Umfrage zur Arzt-Patienten-Kommunikation

  • Meine Onkologin war beim Erstgespräch der Kracher. Da hat jeder Staubsaugervertreter mehr Ahnung von Gesprächsführung. Sie hat mir jede Nebenwirkung jeder Chemo mehr als deutlich vor Augen gehalten. Auf die Frage, ob ich mit Ernährung oder komplementären Therapien unterstützen könne, kam ein eher ratloses Schulterzucken. Essen Sie nicht nur Schokolade war der Rat. Asooo. Wäre ich so jetzt nicht drauf gekommen. Sie gab mir den Rat, bei Nebenwirkungen direkt anzurufen. Nur ist die Nummer immer besetzt. Macht ein gutes Gefühl.

  • Oje, bei mir ist es auch nicht besser. Als ich bei meiner FA war wegen ständiger Brustschmerzen meinte sie , ich soll doch mal aus dem Fenster schauen und was ich da sehe! Völlig irritiert habe ich sie gefragt was sie denn meinte, daraufhin antwortete sie , das Wetter!! Anscheinend war ich begriffsstutzig, da ich ein 2 mal nachfragen mußte. Ihre Antwort war daraufhin , dass Wetter ist schlecht und deswegen schmerzt ihre Brust!:/Ich habe nun die FA gewechselt.

  • Ich bin mit meinen Arztgesprächen sehr zufrieden. Ich werde über alle Befunde und Maßnahmen gut aufgeklärt und kann alles ansprechen, was mir wichtig ist. Außerdem, und das lockert die Atmosphäre doch sehr, frozzeln wir immer etwas. So schüttelt er immer den Kopf, wenn ich sage, daß ich doch nur ein bißchen Krebs habe!;)

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Ich mit meinen Ärzten sehr zufrieden, es gab nur eine Ausnahme.

    Vor meiner Krebserkrankung hatte ich lange keinen Frauenarzt und hab dann schon vor der REHA einen Termin bei einem Arzt ausgemacht.

    Der las sich meinen Bericht vom Onkologen durch und meinte lapidar " na, ob da eine Chemo notwendig gewesen wäre" und sprach von 22 Lymphknoten die bei mir entfernt wurden. Ich musste ihn korrigieren es sind 20. Seine Antwort darauf " 2 mehr oder weniger ist auch egal" Es war das erste und letzte mal, das ich ihn gesehen habe.

  • sitopanaki Was ein Idiot! Ich hatte bislang meistens Glück mit den Krebsärzteb, bin aber gewohnt, dass Ärzte mir dumm kommen (ich war als junge Frau wegen Essstörungen im Spital und habe gelernt: sobald ich das erwähne, bin ich das Psycherl, das sich alles einbildet - was mich besonders ärgert, weil die Entscheidung ins Spital zu gehen, die beste meines Lebens und das Gegenteil einer Psycherl-Reaktion war). Was ich mir vorgenommen habe, beim nächsten Mal zu sagen ist ein lapidares "Bleiben wir doch professionell in der Kommunikation." "Leider" noch keine Gelegenheit gehabt, es anzubringen:)

  • Guten Morgen😄


    also meiner Erfahrung sind die Stations Schwestern die besseren Ärzte....ich habe kein Vertrauen mehr zu diesen Ärzten ....deswegen geht mein Mann jetzt überall mit....das ging von Therapien aufzwingen wollen mit ständigen Anrufen des Oberarztes daheim bis Termine hinter meinem Rücken ausmachen und mir erst kurz davor sagen....aber den Vogel hat der junge Oberarzt nach einer OP abgeschossen....ich auf die Frage ( hatte im Mai noch keine Ahnung) woher man HPV und alles dazu gehörige bekommen kann.....sagt der doch glatt....KISMET ...aaaaaahhhhhh was für ein Vollpfosten😩 tja soviel zu unseren tollen österreichischen Ärzten🤣

  • ich wurde von meinem gynäkologen operiert.Er hat belegbetten im krankenhaus.er ist auch auf krebs spezialisiert.man kann ihn zu jeder tages und nachtzeit anrufen.jeder patient bekommt seine handynummer.auch bei untetsuchungen und sonstigen sachen kümmert er sich schnell .ich fühle mich total gut aufgegoben,auch wenn ich nicht in einem brustkrebszentrum war.

