Chemo oder keine Chemo ... Worauf habt ihr eure Entscheidung gestützt?

  • Liebe Curly 66,


    lieben Dank für die warme Worte. Du hast recht, man weiß nicht, wie wäre wenn...ich hatte wunderschöne Zeiten ohne Medikamenten gehabt und das Leben in vollen Zügen genossen. Jetzt geht es um Lebenserhaltung für meinen Sohn und meine Familie. Es ist auch sehr traurig zu lesen, dass Frauen, die alle Therapien mitgemacht haben auch wieder betroffen sind.

    Liebe Grüße:hug:

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  • g.ludmila


    Was wäre wenn? Ja, das wissen wir hier ALLE nicht... es ist wie es ist.



    Für die Portlegung halt ich dir mal die Daumen, gehört ganz einfach dazu und macht uns, und auch dem medizinischen Personal, das Leben einfacher.


    Chemo ist machbar, Nebenwirkungen können, aber müssen nicht sein. Ist ganz unterschiedlich, bei mir hats ganz gut geklappt, war zwar dann immer einige Tage ausser Gefecht, aber die Begleiterscheinungen haben sich in Grenzen gehalten. Die Anrikörpertherapie vertrag ich nicht sooo gut, aber muss halt sein.


    Ich nehm halt wie es kommt, kanns nicht ändern und denk mir immer, wenn ich keine Nebenwirkungen hätte, dann würds auch nichts nützen.


    So...und jetzt umarme ich dich ganz fest, du machst das schon...


    Frohe Ostern


    Pupi

  • Hallo Pupi,


    bei der ersten Chemo (2004) hatte ich keinen Port. Diesmal wird es eine längere Geschichte sein und ich habe kaum brauchbare Venen.

    Und Du hast Recht - es ist wie es ist. Mann muss es akzeptieren und damit weiter leben. Von der Antikörpertherapie habe ich auch einiges gehört. Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchsetzungsvermögen!


    Schöne Feiertage und liebe Grüße


    Ludmila

  • Ich hatte auch die Empfehlung zur Chemo

    vom BZ

    Lobuläres Karzinom Ki67 5% 98% hormonpositiv, G2 2 von 11 Lymphknoten befallen

    Mein Hausarzt war gegen Chemo und hat sich mit Onkologen und Gynäkologen auseinander gesetzt

    Sie rieten mir ab

    Ich war und bin mir immer noch unsicher ob das richtig war

    Aber ich hätte nach 4 Operationen und langer Wundheilungsstörung auch nicht mehr die Kraft für eine Chemo gehabt

    Seit 5 Monaten nehme ich Letrozol und habe damit auch reichlich zu kämpfen

    25 Bestrahlungen der Lymphabflusswege habe ich hinter mir. Ja und die Mastektomie der Brust.

    Ich hatte schon 2 mal ein DCIS mit OP und Bestrahlung, daher keine weitere mehr möglich

    Der Strahlentherapeut hielt es sogar für möglich, dass mein Tumor strahlenbedingt war. Tja, keine Wirkung ohne Nebenwirkungen .

    Mich plagt die Angst vor Metas , aber ich glaube das wäre mit Chemo auch nicht anders gewesen

    Jetzt sitze ich hier unterm Apfelbaum und genieße den schönen Frühlingsabend! 👍

    Ich glaube das ist das Wichtigste! Leben genießen, soweit es möglich ist

    Und natürlich so lange !!

  • Hallo liebe Foris,

    täusche ich mich, oder gibt es zur Zeit eine Tendenz unter den Neuanmeldungen, die Chemotherapie ablehnen oder wenigstens in Frage stellen zu wollen?

    Liebe Mädels, denkt bitte gut nach, holt euch Zweitmeinungen ein, wendet euch an den Krebsinformationsdienst in Heidelberg. Aber bedenkt dabei: Angst ist ein schlechter Berater!

