Brustkrebs und Kinderwunsch

  • Liebe Roberta ,

    liebe DerKnuppimussweg ,

    vielen Dank für eure Antworten! Ich denke ich muss mich einfach weiterhin gedulden.

    Inzwischen kann ich wenigstens die Nacht fast durchschlafen. Nur eine Wallung pro Nacht ist wirklich Erholung. ☺️
    Die Periode vermisse ich nicht so sehr. Allerdings wäre es schön zu wissen, dass eben doch noch was funktioniert. 🤷🏻‍♀️
    Liebe Grüße,

    Tinki

  • Als Mutter von 2 erwachsenen Kindern kann ich folgenden Hinweis geben. Die Mutterschaft nimmt man mit ins Grab. Diese Verantwortung und Sorgen über dieses geschaffene Leben hat man ein Leben lang, immer dann, wenn man seine Kinder liebt.

    Man kann sich von dieser inneren Verantwortung nicht befreien. Für einige Mütter kann dies sehr belastend sein. Immer dann, wenn die Kinder klein sind und die Mutter sehr krank. Oder die Kinder entwickeln sich nicht so wie erhofft. Hier bietet das Leben noch einige unangenehme Überraschungen.


    Sil

  • Als Mutter drücke ich allen mit Kinderwunsch von Herzen die Daumen! ❤️

    Ich denke in einer Ausnahmesituation wie einer Krebserkrankung kann man niemanden raten, was Sinn macht und was nicht. Jeder empfindet und reagiert anders.

    Klar, bei meiner Diagnose und der bescheidenen Prognose galt meine größte Sorge meinen Kindern. Sicher ist das zusätzlich eine große Belastung. ABER für mich waren sie der Motivator schlechthin. Ich wollte sehen, wie aus meinen Jungen Männer werden. Es war schon schwer den Alltag zu bewältigen, aber es lenkt auch ab.

    Ich denke niemand trifft eine solche Entscheidung leichtfertig.

    Ein grosses Kraftpaket und ganz viel Glück 🍀

  • Liebe Roberta ,


    ja den Wunsch kann ich nachvollziehen und das wird auch wieder anlaufen! Meine Großcousine hat mir am Tag nach meiner Diagnose gesagt, dass sie hätte Zwillinge haben können, soviel Eier sind bei ihr mir 43 vor 20 Jahren nach 5 Jahren Tamox auf dem Ultraschall zu sehen gewesen. Darauf freue ich mich auch und visualisiere das .

  • Liebe DerKnuppimussweg und Roberta

    Ich wollte mich heute gerne mal erkundigen, wie es euch geht? Merkt ihr noch Nachwirkungen von der GnrH Spritze oder habt schon wieder euren Zyklus? Ich habe die hoffentlich letzte Spritze gestern bekommen, da mein Chemoende am 20. November ist. Danach findet am 1. Dezember die BET statt. Sofern da nichts mehr gefunden wird, ist danach, außer Bestrahlung hoffentlich alles vorbei. Die Ärztin, von der ich gestern die Spritze bekam, meinte, dass die Nachwirkungen circa sechs Wochen sind. Daher bin ich gespannt, wie es euch mittlerweile geht. Liebe Grüße

  • Liebe Fight for it ,


    ich habe die Spritze ja auch noch nach der Akuttherapie zusätzlich zum Tamoxifen bekommen, also insgesamt ca. 2 1/4 Jahr. Mir geht es deutlich besser ohne. Ich habe ab und an ein kräftiges Ziehen im Unterleib, aber mir geht es von der Kraft her deutlich besser. Ich leide auch weniger an Stimmungsschwankungen und habe inzwischen auch keine nassen Hitzewallungen mehr. Ich hoffe, ich muss die Spritze nie wieder nehmen. Einen regelmäßigen Zyklus habe ich allerdings nicht. Ich weiß auch nicht, ob das unter Tamoxifen normal wäre. Mein Onkologe sagte, es kann dauern bis der Zyklus wieder kommt und wenn, dann eventuell auch unregelmäßig oder verändert. Ich hoffe, diese Aussagen helfen Dir. Sonst frag gern nochmal nach. Zumindest habe ich ein Kilo meiner Antihormonpfunde verloren. Das war ja nicht mehr lustig. :/

  • Liebe Fight for it ,

    ich habe die letzte Zoladex - Spritze Mitte Juni erhalten, die letzte Chemo war am 22. Juni.

    Derzeit bekomme ich Kadcyla, da ich leider keine PCR erreicht habe. Meine erste Periode nach der Chemo hatte ich Mitte September. Die war aber sehr schwach. Davor waren die Hitzewallungen schrecklich, schlimmer als je zuvor.

    Bis jetzt habe ich meine Periode nicht wieder bekommen, allerdings hatte ich vor ein paar Tagen Anzeichen eines Eisprungs. Davor nahmen die Hitzewallungen auch wieder extrem zu.

    Außer den Hitzewallungen hatte ich unter Zoladex keine nennenswerten Nebenwirkungen. Die Hitzewallungen habe ich bis jetzt immer noch, aber halt nicht mehr regelmäßig.

    Ich hoffe sehr, dass das Kadcyla meine Fruchtbarkeit nicht noch mehr beeinträchtigt.

  • Hallo Zusammen, Hallo Fight for it

    Ich hab nach 2 Jahren Antihormon Therapie Anfang Julia ja gleichzeitig mit Ende der GnrH (trenantone) das Tamoxifen wegen Kinderwunsch abgesetzt. Seit August ungefähr merke ich die Hormonumstellung, und zwar immer mehr. Ich gehöre anscheinend zu den wenigen Frauen denen es unter der AHT deutlich besser ging als mit Periode. Mir war das während der letzten zwei Jahre schon bewusst, aber jetzt merke ich es um so deutlicher 😬

    Ich hatte mit Tam und Trenantone eigentlich keinerlei Nebenwirkungen, außer vielleicht ein bisschen steife Knochen, aber das kann auch das Alter sein. Dafür eigentlich durchweg gute Laune und gute Energie, also so also wär ich immer kurz vor Eisprung.

    Seit dem Absetzen fühl ich mich dagegen eher gerade ununterbrochen wie kurz vor meinen Tagen, nur dass die nicht kommen wollen. Ich hab irgendwie alle möglichen PMS Wehwehchen, mal schlimmer mal weniger schlimm, fühle mich oft schlapp, bin launisch, hab keine Lust auf Sport, Menschen und auch nicht auf Sex, dazu ständig Bauchziehen. Zwischendurch hatte ich auch schon mal einen super aufgeblähten Unterbauch. Alles nicht lustig. Noch dazu ein Problem mit einer arg angeschwollenen Brust, siehe mein Beitrag im anderen Thread, welche ich mittlerweile auch mit den Hormonen in Verbindung bringe.

    Kurzum, ich hoffe dass sich meine Hormone baldigst einpendeln. Geht es noch jemanden so dass es ohne Antihormone schlechter geht? Anscheinend atmen die meisten ja eher auf.

    Und es sind bei mir jetzt ca 4 Monate seit dem absetzen ohne dass ich meine Regel wieder hab (und ca 2,5 jahre seit ich die letze Regelblutung hatte).

    Mein Onkologe meinte übrigens dass er mich an ein Kinderwunsch Zentrum überweisen würde falls nach 6 Monaten noch nix passiert ist, so zum abckecken der Hormonwerte und sowas, damit man nicht zu lange ohne Antihormon Schutz ist ohne „Ergebnis“. Klingt immerhin nach einer Option B falls nix passiert bis dahin.