4 x Ec, 12 x Pacli

  • Liebe Engelbertine,
    erstmal vielen Dank für Deine Antwort. Ich werde mal rumprobieren, starte mit Vitamin B. Immerhin habe ich die EC nun hinter mir (muss nur noch
    die Nebenwirkungen verdauen, aber Ende nächster Woche wird das Gröbste - bis auf den Haarausfall natürlich - durch sein.
    Sooo viel jünger als Du bin ich ja auch nicht, allerdings noch so weit von der Rente entfernt, dass ich keine Wahl habe als mein Arbeitsleben planmäßig
    mit derzeit 67 zu beenden.
    Da bin ich auch schon beim Thema Schwerbehinderung: ich habe den Ausweis auch postwendend nach Diagnosestellung beantragt aus ähnlichen Gründen
    wie Consica und ich habe kein schlechtes Gewissen. Übrigens bekommst Du für die Zeit der Schwerbehinderung einen Steuerfreibetrag (hab ich auch umgehend
    gemacht als der Ausweis da war).


    Liebe Consi,
    schön von Dir zu hören. Die letzten 3 schaffst Du auch noch. Nebenwirkungen ist natürlich blöd, drücke Dir die Daumen, dass sie nicht noch schlimmer werden.
    Ja, das mit der unterschiedlichen Behandlung finde ich auch oft etwas verunsichernd. Ich bin jemand, der Probleme hat den Ärzten einfach zu vertrauen und
    hinterfrage solange bis ich ein gutes Bauchgefühl habe. Leider bekommt man ja nicht immer Optionen geschildert und fragt nicht nach, weil man es gar nicht
    weiß. Daher finde ich dieses Forum so klasse. Dadurch, dass jede von uns ihre Therapie und Behandlung der Nebenwirkungen schildert, hat man immer mal
    wieder einen interessanten Aspekt, den man nochmal hinterfragen kann. Mir tut das unheimlich gut. Ich war z.B. letzte Woche etwas verunsichert, nachdem
    ich mich bei der Sozialdame nach der AHB erkundigt habe und sie fragte, ob ich denn sicher sei, dass ich keine Bestrahlung bekomme, wenn ich die Brüste
    entfernen lasse. Nachdem ich von der einen oder anderen hier auch gelesen hatte, dass sie trotz Masketomie Bestrahlungen bekommen, habe ich mal in die Leitlinien
    geschaut und war dann beruhigt, denn ich hatte keinen Lymphknotenbefall und brauche lt. Leitlinie nur bei brusterhaltender OP Bestrahlung. Und schwupps,
    wieder etwas ruhiger geschlafen. Ohne Forum hätte ich nun wieder eine Woche schlecht geschlafen bis ich heute hätte nachfragen können, weil ich gar nicht
    gewusst hätte, wo ich hätte nachschauen können (gibt ja doch im Internet vieles, was man lieber nicht lesen sollte)


    Und gleich nochmal zu "unterschiedlichen" Behandlung: habe heute nachgefragt. Ich kriege unter der Pacli zunächst keine Begleitmedikamente, die ich vor oder
    hinterher nehmen muss, spare mir dann - hoffentlich - die Märsche zum Hausarzt, der mir das Cortison spritzen muss. Kein Cortison käme meiner Figur auch sehr
    zugute.


    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • hallo ihr, ich mal wieder :)


    Kurzer bericht: ich hab die erste hürde genommen. Am dienstag hatte ich das letzte mal ec *freu* jetzt nur noch die 12 wochen das andere zeux ;) es geht also voran :)
    Aber nun zu meiner frage bzw meinem problem. Ich leide unter aua bauch, sprich verstopfung. Vom gefühl her will nix raus nichtmal luft :(
    Was hab ihr da gemacht, gibts was, ohne gleich wieder chem. abführmittel nehmen zu müssen, was ganz gut hilft?
    Danke für die antworten und sry aber ich kann leider grad nicht alle beiträge durchsuchen weil lesen aufgrund von trockenen augen auch nicht so schön ist.

  • Hallo Kta,


    mein Mittelchen hilft nicht aktuell gegen die Verstopfung, aber sie sorgt dafür, dass es gar nicht erst zur Verstopfung kommt.
    Das Pülverchen enthält den Wirkstoff Macrogol. Man setzt mit Wasser an und trinkt es. Dazu tagsüber auch noch reichlich trinken und es sorgt dafür, dass der Stuhl geschmeidig bleibt und somit auch besser "rausflutscht". Die Onkologin sagte mir, dass das auch gut für mich wäre.