  • Liebe Frankenlady Super da bist Du aber sehr gut untergebracht, da würde ich auch nicht im Brustzentrum gehen,

    denn besser kannst Du es nicht haben, das kann ich mir gut vorstellen das Du dich gut aufgehoben fühlst.

    Das hört man selten das Ärzte Ihre Handynummer geben um das man zu jeder Zeit anrufen kann.TOP dein Arzt.

    Ganz liebe Grüße

    Klabautermann<3:hug:<3

  • hallo @Klabauterman

    Ja,da hast du echt recht.ich bin echt froh,ihn zu haben.ja,er drückt jedem neuen patienten seine visitenkarte in die hand.😃als ich in november bei ihm war und er was im ultraschall gesehen hat,hat er gleich in der mammographiepraxis beim dr angerufen.kontrollmammo hatte ich termin im dezember.schwupps konnte ich am nächsten tag schon hin.

    War gsd nur narbengewebe.

    Lg frankenlady

  • Liebe Frankenlady ja dann halte den Arzt gut fest, denn ich glaube so etwas hat man so gut wie selten.

    Schön das es nur Narbengewebe war, ich hab zwar auch gute Ärzte mit den ich gut reden kann, aber da ist keiner dabei

    den ich übers Handy anrufen kann, wenn Not an Mann ist.

    Ganz liebe Grüße

    Klabautermann und ich wünsche Dir alles Gute ,und wünsche Dir ein Gesundes neue Jahr 2019<3:hug:<3

  • hallo,
    mir ist das Gespräch sehr wichtig, nur ich bin nicht immer zufrieden mit diesem Gespräch. Sitze danach oft im Auto und schimpfe mit mir selbst. Ich vergesse oft etwas, was mir sehr wichtig war. Ich wünschte mir mehr Anteilnahme der Ärzte.

    Ich glaube, dass es in vielen Berufen wichtig ist, eine sachliche Distanz zu wahren, sonst geht man kaputt. Im Krankenhaus hat man halt das Risiko, dass man zuerst an einen mehr oder weniger erfahrenen Assistenzarzt gerät, der noch lernen muss. Es wird künftig nicht besser werden, weil praktisch jeder durchgewunken wird an der Uni wegen Ärztemangel. Fragt mal eure Hausärzte. Da werden fast komplett weibliche Studienjahrgänge als Erstsemester aufgenommen. Die sagen dann in Umfrage, dass sie später Teilzeit arbeiten wollen und allenfalls als angestellte Ärzte. Tendenziell wird es also nicht besser. Mein Onkologe kann keine neuen Patienten annehmen. Das habe ich gehört als ich im Wartezimmer saß. Arbeitet von 8 bis 19:30 Uhr. Als ich mal am Freitag meine Blutwerte abgegeben habe, hatte ich zufällig eine ordentliche Pilzinfektion im Genitalbereich. Ich hatte noch nichts am Empfang gesagt und trotzdem sagte er "mitkommen" als er mich sah. Das war natürlich super. Manchmal hat man echt Glück. Offensichtlich hatte er ein Zeitfenster an diesem Tag.

    Eine 61 jährige Mitpatientin trieb während der Chemo alle zum Wahnsinn. Protokollierte alles und hinterfragte natürlich auch bei der Chemo alles. Die Schwestern waren irgendwann genervt, weil sie auch immer am Infusomat etc. manipulierte, dass ständig Personal kommen musste, weil alles hupte. Einmal mussten zwei Assistenzärzte in 15 Minuten ihren Port wieder funktionsfähig machen. Dann reicht es nicht, dass Infusion endlich läuft, dann muss man noch diskutieren, was da genau passiert war. Als es einmal zuviel war, kam der Onkologe und hat ihr nahegelegt, sich einen anderen Arzt zu suchen. Dann gab es in meiner Anwesenheit ein Krisengespräch, dass insgesamt ein 30 Minuten dauerte. Allerdings wiederholte sich das Gespräch ab Minute 10 inhaltlich zweimal. In dieser Zeit mussten die Patienten in der Praxis warten.

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  • Ja liebes Sternlein und da sagt Milli etwas wahres, ein Brustzentrum hat eine Verifizierung und man kann davon ausgehen das die Ärzte ob sie nun achtsam mit einem Patienten umgehen oder weniger, sie wissen was sie tun.

