Brustkrebs und Kinderwunsch

  • Ich weiß nicht, wie aufmunternd das ist aber nur soviel. Ich hatte ja Leukämie und fünf Mal Hochdosis bekommen (da war ich schon über 40) - oft bekommt man dann gleich Wechseljahre und hat keine Blutungen mehr. Ich nicht. Ich hatte nach diesen Hochdosis-Chemos nach ca. 1/2 Jahr wieder meine Tage bekommen (und auch einen Eisprung). Bei mir war das "Kinderkriegen" aber schon durch. Ich hatte dann allerdings ein Rezediv mit noch höherer Chemo und Ganzkörperbestrahlung und Transplantation und jetzt ist das Thema bei mir durch -aber ich bin auch 43. Es gibt mehrere junge Frauen die selbst danach (also nach Rezediv und dem ganzen Behandlungszeugs) noch fruchtbar waren bzw. wieder wurden. Also es ist nicht unmöglich wenn man noch so jung ist.

  • Hallo,


    also, ich weiß nicht, ob das Thema angesprochen wurde. Aber wurde Dir vorgeschlagen Hormonspritzen geben zu lassen?
    Da wird man künstlich in die Wechseljahre versetzt, aber dafür werden die Eierstöcke nicht so angegriffen. Die Hormonspritzen sind sicher kein Zuckerschlecken, aber doch eine Chance später doch noch ein Kind zu bekommen ;-)
    Ich will Dich jetzt nicht verunsichern und es kann auch so funktionieren. Ich drück Dir in jedem Fall ganz fest die Daumen!!!

  • Hallo elaline,


    ja das Thema wurde schon angesprochen.


    Da mein Tumor Hormonrezeptor positiv ist, ist das bei mir leider nicht möglich :thumbdown:
    Bei mir kommt jetzt erst die Chemo und hinterher - für 5 Jahre!! - die Hormontherapie, wo mein Körper in die Wechseljahre gesetzt wird. Die 5 Jahre machen mir mehr Angst als das lächerliche halbe Jahr Chemo!! ;(


    Liebe wolke,


    das hört sich doch gut an. Ich hoffe, Dir geht es den Umständen entsprechend gut?



    Das Problem ist jetzt einfach da. Vorher habe ich nie daran gezweifelt einmal eigene Kinder zu haben.
    Ich mache mir weniger Gedanken darüber wieder gesund zu werden. Davon gehe ich einfach aus. Aber die Große Frage ist einfach, was kommt danach? ?(

  • Hallo Mäusel,
    deine Gedanken kann ich voll und ganz verstehen.
    Vielleicht hilft es dir, wenn du dir vorstellst, dass du, zusammen mit den Ärzten deines Vertrauens und den lieben Menschen, die dich dabei begleiten, Schritt für Schritt durch die Therapien gehst. Das ist hart und erst recht für eine junge Frau wie dich. Aber viele von uns mussten sich für eine gewisse Zeit an ein "entschleunigtes Leben" gewöhnen. Das Zauberwort heißt hier leider: GEDULD! Auch ich, als eine von Natur aus sehr ungeduldige Frau, musste das lernen!
    Und hab bitte immer im Hinterkopf, dass jede von uns ganz individuell auf die Antihormontherapie reagiert. Ich habe die AHT mit Zoladex und Tamoxifen vor 10 Jahren wirklich gut "gewuppt". Wie DU auf die AHT reagierst, wirst du erst wissen, wenn du sie ausprobiert hast. Hier gibt es einige junge Frauen, die mit der Kombination, die bei dir angedacht ist, ziemlich gut zurecht kommen. Dafür drücke ich dir schon jetzt ganz fest die Daumen! :thumbup:
    Deine große Frage Was kommt danach? kann dir niemand beantworten. Durch unsere Erkrankung(en) haben wir sozusagen akzeptieren müssen, dass unser Körper seine "Unverletzlichkeit" verloren hat. Was danach kommt, weiß keine von uns. Aber:
    - Wir hoffen, dass die Therapien dem Herrn K(rebs) den Garaus machen und das für immer! :thumbsup:
    - Wir hoffen, dass wir gesund werden!
    - Wir hoffen, dass wir unser Leben nach Beendigung der Therapien wieder einigermaßen altersgemäß und selbstbestimmt leben lönnen
    - Wir hoffen, dass die inneren und die äußeren Narben mit der Zeit verblassen werden, ... .
    Und - die Hoffnung stirbt zuletzt!
    In diesem Sinne wünsche ich dir für die nächste Zeit viel Kraft und Durchhaltevermögen! :)
    Herzliche Grüße
    Angie

