4 x Ec, 12 x Pacli

  • Liebe ratlos ,

    ich hatte auch meine Heulphasen. Anfangs ganz schlimm. 🙈🙈In meiner AHB habe ich viele starke und lustige Frauen kennen gelernt.Wir hatten echt viel Spaß miteinander, was mich gut abgelenkt hat.

    Ich hatte ein großes Sportprogramm gewählt. Wollte schnell wieder zu Kräften kommen .Das tat echt gut und ich bekam den Kopf gut frei. Auch heute treibe ich Sport,um mich abzulenken und den Kopf frei zu halten.Natürlich tut das auch den Körper gut💪💪 Ich lebe wieder ganz normal.Mein Job fordert mich ,was auch gut ist. Die Krankheit ist nicht mehr mein Hauptgedanke jeden Tag. Ich versuche auch nicht daran zu denken,was alles kommen könnte. Das bringt mir gar nichts, ausser dass ich dann in ein Loch falle. Ich sage mir ,dass es mir gut geht und ich alles dagegen machen werde. Ich achte bissel mehr auf meine Ernährung und wie schon erwähnt trainiere ich. Ich mache mir wieder Pläne und setze mir Ziele ,was ich anfangs gar nicht konnte.

    Diesen Satz: Du musst positiv denken" ,kann ich nicht mehr hören. Man hat gar keine andere Wahl als zu kämpfen.

    Ich bin sicher,dass du es auch ganz toll meistern wirst. Es ist nicht immer einfach,aber aufgeben war für mich keine Option. Auch heute fließt ab und an mal ein Tränchen. Das gehört dazu , alles zu verarbeiten.😊

    LG

  • Danke liebe Wanda2 !


    Liebe Erdnuss ,

    soweit wage ich noch nicht zu denken. Ich hoffe, die Strahlentherapie erst mal bis kurz vor Weihnachten gut hinter mich zu bringen. Obwohl noch nicht mal die Hälfte geschafft, hab ich schon erste Probleme. Alles ist geschwollen und die Brust größer als vor der OP, schmerzt und ist richtig empfindlich. Aber ich will das durchziehen. Die Ärzte passen ja auf.

    Auf die AHB ab 13.01. freue ich mich riesig und erhoffe mir psychische und physische Besserung. Aber erst mal durch die Grillsaison!

  • Liebe@Wanda2,

    Während meiner Chemo letztes Jahr,habe ich auch weiter Sport getrieben.Ich bin zwar nicht mehr ins Fitnessstudio,aber ich bin dann walken gegangen. Schnaufend mit 3 km hatte ich angefangen und zum Schluß dann zwischen 8-12 km. Aus heutiger Sicht,hat es mich besser durch die Therapie gebracht Vor der Diagnose hatte ich auch schon regelmäßig trainiert.

    Das tat dem Kopf auch sehr gut und die dunklen Gedanken wurden verdrängt. Nach der OP war ich schnell wieder fit.

    Na ja..das Cortison im Vorlauf der Chemo hatte auch ihre Spuren hinterlassen.Während der Therapie hat mich das nicht ganz so gestört,aber seitdem ich mit der Therapie durch war,bin ich dagegen angegangen .Irgendwie sollte alles wieder so sein,wie vor der Krankheit.Ist schon seltsam.

    Dir weiterhin alles Gute und LG

  • Liebe ratlos ,

    ich hoffe, du kommst trotz allem gut durch das Grillen. Bei mir leider die Haut ab der 25. Es sah aus wie Sonnenbrand.

    Ich habe viel mit Pepanthenol gecremt.Wurde mir vom Strahlenarzt empfohlen.Meine AHB begann 2 Wochen nach der Bestrahlung. Bei mir wirkte das Grillen ziemlich heftig nach. Die Haut war offen bis auf das Fleisch.Das war nicht lustig. Dazu hätte ich mit der Tablettenchemo begonnen. So bin ich in die Reha. Habe im Sport BH alles gut ab gepolstert und musste trotzdem am Sportprogramm teilnehmen. Bekam Cortison Salbe. Die durfte man aber nicht oft anwenden. Das war vielleicht ein Mist.