    Nebenwirkungen der Chemotherapie sind bei jeder Frau etwas anders. Die meisten lassen sich mit Begleitmedikation im Griff halten. Es ist, das könnt ihr hier im Forum immer wieder lesen, nicht so schlimm, wie man es sich vorgestellt hat. Diese Vorstellung kommt von Berichten früherer Chemopatienten, die noch nicht von dem verbesserten Nebenwirkungsmanagement profitieren konnten. Ist also überholt.

    Ich finde, mit einer Krebserkrankung ist nicht zu spaßen. Jede Behandlung, die man bekommen kann (OP, Nach-OP, Chemotherapie, Bestrahlung, Antikörpertherapie, Antihormontherapie) erhöht die Überlebenschancen. Da sind ein paar Nebenwirkungen, der Verlust einer oder beider Brüste sowie einiger Lymphknoten und auch der für uns Frauen besonders belastende (temporäre) Haarverlust durchaus akzeptabel. Das Ziel ist ein möglichst gesundes Leben!

    Das ist nur meine persönliche Meinung. Doch sollten die Zweiflerinnen unter Euch noch mal gründlich in sich gehen.

    Ich wünsche allen viel Mut und Kraft, die für sie richtige Entscheidung zu treffen.

    LG, Moni13

  • Moni13 , du hast absolut recht.

    Mir zb wurde sogar gesagt, dass ich davon ausgehen kann, dass die Chemo zwar meine Chancen auf eine Heilung verbessern wird, es aber sein könnte, dass dies nur geringfügig der Fall ist.

    Und die Chemo hat bisher sehr gut angeschlagen.

    Ich finde es okay,, wenn man hinterfragt und sich auch eine zweite Meinung einholt, man muss ja auch hinter den Entscheidungen und Konsequenzen stehen können, aber man kann nach der Diagnose nicht mal eben ein medizinisches Studium machen, um selbst genug Wissen zu erlangen und die einzig richtige Entscheidung zu treffen.

    Ein Stück weit müssen wir einfach den Ärzten vertrauen und daran glauben, dass sie das Beste für uns wollen.

    Ich verstehe aber, dass dieses Chemo-Schreckgespenst einem erst mal Angst macht, mir ging es nicht anders.

    Inzwischen bin ich entspannt und nehme jeden Dienstag eine Runde mit.

    Ich denke, solange nicht aus Angst die Behandlung abgelehnt wird, darf man eine Weile mit dem Gedanken hadern...hauotsache, man trifft im Anschluss eine gute Entscheidung.

    Wie auch immer sie dann aussehen mag.

  • Ihr Lieben


    Auch die Zweiflerinnen nehmen ihre Krankheit ernst. Ghetta hat meiner Meinung nach guten Grund, auf ihre Ärzte gehört zu haben. Neben dem, dass wirklich jeder selber entscheiden muss. Ich persönlich finde es schwer, sich für eine Chemo zu entscheiden, wenn die Ärzte den Nutzen nicht vermitteln können und der Krebsinformationsdienst auch nicht wirklich. Das ist in meinem Fall so.


    Ich bin inzwischen da angekommen, es wahrscheinlich mit einer Chemo zu probieren, die Frage ist, welche ist für mich die Beste.


    Deswegen warte ich auf eine Zweitmeinung in einer anderen Tumor Konferenz. Die Erstmeinung erhalte ich heute und bin gespannt ob sie so ausfällt, wie man mir bisher gesagt hat. Und dazu habe de ich noch ein paar Fragen.


    Und dann ist es immer die Frage, welches Leben eine Frau noch lebenswert findet. Das mit den Haaren finde ich marginal, da es meist reversibel ist. Aber ohne Brüste zu leben, insbesondere in jungen Jahren, dazu muss man erst einmal die Kraft haben. Und es ist gut, daß es das Forum gibt, um Mut zu machen.


    Mir war eigentlich noch nie so schlecht wie heute bei der ganzen Prozedur. Falls nämlich in der schlechten Prognose für Rezidive nach dem Test die Frauen des Tests auch eine Bestrahlung erhalten hatten, sieht es für mich nicht so gut aus. Nachdem man mir erst gesagt hatte: ist nicht so schlimm " muss ich mich" ist ziemlich schlimm und keiner kann sagen, was die Chemo bringt " stellen. Ich finde das extrem schwierig.


