Reha & AHB: Ja / nein / verschieben?

  • Ich bin gaaanz unsicher.


    Mir wird immer wieder die Frage gestellt ob ich nicht zur Reha möchte. Bislang habe ich immer ganz überzeugt mit einem klaren Nein geantwortet. Langsam kommen mir aber doch Zweifel.


    Ich lebe mit meiner Schwester zusammen und wir wohnen sehr idyllisch auf dem Land. Einkaufen usw. geht ohne Auto gar nicht und sie hat keinen Führerschein. Ohne mich wäre sie immer auf die Hilfe Anderer angewiesen.


    Meinem inneren Schweinehund könnte ich aber vermutlich besser bei kommen wenn ich in einer Reha wäre. Körperlich bin ich leider ziemlich auf de Hund gekommen und ich hätte gerne wieder mehr Energie.


    Ich habe auch Angst in einer Reha nur mit sehr schwer kranken Menschen zusammen zu sein und das Thema Krebs übergroß wird. Eine Klinik an Mord-oder Ostsee würde mich freuen, aber komme ich da auch hin ??? Gibt es die Möglichkeit ohne große Kosten meine Schwester mit zu nehmen ?


    Hat jemand Erfahrung oder Ahnung ? Gibt es "NO GO"- Kliniken ?


    ich habe wieder tausend FRAgen...


    Lossi grüßt verwirrt und ahnungslos.

    Die Pflicht ruft ......... sag ihr, ich ruf zurück

  • Hallo lossi,


    eine AHB (Anschluss-Heilbehandlung) steht dir zu und aus meiner Sicht solltest du sie auch unbedingt wahrnehmen.


    Gibt es in deinem Behandlungszentrum keinen Sozialdienst? Die wären die Ansprechpartner für deine Fragen!


    Hake da morgen doch direkt mal nach, wenn du wieder zur Bestrahlung musst!


    LG. Aurora

  • Die Entscheidung ob Du eine Reha machen sollst oder nicht , kann Dir keiner ganz abnehmen. Aber ich versuche Dir eine
    Antwort trotzdem zu geben: Ich habe mich für eine Reha entschieden. In der Strahlenabteilung des Kranenhauses
    wo ich die Bestrahlung bekam , wurde die Reha beantragt. Ich hatte im Krankenhaus von der Sozialarbeiterin ein
    Heft erhalten, wo die ganzen Kliniken aufgelistet waren.Ich habe mir 5 Kliniken rausgesucht , die für mich in Frage
    kamen und habe zu Hause im Internet mir die Homepages und die Infos angesehen. Danach habe ich entschieden
    und habe dann der Ärztin der Strahlenabteilung zwei Kliniken angegeben.Dann nahm alles seinen Lauf und ich
    kam in meine Wunschklinik im Schwarzwald. Man muss bei der Auswahl der Klinik darauf achten, dass die Krebsart
    weswegen man behandelt wird zB. Brustkrebs auch vorne im Verzeichnis steht.Die Kliniken haben unterschiedliche
    Schwerpunkte, so kann man sicher gehen, dass die Klinik für die Erkrankung auch geignet ist.


    Die Reha hat mir persönlich viel gebracht und ich habe mich gut erholt. Dort gibt es Anregung zur sportlichen Betätigung.
    Du kannst verschiedene Sportarten ausprobieren. Es gibt Vorträge mit Infos zu der Erkrankung, bezüglich Ernährung.
    Ferner hast Du die Möglichkeit Dich in Gesprächskreisen die von einer Psychoonkologin geleitet werden, dich mit
    Gleichbetroffenen auszutauschen. Du bekommst auch einige Anwendungen, die auch gut tun.In der Reha lernt man auch
    veschiedene Entspannungstechniken kennen zB Progressive Muskelentspannung n. Jacobson,Qui-Gong ua.Auch der
    Umgebungswechsel tat mir sehr gut.Ich hatte auch genug Freizeit wo ich auch selber oder mit anderen Betroffenen was
    unternehmen konnte. Am Wochenende wurden Ausflüge und Wanderungen angeboten . Das war immer sehr schön.
    Und ja , man trifft auf viele schwerkranke Menschen, aber Krebs war nicht ständig und nicht das einzige Thema unserer
    Gespräche. Wir haben uns über viele Themen unterhalten und hatten auch Spass. Auch Kreativangebote zB malen , basteln
    kann man dort wahrnehmen. Man bekommt da wirklich viele Tipps und Anregungen für den Alltag nach der Reha.
    Es gibt dort auch Sozialarbeiter, die bei verschiedenen sozialen Problemen helfen .