    Nach 2 Wochen Tablettenchemo ,musste ich dann eine Woche pausieren. In dieser Zeit heilten die offenen Stellen an der Brust ab. Dafür bekam ich das Hand Fußsyndrom durch die Xeloda Tabletten. Aber das war ein anderes Kapitel...

    Heute sieht man von all dem nichts mehr.Alles gut verheilt. Meine Brust zwickt hier und da trotzdem ab und an. Mein FA u. Strahlenarzt meint,dass es sehr lange anhalten kann.Es gäbe Frauen,die immer noch Schmerzen nach Jahren in der Brust haben. Solange die nicht stark werden ,kann man gut damit leben.

    Ist ja auch nicht ständig so.

    Ich hoffe du kommst gut durch das restliche Grillen...

    LG

  • Liebe Erdnuss , ja, diese Nachsorge Angst ist der Hammer. Ich bin morgen dran und hoffe natürlich, dass ich so gut raus komme wie nach der ersten. Dir drücke ich für die dritte ganz fest die Daumen. :thumbup::hug:


    Es freut mich zu lesen, dass du so aufholst. Gipfel erstürmt, da werde ich ja richtig neidisch. Beim Bergwandern musste ich wegen der Polyneuropathien zwei Wanderungen abbrechen. Das ist toll, dass du das schaffst.


    Und ja, es ist dauernde Bewältigung, geht leider nicht anders.


    Ich weiß nicht, ab wann ich krebsfrei rechnen soll. Eigentlich war es bei mir nach der OP. Die ist mehr als 1,5 Jahre her. Wenn ich als Ende die abgeschlossene AHB nehme, wird es jetzt ein Jahr. Die habe ich ziemlich genau vor 12 Monaten gestartet. Die Zeit danach ist verflogen.


    Liebe ratlos , vor Weihnachten mit dem Käse durch zu sein, das wünsche ich dir von Herzen. Ich bin letztes Jahr vor Weihnachten aus der AHB entlassen worden. Das war so ein gutes Gefühl, es geschafft zu haben. Das wirst du auch haben, ganz bestimmt. Geht ja nicht anders, sagt man hier so. Du siehst toll aus, und du bist so mutig.


    Alles Gute für alle und kommt gut durch die Woche!!!


    LG Sonnenglanz

  • Liebe Erdnuss ,

    herzlichen Glückwunsch zum "Fast-Jahrestag". Ich finde es gut, dass du dir Ziele setzt und deinen Alktag wieder lebst. Gerade während der Chemozeit muss man doch auf das ein oder andere verzichten.

    Du bist fürs uns alle, die noch in der Therapiephase stehen ein wahres Vorbild.😀👍.

    Ich hoffe, dass werde ich in einem Jahr auch schreiben können.

    Ich wünsche dir weiterhin alles alles Gute🍀🍀🍀 und ganz viel Gesundheit😄.

    Liebe Grüße

    Hanka

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • Liebe BigALittleBit ,

    auch dir Glückwunsch zum Chemoende. Du bist ja wirklich gut durch die Chemozeit gekommen. Aber dein Statement: "die Chemo ist zu schaffen!" unter schreibe ich sofort👍.

    Ich wünsche dir alles alles Gute für deinen Therapie-Endspurt🍀🍀🍀. Du schaffst das!💪😉👍

    Liebe Grüße

    Hanka

    Wenn dein Leben kein Ponyhof ist, mach nen Zirkus draus!;)


    Eines Tages werde ich sagen: Es war nicht einfach, aber ich habe es GESCHAFFT!:thumbup:

  • Liebe Sonnenglanz , danke für die Komplimente. Wenn ich eins durch das Mistviech über mich gelernt habe, dann das, dass man viel mehr ertragen kann, als man selbst je gedacht hat. Komischerweise denke ich jetzt öfters positiv als früher, wo ich mich für gesund hielt. Uuuuuuund ... ich bin kein Model, nicht klassisch schön und hab keine Traumfigur, aber ich finde mich inzwischen zumindest hübsch. Früher dachte ich immer unscheinbar und hässlich zu sein. Inzwischen weiß ich, dass es nicht so ist und während der Chemos habe ich viele hübsche Frauen kennengelernt und weiß jetzt, dass es tatsächlich stimmt .... EIN SCHÖNES GESICHT BRAUCHT VIEL PLATZ !!!!