    Letztlich ist es für mich wie in der Homöopathie, ohne belegten Nutzen wird die Anwendung Glaubenssache . Ich würde gern glauben und quäle die Ärzte zu Aussagen, aber das ist eine ziemliche Eierei bisher.


    Das kann sich aber noch ändern, was ich sehr hoffe. Denn mit "wer weiß was das bringt" geht man nicht motiviert in Therapien, die nun mal ganz starke Nebenwirkungen auch Langzeitnebenwirkungen haben können - nicht müssen.


    Ich beneide gerade jeden Befund, der da völlig eindeutig sagt: schnell teilender Tumor, den erwischen wir. Das hat mir so noch kein Arzt und auch der Krebsinformationsdienst nicht sagen können. Leider.


    Kommt vielleicht noch. Falls nicht, versuche ich es mit einer Drittmeinung.

  • Liebe Sonnenglanz , natürlich nehmen Zweiflerinnen ihre Krankheit ernst.

    Das Problem daran ist mMn, dass man eben nicht DIE eine Wahrheit zu hören bekommt.

    Du fragst oft 4 Ärzte und erhält 5,5 Meinungen. Das macht keine Situation besser.

    Mir geht es aktuell mit einem begleitenden Medikament so, dass die Zellen/Schleimhäute schützen soll.

    Ich würde es gerne nehmen, habe aber Angst, dass es sich negativ auf die Wirkung der Chemo auswirkt.

    Also war mir das Risiko zu hoch und ich habe es vorerst gelassen. Ich steige erst bei den letzten Paclis damit ein, das war mein Kompromiss.

    Es gibt Ärzte, die das befürworten und welche, die es ablehnen.

    Die Entscheidung liegt bei mir.

    Die Konsequenzen daraus ebenfalls.


    Ich bin dafür, etwas Vertrauen zu haben und ein Stück weit loszulassen.

    Das muss man können oder erlernen.

    Und es ist natürlich auch eine Frage des Typs und des Vertrauens in sich oder Andere.

    Du machst es so, wie es sich für dich gut anfühlt. Und das ist auch richtig so.

    Ich vergesse allerdings nicht den Satz einer Fori hier, die nach abgelehntem Therapievorschlag mit Konsequenzen leben muss und jetzt sagt, sie hätte es heute anders entschieden.

    Keiner weiß, ob es dennoch Probleme gegeben hätte, aber der Gedanke ist für mich furchtbar und auf Dauer sicher schwer auszuhalten.

    Liebe Grüße

    Cookie

  • Ja, das sehe ich auch so, ist halt blöd, wenn man mit Kanonen auf Spatzen schießen will und möglicherweise sind überhaupt keine Vögel weit und breit in Sicht. Nur leider ist es tief dunkle Nacht und wir wissen nicht, was wir nicht sehen.


    Bin sicher, ich mache mir heute auch keine Freunde, wenn ich sage, dass ich mir eine Zweitmeinung hole.


    Ich gehe aber davon aus, dass beide mir die Chemo nahe legen. Ich hoffe, dass das meine Antihaltung löst. Ich möchte eigentlich aber mein Unterbewusstes rebelliert. Keine nachweisbare Wirkung? Ach neee, was ist das denn? Fake - News.


    Ich hoffe der Prof für die Zweitmeinung kriegt mein Hirn aufgeweicht. Der hat mein Problem wohl erkannt und meint aber auch, dass sich viele so schwer tun.

  • Wer sich beleidigt fühlt, wenn die Patientin sich eine Zweitmeinung einholt, denkt sehr unprofessionell.

    Mir wurde in meinem BZ sogar dazu geraten, als ich mich hinsichtlich einer OP beraten ließ.