    Mein Mann konnte sowohl bei der 1. als auch bei der 2. Reha mitkommen. Bei der ersten Reha war mein Mann mit
    als Begleitperson in der Klinik. Man kann sich telefonisch in den Rehakliniken danach erkundigen. Bei der 2. Reha hat mein
    Mann sich vorher im Internet eine Pension in der Nähe der Rehaklinik gesucht, die auch relativ preisgünstig war. So
    haben wir uns nach den Anwendungen immer getroffen und sind im Ort spazieren gegangen .Die meisten Kliniken bieten
    heute auch die Möglichkeit an, dass eine Begleitperson mitaufgenommen werden kann.Ich denke, dass es möglich sein
    wird, dass Deine Schwester mitkommen kann.Wie hoch die Kosten dann sind kannst Du auch bei der Reha Klinik vorher
    erfragen. Es kann sein dass eine Unterkunft in einer Pension im Ort günstiger ist. Das kann man im Internet vielleicht
    rausfinden.


    Du musst es dem /der Arzt/Ärztin in der Strahlenklinik sagen in welche Klinik Du möchtest. Dann kommt man in der Regel
    auch dorthin.Das gleiche gilt auch wenn die Bestrahlung in einer radiologischen Praxis erfolgt.Eine gezielte Empfehlung für
    eine Klinik darf ich Dir hier leider nicht geben. Das ist auch etwas schwierig, weil jede andere Erwartungen und Vorstellungen
    hat.
    Ach nun ist mein Beitrag wieder so lang geworden, tut mir leid. Hoffe dass Dir das ein bisschen hilft.
    Ich wünsche Dir noch alles Gute für die restlichen Bestrahlungen und dass Du die für Dich richtige Entscheidung triffst.
    Ganz liebe Grüsse alesigmai52

  • Hallo Lossi,


    ja das war für mich mit der Reha auch keine leichte Entscheidung. Bei meiner Ersterkrankunug 2001 wollte ich auf keinen Fall in eine Anschlussheilbehandlung oder Reha....ich wollte nicht ständig an die Krankheit erinnert werden sondern einfach nur nach Hause zu meinen Kindern nachdem in mehr als 3 Wochen im KH war.


    Jetzt sehe ich das etwas anders und habe eine Reha beantragt die ich im April antrete auf einer Nordsee Insel. Ich brauche die Zeit für mich um wieder Kraft zu tanken und den Akku aufzuladen.
    Wie Alesigmai schon schreibt, besteht die Möglichkeit deine Schwester mitzunehmen bei vielen Kliniken.


    Ich wünsche dir alles Gute für die restlichen Bestrahlungen.....und eine gute Entscheidung.


    Lg Keinohrhase :hug:

  • Hallo Lossi,


    ja oder nein? Letzten Endes ist es deine Entscheidung. Ich habe mich für diese Massnahme entschieden. Klar da macht man sich so Gedanken, ganze 3 Wochen weg von zu Hause, wie ist das, was ist da los, sind da nette Leute .... Ich kann dir nur raten dieses Angebot in Anspruch zu nehmen. Es hat gut getan. Es war so schön, sich um nichts kümmern zu müssen, einfach mal rauszukommen, Luftveränderung, die Anwendungen und Behandlungen tun gut. Du hast die Möglichkeit verschiedenes auszuprobieren z.B. Sportarten. Entspannungstechniken zu erlernen. Ganz toll fand ich z.B. die spezielle Krankengymnastik für Brustkrebspatienten die angeboten wurde und die Atemtherapie. Meine AHB ist jetzt 4 Monate her, aber ich habe immer noch das Gefühl davon zu zehren.


