Brustkrebs und Kinderwunsch

  • Liebe Inja, auch wenn die Ausgangslage bei mir etw anders ist, so ist doch das Ergebni ähnlich...ich bin jetzt 33, war bei Duagnose/Therapie 32, auch noch kinderlos. Ich wollte definitiv ein Kind, hatte auch schon die Pille schon abgesetzt. Dann kam alles anders. Ich musste mich auch relativ schnell entscheiden, Gebärmutter raus ja/nein. Wobei "nein" eher keine Option gewesen wäre. Habe mich letztlich für die radikal OP entschieden und somit endgültig gegen ein Kind. Diese Entscheidung bereue ich in keinem Fall, bin aber schon unheimlich traurig, dass ich niemals Mutter sein werde. Ich habe auch noch keine gute Möglichkeit gefunden damit umzugehen. Naja, glaube auch nicht, dass man sowas jemals ganz überwindet.

    Ich wünsche dir alles Gute für deine Behandlung, letztendlich ist das eigene Leben wichtig. Ich verstehe dich gut, dass du zur Therapie nicht noch weitere "Anstrengungen" hinzu möchtest...

  • Hallo,


    ich möchte Euch Beiden ein wenig Mut machen.

    Meine Tochter, die ein absoluter Familienmensch und Kindernarr ist, konnte auch keine Kinder bekommen (kein Krebs) und hat sich diverse Behandlungen für den Kinderwunsch gefallen gelassen. Irgendwann war die Energie dann doch aufgebraucht und noch mehr Hormone und wieder überzählige "Eier" absaugen usw. war psychisch einfach nicht mehr zu verkraften.

    Es ist also - in meinen Augen - sehr gut, das Du dich, liebe Inja, gegen eine Hormontherapie und damit gegen noch weitere Strapazen entschieden hast. Die Krebstherapie wird anstrengend genug, da braucht es eigentlich keine weiteren Baustellen.


    Meine Tochter hat inzwischen ein Mädchen adoptieren können und 2 Dauerpflegekinder. Ob bei den Beiden eine Adoption möglich sein wird, steht noch in den Sternen, aber wir sind trotzdem eine große Familie und freuen uns an- und miteinander.


    Sollte bei Euch der Kinderwunsch übermächtig sein, gibt es auch noch diesen Weg.

    Und es gibt auch ein schönes Leben ohne Kinder! Das muss / kann jede für sich entscheiden.


    LG Wally

  • Liebe Wally, danke für deine Nachricht!

    Eine Adoption ist sicher eine gute Sache, ich hätte damit auch gar kein Problem. Allerdings ist nach einer Krebserkrankung (der Antrag kann erst nach den 5 Jahren Heilbrwährung gestellt werde, da bin ich dann mit 38 zu alt, mein Mann ist jetzt schon über 40)es in Deutschland ziemlich aussichtslos eine Adoption durchzubekommen. Pflegekinder kommen für mich hingegen nicht in Frage, ich möchte kein Kind, das mir dann wieder weggenommen werden könnte...theoretisch gäbe es die Chance im Ausland eine Leihmutter zu suchen, aber das ist glaube ich für mich auch nichts da Richtige, obwohl ich mich dahingehend tatsächlich auch schon informiert habe. Ich weiß, wenn ich es realistisch betrachte, es wird für mich niemals eine Möglichkeit geben, ein Kind zu haben. Klar geht das Leben auch ohne, ich war nie so, dass ich immer um jeden Preis ein Kind wollte. Jetzt wurde mir die Entscheidung eben abgenommen. Die Tatsache "Nachsorgepass statt Mutterpass" ist trotzdem nicht leicht hinzunehmen... Nach meiner Totalop würde ich leider auch diesbezüglich schon mit ganz schön krassen Sprüchen konfrontiert. Im Sinne von, ich sei keine "richtige" Frau mehr. Das tut sein übriges...

  • Liebe Ilisweetie,


    diese Sprüche sind wirklich das Allerletzte. Und auch wenn frau das weiß, tun sie sehr weh.