    Ich habe noch drei weitere Termine woanders. Es war niemand beleidigt, es geht schließlich nicht um die perfekte Frisur.

    Aber ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es sich gar nicht um Kanonen, sondern viel kleinere Geschosse handeln könnte? 😊

    Natürlich kann dir keiner versprechen, dass du keine oder nur wenig Nebenwirkungen haben wirst, aber verminderte Lebensqualität hatte ich schon mit der Diagnose und der zwangsläufigen Beschäftigung mit dem Thema.

    Mit Angst, Trauer und Wut.

    Natürlich hast du an manchen Tagen auch Einbußen an Lebensqualität, aber bei mir zb ist das Verhältnis 20%80 unter der Chemo.

    Die guten bis sehr guten Tage, an denen ich mich gesund fühle überwiegen deutlich.

    Das soll dich nicht dazu animieren, dich für die Chemo zu entscheiden, ich möchte nur anmerken, dass du es dir vielleicht schlimmer vorstellst, als es tatsächlich ist.

    Ich bin gespannt, wie es bei dir weiter geht und drücke dir fest die Daumen, dass du mit der Entscheidung Frieden finden kannst.

    Liebe Grüße

    Cookie

  • Danke, liebe Cookie,


    ich robbe mich da ran. Allerdings glaube ich eher, dass es keine Spatzen sind, sondern fette fiese Wesen, die z. B. die Leber auffressen wollen. Und das Kanonen dafür richtig sein können.


    Dass sie für uns halbwegs erträglich sein können, die Erfahrung muss ich ja erst noch machen.


    Die Ärzte panzern uns dagegen.


    Und unsere gesunden Zellen, die stärker sind. Meist jedenfalls.


    Ja, das mit dem Frieden wünsche ich mir, ihr erlebt gerade meinen Kampf dahin. Aber lieber Kampf, Wut und Bauchschmerzen als Resignation.


    Danke.


    LG


    Sonnenglanz

  • Hallo,

    auch ich muss mich nun mit dem Thema „Chemo oder keine Chemo“ trotz ursprünglich guter Prognose ohne Chemo auseinandersetzen.

    In der einen Brust hatte ich einen bösartigen Tumor. In der anderen waren zwei Bösartige und ein Gutartiger gesichert.

    Nach der beidseitig brusterhaltenden OP ist der Gutartige im pathologischen Befund nicht mehr aufgetaucht. Nachdem der eine Arzt das über eine Mammographie (meiner frischoperierten Brust :hot:) abklären wollte, meinte nach internen Rücksprachen ein anderer Arzt der Tumor wäre nicht aufgeführt weil er gutartig ist:!::?:


    Nun soll ein Onkotype-Test Aufschluss darüber geben, ob zur ursprünglich geplanten Bestrahlung und Hormontherapie doch eine Chemo erforderlich ist.

    Für mich klingt das wie „evtl. nicht alles erwischt“… Was denkt Ihr darüber?

    Herzliche Grüße

  • Hallo Miakoda,

    hake da ruhig bei den Docs nochmal nach, wir brauchen das Vertrauen in sie.

    Ich denke aber, dass der Genexpressionstest gemacht wird, weil deine bösartigen Tumore "grenzwertig" sind und nicht, weil bei OP "evtl.nicht alles erwischt" wurde.

    LG

    Windfarbene

  • Liebe Miakoda,

    wenn bei einer OP " nicht alles erwischt" wurde, wird nach meiner Erfahrung erst einmal nachoperiert.

    Bei einer Chemo nach der OP sollen eventuell im Körper umherschwirrende klitzekleine Krebszellen, die in den Untersuchungen nicht auftauchen konnten, platt gemacht werden. Das macht aber nur unter bestimmten Umständen Sinn, die du dir von deinem Arzt erklären lassen kannst.

    Chemo wäre also nach OP sicherheitshalber.

