Brustaufbau

  • Liebe Linde , ich wünsche dir schnelle und gute Heilung. 🍀🍀🍀

    Sind die Ärzte denn mit dem Ergebnis zufrieden?

    Ich würde gerne wissen, wie es bei dir weiter geht, denn ich überlege auch, ob ich es mit Silikon versuchen soll.

    Liebe Grüße

    Cookie

  • hallo liebe Cookie, ja, die Ärzte sind zufrieden und die Schwestern alle begeistert von der tollen Naht, die nun unterhalb meiner Brust liegt ;-(( Ich habe sie mir noch nicht ansehen können/wollen ....

    Heute sind es genau 7 Tage her und ich bin seit gestern daheim, trage seit dem ersten Tag nach OP den Kompr.-BH, und den Stuttgarter Gürtel tagsüber. Es sieht schon nicht gerade toll aus im Moment (alles ziemlich eingedellt), aber ich bekommen von allen Seiten bestätigt, dass das auch gar nicht anders sein kann --- und alles wäre wirklich super. Also: Geduld! Die Brust ist nach meinem Gefühl noch viel zu fest und steht unnatürlich ab. Medizinisch gesehen wurde die Brust schon etwas weicher - da haben die Ärzte und Pflegerinnen mehr Erfahrung. Nunja, ich bin nicht mehr die Jüngste und die Schwerkraft forderte schon ihren Tribut^^. Viel Gefühl in Haut und / bzw. Brustwarze ist auch nicht (mehr?) da. Habe ich auch nicht so wirklich erwartet.


    Ich bin froh, entschieden zu haben, nicht gleich mit dieser OP beide Seiten entfernen zu lassen. Dann hätte ich gar nicht mehr gewusst, wie ich schlafen sollte (wobei das eh wegen der Neuropathie sehr sehr schwierig ist). So konnte ich aber wenigstens auf einer Seite liegen - schön langsam umdrehen, damit Gewebe und Muskulatur mitkommen können. Die beiden Drainagen drückten am Rippenbogen, aber das war ja auch nur vorübergehend. Ist ist vor allem, weil ich so dünn bin. Ich frage mich, wann ich wohl mal wieder auf dem Bauch liegen kann - bin nämlich eine Bauchschläferin:/Hätte ich nicht so sehr die Neuropathie und leichte Schmerzen an der Narbe, weil ganau dort der BH recht fest sitzt ---- alles wäre super. Aber auch so ist es ehrlich gesagt gar nicht so schlimmt. Bei allen täglichen kleinen Tätigkeiten habe ich gar keine Einschränkung. Und der richtige Aufbau kommt dann sicher am 8. März in der Reha.


    Hilft dir das ein wenig weiter Cookie? Sonst frag einfach.

    Liebe Grüße

    Linde

  • Hallo ihr Lieben,


    Ich habe hormonabhängigen Brustkrebs und Fragen zum Verhalten nach Mastektomie.


    Da ich sehr kleine Brüste habe, muss die Betroffene linke Brust komplett entfernt werden. Ich habe mich für einen Aufbau mit Silikon direkt im Anschluss entschieden.

    Ob lymphknoten betroffen sind und ob die Brustwarze entfernt werden muss, entscheidet sich während der OP =O


    Nun wollte ich euch fragen, wie es euch nach der OP ging, wie lange wart ihr danach im Krankenhaus und habt ihr Tipps wie man zu Hause alleine klar kommt?

    Kommt man überhaupt alleine klar?

    Wie habt ihr euch gewaschen etc?

    Danke schon vorab!


    Ganz liebe Grüße!

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  • Hallo Witch148,


    Ich hatte eine Mastektomie mit Sofortaufbau, ich lag 5 Tage im Krankenhaus und danach ging es mir täglich besser. Vorher war ich noch schlapp von der Chemo.

    Waschen konnte ich mich allein, nur den Rücken hab ich mir am 1. Tag nach der OP von der Pflege waschen lassen.

    Zu Hause bin ich alleine gut klar gekommen, die Wasserflaschen habe ich einzeln hoch geholt.

    Zu Hause konnte ich auch wieder duschen.


    LG Mar K

  • ich hatte das ganze beidseitig, war 13 Tage im Krankenhaus weil eine drainage so lange immer noch wundwasser gefördert hatte. Beim rückenwaschen bzw -eincremen und Haare waschen brauchte ich etwas länger hilfe, aber ich durfte schon nach wenigen Tagen duschen, somit relativierte sich das "Problem" schnell.

    Zu Haus kam ich auch recht gut klar, hab vorher alles wichtige in Greifhöhe geräumt. War eben etwas eingeschränkt in der Bewegung. Bei schwereren Dingen wie staubsaugen hab ich mir helfen lassen. Auto gefahren bin ich dann ebenfalls direkt nach Entlassung wieder. Ich hatte mir das ganze schlimmer vorgestellt.