    Aber Du weißt doch, wer so etwas sagt, ist noch viel schlimmer dran, denn diesen Menschen fehlt ein großer Teil des Gehirns! Und sie merken es nicht einmal :!:Und leider sterben die Dummer dieser Welt niemals aus :!:


    Ich kann mir ein Leben ohne Kinder ganz gut vorstellen. Habe nur eine Tochter, aber die hätte ohne Kinder kaum glücklich werden können. Und als Oma bin ich natürlich jetzt sehr glücklich mit meinen Enkelkindern. Trotzdem gibt es auch ohne Kinder (oder gerade deshalb) so viel Schönes im Leben zu erleben und zu unternehmen.

    Werde und bleib gesund und positiv denkend, dann findet sich alles wieder richtig ein.


    Liebe Grüße

    Wally

  • Liebe Ilis,

    ich denke es ist ein riesengroßer Unterschied sich bewußt gegen Kinder zu entscheiden oder die Entscheidung auf so einer harten Art und Weise abgenommen zu bekommen und ich denke auch so richtig nachvollziehen kann es nur Jemand, in åhnlicher Situation. Kluge Ratschläge kann ich also nicht geben, aber ich denke wenn das alles wirklich gut verarbeitet ist, kann man sich ein schönes Leben auch ohne Kinder einrichten. Ich habe mehrere Bekannte ohne Kinder und die sind glūcklich und zufrieden mit ihrem Leben, so wie es ist.

    Und dann gibt es irgendwann da auch noch Patenkinder, Neffen, Nichten.....Das braucht sicher aber alles viel Zeit und ist nicht mal eben mit Abschluss der Therapie passiert. Ich wūnsche dir erstmal das du gesund bleibst und deinen Weg findest damit umzugehen, ein glückliches Leben zusammen mit deinem Mann leben kannst.


    Liebe Inja,

    ein herzliches Willkommen von mir.

    Es trifft mich immer sehr, so junge Frauen wie euch hier anzutreffen und dann auch noch mit so schweren Entscheidungen aufgebürdet bekommen.

    Ihr trefft die Entscheidung für das ganze Leben und es ist nie wieder rückgängig zu machen, ABER ihr dürft das niemals bereuhen denn ihr trefft diese Entscheidung ja gleichzeitig für euer Leben, ihr wollt leben, überleben.

    Für deine Therapie alles Gute und viel Kraft und Zuversicht.

  • Liebe Wally, danke fürs Aufbauen:)

    das stimmt schon- gegen Dummheit hilft nix...vieles bekomme ich auch nicht direkt gesagt, sondern mein Mann, ihn belastet das sehr u er kann damit noch schlechter umgehen als ich. Leider kann er das dann nicht für sich behalten u erzählt es mir...so hat ihn ernsthaft(!!!!8|) einer seiner Fußballkumpel gefragt, wie das so ist bzw ob es das noch bringt mit einer "amputierten" Frau ins Bett zu gehen. Er könne sich sowas ja gar nicht vorstellen. Der spinnt doch!

    Ich kann mir schon auch mein Leben ohne Kinder vorstellen, muss ich ja auch...so schlafe ich gerne lang u mache gerne Fernreisen, das geht ohne natürlich leichter:)! Ich bin sehr froh, dass es mir soweit wieder gut geht, ich die Folgebeschwerden einigermaßen im Griff habe u unendlich dankbar wieder "gesund" zu sein...ich lebe sehr viel bewusster u bin sehr sehr dankbar für mein Leben. Es hätte, wenn ich um jeden Preis schwanger hätte werden wollen, auch eine Möglichkeit, die relativ sicher gewesen wäre, gegeben. Erst Eizellenentnahme, dann Hochdosischemo zur Tumorverkleinerung, Lymphknotenentfernung, einige Monate warten, schwanger werden, Kind kriegen, dann Kaiserschnitt mit gleichzeitiger radikaler Totalop, dann nochmal Chemo u Bestrahlung. Mein Prof hat damit sogar Erfahrung u gute Erfolge, er hat schon mehrere Kinder auf diese Weise zur Welt gebracht. Ich habe mir das angehört u im gleichen Atemzug gesagt, dass ich doch nicht wahnsinnig bin! So eine Tortur wollte ich definitiv nicht, da war die Entscheidung zur sofortigen Totalop schnell gefällt. Gebärmuttererhaltend zu operieren, hätte das Rezidivrisiko um mehr als 60% erhöht, das habe ich auch dankend abgelehnt....jetzt ist die OP fast 8 Monate her, bereut habe ich sie nicht einen Tag. Bis auf leichte Lymphprobleme u Ärger m meiner Blase fühlt sich alles wieder "normal" an, psychisch ist das schon noch anders. Ich habe schon oft noch Angst. Bin aber auch ein gebranntes Kind- meine Mutter ist sehr schnell nach ihrer Krebsdiagnose verstorben. Das war eine sehr harte Zeit.