    Mit dem Satz lehne ich mich vielleicht ein bisschen weit aus dem Fenster - ich kenne ja die genauen Umstände bei dir nicht - aber glaubst du nicht, das du einmal nach vielen Jahren auch mal ein bisschen egoistisch sein darfst und etwas für dich machst? Du schreibst ja selbst, das du das Gefühl hast dein Akku ist leer. Auf lange Sicht bist du für deine Schwester nützlicher, wenn du fit und voller Tatendrang bist, als wenn du auf Sparflamme köchelst. Für deine Schwester gibt es bestimmt eine Möglichkeit in den 3 Wochen Unterstützung zu erhalten. In vielen Kliniken kann man Begleitpersonen mitnehmen. Das ist von Haus zu Haus unterschiedlich auch die Kosten sind unterschiedlich. Hier wäre es ja auch denkbar, das man ein Zimmer in einer Pension in der Nähe für den Besuch bucht. Das sollte dich nicht davon abhalten - allerdings glaube ich, dass dies auch den Erhohlungseffekt schmälert. Du bist tagsüber in Anwendungen und bist immer mit einem Teil der Gedanken bei deiner Schwester (wie geht es ihr, langweilt sie sich, was macht sie grade....) Darum würde ich dir davon abraten mit Anhang zu reisen.
    Ein Besuch am Wochenende wäre ja vielleicht ok - aber die ganze Zeit?


    Die Leute in der Reha - da wirst du mit Sicherheit auf unterschiedlichste Charaktere treffen. Es gibt überall welche, denen es nirgends gefällt, welche die den ganzen Tag jammern, die nur von Ihrer Krankheit erzählen aber auch welch die ganz nett und offen und zugänglich sind. Wenn dich einer beständig volljammert, dann sag es, dass das nicht hören möchtest!Höflich aber bestimmt. Das ist nicht verboten. Und auch in so einer Klinik kann man sich aus dem Weg gehen. Ich habe in der Reha überwiegend nette Leute kennengelernt. Es hat auch Damen gegeben, mit denen ich nichts zu tun haben wollte - aber der überwiegende Teil war nett. Zu zwei Frauen ist sogar aus der Rehabekanntschaft eine richtige Freundschaft geworden.


    Ich war auch unsicher, ob ich von zu Hause weg möchte - aber im nachhinein bin ich froh, dass ich das Angebot in Anspruch genommen habe und ich würde sofort wieder eine Reha machen.


    LG
    Kaktus

    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen."

  • Hallo Lossi,


    Kann mich einen Vorschreiberinnen nur anschließen. Es ist deine Entscheidung, aber ich wuerde immer zur Reha oder AHB tendieren.


    Ich befinde mich gerade in einer AHB auf Usedom. Es ist einfach herrlich hier.
    Ich habe gute Anwendungen um wieder fitter zu werden und man kommt raus aus dem Alltag und bekommt mal so richtig den Kopf frei.
    Und von kranken Leuten und jammern keine Spur. Hier sind alle gut drauf, wir unternehmen auch in der Freizeit viel zusammen. Natürlich nicht mit jedem.Es bilden sich automatisch kleine Grueppchen.
    Gelegentlich gönnen wir uns hier auch mal ein Sektchen zur Belohnung oder so.


    Wenn man eine Kur antritt, sollte man nicht menschenscheu sein, dann kommt alles von ganz allein. Das ist so meine Erfahrung.


    Nutze ruhig die Zeit zur Erholung, zu Hause klappt das doch nie so. Und hier kann man auch jemanden mit dabei haben. Nach Absprache natürlich.