    Du packst das!!!

  • Hallo liebe Witch,

    Ich hatte im Februar 17 nach der Chemo eine Ablatio links mit Expandereinlage (ist ein Silikonkissen). Ich war 5 Tage im Krankenhaus und hatte fast keine Schmerzen. Bei mir mussten leider 16 Lymphknoten (waren GsD alle frei) raus und die Brustwarze wurde auch entfernt. Die Op war überhaupt nicht schlimm, nur der Arm bzw. die Achsel tat beim Überkopfstrecken etwas weh, das lag aber an der Lymphknotenentnahme, die du vielleicht gar nicht hast🙄. An der Brust selbst hatte ich gar keine Schmerzen. Ich konnte mich bereits am nächsten Tag wieder selbst waschen, anziehen etc.


    Leider hatte ich dann aber nie in Ruhe in der Brust. Es lief ständig etwas Wundsekret ab und die Wunde wollte nicht richtig zuheilen. Im August 2017 wurde das Implantat dann entfernt und ich bekam eine Vakuumtherapie, dann war endlich Ruhe und alles verheilte rasch und problemlos. Leider bin ich jetzt einseitig,, deshalb werde ich mir am 17.4. die Brust mittels Diep flap aufbauen lassen. Hab mir inzwischen stolze 8 kg angefüttert, damit auch genügend Material dä ist. 😂

    Jetzt hab ich allerdings ordentlich Muffensausen vor dieser großen Op. Das ist jetzt schon eine andere Nummer. Aber ich zieh das jetzt noch durch, ich bin körperlich topfit, hab keine anderen Erkrankungen, also müsste ich da ganz gut durchkommen.


    Ich hab mich am Tag nach dermit einem Einmalwaschlappen gewaschen und mich am nächsten Tag "unten rum" etwas mit der Handbrause abgeduscht. Die Drainagen hab ich mir dazu am KompressionsBH festgeklipst. Nach 3 Tagen musste ich auch die Thrombosestrümpfe nicht mehr anziehen, weil ich schon so mobil war und sogar im Schlossgarten spazieren gegangen bin.


    Falls du noch weitere Fragen hast, immer herdamit😁

    Keep calm and carry on ! :thumbup:

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  • Mir wurde am 16.02.2018 die rechte Brust (auf eigenen Wunsch) entfernt. Die Brustwarze auch, das wusste ich vor der OP schon. Leider ist 1 Lymphknoten befallen.

    Die OP ist prima zu verkraften, so gut wie keine Schmerzen, der Drainageschlauch zwickt und zwackt unangenehm. Das Ziehen der Drainage ging wider Erwarten recht gut und relativ schmerzlos.

    Ich war am 21.02. wieder zuhause. Muss vielleicht nachoperiert werden, weitere Lymphknoten würden dann sicherheitshalber entfernt und gleichzeit Port angelegt. Höre ich heute.

    Gewaschen habe ich mich ganz normal. Durfte nach ein paar Tagen sogar duschen.

    Die Narbe ist ein ganz feiner Strich. Die rechte Seite der entfernten Brust sieht nicht besonders schön, aber auch gar nicht schlimm aus. Man kann sich daran gewöhnen. Sagt auch mein wunderbarer Mann.

    Noch im Krankenhaus kam eine sehr nette Dame vom Sanitätshaus zu mir mit einer kleinen Auswahl an BHs und einer vorläufigen Watte-Prothese. Seitdem sieht man es mir wirklich nicht mehr an. 6-8 Wochen nach OP hole ich mir dort eine "richtige" Silikonprothese und weitere BHs.

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  • Bis gestern früh war ich noch im Krankenhaus... Leider hatte sich nach der Mastektomie und Wiederaufbau mit Implantaten eine Wundheilungsstörung auf der rechten Seite breit gemacht ?(am Sonntag haben sie dann das Implantat wieder entfernt 😭 trotz Antibiose konnte es nicht gerettet werden.. Bekomme jetzt Antibiotika in Tablettenform.. Seit vier Wochen nehme ich nichts anderes ein.. Mein Körper ist ziemlich daneben deswegen und meine Psyche spinnt auch.. Werde erstmal versuchen mich zu regenerieren und dann entscheiden ob ich noch einen erneuten Versuch starte mit einem Implantat oder es so lasse.. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Liebe Grüße

    Manu

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  • Hallo Minischnecke,

    ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. 2014 beidseitige Mastektomie wegen beidseitigem Brustkrebs und Implantate. Nach 4 Wochen fing eines an zu eitern und mußte entfernt werden, Heilung dauerte endlos. War danach erst ziemlich bedient und wollte nie wieder eine OP. 2016 dann wieder mehr Energie und habe eine Latissimus dorsi Plastik mit kleinem Implantat bekommen (wollte das kleinste, bloß nicht ein Platzhalter mit erneuter OP und Infektionsgefahr. Ein halbes Jahr später wurde (da verrutscht) das andere Implantat ausgetauscht. Bin mit dem Ergebnis zufrieden.