    Das Zeugs hatte ich schon für meine alte Mutter, denn die litt vorher auch häufig unter Verstopfung und durfte nach der Darm-OP besser keine weitere Verstopfung bekommen.


    Bisher habe ich es aber noch nicht gebraucht, denn ich habe eher Durchfall als Verstopfung. Soll aber keine NW von EC sein, laut Onkologin.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira () aus folgendem Grund: Medikamentennamen entnommen, das es mit demselben Wirkstoff mehrere nicht verschreibungspflichtige Medikamente verschiedener Hersteller gibt.

  • Hallo Kta,
    ich hatte vor meiner Erkrankung noch nie Verstopfung (eher das Gegenteil, bin extrem laktoseintolerant) hatte daher oft das Problem, wenn ich
    mal Trockenfrüchte genascht hatte, dass ich etwas flott zur Toilette musste. Als es dann nach der ersten EC losging, das ich tagelang nicht aufs
    Klo konnte, habe ich mich darin erinnert und Trockenpflaumen gefuttert. Das ging bei mir recht gut, zumindest so lange, bis meine Geschmacks-
    nerven durchdrehten und ich die Dinger nicht mehr runtergekriegt habe. Bin dann auf großzügig Pflaumenmus auf meinem Frühstücksbrötchen
    umgestiegen und komme damit halbwegs zurecht. Nach der 3. EC habe ich dann von MCP auf Ondansetron gegen die Übelkeit umgestellt und es
    kam gar nicht erst zu den heftigen Verstopfungen, es gab eher eine Tendenz ins Gegenteil. Erst als ich nach 5 Tagen Ondansetron absetzen sollte
    und wieder MCP genommen habe, ging es wieder los, naja, hatte noch genug Pflaumenmus im Haus.
    In meiner Chemotruppe ist eine, die schwört auf Chiasamen. Ich selbst habe damit aber keine Erfahrungen.
    Mit den Augen kämpfe ich auch immer wieder mal, die Brustschwester meinte, ich solle mir Augentropfen mit Vitamin E beschaffen, hab ich aber
    noch nicht gemacht, noch ist es zwar manchmal nervig insbesondere wenn die Augen ständig tränen, aber es ist erträglich.


    Wally , in meiner Chemotruppe haben wir alle unter EC mal ein paar Tage eine Tendenz zum Durchfall bekommen, wenn das nicht von der EC ist
    wundert mich es aber schon sehr. Aber das wird von den Onkologen ja auch von den Neuropathien behauptet. Ich habe mir da seit der ersten EC
    Gedanken gemacht, warum meine Zehen und Finger taub werden wenn es doch nicht sein kann, höre und lese hier im Forum aber, dass ich kein
    Einzelfall bin.


    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • Es ist doch schon fast lachhaft, dass die "Fachleute" nicht wirklich fachlich kompetent sind!
    Was würden wir wohl machen, wenn es dieses Forum nicht gäbe??? So erfährt frau wenigstens, dass sie nicht ganz allein mit manchen NW da steht. Ich hatte mir bei meinem Durchfall und den massiven Bauchschmerzen wirklich große Sorgen gemacht, dass es wieder Probleme mit den Divertikeln gibt. Sie sind nun mal da, aber bleiben ja harmlos, wenn nicht gefüllt.


    Und wenn es doch einige gibt, die auch Durchfälle hatten, dann werde ich das auch akzeptieren können. Sind mir eigentlich lieber, als Verstopfung *grins.

  • Hallo Kta,
    gegen Verstopfung hilft Trockenobst (z. B. Pflaumen, Aprikosen) und auch Leinsamen, falls du es erst einmal ohne Medis probieren möchtest. Wichtig ist vor allem auch viel zu trinken. Auf meiner Leinsamenpackung stand sogar drauf, dass man zum Leinsamen ein Glas Wasser trinken
    sollte.
    Viel Erfolg und gute Besserung.
    Alles Liebe
    Lulu :)
    Ps. Unter Pacli kommt es eher zu Durchfällen. Ich hatte damit zwischendurch mal Probleme.

