Butterblume - Auch neu hier

  • Liebe Butterblume,


    ich musste bei deiner Erklärung für deinen Nicknamen schmunzeln... seit meiner Diagnose habe ich bei der Familie, Freunden und Kollegen den Spitznamen Löwenzahn - denk dran, wir wachsen auch in Beton🥰

    Klar ist die Chemo nicht unbedingt immer ein Spaziergang, aber erstens reagiert jeder anders darauf und zweitens ist es nur für eine klar begrenzte Zeit. Danach geht es wieder bergauf. Also halt die Ohren steif, das Glas bleibt halb voll und nicht halb leer 👍

    Liebe Book1200 ,


    ich grüße von Löwenzahn zu Löwenzahn. <3


    Liebe @Tioman,


    ich habe auch alles eingereicht, aber es braucht wohl die Bestätigung der Gynäkologin. Versorgungsamt Wiesbaden.

    Seit Corona dauert alles ewig.

    LG Butterblume

    Einmal editiert, zuletzt von Charlottaa () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Butterblume mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Liebe Butterblume , da scheinst Du mit Deinem Arzt aber auch wirklich Pech zu haben. Ich hole die AU bei meiner Gyn, die schreibt mich jedesmal für 4 Wochen AU. Es ist ja nun Mal kein Schnupfen. Da soll Dein Hausarzt Dich doch bitte einfach vor seinem Praxisurlaub 4 Wochen AU schreiben. Sowas blödes.

  • Liebe Butterblume,

    Was hast du denn für einen Arzt? Ich bin echt entsetzt.

    Ich habe nur einen 15 Stundenvertrag und lass mich bisher die erste Woche krank schreiben und arbeite die zweite und dritte Woche. Das funktioniert ganz gut. Hatte nun 3 EC. Chemobrain wird jeden Tag im Zyklus besser und ich merke dann nicht mehr viel davon. Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß und ich mag nicht ausschließlich zuhause sein. 40+ Stunden während der Chemo ginge hier auch nicht.

    Ich werde vom Brustzentrum allerdings immer recht schräg angeschaut, dass ich mich nicht 4 Wochen krank schreiben lassen möchte. Das würde hier das Brustzentrum machen. Die Frauenärztin schreibt mir alles raus. Da wäre eine Krankschreibung wirklich gar keine Sache. Glaube auch nicht, dass der Hausarzt etwas dagegen hätte.

    Dein Arzt soll mal bitte seine arbeitenden Patienten mit Chemo fragen, was und wieviel sie arbeiten gehen. Es ist ein entscheidender Unterschied, ob man nur 3 Tage bis 13 uhr, oder jeden Tag bis 17 uhr arbeiten muss.

    Liebe Grüße Schlaflos72

  • Butterblume ich finde es unglaublich, dass du nur immer eine AU über zwei Wochen erhältst. Die Rennerei ist eine Sache aber man vermittelt dir ja jedes Mal irgendwie das Gefühl, dass du nicht belastbar bist und man eigentlich von dir erwartet, dass du arbeiten gehst.

    Ich kann dich nur ermuntern, den Arzt zu wechseln.

    Ich musste meine Gynäkologin direkt nach der Mastektomie auch wechseln. Sie war bestimmt schon 15 Jahre meine Ärztin und für die 0815 Sachen immer gut und gründlich. Allerdings merkte ich schnell, dass ich mit der Diagnose Krebs nicht sonderlich gut bei ihr aufgehoben war.

    Der Wechsel ist mir nicht leicht gefallen aber es war der einzig richtige Schritt.

    Ich habe bei meiner neuen Gynäkologen im Vorfeld alle Punkte besprochen, die mir wichtig waren.

    Bei mir ging es u.a um die Nachsorge.

    Ich wollte jede Nachsorge im Brustzentrum abhalten lassen und dafür gab es gute Gründe.

    Meine alte Gynäkologin hat das irgendwie persönlich genommen und fand das total lächerlich und übertrieben.

    Ich fühle mich sehr gut aufgehoben bei meiner neuen Ärztin und manchmal ist so ein Schritt einfach nötig.

    Erstmal ist es ne große Aufregung, die man überhaupt nicht gebrauchen kann, wenn man so verletzlich und erschöpft ist aber besser als sich jetzt noch monatelang zu ärgern.