    Ich finde das Gespräch zwischen Arzt und Patient ganz wichtig , wenn der /die Ärztin einfühlsam ist um so besser. man steckt ja immer voller Angst und ich neige dann leider dazu richtig Fragelästig zu werden. Allen die es gerade brauche ganz viel Kraft liebe Grüße Pinki ;)

  • Hallo ihr lieben,

    ich werde jetzt auch mal was zu meiner Kommunikation mit meiner Gyn schreiben.

    Als ich nach ED zu ihr gewechselt bin war ich echt froh, sie hat sehr gutes fachliches wissen, nimmt auch an Schulungen für BK teil usw...

    Seit Anfang diesen Jahres merkte ich schon, dass sie sehr überfordert ist, viel zu viele Patienten und da sie auch kleine OP'S und Biopsien durchführt, nimmt das alles über Hand. Zu meiner Reha im Juni wurde mir empfohlen, die drei Zysten ( eine davon mit BIRADS 4a eingestuft ) in meiner eigentlich gesunden Brust, entfernen zu lassen. Das teilte ich meiner Gyn mit, da fuhr sie mich schon das erste mal an, ich solle doch gleich beide Brüste entfernen lassen um sicher zu gehen, mehr kann ich dann nicht tun. Bähm....dachte ich, Brett vorm Kopf😣. Letzte Woche hatte ich Termin, da war sie nicht da, einfach nicht da...Also wurde mir nur Blut genommen für mein bevorstehendes MRT ( da ist der Kreatininwert erforderlich ). Ich hatte noch einiges zu klären und auch paar fragen, aber da stand ich nun wieder " im Regen".

    Ich solle einen Tag später anrufen, da wäre sie wieder da, hab ich getan. Ich wurde am Telefon angegiftet, weil ich Panik habe wegen dem Birads4a, ich solle nicht schon wieder damit anfangen usw...und sie ist jetzt auf unvorhersehbare Zeit nicht mehr da=O, ich könnte Anfang Oktober mal wg.Termin anfragen=O. Ihr Kollege übernimmt zwar ihre Patienten, aber er ist ja nicht auf Brust spezialisiert. Ich werde versuchen, dass ich zur Nachsorge in dasBZ komme in dem ich operiert wurde, zu dieser Ärztin werde ich auf jeden Fall nicht mehr gehen, auch Ärzte haben kein Recht so mit mir umzugehen, kann ja nix dafür wenn sie überfordert ist, ach ja..und sie sagte noch, dass eine Schwester gekündigt hat und sie deswegen auch auf 180 ist...was kann ich dafür?

    Daran merkt man ganz deutlich, dass man nur eine Nummer ist, oder was meint ihr dazu, würdet ihr weiter zu ihr gehen? Übrigens wir waren zusammen in einer Klasse ...Ich ärgere mich schon seit einer Woche darüber.

    L.g.von Amy48

  • Liebe Amy48 die Ärztin scheint in der Tat sehr überfordert zu sein, aber das ist nicht dein Problem, du solltest für dich sorgen und dir eine andere suchen, von der du anständig und adäquat behandelt wirst. und dass du mit ihr in einer Klasse warst, macht das Ganze ja noch schlimmer.

  • Liebe Amy48 , ich glaub, da würde ich auch nicht mehr hingehen.


    Ich brauche ein neues Letrozol Rezept. Ich habe am Freitag 20 Minuten vor 'Dienstschlusd' in der Praxis angerufen und der AB lief schon. 'Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an.' Es war definitiv in der Sprechzeit, aber als letzter Satz kam ' in dringenden Fällen erreichen Sie Frau Dr. B. mobil unter der Nummer... ".


    Nun ist Letrozol kein Notfall, aber ich fand es ganz schön klasse, dass ich sie im Notfall hätte anrufen können.


    Also, sie ist auch manchmal strange, aber für ihre Patientinnen da. Eine Ärztin, die nicht für ihre Patienten da ist, brauch man auch nicht.


    Alles Gute für dich. Es ist bestimmt gutartig.


    LG Sonnenglanz

  • mein gyn dr ist ein ganz lieber jnd netter.erhat mich auch operiert.hat auch ne zulassung für solche ops.und macht auch chemo in der praxis.er gibt jedem neuen patienten seine handynr und wenn was is kann man ihn jederzeit anrufen.da fühlt man sich echt gut aufgehoben.

    Lg frankenlady