    Drücke Dir erst einmal die Daumen für die weitere Wundheilung Alles Andere kommt später....

    LG aus Osnabrück

  • oh das tut mir leid, dass du solche Probleme hast bzw von Anfang an hattest. Hatte mich schon gewundert dass du nicht mehr geschrieben hattest. Wünsche dir schnelle Besserung und eine gute Entscheidung bzgl der zukunft. Lass dich ausgiebig beraten und leg dich erst wieder auf einen op-tisch wenn du ganz sicher bist was du willst. Und dann hoffe ich dass es besser läuft als dieses mal. So viel Pech kann man nicht zweimal haben

  • Hallo Heideblüte...

    Habe lange überlegt ob ich noch was schreiben sollte.. Bei mir lief irgendwie alles schief und ich war so niedergeschmettert und ich wollte nicht ständig jammern.. Es ist auch jetzt ziemlich schwer für mich.. Alleine der Anblick im Spiegel macht mich wahnsinnig... Ich hatte es mir ganz anders vorgestellt... Mein Körper ist auch völlig ausgemergelt von den vielen Antibiotika.. Ich muss immer noch welche nehmen, aber mein Körper sagt irgendwie nein.. Und dann die Angst, dass das Implantat auf der linken Seite auch noch raus muss.. Die OP ist jetzt vier Wochen her und ich weiss nicht, was normal ist an Schmerzen oder nicht.. Manchmal denke ich, es war ein Fehler die Mastektomie machen zu lassen oder war es ein Fehler gleich Implantate reinzusetzen? Aber nun ist es so und ich muss einen Weg finden damit klar zu kommen :rolleyes:

  • hier darfst du jammern. Hast doch auch allen Grund dazu. Und wer wenn nicht wir verstehen dich. Ich denke nicht dass die mastektomie an sich ein Fehler war. Immerhin hätten wir ein sehr hohes Rückfall bzw gerade auch auf der anderen Seite erkrankungsrisiko. Ich möchte nicht noch einmal eine Chemo durchmachen müssen und hab nun alles getan was ich dazu beitragen kann. Der Rest ist jetzt einfach Glück oder Pech. Komm zu Kräften hol dir erst einmal eine epithese und dann schaust du in aller Ruhe weiter

  • Liebe Manu,

    lass Dich mal vorsichtig :hug:

    Ich kann Dich sehr gut verstehen. Hatte nach 1. OP Nekrose, nach 2. OP mit Implantatswechsel monatelang Wundheilungsstörungen und habe mich dann für den Diep-Flap entschieden. Kannst ja mal in meinen Thread "meine Diep-Flap-OP" reinlesen, wenn Du Lust hast. Vor dieser Entscheidung war ich in einem sehr tiefen Loch und hier in der "Frustabladestation" vertreten. Du kannst mir auch gern eine PN schicken, wenn Du spezielle Fragen hast.

    Ich sende Dir ein grosses Paket mit Mut, Zuversicht, Durchhaltevermögen und ordentlicher Wundheilung!

    LG Kirsche

  • Liebe Minischnecke ,

    ach lass dich doch mal:hug::hug:.

    Es tut mir wirklich leid, daß du solche Probleme hast. Ich hatte vor gut 2 Jahren ebenfalls Probleme mit meinem Implantat und es mußte nach

    4 Monaten ebenfalls wieder entfernt werden.....X( Scheint öfter ein Problem zu sein, wie man hier ja zur genüge lesen kann....

    Ich lebe seitdem mit nur einer Brust und komme damit gut zurecht. Was ich dir damit sagen will (ich schließe mich hier Heideblüte an) informiere dich gut und lass dich gut beraten.


    LG LEO

  • Vielen lieben Dank für Eure mitfühlenden Worte :hug:ich fühle mich dann nicht so alleine gelassen.. Wenn ich die Ärzte höre, dass ich ein Sonderfall bin, bekomme ich es mit der Angst zu tun und ich zweifel an mir selbst.. Warum spielen sie den Patienten den schwarzen Peter zu? Wie haben doch schon genug Probleme :/:cursing:.. Ich versuche mich erstmal zuerholen und mich mit der neuen Situation anzufreunden.. Fahre hoffentlich bald zur Reha und kann da vielleicht noch mit gleichgesinnten reden und neue Erfahrungen sammeln.. Von OP's habe ich erstmal die Nase voll..