Freunde- Bekannte" habe ich entweder beim Umzug, beim Hausbau, beim Tapezieren, auch mal finanziell geholfen und auch wenn Sie in Not waren umsonst Haare geschnitten oder war für Sie einfach nur da wenn Sie ein Ohr und eine Schulter zum ausheulen gebraucht haben.


    Mein Freundeskreis ist recht dünn geworden aber dafür sind es Wahre Freunde.
    Ich stimme dir zu ich lasse mich auch nicht unterkriegen.


    LG Nicky1967

    LG Nicky1967


    Ich versuche alles was geschieht positiv zu sehen, auch wenn ich den Sinn dabei, nicht immer erkenne! :)