Eure Erlebnisse bei Arztgesprächen

  • Jeden Tag auf dem Weg zum Grill, muss ich mich vor einen Bildschirm stellen, wo festgestellt wird, ob ich auch ich bin. Da steht dann immer hinter meinem Namen und Geburtsdatum netterweise ein Klammern mein Alter...

    (Ja, ich weiß, ich bin jünger als ihr, aber trotzdem. ;-) )

  • Warum, BiggiL ?


    Hattest du eine ähnliche Situation?

    Das sind meine standardantworten bei hohlbratzen 😉 und da gibt es viele. Hab ich von meiner Mutter die hat mal Anfang der 70er mit 4 kleinen Kindern und dem 5 im Bauch auf dem Wohnungsamt gesessen und als der nette Mensch sagte das er nichts größeres für sie hat, da hat die Butterbrote ausgepackt und lächend gesagt: „ wir haben Zeit, und wenn ich mein 5 Kind bei Ihnen auf dem Flur bekomme“ eine Stunde später hatten wir eine größere Wohnung 😂 und das hab ich immer bildlich vor mir. Drohe wenn es sein muss mit den netten Argumenten 😉


    BiggiL

    ich bin doch erst 6 Jahre alt - nach EK.^^

    Und Menschen sind immer so alt wie sie sich fühlen !

    55 ist ja sowas von JUNG:!::!::!:

    🤣😂😂 gehen wir zusammen in den Sandkasten? Bin erst 10 vom fühlen 😂


    Und du hast ALt geschrieben !!!!


    Jeden Tag auf dem Weg zum Grill, muss ich mich vor einen Bildschirm stellen, wo festgestellt wird, ob ich auch ich bin. Da steht dann immer hinter meinem Namen und Geburtsdatum netterweise ein Klammern mein Alter...

    (Ja, ich weiß, ich bin jünger als ihr, aber trotzdem. ;-) )

    siehst du die Angaben? Oder prüfen die das mit dem Bild ab und lesen laut vor??? Wie bei der chemo?


    Bei mir war ich nach 4 Tagen bekannt wie ein bunter Hund und wenn ich zur Tür kam wurde „hallo Frau l.... Sie können direkt durch“ gesagt. Die waren auch gut da an der Anmeldung.

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • :saint::saint::saint::saint::saint::saint:

    Na ja um den Sprung wieder zum Forumthema zu bekommen :)

    Jede von uns hier hat doch schon so viele Ärzte kennenlernen dürfen <X Und mal ehrlich die meisten waren doch ganz ok.Für mich ist es ok auch mal einem Arzt zu sagen das er einfach zu wenig Ahnung hat ect. aber ich kann auch sagen - Sie sind echt toll. Immer schön unterscheiden. Ich glaub die Ärzte haben manches mal auch Angst vor uns - weil wir eben Kämpferinnen sind!

  • Chippsy

    Ich tausche Ärzte gnadenlos aus.

    Meine Frauenärztin hat mich veräppelt mit Rechnungen über 500 € für Untersuchungen die nie gemacht wurden, hat von meinem steahlentherapeut eine Aufklärung bekommen die ich von beiden Seiten in Rechnung gestellt bekam und als ich sie dann was fragte kam nur „da müssen die den strahlentherapeuten fragen!“ und der wieder nett gemeint „komisch, ich dachte das hätten wir besprochen“. Weg, Platz gemacht für eine top Frauenärztin die so ambitioniert ist und ich fast jedesmal erst nach 1 Stunde raus gehe.

    Auch mein erster onkologe war eine typische null, weg, hat Platz gemacht für meinen neuen onko-Engel und ich bin froh das das neue ärztenetzwerk so gut zusammenarbeitet das ich alle neuen Ärzte nur noch aus deren Empfehlung nehme.


    Gut vernetzte Ärzte kennen andere gute Ärzte und daran soll man immer denken.


    Klar gibt es nicht nur schwarze Schafe, aber leider in dem Bereich wo wir uns zur Zeit tummeln viel zu viele.

    Liebe Grüße

    Biggi

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    Das Wesentliche ist für manche Augen unsichtbar!

  • BiggiL da hast du voll recht!

    Ich bin da auch so eingestellt. Ist bloss schwer wenn du zuerst nur bei Ideoten landest, dann hat das auch eine Abfolge die nicht gut läuft. Und auf dem Land ist es doppelt so schwer!

    Aber oft hilft die Krankenkasse Fachärzte zu finden. Oder man googelt mal wer da wie bewertet wird.

    Ich hätte mir am Anfang eine Sekretärin gewünscht die das alles für mich macht. Bist eh am Ars...... und musst noch sonst was nachfragen und hinterfragen und anfragen und da wird man ganz huschig im Kopf.

    Und viele Kliniken sind auch so la la

  • Hallo Ihr Lieben , da staune ich aber Bauklötze wie unterschiedlich doch die Aufklärungen der verschiedenen Ärzte sind , das ist sehr schade!!!

    Ich hatte wie fast alle hier erst einmal große Angst nach dem ich meinen Tumor fühlte und die Gyn nach dem Sono, es bestätigte ja ich müsse zur Stanze und natürlich vorher eine Mammographie machen lassen... Überweisung zum Brustzentrum und von da an bin ich sehr gut und umfassend über alle Schritte informiert und beraten worden. Eine Zweit Meinung einzuholen blieb mir unbenommen und alle Schritte nach der OP wie Bestrahlung und Kur sowie weitere Behandlungsmöglichkeiten wurden mir in Arzt und Patientengesprächen mittgeteilt.

    meine Fragen wurden beantwortet . Somit kann ich nur sagen : SEHR GUT!! Es bleibt aber zu sagen, das ich mich vorher über die verschiedenen

    Brustzentren in Berlin informiert habe um genau diese mit den besten Empfehlungen zu wählen. Ich wünsche allen Betroffenen nur die beste Behandlung , denn dieses schreckliche Szenario Krebs versetzt jeden sofort in Panik, da ist eine gründliche Aufklärung schonmal eine erste Beruhigung. ganz liebe Grüße und alles Gute Pinki :)

  • Es gibt si Sätze meiner Onkologin, die ich nicht mehr hören kann und mein Aggressionspotential steigern:


    "Warten Sie doch erst mal ab ..."