    LG

  • Hallo ihr lieben,


    ich habe eine Frage an euch, bezüglich Kinderwunsch. Wer von euch hat sich vor Beginn der Chemo noch Eizellen oder gewebe entnehmen lassen?

    Eine Eizellenentnahme verschiebt den chemobeginn auf jeden Fall um 2-3 wochen, ich weiß nicht ob ich das möchte. Es ist so schwer zu entscheiden. Ich bin einfach erstmal froh das ich schon eine Tochter habe. Es hätte ja auch anders sein können. Meine Frauenärztin sagte heute das meine Chemo heftig sein wird, ich habe schon gelesen es soll 12x Taxo irgendwas und Carboplatin gegeben werden dann noch 4x AC. Sagt euch das was?


    Liebe Grüße

    Sarabi84

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Beitragsteil, in dem es um Kinderwunsch geht aus der "Vorstellungsrunde" hierher verschoben.

  • Also ich bekomme 4x Epirubicin+Cyclophosphamid alle 3 Wochen und im Anschluss 12x Taxol+Carboplatin. Also scheinbar etwas anders als bei dir.

    Wir haben uns aus Kostengründen gegen eine Eizellenentnahme entscheiden und weil ich zusätzlich noch eine Baustelle am Gebährmutterhals hatte, was ich unbedingt vor der Chemo aus der Welt schaffen wollte. Laut meinen Ärzten ist eine Zeitverzögerung dabei kein Problem. Lass dich einfach mal in einem Kinderwunschzentrum beraten.

  • Hallo Sarabi,

    Herzlich Willkommen. Die Phase wo die kleinen zahnen ist nicht immer lustig, hoffentlich hat er es dann bald hinter sich. Als ich in der Klinik war und man mir den Therapieplan vorgelegt hatte wollte man unbedingt das ich in die Wunschklinik zu einem Beratungsgespräch gehe,.....man hätte mich fast dazu gezwungen, doch bei mir stand eigentlich schon vor der Therapiefest das ich keinen Kinderwunsch mehr habe da ich eine 11 Jährige Tochter habe. Soweit ich weiß werden die Kosten nicht übernommen, doch ich würde auf jeden Fall ein Gespräch ersuchen falls Du noch einen Kinderwunsch mit Deinem Freund hast.

    Wünsche Dir noch alles Gute 😊

  • Sarabi84

    Hallöchen Löwenmama :)

    Ich hatte auch einen TN-Tumor und vor der Chemo (4EC +12Paclitaxel +2Carboplatin) Eizellen einfrieren lassen.

    Leider wird das oft nicht automatisch von den Krankenkassen übernommen. Das musst du mit denen verhandeln.


    Da ich mit Mitte 20 noch keine Kinder habe, hab ich es gemacht, obwohl die Chemo dann erst später los ging. Meine Ärzte meinten, auf diese paar Wochen käme es nicht an. Ein Tumor wächst über Monate bis Jahre. Meiner war in jedem Fall schon 9 Monate zuvor da (hab ich getastet, aber meine Äeztin war der Meinung, das wäre gutartig *hust*).


    Während der Chemo hab ich zusätzlich die Eierstöcke via Spritze (Decapeptyl) schützen lassen.


    Alles Liebe dir und vergiss nicht: Hakuna Matata ;)

  • Huhu, erst mal herzlich willkommen auch von mir. Ich bin 27 und habe keine Eizellen entnehmen lassen. Das hatte verschiedene Gründe:

    1. Wird das unter Vollnarkose und mit drei Schnitten im Bauch gemacht. Ich habe Panik vor Op's und Narben bekomme ich noch genug.