  • Liebe lissie , entschuldige bitte dass ich jetzt erst auf Deinen Beitrag hier eingehe, aber da mein Nickname nicht gelb markiert war, erhielt ich auch keine Benachrichtigung und habe es jetzt erst gesehen. Weisst Du wir sind hier alle in der gleichen Lage wie Du und haben Höhen und Tiefen und vielleicht hilft es Dir ja, wenn Du Dir professionelle Hilfe für Deine Seele nimmst. Leider leidet nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Seele, aber bitte liebe lissie es wird auch wieder gut, wir müssen nur fest daran glauben.

    Brianna , Du hattest recht, Leukozyten sind wieder am Ansteigen, waren heute schon bei 4,9 habe es seit gestern auch im Kreuz gemerkt, dass da etwas arbeitet, aber ist auszuhalten, ich weiß ja warum.


    Liebe Grüße


    Biggi58

  • Brianna , danke Dir, ja entspannt gehe ich auch nicht in den Montag, alleine schon die Vorstellung das dieses rote Zeug wieder in mich reinläuft, aber zumindest brachten die ersten zwei Ec`s ja schon einen Erfolg, hoffe dass nach der 3. EC das Mistvieh ganz verschwindet. Dieses ständige Auf- und Ab mit den Leukos nervt mittlerweile auch ganz schön. Manschetten habe ich natürlich vor den Paclis, jede Woche eine und davon 12 Stück. Frage mich langsam was ich verbrochen habe und kriege immer mehr Wut in den Bauch, aber das mobilisiert auch den Kampfgeist. Dir und allen anderen hier noch einen schönen Abend....bis bald, mach´s gut:!:


    Liebe Grüße


    Biggi58

  • Biggi58

    Ja die 12 Paclis im Anschluss erwarten mich auch noch. Allerdings nur mit 80 %Leistung. Seh es so, Du siehst dass das Ding schrumpft. Ich hatte meine OP ja schon und man kann es bei mir nicht mehr sehen. Verbrochen hat niemand von uns was! Nenn es Schicksal, Prüfung oder Pech. Aber wir haben nichts falsch gemacht!

  • Biggi58 ich hatte auch ziemlich Angst vor den Paclis, rechnete zumindest damit, die nächsten 12 Wochenenden total müde im Bett zu verbringen, Angst vor Neuropathien... die Woche vor der ersten Pacli war eine der schlimmsten seit der Diagnose und jetzt - nix. Ich habe so gut wie keine NW, muss nur direkt danach ein paar Stunden schlafen, das liegt am Antihistamin das man vorher bekommt. Sonst bin ich so fit wie seit August, seit Beginn mit 4 EC nicht mehr :-)

  • Biggi58


    auch die Paclis schafft man. Kopf hoch! Viele fanden die Paclis besser verträglich als die EC´s.

    Ich finde, die NW sind anders als bei EC. Bei mir lief noch alle 3 Wochen Carboplatin dazu, so dass ich beides nicht eindeutig trennen konnte.


    Auch stellt sich durch die wöchentliche Gabe eine gewisse Routine ein und die Zeit vergeht auch schneller.


    Bei manchen kommen auch schon die Haare wieder....


    LG Coco

  • ratlos


    Danke für die Info. Hatte die Klinik auch mit empfohen bekommen.

    Nun soll es aber nach Schönebeck-Salzelmen gehen. Ist von mir auch nicht so weit (30 km).


    Bei mir steht nun Bestrahlung ja oder nein im Raum. Bisher wurde davon ausgegangen, dass nicht mehr bestrahlt werden muss.

    Bei der OP waren keine Lymphknoten auffällig und der Tumor war ganz weg. Lt. (neuen) LEitlinien soll doch die Thoraxwand bestrahlt werden.

    Mich nervt das etwas! Sollte schon am 17.12. mit der Reha/AHB starten. Der Arzt will aber 8 Wochen Pause nach der OP.

    Nun steht der 8.1. im Raum, wass ich aber dann wg. Bestrahlung verschieben müsste. :(.

    Mal sehen, was aus dem Gespräch mit den Strahlen-Doc´s heraus kommt...