    (z.B. Verordnungen Heil- und Hilfsmittel)


    "Das ist eben so ..."

    (Nebenwirkungen: Wasser im Gewebe, Wundheilungsstörungen, Übelkeit, Neuropathien).

  • Ei liebes hallo an alle, hatte gestern auch ein nettes Gespräch mit einem Ersatzonkologen, da mich die Onkoschwestern leider beim verkehrten eingetragen haben. Ist ja an und für sich kein Problem, stelle ich ihm halt die Fragen die mich beschäftigen. Gesagt getan, wollte wissen, wie es nach der 6. Sitzung weitergeht, OP Termin steht ja schon, muss ich bei der Krankenkasse noch was abklären wegen KompressionsBH und dem ProthesenBH? Da sagt der doch glatt zu mir, ich solle jetzt erstmal die Chemo hinter mich bringen und mir keine Gedanken über die OP machen, ich wüsste ja gar nicht, ob ich da wieder aufstehen würde, also die OP überleben würde! Ich dachte ich höre nicht richtig. Sagte ich zu ihm, genau das will man hören, er solmisier gefälligst meine Fragen beantworten und nicht doof rausreden. Gehts noch!? Damit war das Thema durch für mich, habe mich verabschiedet, mit so einem reden bringt nix. Die Onkoschwester haitisch dann noch entschuldigt, dass sie mich verkehrt eingetragen hat. Nun meine Fragen sind jetzt zwar immer noch nicht beantwortet aber das mache ich das nächste mal mit meinem Onkologen. Und ihm werde ich auch von dem Gespräch mit seinem Kollegen erzählen

  • tatlsoma , um Himmels Willen, was gibt es da für Ä...he, da könnte man glatt zum Amokläufer werden. Da fragt man sich warum jemand ohne jegliche Empathie ARZT werden will, und dann noch in diesem Fachgebiet.

    Der wäre doch besser in der Pathologie bzw Gerichtsmedizin aufgehoben ...

    Euch allen alles gute, vor allem mitfühlende Ärzte ! :hug:

  • Hallo ihr Lieben,


    ich war viele Jahre in meiner Frauenarztpraxis und hatte dort immer den Eindruck das dort gewissenhaft und genau gearbeitet wird.

    Das erste was mich heute im Nachhinein doch sehr verwundert, war, dass mir gesagt wurde, obwohl der Arzt meinen Befund vorliegen hatte, dass ich ein Metaplastisches Mammakarzinom habe, für dass es keine optimale Behandlung zur Zeit gibt, da es eher selten ist, das wusste ich damals allerdings noch nicht, wurde mir von meinem Frauenarzt gesagt, das Brustkrebs heute gut heilbar sei und er mir zur CHT rate.


    Dann bei der Nachsorge der beiden Brusterhaltenden OP´s sprach ich jedes Mal meinen eigenen Tastbefund in der operierten Brust an, und fragte, was das denn sein könnte, ich hatte von Narbengewebe gehört, und das wurde mir auch bestätigt. Ja, das könnte Narbengewebe sein.

    Ich war absoluter Neuling, ich hätte keine Ahnung und vertraute. Dann wurde mir auch noch gesagt, dass während der CHT nichts wachsen würde.


    Da wuchs ein tastbares Rezidiv vor sich hin und meinen Frauenarzt beeindruckte das in keinster Weise. Ich selbst hatte dann das Thema in der Onkologie angesprochen und wurde entsprechend in die Mammographie und zum Ultraschall geschickt und dann wieder operiert.


    Ich habe daraus gelernt, dass ich selbst als Patientin für mich verantwortlich bin. Ich bin mir selbst am Nächsten, muss die Dinge immer wieder ansprechen, die mir auffallen und darf mich nicht so sehr auf das verlassen was so leichtfertig gesagt wird.


    Sicher sind Ärzte auch nur Menschen und Menschen machen Fehler. "Kein Fisch ohne Gräten, kein Mensch ohne Fehler, ist ein Norwegisches Sprichwort."


    LG Leonie

  • Ich war sowohl mit meinem Gynäkologen wie auch mit Ärzten im KH immer super zufrieden. Manchmal hatten sie im KH wenig Zeit, aber Fragen wurden immer zeitnah und ruhig beantwortet und oft hatten wie auch viel zu lachen im KH, mir hilft Humor immer.

  • Also, ich bin seit der ED bei einer Psychoonkologin. Ziemlich zu Beginn, also während meiner grössten Krise unter EC Chemo meinte sie ganz trocken, jeder müsse halt mal sterben. Da auch nicht alles immer super in der Onkologie lief, meinte sie, das müsse ich halt akzeptieren, das sei in Grossbetrieben wie Spitälern an der Tagesordnung. Was soll ich sagen, wirklich aufgefangen mit meinen Ängsten habe ich mich mit solchen Ansagen ihrerseits nicht gefühlt. Klar weiss ich in der Theorie hat sie recht, aber es tröstet mich einfach nicht zu wissen, dass alle mal sterben müssen. Krebs ist eine unmittelbare Bedrohung, eine reale und keine theoretische in der Zukunft, für mich auf jeden Fall.


    🤗Wanda2