    2. Eine Garantie gibt es nicht das die Eizellen befruchtet werden können.

    3. Die Chance das es von alleine wieder klappt ist bei jungen Frauen recht hoch.

    4. Wenn es nicht klappt dann soll es eben nicht sein 🤷‍♀️

    5. Zuletzt natürlich auch der Finanzielle Aspekt, wobei der mir wenn es Punkt 1-4 nicht gäbe nicht wichtig gewesen wäre.


    Diese Spritze habe ich auch bekommen. Mein Arzt meinte das erhöht die Chance, dass die Eierstöcke ihren Job wieder aufnehmen, von 50 auf 80-90%. Das reicht für mich 🤞🙆‍♀️

    Für mich kam diese Entscheidungen auch einfach überraschend. Ich habe grade erst mein Studium beendet und wollte ein paar Jahre arbeiten. Über die Babyplanung sollte sich die "Zukunftsalice" Gedanken machen 🤣🙈

    Naja, dass Leben kann man halt nicht planen. Ich und mein Partner nehmen es daher wie es kommt 😊

    Ich schreibe dir das so ausführlich, weil ich ungern Tipps geben will. Möchte nur berichten. Das ist einfach so ein Thema bei dem es kein Richtig oder Falsch gibt. Es gibt nur Meinungen.

    Viele Grüße und viel Glück bei der Meinungsfindung

  • AliceImWunderland

    Mhm, also bei mir wurde zur Entnahme nix aufgeschnibbelt oder so. Vollnarkose gab es, die OP hat aber nur 20 Minuten gedauert.

    Die Eierstöcke wurden punktiert und die gereiften Eizellen abgesaugt. Das alles komplett vaginal. Die Narkose gab es vor allem, weil man absolut ruhig liegen muss dafür. Und das geht mit einem tiefen Nickerchen am Besten.



    Aber ich muss gestehen: Hätte ich die Sache nicht teilweise gezahlt bekommen, dann hätte ich das wohl auch eher gelassen.

  • AAh Kajuscha ich glaube mir wurde Angebote einen Teil der Eierstöcke raus zu nehmen und nicht nur Eizellen. Die Möglichkeit gibt es ja auch noch.

    Da ich einen Hormonsensiblen Tumor habe wollte ich ihn nicht vor der Chemo noch mit einer Hormontherapie "füttern 🤔🙆‍♀️ weiß natürlich nicht ob das was gemacht hätte, aber klingt für mich plausibel 🙈

  • Das kann gut sein. Das Eierstockgewebe muss ja irgendwie raus aus dem Körper. Da machen die Schnitre natürlich Sinn :)


    Mhm, bei hormonabhängigen Tumoren ist das natürlich nochmal so eine Sache. Da überlegt man gleich doppelt, ob die Idee so gut ist. Da geb ich dir vollkommen Recht.

  • Hallo ihr Lieben,


    als ich vor fast 1,5 Jahren die Diagnose TN-Mammakarzinom bekam war ich 28, mein Sohn zu dem Zeitpunkt 14 Monate alt. Eigentlich hatten wir uns gerade für ein zweites Kind entschieden und so kam bei der Diagnose-Verkündung auch die Frage danach ob und wie ich meine Eierstöcke schützen wollen würde.


    Ehrlich gesagt fand ich die Idee von einer Entnahme-OP damals so furchtbar, dass ich das direkt ausgeschlossen hab. Die Chemo konnte auch nicht warten, weil der Tumor wahnsinnig schnell wuchs und Metastasen nur eine Frage der Zeit gewesen wären...

    Also hab ich über die Zeit der Chemo alle 4 Wochen eine Zoladex-Spritze bekommen, die meine Eierstöcke ruhig gestellt und mich in die Wechseljahre versetzt hat.


    Die letzte Chemo hatte ich letzten Mai (Komplettremission erreicht!) und nach Bestrahlung hat dann im September der Zyklus wieder eingesetzt. Ich hab den Traum von nem 2. Kind noch nicht aufgegeben und bin sehr gespannt obs klappt wenn noch etwas Zeit vergangen ist.


    Die Ärzte im KH haben mir empfohlen 2 Jahre nach Chemo mit einer Schwangerschaft zu warten, obwohl mein FA sagt, dass das nicht so streng genommen werden muss weil der Tumor ja nicht hormonrezeptiv war.

    Gibts hier jemanden unter euch, der schneller schwanger geworden ist, bzw. welche "Empfehlungen" kennt ihr?


