Umfrage zur Arzt-Patienten-Kommunikation

  • Hallo liebe MoKo   Sonne70   pegesa   Sonnenglanz   Frankenlady

    danke für Eure Meinungen, ihr habt mich noch bestärkt zu wechseln, ist schließlich mein Leben und meine Gesundheit. Sonne70 wg.Birads4a sollte die Zyste punktiert werden, aber sie liegt zu weit drin, lt.meiner Gyn. Deshalb habe ich am 03.09. auch wieder MRT Kontrolle. Ob die Zysten auch einfach so verschwinden können, frage ich mich immer mal...Ich hoffe, dass mich das BZ nimmt. Eigentlich habe ich für sowas gar keinen Nerv. Ständig ist was anderes worüber ich mich ärgere bzw.aufrege. Ob über irgendwelche Schreiben der RV, das Entlassungsschreiben der Reha, oder auf Arbeit. Also langweilig wird es bei mir nie...und nebenbei noch Panik wg.der anstehenden Nachsorge. Aber vorher fahre ich noch paar Tage in den Bayrischen Wald.

    L.g.von Amy

  • Liebe Amy48 , auf der Seite eines Arztes habe ich folgendes gefunden : (kein copy-paste aber ich nenn dir auch die Seite per PN wenn du möchtest )


    Über eine Behandlung einer Zyste entscheiden Arzt und die Patientin. Die Behandlung wird fest gelegt nach möglichen Beschwerden, Größe und der Meinung der Patientin. Insbesondere, wenn die Patientin sich aus den uns bekannten Gründen sorgt, wird die Zyste behandelt. Die meisten Zysten sind harmlos. Viele begleiten hormonelle Schwankungen und bilden sich häufig von alleine zurück.


    Was immer meistens und häufig bedeuten mag. Wenn sie sich nicht zurück bilden, ist dies auch ein Grund, sie zu behandeln.

    LG Sonnenglanz

  • Sonnenglanz ich werde am Mittwoch mit meiner Ärztin über die potentielle Gefahr, die m.E. bei mir auch in der anderen nicht operierten Brust liegt, besprechen und ggfls. handeln. Steht nämlich im Befund nur Verdacht auf Zyste, wer weiß, was da ist.

    LG Patricia

  • Heute habe ich im BZ angerufen, wo ich operiert wurde. Da kann man nicht einfach so zur Nachsorge kommen, nur bei metastisierten BK, oder wenn biopsiert werden müsste. Mir wurde gesagt, dass im Umkreis demnächst 3 Gynäkologen schließen und ich solle erstmal zum Vertretungsarzt gehen, wenn das so durch meine Gyn gemanagt ist, bzw. abwarten was beim MRT raus kommt. Also halte ich jetzt erstmal meine Flügel ruhig. Regt mich sowieso schon alles auf.

    L.g.von Amy

  • Liebe Amy48 das ist auch meine Erfahrung mit den BZ. Und ich finde das gelinde gesagt auch blöd, dass die sich nicht mehr zuständig fühlen. Jetzt mach erst mal Urlaub und erhol dich gut. Und dann guckst du weiter.

    LG Patricia

  • Ich muss sagen das ich vor 26 Jahren mich besser aufgehoben habe als jetzt. Ich denke es ist auch eine Glückssache wo man hin kommt. Bei den jetzigen BK bin ich gezwungen selber mir die richtigen Infos einzuholen, ausser jetzt bei meiner 1. Chemo, wo ich echt Bammel hatte, war die Schwester fantastisch. Alles genau erklärt, zwischendurch einen kleinen Plauscher und schwupp war die Zeit vorbei. Fragen waren alle beantwortet. Aber auch die anderen Schwestern hier im BK sind einfach das beste. Dagegen die höhere Fraktion tut ales was in ihrem Fachbereich möglich ist, aber was drumherum ist, dort ist man blind. Ich denke zu wenig personal oder? Wie oft wurde nur was beachtet, wenn ich rigoros darauf hingewiesen habe. Ein Beispiel das ich auf eine Bewegungstherapeuthin bestanden habe und das nach 10 Tagen der OP.

    LG

  • Beitrag zu diesem Thema:

    Ich muss sagen, dass ich mich im BZ in Deutschland bisher sehr gut aufgehoben gefühlt habe.

    War jahrelang dort zur Nachsorge und den Kontrollterminen und obwohl ich 2. Hj. 2016, 2017, und 2018 ins BZ Zürich ging, bekam ich innerhalb von zwei Wochen einen Termin in D, nachdem sie hörten, dass es einen erneuten Befund gab - und sie haben dort eigentlich eine lange Warteliste. Man hat sich immer viel Zeit genommen und die Aufklärung war auch immer sehr gut. Allerdings bereite ich mich auch immer auf jeden Arztbesuch vor, indem ich mir vorher alles aufschreibe, was ich wissen will und den Zettel mitnehme und vor mich hinlege, damit ich nichts vergesse, und ich lasse auch gleich etwas von meinem Wissen einfliessen, so dass sich die Ärzte dann auch entsprechend Mühe geben, weil sie schnell merken, dass sich da jemand informiert hat und sich die Patientin auch als diejenige versteht, die letztlich die Entscheidung trifft und nicht der Arzt. Das funktioniert eigentlich ganz gut. Wenn ich etwas nicht ok fand, dann gibt es von mir auch ein klares konstruktives Feedback - entweder direkt dem Arzt gegenüber, und wenn das nicht möglich ist - aus welchem Grund auch immer - gebe ich das an die nächste "Etage" weiter. Das hat bisher immer im positiven Sinne gewirkt. Und wenn eine/r arrogant auftritt und ich den Eindruck habe, dass ich nicht gut beraten oder von oben herab behandelt werde, dann hole ich diese Leute auch ganz schnell von ihrem Sockel runter - auf eine humorvolle Art und Weise oder unter Umständen auch mit "Klartext". Die Gesprächsführung überlasse ich nicht nur dem Arzt, ich gehe erst, wenn alle meine Fragen beantwortet sind. Manchmal ergeben sich nach dem Gespräch neue Fragen, aber da schreibe ich dann ein Mail und frage nach und habe auch darauf immer schnell eine Antwort bekommen, entweder per Mail oder telefonisch.

  • Hallo

    Ich habe seit meiner Erkrankung generell die Erfahrung gemacht jeder macht seinen Bereich und wenn man nicht immer wieder nachfragt geschieht nichts weiter. Im BZ sind alle sehr nett keine Wartezeiten etc. sobald man raus in den normalen Krankenhausbetrieb kommt ist alles und jeder gestresst. Private Kliniken sind ein wenig besser, aber kann man sich auch nicht immer leisten...