  • Liebe Butterblume,

    ich stelle gerade fest, dass ich Dich hier gar nicht richtig begrüßt habe. Das ist ja ein Skandal!

    Herzlich willkommen!

    Darf ich fragen, wie alt Deine Kinder sind?


    LG Pling

  • Liebe Schlaflos,

    ich kriege meine Arbeit nicht hin. Ich muss dafür körperlich und geistig topfit sein. Und ich bin weder das eine noch das andere mit der Therapie.

    Ich habe aber auch schon einiges an Belastungen durchgestanden in meinem bisherigen Leben und Federn gelassen, das schlägt nun auch noch zu.


    Ich hatte überlegt, von wem ich die Krankschreibung hole. Gynäkologin kam nicht in Frage, weil niedergelassen ohne Parkplatz, mit Fahrerei, und unorganisierte Sprechstundenhilfe, das hätte mich jedes Mal ewig Zeit gekostet, hätte auch nicht geklappt, und da ich keine Hilfe habe und nicht weiß, ob ich so fit bin, laufend in der Gegend herumzufahren, und anschließend noch zum Arzt zu laufen, wenn ich endlich einen Parkplatz habe, entschied ich mich dagegen. Dasselbe betrifft den Onkologen. Blieb also nur der Hausarzt, nur 1 km entfernt und mit Parkplatz und die Damen sind gut organisiert und nett. Ich werde übernächste Woche nochmal vorbei gehen und mit ihm reden. Das brustzentrum hat eine Brustschwester, und es ist im Krankenhaus, aber sobald man die Termine außerhalb hat sind sie nicht mehr zuständig. Die Organisation insgesamt ist ausgerichtet auf Großfamilie, man braucht einen Laufburschen, der sich um alles kümmert, auch zweimal hingehen kann, nicht lockerlässt, auch mal eine Strecke laufen kann, usw. Alles alleine bewältigen ist hier wie aussortiert.


    Ich habe dem Onkologen erklärt, dass bei meiner Arbeit Termine eingehalten werden müssen und es dann ohne Pardon auch zu 12 Stunden Schichten mit Wochenende kommen kann, und ich mir das nicht zumuten kann. Ich bleibe dabei, erstmal im Krankenstand zu verweilen. Es beginnt ja schon mit den terminen, die ich laufend habe, die müsste ich rausarbeiten und pro Termin sind immer mindestens zwei bis drei Stunden weg. Die Arbeit würde liegenbleiben.


    Egal was sie denken, ich werde darauf bestehen. Freundlich und bestimmt.

    LG Butterblume

  • Liebe Pling,

    danke für die Begrüßung. <3

    Meine Kinder sind Ü18, aber noch in der Ausbildung und nun sehr verunsichert, weil es außer mir keine weitere Familie gibt.

    LG Butterblume

  • Liebe SaDe ,

    hm das hat was. Ich habe auch das Gefühl, Hausarzt und Gynäkologin können mit der Sache nicht umgehen, und schleichen sich so raus.


    Aber ein Wechsel käme jetzt für mich nicht in Frage im Moment. Das hieße wieder Experimente und ich traue mir das nicht zu, ich bin froh, wenn ich mal einen Tag zu Hause meine Ruhe haben kann und nicht irgendwo hin muss.

    Bleibt noch ein Mann als Gynäkologe, aber ich bin da empfindlich. Ich weiß nicht so recht.

    LG Butterblume

  • Liebe @Riding Geli,

    sorry ich hatte dich überlesen, deshalb die späte Antwort, ich muss mich auch erst mit den @ und name zurechtfinden, das ist eine Gewohnheitssache, stelle ich fest.

    Ich weiß das auch, was du schreibst, aber meine Gynäkologin weiß es besser . Mich ärgert das, denn vor der Diagnose BK war ich doch auch in der Lage mein Leben zu meistern, im Moment scheinen mich viele Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich so zu behandeln als wäre ich nicht ganz normal und sie bestimmen über mich. Das macht mich wütend.