  • Also unter EC habe ich immer in den Tagen vor der nächsten Chemo unter Verstopfung gelitten, was sehr unangenehm war, weil die Schleimhäute dann besonders gereizt waren.
    Jetzt zähle ich auch zu den Durchfällern, viel angenehmer finde ich das auch nicht. Aber so oder so, mit aufgequelltem geschrotetem Leinsamen habe ich gute Erfahrungen gemacht. Man muss nur genug dazu trinken. Trockenobst bei Verstopfung und mal ein gutes Stück Schokolade bei Durchfall helfen auch.
    LG Consi

  • Kleiner Tipp zum Thema Durchfall (hilft zwar nicht gegen die Bauchkrämpfe und das Gerenne, aber tut gut): es gibt 5-lagiges Klopapier extra soft, ist
    zwar nicht für den Dauergebrauch geeignet und etwas teurer als das normale, aber es ist eine Wohltat, viiiiel weicher.


    Wally : ja genau, das Forum hilft da echt weiter. Auch wenn wir alle unterschiedlich sind und uns einfach so vergleichen können, so haben wir
    zumindest durch die Erfahrungsberichte Anhaltspunkte und können nachhaken. Hier fiel z.b. auch einige Male der Tipp, alkoholfreies Hefeweizen
    zu trinken um die Blutwerte zu optimieren. Meine Hausärztin sagt "ja, das kann an der Hefe liegen", im MVZ wo ich die Chemo mache hatten die
    Schwestern davon noch nix gehört und können sich das nicht vorstellen. Aber wir haben uns und solange es lt. Onkologin nicht schaden kann, kann
    man es ja selbst probieren.


    Liebe Grüße
    Heideblüte

  • Hallo,
    Mir hat bei der Verstopfung nach EC sehr gut Buttermilch geholfen, morgens früh nüchtern ein Glas kalte Buttermilch (mit etwas Zucker ist angenehmer). Manchmal hab ich diese auch etwas verdünnt mit kaltem Wasser- probiers mal.


    Liebe Grüße :P Blume

  • Guten Morgen Ihr Lieben,


    Ich freue mich, dass ich zu diesem Frorum gefunden habe, habe viele hilfreiche Beiträge gelesen, wenn auch nicht aLLe, wenn ich alles lesen wollte, wäre meine Behandlung längst vorbei und ich werde hoffentlich diese Angelegenheit nur noch als Albtraum betrachten. Vielleicht ist das Wunschdenken, aber derzeit mein Ziel.


    Ich freue mich für alle, die in dieser Woche etwas abschließen konnten.


    Nächste Woche am Freitag kann ich das auch mit der EC, ich kann es kaum erwarten, dieses Zeux in meinen Adern zu haben. Habe mich bei keiner meiner erledigten ECs so gefreut wie jetzt auf die letzte.


    Werde mir Augentropfen wegen trockener Augen besorgen. Jemand schrieb hier, weiß nicht mehr wo, es sollten Tropfen mit Vitamin E sein. Hat jemand dazu noch einen Tipp, welche es sein sollten, Ich möchte sie morgen kaufen.


    Herzliche Grüße von der


    Engelbertine

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  • Hallo Engelbertine,


    ich habe am Mittwoch auch meine (vorerst ??) letzte Chemo EC und auch ich freue mich auch riesig diese Hürde dann schon mal gschafft zu haben.
    Bei mir könnte dann endlich die OP folgen sofern die Karzinome geschrumpft sind. Dann wäre ich das böse Zeug endlich los und könnte es ins Krematorium abdelegieren.


    Drücken wir uns gegenseitig dafür ganz dolle die Daumen? :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Lg Blume, hier scheint gerade die Sonne. 8)

    :) Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi. ;)

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  • Hallo Engelbertin, hallo Blume,
    schön, dass Ihr nächste Woche auch eure ECs geschafft habt. Ich hatte meine vorgestern und bin total happy. Halbzeit!


    Zu Augentropfen kann ich nicht viel sagen. War gestern in der Apotheke und habe nachgefragt. Die hatten ein Produkt das aber echt teuer war und da ich derzeit schon andere Baustellen habe, die mich mehr stören und ziemlich teuer in der Behandlung sind, habe ich den Kauf erst einmal verschoben und heule weiter. Den Namen habe ich mir leider nicht gemerkt. Bin aber gespannt auf die Antworten der anderen Foris.


