Meine Mama hat Krebs

  • Vor knapp 3 Wochen wurde meiner Mama 72 ein riesiger Tumor entfernt.
    Sie erholte sich recht gut, doch dann wurde bei dem kleinen Eingriff für den Port die Lunge verletzt.
    Die Drainage war sehr schmerzhaft und die Entlassung verschob sich um einige Tage.
    Heute sollte sie eigentlich entlassen werden, doch der Schlauch für die Drainage war verrutscht.
    Neue Narkose, neuer Schlauch, neue Schmerzen, eine weitere Woche Krankenhaus.
    Ich weine immerzu. Mein Vater weint auch die ganze Zeit.
    Wer hat ähnliches Pech gehabt?
    Wie können wir meiner Mutter helfen, Kraft und Zuversicht zu finden?
    Seit der Panne beim Port wird sie von Tag zu Tag weniger.


    SuDo

  • Hallo SuDo,


    Ich wünsche Deiner Mama und euch viiiiiel Kraft und Zuversicht für die Therapie und das sie bald diese Drainage los wird und nach Hause kann.


    Ich kann nicht aus eigener Erfahrung sprechen/schreiben, meine Port-OP verlief komplikationslos. Ein Glück!!!


    Handelt es sich bei Deiner Mama um Brustkrebs? Das ging jetzt nicht so ganz eindeutig aus Deinem Post hervor... ?


    Alles Gute für euch...
    Liebe Grüße
    Andrea

  • herzlich willkommen in unserem Forum!
    Da hat eure Familie ja einiges mitgemacht und das zu ertragen ist nicht einfach. Vielleicht versucht ihr ein Gespräch mit einem Onkopsychologen zu bekommen, das ist sehr hilfreich. Wenn es dir und deinem Vater dann besser geht, dann könnt ihr selber Zuversicht ausstrahlen und dann fällt es deiner Mutter auch leichter wieder selbst zuversichtlicher zu werden!
    Schaut nicht was schief gelaufen ist, sondern was ihr schon geschafft habt :) ! Alles Gute!
    Ansonsten lies dich hier im Forum durch, stell deine Fragen und fühl dich bei uns verstanden und geborgen.

    Viele Grüße von
    Charis


    Mitglied des Moderatoren-Teams


  • Hallo SuDo,


    herzlich willkommen hier im Forum. Dein Beitrag hat mich sehr berührt und erinnert mich sehr daran, als ich meine Diagnose bekommen habe. Nicht nur für Deine Mama ist es ein Schock auf für Deinen Vater und für Dich. So war das auch bei mir. Ich bemerkte, dass sich meine Tochter und mein Mann große Sorgen machen, das ist auch verständlich, aber mir hat es erst einmal nicht geholfen sondern hat mir Angst gemacht. Es lief ja auch nicht optimal bei Deiner Mutter. Deine Mutter braucht jetzt viel Zeit um dieses alles erst einmal zu verkraften. Sie hat schon sehr viel geschafft. Ich denke sie braucht Euch jetzt. Ich wünsche Dir und Deinem Vater viel Kraft. Ich finde den Satz von Charis sehr aufbauend: "Schaut nicht was schief gelaufen ist, sondern was ihr schon geschafft habt" Vielleicht gelingt es Euch ja. Bis bald einmal :)

  • Hallo SuDo,
    Deine Mama hat jetzt schon so viel geschafft. Versucht einfach jetzt noch ein Stückchen stark zu sein. Du und Dein Papa seid ein Team, ihr könnt beide zusammen weinen, aber euch auch gegenseitig anfeuern. Seid immer zuversichtlich, solange es noch etwas zu kämpfen gibt, kämpft!
    Fühle Dich umarmt und gedrückt, ich denke an Dich!

  • Liebe SuDo!


    Das tut mir sehr leid für Dich und Deine Mama.
    Mir ist es 2012 ähnlich ergangen.
    Bei der Portlegung ist ein Lungenflügel verletzt worden und zusammengebrochen.
    Ich kam gerade aus der Narkose und da holten sie mich schon wieder und legten eine Drainage.
    Ein Tag lag ich auf der ITS und auf der Gynstation konnte niemand mit der Drainage umgehen.
    Das war ein Drama. Ich wusste nicht, wie ich sitzen oder liegen sollte.
    Nach einer Woche hatte sich der Lungenflügel wieder aufgerichtet und die Drainage konnte entfernt werden.


    Sie ganz lieb zu Deiner Mutti. Lese Ihr etwas Tröstliches vor. Das tut auch Dir gut.
    Unterhalte Dich mit Ihr und höre Ihr genau zu.
    Aber Du musst auch an Dich selbst denken. Allerdings sei einfach Du selbst.


    Liebe Grüße


    Reigenlilie

  • Ich bin neu hier und habe gestern vergeblich den Knopf zum Antworten gesucht. Hoffentlich habe ich jetzt den richtigen erwischt. Danke für die vielen aufbauenden Antworten. Andrea37 kann ich sagen, es ist Krebs am Eierstock und wurde sehr spät diagnostiziert. Bei der OP konnte nicht alles entfernt werden. Das ist das größte Problem und lässt wenig Kraft übrig für Nebenbaustellen. Danke an Leni für die Sichtweise als Betroffene auf Mann und Kinder. Gestern habe ich mit einer der Psycho-Onkolginnen in der Klinik gesprochen (Danke Charis), die mir geraten hat, mich nicht zu verstellen, da meine Mutter es ohnehin bemerken würde. Gestern war ich sehr niedergeschlagen und es fiel mir schwer, in die Klinik zu fahren. Aber dann ging es meiner Mutter besser als gedacht und ich habe sogar den Arzt kennengelernt. Nun hoffen wir, daß die Lunge bis Freitag wieder in Ornung kommt. (Danke an Reigenlilie für´s Mut machen.)


    Meine nächste Frage ist: In welcher Abteilung des Forums bin ich demnächst am besten aufgehoben?

  • erst einmal bist du in diesem Thread des Forums gut aufgehoben ;) .


    Hast du ein spezielles Thema, kannst du es z. B. einmal auf der Startseite oben rechts in die Suchfunktion eingeben. Wenn es das Thema als Thread schon gibt, schreibst du einfach deinen Beitrag in diesen Thread, wenn nicht, kannst du ein neues Thema eröffnen, wo du meinst, dass es passen könnte.
    Aber letzt endlich ist es überhaupt kein Problem, wenn ein Beitrag mal nicht so passend in einem Thread erscheint, es ist wichtiger, dass ihr schreibt, was euch bewegt.
    Wir als Moderatoren haben immer die Möglichkeit den Beitrag ggf. zu verschieben ;) .

    Viele Grüße von
    Charis


    Mitglied des Moderatoren-Teams