  • Hallo Mäusel,
    danke der Nachfrage ;-). Mir gehts echt gut. Okay, ich nehme ein wenig zu aber sonst finde ich es eigentlich ganz klasse nicht mehr so viele Beinhaare zu haben und meine Periode vermisse ich (vor allem bei der Hitze) auch kein bisschen. Es ist nicht so, dass ich "älter" aussehe - ich werde meistens noch immer jünger geschätzt (obwohl meine Haare teilweiß sind, aber das hat auch schon "vorher" angefangen). Nee, ich bin einfach so glücklich überlebt zu haben und leben zu dürfen... und mein Leben ist irgendwie insgesamt besser geworden, ich glaube ich lebe mehr so wie ich will und es kümmert mich weniger, ob das nun als "toll" angesehen wird. Also hm früher habe ich, glaube ich, Entscheidungen schon manchmal so getroffen, wie ich dachte, dass mein Umfeld es besser findet, heute höre ich mehr auf mein eigenes Gefühl. Das ist eigentlich die größte Veränderung nach meiner Erkrankung (okay ich habe ein paar Einschränkungen dazu bekommen). Und ich habe weniger Angst. LG und Dir alles, alles Gute Wolke

  • Liebe Laupalua,


    du hast eine schwere Situation, weil du so jung bist. Du hast aber auch eine sehr positive Einstellung - gratuliere. Deine Sorge ums Kinderkriegen kann ich sehr gut verstehen und ich hätte Dir gewünscht, dass Du eine Eizellentnahme hättest machen können. Dann wärest Du sicher beruhigt gewesen.
    Ich möchte Dir aber trotzdem Mut machen, dass sich Dein Körper wieder ganz erholen kann und das Kinderkriegen nach der Behandlung möglich sein wird.
    Wenn das alles nicht so gut verlaufen sollte wie erhofft, denke bitte auch einmal daran wie wertvoll dein eigenes Leben ist! Auch wenn Deine Lebensplanung einmal anders war (betrifft uns wohl alle ein wenig) kannst Du evtl. darüber nachdenken später ein Kind zu adoptieren oder Dein Leben mit Anderem erfüllend gestalten.
    Ich wünsche Dir, dass Du nach Deiner Behandlung die freie Wahl hast!

  • Liebe Mäusel91,


    oh weh, fünf Jahre Hormontherapie?! Bisher fand ich es ja immer ziemlich blöd, triple negativ zu sein, aber ich bin froh, dass ich die Hormonspritzen mit dem Ende der Chemo absetzen konnte. Die hätte ich keine fünf Jahre gewollt.....
    Aber ich will Dir keine Angst machen. Du bist noch sehr jung und solltest jede mögliche Therapie nutzen und ich wünsche Dir, dass Du diese Zeit gut schaffst :thumbsup:


    Liebe Grüße Elaline

  • Liebe Angie,


    vielen Dank auch für deine Worte. Vor allem was Du über die "Unverletzlichkeit" unseres Körpers geschrieben hast. Man macht sich keine Gedanken darüber. Es ist einfach selbstverständlich das man gesund ist. Das komische für mich ist einfach, das ich mich nicht schlecht fühle. Ich weiß, dass da was in meinem Körper ist was hier nicht hingehört. Und das will ich auch unter allen Umständen wieder los werden.. und der Preis dafür ist hoch :S
    Aber, um Dich zu wiederholen: Die Hoffnung stirbt zuletzt!!


