Filme die man gesehen haben sollte?

  • Hallo Astevi , diese Staffel werde ich mir auch wieder ansehen. Die letzte Staffel lief genau zu der Zeit, wo bei mir der Brustkrebs festgestellt wurde. Hat mir sehr geholfen 🙋‍♀️

  • Hallo an alle,

    Erst jetzt habe ich die Beiträge zu Fritzie gelesen und möchte meine Meinung dazu äußern.

    Ich verstehe voll alle, die sich über die oberflächige Behandlung des sehr wichtigen und schwierigen Thema für die Betroffenen aufregen. Aber es ist ein Spielfilm, da kann man nicht erwarten, dass er das volle Ausmaß und die Tragweite der Erkrankung detailliert schildert. Dafür werden Dokus oder Reportagen gemacht, die die Betroffenen Zeitlang mit Kamera begleiten. Dieser Film macht auf das Thema Brustkrebs aufmerksam und zeigt, wie verschieden so eine schwere Diagnose von den Betroffenen verarbeitet wird. Fritzie ist nur stellvertretend für viele Frauen, die auch ihre Krankheit leugnen und nicht wahrhaben wollen, die sich gegen die Therapie aussprechen und zweifeln, ob sie eine Chance haben, die in ihrem Umfeld auf Unverständnis stoßen und trotz der Krankheit trotzdem ihren Alltag meistern müssen.

    Ich stimme allen zu, dass der Film nicht ganz der Realität entspricht, oberflächlich und sogar in manchen Momenten kitschig daherkomnt, dass die medizinischen Fakten falsch dargestellt werden (Ich kann es als Nicht-Betroffene nicht beurteilen), aber was wichtiger ist, ist die Botschaft dahinter: es ist eine Sch.... Krankheit, die jede Frau treffen kann, es ist eine persönliche Tragödie, die jede auf ihre Weise verarbeitet und persönliche Entscheidungen trifft.

    Ich finde den Film nicht so schrecklich, wie in den Beiträgen beurteilt wurde.

    Ich bin aus der EK-Ecke und kann zum BK nichts beitragen, aber das Thema Krebs betrifft mich auch und die Ängste und Zweifeln, die Fritzie umtreiben, kenne ich auch. Daher bin ich der Meinung, man soll das große Ganze sehen und keine Haarspalterei betreiben.

    Astevi

  • Naja, es ist alles Geschmackssache. Aber wenn sich eine Serie auf die Fahnen schreibt, eine wichtige Botschaft vermitteln zu wollen, nämlich auf die Wichtigkeit der Vorsorge aufmerksam zu machen, dann kann man schon erwarten, dass das Ganze weniger kitschig und wahrheitsgetreuer dargestellt wird.

    Und dann sucht man auch nicht in Krebsforen bei aktuell Erkrankten nach Frauen, die Bilder ihrer operierten Brüste zur Verfügung stellen.

    Das ist mehr als pietätlos.

  • Ich hatte es zu Beginn der 1. Staffel schon geschrieben, mir reichte schon die schlechte Recherche.

    Der Film beginnt ja mit der Aussage der Ärztin: "Die Biopsie hat ergeben, dass Sie einen malignen Tumor haben, der schon in die umliegenden Lymphknoten gestreut hat. Der Tumor ist hormonpositiv und HR2 neg. Also eine sehr aggressive Art!"

    Schon bei dem Schmarrn bin ich ausgestiegen.

    Außerdem kam im Interview heraus, dass sie sich zum Vorbereiten mit Gynäkologen unterhalten hat.

    Wäre schön gewesen, wenn sie sich mal mit Betroffenen ausgetauscht hätte.

    Spielfilm hin oder her, natürlich darf er seine eigenen Regeln haben, aber gerade bei einem solch sensiblen Thema sollte man eben richtig und gut recherchieren, was übrigens gute Filmemacher und Schauspieler auch tun.

    Da darf es, wenn man es mag, auch meinetwegen kitschig werden, aber in der Grundstruktur sollte es wahrheitsgetreu sein, das sehe ich wie Naticatt .

    Ich bin übrigens sehr erschrocken, dass die echt noch eine 2. Staffel hinterherschieben.

    Und wohl auch in dieser Staffel rettet sie einen Menschen aus dessen Dilemma, wie es Tanja Wedhorn in jeder ihrer Rollen spielt. Altruistisch bis zum Abwinken.

    Naja, wer' s mag ...

  • Liebe Milli Ich habe mir gestern über die Mediathek die zweite Staffel mal angeschaut. Ich muss sagen, jeder hat einen eigenen Geschmack ist ja auch richtig. Wenn ich jetzt wieder Chemo machen muss, kann ich mir im Traum nicht vorstellen mir noch einen ich sage mal Geliebten zu nehmen. Was die alles konnte in der Zeit, Manno bin ich ein Weichei dagegen. Ich war froh wenn ich die Treppen hoch kam. Also meins überhaupt nicht.. Sollte jeder selbst entscheiden. LG lissy :hug:

  • Ich habe die 2. Staffel gerade fast durch.


    Es ist ein Film und keine Dokumentation. Ich finde ihn für alle, die überhaupt nicht wissen, wie was abläuft schon recht gut gemacht. Um Zuschauer zu bekommen, die vielleicht nicht betroffen sind, muss man auch einen vielleicht kitschigen Rahmen schaffen.