    Liebe Grüße
    Heideblüte

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  • Liebe Blume,


    ich drück Dir die Daumen, dass Du operiert werden kannst und somit die ECs geschafft hast. Und kann gut nachvollziehen, dass Du die Entfernung des bösen Zeux herbeisehnst.


    Mit der Geduld ist es schwierig, aber dieser Weg ist nur step by step zu begehen.


    Bei mir scheint nicht die Sonne, es ist grau in grau und kühl, ich friere wie ein Schneider.


    Meine neuropathischen Beschwerden haben sich ein wenig zurückgezogen, jeder Tag ist anders.




    Liebe Heideblüte,


    Bei mir steht der ganze Medikamentenkrempel in der Küche auf der Arbeitsplatte. Kann ich schon nicht mehr sehen, sieht hier aus wie bei "kranken und alten" Leuten, die ja häufig eine Vielzahl von Medis einwerfen müssen. Wegräumen geht nicht, dann vergesse ich das Zeux zu nehmen. Weiß es schon manchmal nicht, habe ich dies oder das schon genommen oder nicht. Sind bei mir die Zusatzpräparate vom FA verschrieben. Mit der Konzentration ist es bei derzeit nicht weit her.


    Außerdem erinnert mich das heftig an die Zeit, in der mein Mann erkrankt war. Damals standen an selber Stelle ähnlich viel an Medikamente rum.


    Habe das Gefühl, dass die Erkrankung und Behandlung meines Mannes in meinem Kopf parallel zu meiner Geschichte abläuft. Verstehe aber heute besser, was er damals gefühlt und gedacht haben muss hat, oder nicht? Die Gedanken dazu machen es mir nicht unbedingt einfacher. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mich bis heute nicht an mein alleiniges Leben gewöhnt habe und es wohl auch nicht will.


    Die Psychoonkologin, die kurz nach der OP an meinen Bett im KH stand, sagte mir, dass sie nicht verstehen könne, dass ich immer noch trauere. Ja, dann eben nicht, habe diese Dame sofort aus meinem Helferkreis gestrichen, aber die hohe Rechnung bezahlt.


    LG von der


    Engelbertine

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  • Hallo Kita,


    Auch ich habe seit Beginn immer dafür zu sorgen, ich verstopft zu sein. Und schaffe es mit Sauerkrautsaft,
    Quark mit Flohsamen und Hochwertigen Leinöl und Honig zum Frühstück. außerdem nehme ich Schüssler Salze. Habe mir auch
    Selbst mit Salben und Zerdrückten Salzen von Schüssler eine Salbe hergestell, da auch die Verstopfung nicht immer ganz
    ohne Schmerzen ablief. Seitdem geht es besser. Trockenobst hat mir nicht geholfen. Und diesen angerührten Saft, könnte i
    ch nicht trinken. Evtl. Ist es aber auch bei der Pacli auch nicht mehr ganz so schlimm.


    Hallo Consi,


    Ich freue mich das Du es bald geschafft hast und drücke weiterhin die Daumen. wenn Du die 3 hast, have ich auch nur noch 4
    vor mir.
    Wundere mich auch immer wie unterschiedlich die BehNdlungen laufen, kann mich aber im Grossen und Ganzen auch nicht
    über unser Brustzentrum beschweren.



    LG Mogli

  • Zitat:
    Die Psychoonkologin, die kurz nach der OP an meinen Bett im KH stand, sagte mir, dass sie nicht verstehen könne, dass ich immer noch trauere. Ja, dann eben nicht, habe diese Dame sofort aus meinem Helferkreis gestrichen, aber die hohe Rechnung bezahlt.


    Habe ich ja schon mal geschrieben, aber ich kann es auch immer noch kaum glauben, dass Psychologen sooo wenig Gespür für Menschen haben.
    Als ich im Krankenhaus wegen der Thrombose lag, war das so und auch einmal ambulant, als ich körperlich und nervlich ziemlich am Ende war, da ich meine (damals 98-jährige Mutter) allein zu Hause gepflegt habe. Meine HA hatte mir eine Überweisung gegeben und sogar eine Psychologin empfohlen! Aber die sagte nur: "Das ist doch kein normales Leben, in Ihrem Alter mit der Mutter zu Hause".
    Hääää ??? habe ich nur gedacht. Soll ich sie aufhängen, tieffrieren oder doch ins Altersheim stecken?
    Die Empfehlung der Dame war: "Kaufen Sie sich ein Buch über Entspannungstechniken" und damit war ich wieder draußen.