    Liebe Wolke,


    das freut mich zu hören. :)
    Jeder sollte sein Glück finden. Und mein Glück sind im Moment meine behandelnden Ärzte und der Fortschritt in der Medizin. Ich vertraue darauf, dass ich wieder ganz gesund werde und leben kann.
    Das mit den Entscheidungen solltest du so bei behalten :thumbsup: Tu Dir selbst was Gutes!


    Liebe Elaline,


    ja... leider 5 lange Jahre. Vor der Therapie selbst habe ich keine Angst. Ich habe Angst hinterher deswegen keine Kinder mehr bekommen zu können. Meine Eierstöcke bekommen schon die Chemo voll ab. Und hinterher wird ihnen auch noch der "Saft" komplett abgedreht.
    Ich hoffe einfach, dass die Zeit schnell vergeht.. wobei es mir echt so vorkommt, als würde ich neben mir stehen und einer Fremden zu sehen. So ganz ist das glaube ich noch nicht bei mir angekommen, das ich wirklich krank bin.


    Vielen Dank an alle fürs Däumchen drücken :hug:
    Mäusel

  • Halli hallo,


    interessante Frage.
    Ich bin 35 Jahre und war 2012 an einem östrogenabhängigen (Status 12) Brustkrebs erkrankt. Die Wächterlymphknoten waren befallen, aber die weiteren "Probe" Lymphknoten nicht. Ich habe Chemo und Bestrahlung erhalten und anschliessend Trenantone und Tamoxifen. Das Tamoxifen habe ich nun nach 3 Jahren abgesetzt, weil wir versuchen wollen, schwanger zu werden, Ein halbes Jahr nach Absetzen des Tamoxifen ist meine Periode wieder gekommen.


    Nun hatte ich heute ein Arztgespräch und wollte wissen, wie es zukünftig weiter geht, falls ich nicht schwanger werden würde, oder ob ich direkt nach 2 Jahren wieder mit dem Tamoxifen beginnen sollte.....


    Die Ärztin meinte, dass es gar keine Studien gäbe oder geben wird, wo Frauen pausiert haben und später wieder die Tamo Einnahme fortsetzen. Somit liegt es komplett an mir selbst, wann und ob ich überhaupt wieder das Tamoxifen nehmen sollte (für weitere 7 Jahre).
    Hat jemand von euch mittlerweile Erfahrung zu dem Thema?
    LG

  • Hallo,
    Werde wohl bald auch die Chemo bekommen. Habe Her2neu positiv G3. Keine Ahnung, welche Chemo mir da empfohlen wird.
    Aber wie sieht es aus mit der Fruchtbarkeit nach der Chemo? Hab oft gelesen,dass es unfruchtbar macht :( bin erst 31 und hätte in Zukunft schon gerne Kinder. Kennt ihr welche, die nach der Chemo noch Kinder kriegen konnten?

  • Hallo Sky,
    ich bin 35 und habe dieses Jahr auch eine Chemo gemacht. Ich befand mich in derselben Situation, da ich auch gerne Kinder haben möchte. Deshalb bin ich in ein Beratungszentrum für Fruchtbarkeit gegangen. Die haben mich sehr ausführlich über die Optionen informiert, die einem zur Verfügung stehen, wie z.B. Eizellen einfrieren lassen (befruchtet und/oder unbefruchtet) und einen Teil des Eierstocks entfernen und später wieder einsetzen lassen. Die Sache mit dem Eierstock steckt noch in den Kinderschuhen. Aber die Eizellen sind auf jeden Fall eine gute Option.
    Meine Ärzte sagten mit aber auch immer wieder, dass die Chemotherapie die Fruchtbarkeit nicht negativ beeinflussen muss, sie kann. Das ist sehr individuell. Je nach Alter, Art der Chemo etc. Ich würde mich an deiner Stelle auch sehr gut beraten lassen.
    Was mir auch geholfen hat, war die Teilnahme an einer Studie zu dem Thema. Von dieser habe ich in der Fruchtbarkeitsklinik erfahren. In der Schweiz entwickeln sie ein online Portal zur besseren Entscheidungsfindung in unserer Situation. Das war super, weil ich mich dann nochmal eingehend mit dem Thema beschäftigen konnte, auch emtional.
    ICh wünsche dir viel Erfolg dabei!