    LG Coco5

  • Hallo Brianna , es ist schon ganz unterschiedlich wie mit der Reihenfolge der Behandlungen umgegangen wird, Du wurdest z.B. zuerst operiert, dachte immer, hätte ich mich gleich operieren lassen, wäre mir die Chemo erspart geblieben. Kommt aber vermutlich auf die Art des Krebses an wie entschieden wird. Und Du hast natürlich recht, wir haben nichts verbrochen, es hat uns alle eben eiskalt erwischt. Tiscali , schön zu lesen, dass Du da ziemlich locker durch gekommen bist und das mit dem Schlafen ist wohl das geringere Übel und auch ich möchte so schnell wie möglich wieder so fit sein wie vor der Behandlung, Du gibst mir echt Hoffnung, lieben Dank dafür:thumbup:

    Coco5 , auch Dein Beitrag gibt mir Hoffnung, natürlich ist das zu schaffen, vielleicht ist es auch nur die Angst vor möglichen Nebenwirkungen, die einen manchmal so kirre macht. Und die Haare kommen jetzt schon wieder habe ich das Gefühl, zumindest auf der einen Seite werden die Stoppel schon wieder länger und so ganz haben die Haare sich bei mir sowieso nicht verabschiedet, habe überall zwischen den Stoppeln kahle Stellen. Ihr Lieben vielleicht sagen wir ja hinterher, war ja alles nicht so schlimm, wünsche ich jedenfalls allen hier:hug:


    Ganz liebe Grüße


    Biggi58

  • Hallo ihr Lieben,


    mir steht am 13.12. meine erste Sitzung in meiner bevorstehenden Chemotherapie bevor und so langsam bekomm ich doch Bammel. Ich bekomme die "übliche" Chemo mit 4x EC und dann 12x Pacli.

    Ich wollte einfach mal bei euch nachfragen wie das bei euch so war oder ist. Was habt ihr für Nebenwirkungen gehabt? Wann merkt man diese am schlimmsten? Und vor allem: kann man da irgendwie gegen angehen? Ich hab jetzt mehrfach etwas über Sport gelesen. Was macht man denn da am besten? Ich fahre gerne Fahrrad und gehe spazieren. Reicht das schon? Ansonsten bin ich eher unsportlich und auch immer sehr unmotiviert gewesen, wenn ich ehrlich bin. Aber vielleicht finde ich ja jetzt die Motivation dazu :)


    Mit dem Haarausfall habe ich mich inzwischen abgefunden. Fand den ersten Besuch im Perückenladen schrecklich aber das lag wohl eher am Laden als an allem anderem. Habe jetzt einen anderen gefunden, wo ich mich sehr viel wohler fühle.

    Allerdings habe ich dazu noch ein paar Fragen: Wann hat das bei euch angefangen, dass die Haare ausfielen? Und wie lange hat es gedauert bis sie wiederkommen? Habe jetzt auch ein paar mal gelesen, dass sie ganz anders aussahen als sie wiederkamen. Wie war das bei euch? Hätte danach schon gerne meine Haare zurück und nicht etwas völlig anderes :/

  • Biggi58

    Die Chemo ist mir durch die OP nicht erspart geblieben! Ich hatte / habe keine Metastasen und keine befallene Lymphknoten die Chemo war bzw. ist dennoch notwendig weil der Ki 67 zu hoch ist. Aber bei mir lag es dran, dass ich eine Masektomie wollte. Bei Brusterhaltend wäre es wohl auch evtl. erst eine Chemo gewesen.


    Annanas

    Bei Onkologe schwört auf 10.000 Schritte am Tag. Die schaffe ich nicht. Allgemein mit dem Sport. Ich hatte es mir vorgenommen, dennoch klappt es nicht. Mit Radfahren und spazieren gehen bist Du doch gut dabei. Einige gehen auch ins Fitnessstudio . Kraft- und Ausdauersport. Aber mir ist das unter den EC mit den Bakterien dann doch zu gefährlich und ich habe es nicht geschafft mich aufzuraffen.

    Bei mir fingen die Haare an 14 Tage nach der ersten EC auszugehen. Im allgemeinen sind es wohl 10 bis 28 Tage nach EC eins bis die Haare fallen. Da ich noch unter den EC bin kann ich nicht sagen, wann sie denn wiederkommen.