    Liebe Grüße

    Angi

  • Hallo ihr Lieben,


    Ich wollte euch nur kurz danken das ihr mir ein paar eurer eigenen Erfahrungen zu diesem Thema geschickt habt. Ich habe mich letztendlich nun für keine Entnahme entschieden. Mir ist es nun wichtiger schnell mit der Chemo zu beginnen um für mein schon geborenes Kind da sein zu können. Ich denke diese Entscheidung werde ich nie bereuen. Ich denke viel an die Frauen die noch gar kein Kind haben und finde es gut das einem Möglichkeiten angeboten werden. Für mich zählt wie gesagt immoment nur das Überleben auf gut deutsch gesagt und ich bekomme wenigstens auch diese Spritze die den Eierstock schützt.


    Ich wünsche euch einen schönen Abend,

    Sarabi84

  • Hallo,

    ich muss mal eben meinen Frust und meine Traurigkeit niederschreiben.

    Ich habe nach OP und Chemo vorgestern mit der Bestrahlung angefangen und danach kommen noch fünf Jahre Tamoxifen. Ich bin 35 und habe einen zweijährigen Sohn. Mein Mann und ich hatten noch nicht darüber gesprochen,aber für mich habe ich immer gedacht wir bekommen noch ein zweites Kind. Tja, dann kam der "Karl A..."dazwischen und nun ist klar,in den nächsten zwei Jahren geht auf jeden Fall garnichts. Doch selbst wenn ich nach zwei Jahren das Tamoxifen absetzten und das Risiko einer Schwangerschaft in Kauf nehmen würde(wenn es denn überhaupt klappt) wäre mein Sohn sicher schon 7 bis ich schwanger würde,ich wollte immer e inen kleinen AltersAbstand. Noch dazu möchte mein Mann garkein Kind mehr und in drei Jahren sicher erst Recht nicht mehr. Das heißt er tröstet mich zwar aber er kann meine Trauer nicht so recht verstehen. Um mich rum sind gerade alle wieder schwanger und das zu sehen tut einfach so unfassbar weh.

    Gibt es jmd dem es ähnlich geht?


    Glg

  • Hallo SanNiH ,

    kann dich da verstehen...

    Mein Mann und ich hatten letztes Jahr beschlossen dass nun der richtige Zeitpunkt für unseren Kinderwunsch gekommen ist.

    Haben 1 Jahr probiert und dann kam die plötzlich die Diagnose!

    In 2 Wochen starte ich nach OP und Chemo die AHT. 2 Jahre muss sie mindestens laufen, dann könnte sie für unseren Kinderwunsch pausiert werden und anschließend weiterlaufen für 10 Jahre.

    Was soll ich sagen, bin 36 Jahre und habe noch gar kein Kind!

    Der Kinderwunsch ist groß, doch ob dies dann auch alles so klappt und ob es das Risiko wert ist, hängt von soooo vielen Faktoren ab.

    Wäre froh wenn ich schon 1 Kind hätte ... so steht mein grundsätzlicher Kinderwunsch ist großer weiter Ferne.

    Momentan verdränge ich / wir dieses Thema / "Problem" aber ich weiß das dies nicht ewig klappt.

    VG Möhrchen 🥕

  • Hallo SanNiH


    So jetzt komme ich und fühle mich etwas doof dabei,

    Ich habe zwei Kinder dachte auch erst ich bin wieder Schwanger als der Brustkrebs kam.

    Damals sah ich nur Schwangere alle hatten oder bekamen das dritte Kind.

    Ich war einfach nur dankbar letztes Jahr mit 30. meine zwei Kinder zu haben.

    Alles liebe Dir und dass du einfach wider gesund und glücklich sein kannst.


    Liebes Moerchen ich drück Dich mal ganz fest :hug:

    das ist so unfair ich fühle mich total bevorzugt wenn ich das lese

    ich wünsche Dir viel Kraft für deine Behandlung.

    Gott segne Dich

    Lg Josi

    Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und bleibe für immer bei meinem Gott!

  • Hallo Josephin ,

    mach dir da keine Gedanken.

    Es ist wie es ist ... die Frage ist was man aus seiner Situation macht.

    Bin dankbar dass ich Lebe ... ob mit oder ohne Kind, das ist zweitrangig.

    Gibt ja noch andere Wege ... die Zeit wird es bringen. Jetzt heißt es erstmal gesund werden.

    LG, euch ein schönes erstes Adventswochenende

    Möhrchen 🥕