  • Auch wenn der Thread schon abgeschlossen ist, möchte ich, falls jemand anderes die Frage hat und den Thread liest, mich kurz melden. Bin 26 und die Geschichte mit der potentiellen Unfruchtbarkeit war an der kompletten Diagnose das, was mich am meisten umgehauen hat.


    Nach langer Beratung durch verschiedene Ärzte (mein Krebs ist östrogenaktiviert) habe ich mich für die Stimulation entschieden. Die Gefahr, dass durch die Stimulation der Tumor wächst ist natürlich nicht komplett auszuschießen aber doch zumindest gering. Außerdem bekommt man dann auch teilweise eine andere Stimulation, um den Hormonhaushalt nach oben zu begrenzen. Da mein Tumor sehr früh entdeckt wurde, war es mir das Risiko wert, dass er vielleicht noch etwas wächst o.ä. (ist er übrigens nicht). Da ich auch bis zur Diagnose die Pille genommen hatte, dachte ich mir, dass jetzt eh schon seit Jahren der Krebs gefördert wurde. Da wollte ich die Chance wahrnehmen.


    Nach viel Gerenne (für die Befruchtung der Eizellen braucht man, wenn man nicht verheiratet ist, eine Vaterschaftsanerkennung vom Notar oder Jugendamt) und einer Woche Stimulation (parallel zu meiner Centinel-OP) dann die Entnahme - die Erleichterung, dass alles geklappt hat, werde ich echt nicht vergessen. Es konnten sogar befruchtete und unbefruchtete Eizellen eingefroren werden.


    Das Ganze ist aber auch recht kostspielig - mit 3000€ sollte man in jedem Fall rechnen. Finde es eine Schande, dass das nicht von den Krankenkassen übernommen wird!


    Je nachdem, wie stark der Kinderwunsch ist, definitiv empfehlenswert, weil man einfach eine Riesensorge weniger hat.

  • Hallo Lene,
    danke für diese Info.
    Ich finde es auch eine Schande, dass das nicht von den Kassen übernommen wird. Als hätten wir es uns ausgesucht krank zu werden. Für mich persönlich kam es damals nicht in Frage, da ich
    a) die finanziellen Mittel alleine nicht aufbringen konnte bzw. wollte
    b) ich keinen Partner hatte, um das Thema überhaupt zu diskutieren und
    c) warum Eizellen einfrieren lassen, die ich möglicherweise nie wieder brauche (siehe b, fehlender Partner)
    Auch ich hatte einen hormonabhängigen Tumor, wobei meine Werte sehr hoch waren. ER/Östrogen (IRS 12/12) und PR/Progesteron (IRS 6/12), das war für mich ein weiterer Faktor, diese "Prozedur" nicht über mich ergehen zu lassen.
    Heute, knapp 20 Monate nach meiner Diagnose sehe ich das viel gelassener. Da ich immer noch keinen Partner habe (ja, ich wurde während meiner Chemo-Zeit übel von einem Kerl verarscht, der wohl gemerkt wusste das ich Krebs habe!!) bin ich froh, es nicht gemacht zu haben.
    Natürlich ist es eine sehr persönliche Entscheidung. Wichtig ist, das man selbst (so wie Du ;) ) glücklich ist mit seiner Entscheidung.
    Ich nehme die Zukunft wie sie kommt, ob mit oder ohne Kinder ist mir mittlerweile nicht mehr so wichtig. Tante sein ist eh viel praktischer :D
    LG Mäusel

  • Hallo Mäusel,


    das stimmt, wenn man keinen Partner hat, ist das ein ganz anderes Kapitel. Bin mit meinem Freund nun seit fast 8 Jahren liiert und das Thema Kinder ist dementsprechend auch schon immer mal auf den Tisch gekommen. Wenn quasi schon Namen feststehen (ob mit oder ohne Partner), ist es sicherlich ein ganzes Stück schlimmer, dass es (vielleicht) nie dazu kommen wird.