    Aber ich glaube, über Ärzte können wir hier alle ganze Bücher schreiben.

  • Einge Begebenheiten kann man ja als Kuriositäten abtun, je nachdem, ob man einen guten oder schlechten Tag hat. Aber es gibt sicherlich gute Psychotherapeuten, mir ist noch keiner begegnet, aber das muss nix heißen. Ich habe dieses Thema für mich abgeschlossen. Ich versuche, mich selbst herauszuziehen, oder mit Hilfe einer Freundin oder eben jetzt auch hier mit Euch.


    Was Du, liebe Wally, eben geschildert hast, finde ich nur unterirdisch. So eine Aussage und einen Rat einer Psychotherapeutin finde ich mehr als inkompetent.


    Muss mich seit einigen Jahren nach dem Weggang meines Mannes um meine Schwiegermutter (86) kümmern, die schwerst erkrankt an Parkinson ist, noch in ihrer Wohnung lebt. Ich kann sie derzeit nicht besuchen, ich verlasse den Dunstkreis meines KH nicht. Meine Schwiegermutter lebt weiter entfernt, somit verwalte ich sie zur Zeit nur. Hört sich auch schrecklich an, jemanden zu verwalten, aber so ist es einfach im Moment. Und sie kann nicht verstehen, das ich nicht mal für einen Tag besuche. Ich habe viele gute Geister für sie engagiert, sie ist wohl versorgt.


    Und ich höre auch immer, ich solle mir weniger Stress machen, auf mich achten, auf meine Bedürfnisse eingehen, mir was Schönes gönnen. Da frag ich, wie geht das mit solchen Problemen um die Öhrchen? und denke wie Du: hä


    Entspannen würde mich mal ein Glas Wein oder mehrere, aber dieser bekommt mir im Moment nicht. Sonne darf ich auch nicht. Gibt sicherlich viel Schlimmeres, und irgendwie höre ich mich auf hohen Niveau jaulen, wenn ich hier von vielen die Geschichte lese.


    Selbst auf den Kauf eines blöden Shirts habe ich keine Böcke mehr, weil ich denke, brauchst du das überhaupt noch.


    Deswegen allen alles Gute von der


    Engelbertine

  • Oh man, bin ich froh, dass mein Termin bei der Psychoonkologin neulich wesentlich erfreulicher war als Eure Erfahrungen. Wie lange jemand trauert und ob jemand mit seiner pflegebedürftigen Mutter zusammen wohnt und diese eben nicht ins Pflegeheim abschiebt liegt doch nun wirklich nicht im Ermessen eines Psychologen. Da sollte Hilfestellung und Unterstützung statt Unverständnis und Vorwürfe angebracht sein. Schade, dass ihr solche Erfahrungen machen musstet.


    Liebe Grüße
    Heideblüte

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  • Bei manchen Psychologen muss man sich echt fragen, wie die eigentlich an ihren Job gekommen sind. Aber Tatsache ist, es gibt wirklich auch andere. Schade, dass einigen von euch die noch nicht begegnet sind. Die Psychoonkologin in meinem Brustzentrum ist supernett und nimmt sich viel Zeit für ihre Gespräche, sie hört auch einfach mal zu und stellt dann ein paar Fragen, die einen selbst dann zum Nachdenken bringen. Wirklich schade, dass so etwas die Ausnahme ist, eigentlich sollte es die Regel sein.


    LG Nordlicht

    Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten. (Martin Luther)

  • Ein bisschen ruhig geworden hier...
    Bei mir rebelliert der Körper gerade bisschen, so kurz vor dem Ziel.
    Morgen ist Pacli 10 dran und normalerweise geht es mir einen Tag vorher immer gut. Aber heute ist alles anders, schlecht geschlafen, Kopfschmerzen, schwere Beine, ständig Nasenbluten, .... Hilfe!
    Hoffentlich stimmen die Blutwerte morgen!
    So kurz vor dem Ziel mag ich keinen Aufschub mehr!
    Ich hoffe, euch geht es besser!
    LG Consi