    LG, Moni13

  • Liebe Miakoda,


    Chemo oder keine Chemo:

    deine Verunsicherung und deine Ängste sind ganz normal, v.a. wenn es mal so heißt, dann wieder so. Ich kann dich sehr gut verstehen. Dass die Chemo doch plötzlich im Gespräch ist, kommt vor. War bei mir genauso. Bei mir waren allerdings wider Erwarten Wächterlymphknoten befallen. Das ist ja bei dir schon mal nicht der Fall, was hervorragend ist! :):)

    Die Ärzte wollen einfach alles genau durchsprechen und abchecken, bevor sie mit dir den endgültigen Therapieplan besprechen.

    Meine Oberärztin sagte mir nach einer erneuten Tumorkonferenz, dass die Chemo in meinem speziellen (außergewöhnlichen) Fall mehr Schaden als Nutzen bringen würde, was in meinem Fall heißt, sie würde nicht ansprechen wegen meiner Tumor-Histologie. Deshalb war der Therapieplan: keine Chemo, nur Bestrahlung und AHT.


    Liebe Grüße


    Viva

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  • Theoretisch müsste da für den harmlosen Tumor schon stehen soundso großes Gewebe, bei mir ist auch Gewicht angegeben, und dann der Befund stehen, was es ist. Vielleicht wurde er nicht entnommen? Manche gutartige Tumore müssen nicht entfernt werden, wenn ich mich richtig erinnere .


    Vielleicht kann man den Tumor mit Ultraschall finden? Das ist bestimmt ein Grund zum nochmal nachfragen.


    Der Test ist eine Chance, die beste Therapie für doch zu finden. Wenn du Glück hast, kommst du mit einer weniger belastenden Therapie aus. Das testet, weil man es nicht genau weiß.


    Falls du trotzdem eine Chemo empfohlen bekommst ist die Chemo dann eben ziemlich hochwahrscheinlich eher nützlich für dich als schädlich. Ich hatte einen ähnlichen Dreher im Denken, aber deine Chancen sind immer noch ziemlich gut, egal was der Test sagt. Der Test verbessert nur die Therapie, der ändert wenig an der Ersten Einschätzungsweise, weil sie unsicher war. Ganz sicher bin ich natürlich nicht, aber frag nach. Normalerweise müsste für die bösartigen Tumore angegeben sein, ob sie komplett aus dem Gesunden raus sind. Wenn du den Eintrag findest, dann wüsstest du, ob du fürchten musst, dass etwas nicht erwischt wurde.


    Es täte mir sehr leid, dass es für dich nun auch schwerer wird. Ich drück die Daumen, dass der Test sagt, du kannst dir die Chemo sparen. Aber wenn es besser ist, sie zu machen, weisst du das auch. Wie viele haben diese Chance nicht. Aber wie man hier hört, schaffen es viele.

  • Hallo ...

    ich hatte heute mein Gespräch beim Arzt ......mein Tumor ist ganz weg meine Lymphknoten frei und auch sonst ist nirgendwo eine Metastase oder irgendwas zu finden alles 0000

    Jetzt schlagen die Ärzte vor Chemotherapie zu machen Her 2 negativ derKI67 ...80% also 4xEC. 2Wochen....12,xPa...

    Mein kopf sagt ok mach ich ...mein Gefühl schreit sch...

  • Heti

    Ich würde sagen: Mach! Mach! Mach!

    Nutze jede Chance, die die moderne Medizin und deine Ärzte dir bieten!

    Falls Angst dich zögern lässt, Angst ist bekanntlich ein schlechter Berater!

    So schlimm, wie man es sich vorstellt, wird es in Wirklichkeit sowieso nie. Chemo ist kein Spaziergang, aber durchaus schaffbar. Ich stecke gerade mittendrin und habe zwar einige Nebenwirkungen, aber auch eine gute Lebensqualität.

    Bei einem KI 67 Wert von 80% ist der Erfolg der Chemo sehr wahrscheinlich. Vergib die Chance nicht. Du könntest es später bitter bereuen. Das ist natürlich nur meine Meinung. Du bist der Boss über deinen Körper.

    Ich wünsche dir Kraft und Mut.

    LG, Moni13