    Du hast völlig recht - das Wichtigste ist, dass man am Ende selbst glücklich mit seiner Entscheidung sein kann :)


    Und YEAH! Wir machen den Club der Supertanten auf!


    LG
    Lene

  • Hi, das Kinderthema hat mich auch sehr beschäftigt, eigentlich waren wir da "mittendrin" als ich meine Diagnose bekam. Ich habe mich aber sehr sehr schnell für die sicherste Variante, für mein Leben u gegen ein Kind entschieden (ging darum Gebärmutter raus ja/nein). Bin froh so entschieden zu haben, auch wenn es mich schon traurig macht, zu wissen, dass wir nie ein Kind haben werden. Man rechnet da als junge Frau einfach nicht mit...obwohl die OP erst 3 Monate her ist, kann ich das ganze mittlerweile schon besser akzeptieren, es gibt auch so, ohne Kind, eine gute Zukunft für mich.
    Ich wünsche dir alles liebe u einen guten Behandlungserfolg. Alles andere ergibt sich von selbst...
    PS. Mir haben die Gespräche mit meiner Psychoonkologin diesbezüglich auch geholfen...

  • Hallo Ilisweetie,
    das was Du schreibst, bricht mir gerade das Herz. Auch, wenn ich dich nicht kenne, fühl dich gedrückt :hug:
    Es tut mir leid, dass du dich gegen ein Kind entschieden hast. Aber ich kann deine Beweggründe verstehen. Ich wünsche Dir, dass Du trotz allem deine Familienplanung fortsetzen kannst. Das "WIE" ist glaube ich nicht entscheidend. Aber, wenn Du wirklich Kinder (oder ein Kind) haben möchtest, dann wirst Du das auch haben. Zumindest wünsche ich mir Das für DICH. :love:
    Alles Liebe und Gute für Dich weiterhin.
    LG Mäusel

  • Hallo lilsweetie,


    fühl dich ganz doll gedrückt! Du bist eine unglaublich starke Frau! :hug:
    Ich wünsche dir das Allerbeste - mit deiner Entscheidung hast du dir den Weg für eine LANGE und GESUNDE Zukunft und Familienplanung (das umfasst ja auch nicht nur Kinder) freigeräumt.


    lG
    Lene

  • Hallo Ilisweetie,


    auch ich kann deine Beweggründe gut verstehen. Es ist dennoch immer wieder nur traurig zu lesen, welche schweren Entscheidungen in so einer Situation zu treffen sind...

    Ich selbst habe mir kurzfristig nach der Diagnose Eizellen entnehmen und einfrieren lassen. Für die notwendige Hormonbehandlung blieb aufgrund des drängenden Chemobeginns nicht viel Zeit - insofern war die "Ausbeute" leider ein wenig dürftig. Ich habe jedoch noch Hoffnung, dass sich mein Körper aufgrund des jungen Alters regeneriert und ich später auf natürlichem Wege schwanger werden kann.

    Wenn es soweit ist, werde ich hier im Forum darüber schreiben :)

  • Hallo allerseits,


    ich bin 38 und kinderlos.

    Gestern war ich bei einer Beratung im Kinderwuschzentrum. Es geht darum, ob man etwas unternimmt, um vorzusorgen, dass ich nach der Chemo noch Kinder bekommen kann. Für mich kam nur die Methode in Frage Einzellen einzufrieren. Ich hatte bis heute Mittag Zeit mich zu entscheiden.


    Das ist mir sehr schwer gefallen. Ich habe mich gegen die Behandlung entschieden. Durch Freunde weiß ich, dass der Eingriff und die Auswirkungen der Hormone heftig sein können. Ich habe mich entschieden, das meinem Körper nicht auch noch zuzumuten.


    Ich hoffe, das werde ich nicht irgendwann bereuen.


    Kennt jemand die Situation auch?