    LG Butterblume

  • Butterblume


    Ich hatte auch "chemobrain", vorwiegend in Wortfindungsstörungen und dann in dieser Form der Vergesslichkeit. Ich konnte manchmal 10 Minuten später nicht sagen, ob ich die Tablette schon genommen habe oder nicht. Ich erkrankte in der Chemozeit auch noch an Diabetes und mein Haus arzt wusste um meinen Chemobrain. Er hat daher abgelehnt ( wie von den Internisten immer wieder angefordert) mich auf Insulin einzustellen. Denn er war in Sorge, dass ich da was vergesse. Zum Glück komme ich auch mit Metformin klar.


    A b e r es ist alles schnell wieder vergangen. Ich würde sagen, so 3 Wochen nach der letzten Chemo war es vorbei.


    Bei dir wird es sicher schneller besser, denn ich war auch durch die Chmeo ziemlich mit Begleitwirkungen gestraft. Das wird bei dir nicht so sein und du packst das. :)

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Liebe Pling,

    danke für die Begrüßung. <3

    Meine Kinder sind Ü18, aber noch in der Ausbildung und nun sehr verunsichert, weil es außer mir keine weitere Familie gibt.

    LG Butterblume

    Kinder bleiben Kinder, solange wir hier mit ihnen sind. Natürlich machen sie sich Sorgen! Ü18 können sie sich schon selbst ein Butterbrot schmieren und brauchen auch sonst nicht allzuviel Hilfe im Alltag. Schonmal ein Vorteil :thumbup:

  • Liebe Aenneken , liebe Pling , liebe Katrin T. ,liebe 18-09-Sonnenschein, liebe Book1200 , liebe SaDe , liebe Schlaflos72 , liebe Tioman1404 , liebe Sonnenglanz ,


    ich hoffe,ich habe niemanden vergessen, für mich ist es etwas gewöhnungsbedürftig, jeden mit einem @ zu erwähnen, und ich weiß noch nicht alle Namen. Ein kleines Update.


    Heute geht es mir recht gut, und ich habe noch den Sonntag zum Ausruhen, bevor am Montag der Terminmarathon wieder losgeht.

    Am Mittwoch wachte ich mit einem kleinen Abzess an der großen Zehe auf. Ich rief beim Hausarzt an und machte einen Termin. Er verschrieb mir eine Salbe und sagte ich soll den Fuß baden. Ich erwähnte nochmal, dass ich unter Chemotherapie stehe und vermutlich kaum noch Immunsystem habe und fragte, ob Salbe allein denn helfen würde, er war der Meinung, das reicht aus.


    Nachts bekam ich Fieber und Schüttelfrost und Donnerstag rief ich beim Onkologen an. Die Damen dort sagten, ich soll zum Hausarzt gehen. Ich ließ nicht locker, bis sie einwilligten, dass mir Blut abgenommen wird und ich beim Onkolgen einen Termin bekomme. Die Entzündung hatte sich rapide ausgebreitet. Das Blutbild ergab einen niedrigen Leukozytenwert - und der Onkologe wies mich auf die Gefahr von Sepsis hin und verschrieb mir ein Antibiotikum.


    Zum Glück hatte meine Apotheke das Medikament da und ich konnte sofort mit der Einnahme beginnen. Durch die ganze Aufregung bekam ich wieder eine heftige Migräne und bis gestern habe ich gelegen.


    Ich möchte hier nochmals allen raten, weil ich ja schon auch bei einigen anderen Frauen gelesen habe, dass sie teilweise nicht ernst genommen werden, bitte lasst euch nicht abwimmeln, bleibt freundlich aber bestimmt an der Sache dran und gebt nicht auf. Ich weiß nicht, ob der Hausarzt mir auch das Antibiotikum verschrieben hätte, wäre ich ein zweites Mal zu ihm gegangen, aber ich hatte den Eindruck, er wollte an die Sache "Chemotherapie" nicht ran und deshalb war meine Wahl am Folgetag dann doch der Onkologe und somit die Nummer sicher lieber.


    Als spürbare Nebenwirkungen von der 1. EC habe ich im Moment nichts mehr zu vermelden. Am Donnerstag ist der 2. EC Termin, an den ich jetzt aber noch nicht denken möchte.


    Ich grüße euch und wünsche euch ein schönes Wochenende.

    Butterblume

  • Liebe Butterblume

    erstmal freut es mich, dass es dir wieder recht gut geht - aber es liest sich schon ärgerlich, wie der Arzt reagiert hat und du auch bei den Schwestern die richtigen WORTE wählen musstest und den Termin beim Onkologen bekommen hast....