    Ich glaube aber, Tanja Wedhorn bringt ihre Zerrissenheit sehr gut rüber.


    Und nein, ich wäre weder in der Lage gewesen zu arbeiten noch hätte ich mir vorstellen können, meine Familie anzuzweifeln. Sie sind mein Halt und meine Zukunft und Fremde waren für mich da zunächst völlig außen vor.


    Viele Filme haben starke Abweichungen vom wirklichen Alltag. Sie bringen manche Dinge aber schon etwas näher, weil das Drumherum eben so anschauungswürdig erscheint.


    Ich bin alt, und kann da eh jetzt nicht mehr so urteilen.

    Aber ich gucke ihn einfach als einen guten Zeitvertreib. Seid nicht immer so streng........;):)

    Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut. -Menander der Athener


  • Ich habe in die erste Staffel mal kurz reingezappt, bin aber nicht hängengeblieben. Jede ist anders und ich will meinen Brustkrebs vergessen, wenn ich was zur Unterhaltung anschaue. Was anderes sind Dokus zu dem Thema, die sehe ich aber mit anderen Augen.

  • Ui, ich bin gerade dabei bei Fizzi. Meine Akuttherapie liegt nun schon einige Zeit zurück, daher kann ich aus jetztiger Sicht teilweise nur schmunzeln und teilweise nur mit dem Kopf schütteln. Ein wenig Klischee. Erinnert mich ein wenig daran wie Krankenschwester mit Häubchen und Minirock vermarktet wurden und dies auch jetzt noch negativ (aus Sicht einer Krankenschwester) behaftet ist. Ähnlich jetzt das Thema Brustkrebs.


    Meins ist es nicht. Wenn man das Thema ansprechen will dann nicht mit einer Serie oder Spielfilm, sondern man nimmt das "echte" Leben.

  • Guten Abend, ihr Lieben:)

    Ich habe heute Abend einen wirklich guten Film im WDR um 20:15 Uhr gesehen.

    Ich habe seit langem nicht mehr so gelacht. Hatte aber auch einen ernsthaften Hintergrund. Die Erfindung des Vibrators Ende 18 Jahrhundert.

    Der Film hieß:" In guten Händen" mit Maggy Gyllenhaal und Hugh Dancy.

    Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.

    Liebe Grüße, Karin<3:hug:

  • Naticatt

    Ich fand den Film auch so toll gespielt. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. Und die Frauen mit ihren langen Röcken auf der Konstruktion.🤣🤣

    Ja,der Doktor mit der verkrampften Hand . Handarbeit ist schwer🤣🤣

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag:hug:<3

  • Kiko62

    Den habe ich auch schon mal gesehen und fand den auch super und witzig! Danke fürs in Erinnerung bringen. 😁 Hab gerade mal beim Streamingdienst A...on geschaut. Da gibt's ihn umsonst. Jetzt weiß ich, was ich heute Abend schauen werde.👍

  • Briwo: Da hast Du mir jetzt geholfen und ich muss nicht gross suchen, den gucken wir auch heut abend 😊

    Das Leben ist ein Keks, jeden Tag beissen wir ein Stück davon ab

  • Den fand ich damals auch klasse:D - vor allem die Diagnosen - Hysterie... soweit ich mich erinnere..

    Mach heute so wunderbar, dass gestern neidisch wird.<3

  • Ich hatte es zu Beginn der 1. Staffel schon geschrieben, mir reichte schon die schlechte Recherche.

    Der Film beginnt ja mit der Aussage der Ärztin: "Die Biopsie hat ergeben, dass Sie einen malignen Tumor haben, der schon in die umliegenden Lymphknoten gestreut hat. Der Tumor ist hormonpositiv und HR2 neg. Also eine sehr aggressive Art!"

    Schon bei dem Schmarrn bin ich ausgestiegen.

    Außerdem kam im Interview heraus, dass sie sich zum Vorbereiten mit Gynäkologen unterhalten hat.

    Wäre schön gewesen, wenn sie sich mal mit Betroffenen ausgetauscht hätte.

    genau aus demselben Grund hab ich auch abgebrochen..

    Ich hätte der Serie gerne eine Chance gegeben, hab auch 2 Folgen komplett und die 3. Folge halb geschaut, meine ich, aber mir war das nix. Diese schlechte Recherche fand ich einfach nur widerlich und konnte es nicht länger ertragen.

    Zumal die Krankheit ja nun nicht zu den ganz seltenen Erkrankungen zählt, zu denen sich eine Recherche schwieriger und aufwändiger gestaltet.

    Ich konnte das nicht aushalten...

  • Kennt jemand von euch die britische Filmkomödie "Sterben für Anfänger" aus dem Jahr 2007? Ich könnte mich jedesmal beömmeln wenn ich den gucke. Nicht jeder mag den britischen Humor, aber ich amüsiere mich köstlich auch weil da Dinge passieren, über die andere nicht lachen können; zudem finde ich die Darsteller einfach wunderbar.:hug:

    Der Wunsch nach Heilung ist immer schon der erste Schritt zur Genesung!

    Mein Motto: Ich bin nicht auf die Welt gekommen um so zu sein wie andere mich gerne hätten! 😊😍