    Und wie krass, wenn du eine Sepsis bekommen hättest - was jetzt hoffentlich nicht mehr der Fall ist!!!

    Nach wie vor wird dies ja noch nicht mal in allen KH erkannt...

    Jetzt wünsche ich dir ein entspanntes Wochenende und dass du die nächsten ECs einfach gut vertragen wirst und sie ihren Job super gut machen werden!!!!

    LG 18-09-Sonnenschein

  • Hallo liebe Butterblume

    Bin neu hier und musste mich erstmal durchlesen.
    Das ist ja ein no-go was du mit deinen Ärzten durchmachen musst.

    Dein letzter Eintrag macht mich echt wütend (auf deine Ärzte). Ich kann ein Erlebnis von gestern aufzeigen dass es auch anders geht.

    Ich hatte die letzten Tage ein mächtiges Kribbeln und zunehmend Gelenkschmerzen. Meine Daumengelenke sehr schlimm und auch beide Handgelenke sehr dick und schmerzend. Am Donnerstag Abend dann eine schmerzende Beule am Fußknöchel. Meine letzte Chemo ist 3 Wochen her. Wahrscheinlich Neben-/Nachwirkungen...... hatte ich allerdings seither noch nie gehabt.

    Also am Freitag bei meinem Hausarzt angerufen und sofort kommen können. Er meinte auch dass es von der Chemo ist und mir Diclo hochdosiert aufgeschrieben.

    Ich muss dazu sagen mein Hausarzt ist sehr engagiert mit meiner Krankheit - er war es auch vor über einem Jahr der mich aufgrund von leichten Bauchschmerzen ins Krankenhaus eingewiesen hat zum Ultraschall und Blutbild weil er es nicht machen konnte -

    Die Diagnose die ich dann dort erhielt kann man auf meinem Profil nachlesen. Seither betreut er mich wie im Bilderbuch.

    Auch die Onkologen im abulanten Tumorzentrum im KH Ludwigsburg sind echte Schätze. Kann da jederzeit mit allem zu denen kommen und man bekommt umgehend einen Termin.
    Sie haben Ohren und Lösungen für alle Problemchen rund um die Chemo - hatte auch vor einiger Zeit offene Stellen an den Füßen bekommen, da hat der Onkologe sofort Antibiotika verschrieben damit nichts passiert - und wenn sie nicht helfen können, dann schicken sie einen direkt zu Spezialisten im Haus und organisieren alles. Eine alles-aus-einer-Hand-Betreuung. Fühle mich so gut aufgehoben.

    Vielleicht solltest du doch über einen Arztwechsel nachdenken. Die ganze Behandlung über diese schwere Zeit ist sehr wichtig dass man da sich gut betreut und aufgehoben fühlt.


    Ich wünsche dir alles erdenklich gute und ein Daumendrückerli für dich von mir.

    LG

    Claudia

  • Liebe Butterblume,


    ich soll mit Fieber in die Notaufnahme des KH kommen und mich einweisen lassen. Hatte den Fall auch nach der ersten EC. Da war es vermutlich nur der entzündete Mückenstich, der mich flachgelegt hat. Auch diese Lapalie hatte Folgen und ich hab Antibiotika sogar IV bekommen.




    Zur Krankschreibung: da verstehe ich immer noch nicht, wieso deine Ärzte so zicken. Da werde ich ja fast wütend. Der Typ sollte mal selbst ne Chemo bekommen. Wie man einen Vollzeitjob neben Chemo, Arztbesuchen und dem ganzen Drumherum schaffen soll, das kann er ja testen.


    Liebe Grüße Schlaflos72

  • Hallo Butterblume ,


    ich wünsche dir, dass dich den HA demnächst ernst nimmt. Ansonsten kannst du auch wechseln. Ich habe meinen HA auch während der Chemo gewechselt. Es ist sicher nicht immer leicht. Meine Gyn hat mich von Anfang an immer für vier Wochen krank geschrieben. Meine Onkologinnen im BZ hatten mir abgeraten weiter zu arbeiten. Parallel war auch eine Kollegin an BK erkrankt, die war zwischen den Chemos immer arbeiten, ganz oft haben dann die Kollegen die Arbeit mitgemacht.

    Geli

  • Liebe Butterblume ,


    es tut mir leid, dass du schon so viel durch hast, wenn offensichtlich auch gemeistert. Dann wirst du dieses blöde Schalentier hoffentlich auch gründlich bekämpfen können und noch mehr hoffentlich ganz los werden.


    Deine Ausdauer bewundere ich, ich werde meistens irgendwann sauer, wenn ich das Gefühl habe, der Arzt nimmt mich nicht ernst. Und ich bin auch relativ schnell dabei, Ärzte zu wechseln, glaube aber, die sind irgendwie alle untereinander verbandelt und selbst mein Zahnarzt weiß, wie meine Brüste aussehen 8o Also zu oft versuche ich, nicht zu wechseln, sonst gilt man als schwierig. Das macht einem auch nicht gerade Freunde. Aber wenn dein Arzt dich nicht entsprechend behandelt, das finde ich schon bemerkenswert, wie geduldig du da bist (krass war mir jetzt zu stark).


    Hoffentlich ist das Abzess bald weg und bessern sich deine Werte. Hier schwöre ja viele auf alkoholfreies Weizenbier, falls du das vertragen kannst, wäre das vielleicht eine Option. Nach der zweiten EC hast du schon Halbzeit mit den ECs. Mit jeder Chemo wird es eine weniger.


    Viele haben hier auch Abstreichkalender. Ich glaube, den (für mich) Schönsten hatte Taima. Aber da waren auch noch andere tolle Kalender dabei. Ich erinnere bei den Bestrahlungen an Radioaktivzeichen und viele kreative Ideen. bei mir war es ein einfacher kleiner Jahreskalender. In den habe ich auch die schönen Dinge eingetragen (Fahrt nach Salzburg, Besuch Herrenhäuser Gärten, Bremen). Bei mir lag die Therapie ja vor Corona.


    Hier siehst du auch einen Kalender:


    RE: Bestrahlung


    Obwohl man die Zeit vorbei gehen sieht, ist man trotzdem erstaunt, wenn plötzlich die Therapie vorbei ist. Es ist alles nicht einfach, aber machbar. Ich habe in dein Profil gelinst, da hast du Ing stehen. Ich habe 5 Ings in der Familie, eigentlich 6, aber Nummer 6 hat das Handtuch geschmissen und ist jetzt Coach. Und einer der Ings ist inzwischen durch 3 Wellen von Entlassungen gegangen, hat aber immer Glück gehabt. Das sind wirklich nicht sehr einfache Jobs. Ich drücke dir die Daumen, dass dein Arbeitgeber ein Einsehen hat.


    Alles Liebe und Gute


    Sonnenglanz

  • Liebe Schlaflos72 ,


    ein Mückenstich - oweh. Das kann sich auch böse entzünden.
    Bist du in der Notaufnahme schnell drangekommen?


    Mit der Krankschreibung ist es ganz einfach. Ich gehe nächste Woche nochmal hin und rede mit ihm. Vielleicht hatte er einen schlechten Tag.

    LG Butterblume

  • Hallo Butterblume ,


    ich wünsche dir, dass dich den HA demnächst ernst nimmt. Ansonsten kannst du auch wechseln. Ich habe meinen HA auch während der Chemo gewechselt. Es ist sicher nicht immer leicht. Meine Gyn hat mich von Anfang an immer für vier Wochen krank geschrieben. Meine Onkologinnen im BZ hatten mir abgeraten weiter zu arbeiten. Parallel war auch eine Kollegin an BK erkrankt, die war zwischen den Chemos immer arbeiten, ganz oft haben dann die Kollegen die Arbeit mitgemacht.

    Geli

    Liebe RidingGeli ,

    wenn ich wüsste, zu welchem Arzt ich wechseln könnte, wäre es einen Versuch wert. Aber eine bessere Alternative fällt mir im Moment nicht ein. Im Moment geht es mir auch gut und ich habe heute schon geputzt, aber belastbar bin ich nicht. Solange ich quasi "chille" , fühle ich mich gut, aber der Körper leistet Schwerstarbeit und da möchte ich ihn unterstützen, dass er es auch gut schafft. Immerhin wohnt meine Seele darin und - der Untermieter, der wieder ausziehen soll.


    Wie geht es dir denn jetzt?


    LG Butterblume