    LG von Lexi

  • Hallo Lossi
    bei mir liegt die Reha schon länger zurück 2005. Mir ist es echt schwer gefallen zu gehen, mein Mäden war erst 4 und mein Sohn sollte eingeschult werden. Aber es war für mich eine wichtige und gute Ehrfahrung . Ich durfte dort wieder ich selber sein und nicht Mami und Ehefrau. Auch dachte ich, ich muss mir dort vieleicht das Gejammer der anderen anhören. Aber so war es überhaupt nicht. Alle in meiner Gruppe hatten den Krebs überstanden und wollten genau wie ich nur noch fit werden. Klar hatte ich selber auch mal einen durchhänger durfte aber nicht lange in dem Zustand bleiben, die anderen haben mich ganz toll aufgefangen. Und manchmal hatte ich auch schon selber so viel Kraft um auch einen anderen mit zu ziehen. Abschliessend kann ich nur sagen, für mich war es ein Kraft tanken und auch eine Zeit um in Ruhe Prioritäten zu setzen und eine neue Einstellung für mein Leben zu bekommen. Egal wie du dich entscheidest sie muss nur für dich stimmen. :)
    Lg Schnuppe

  • ich würde für mich immer für eine Reha entscheiden, die Entscheidung für Dich triffst Du alleine. :!:
    Drei Wochen keine großen Verpflichtungen :thumbup: , morgens an den gedeckten Tisch kommen, ist das nicht herrlich.
    Neue Umgebung kennen lernen und die vielen neuen Mitkurenden. Ein wichtiger Aspekt ist auch, das
    alle möchten, das wir neue Kraft schöpfen können, damit der Alltag wieder gut läuft. :thumbsup:
    Wenn Deine familiären Verhältnisse es zulassen überlege, es Dir noch einmal :thumbsup:


    Eine Freude vertreibt hundert Sorgen! :hug:
    Japanische Weisheit
    ,
    Eigenes Foto :love:

  • Hallo liebe Lossi,


    ich war auch nicht ganz überzeugt von dem Plan, eine Reha zu machen. Und nun bin ich seit dem 7. Januar in einer wunderbaren Rehaklinik und genieße jeden Tag. Meine Kraft kehrt täglich mehr zurück und meine Zuversicht in meine Zukunft auch.


    Gönn Dir die Zeit für Dich und zur Erholung!


    Grüßle


    Gertrud

  • :thumbsup: Liebe Lossi :P


    zur Wiederherstellung unserer Gesundheit (körperlich wie seelisch), Beweglichkeit/Kraft/Ausdauer und Energie
    ist eine Reha schon sinnvoll. Wir als Patienten werden an versch. Sportarten/Entspannungstechniken herangeführt,
    wir können ausprobieren und schauen was und liegt :thumbup:


    Einfach mal ausspanen vom Alltag, von unseren Verpflichtungen, wir können die Reha auch als Urlaub (aktiv-Urlaub)
    ansehen. Einzelzimmer mit Dusche/WC; Vollpension und Verwöhn-Programm :thumbup: was will ich mehr ;)


    Wir treffen dort viel nette gleichgesinnte Menschen, wie hier………… :thumbsup: …………gejammere habe ich nicht
    mitbekommen, oder habe ich überhört. Wenn es so ist, dass jemand übers Ziel hinausschießt kann man freundlich
    und bestimmt darauf hinweisen, dass ich das nicht hören möchte. Ist mir in der Reha noch nicht passiert. War auch
    noch nicht so viel in Reha, ´87 und ´92 war ich nicht in der Reha………..wollte die Kids nicht allein lassen.


    Jetzt würde ich jederzeit eine Reha antreten, denn ich profitiere sehr davon und kann meine Aufgaben/Arbeit wieder erledigen.
    Überlege es dir gut, dass Für und Wider…………deine Schwester kann auch betreut werden, wenn es nötig ist.
    Der Sozialdienst deiner Klinik kann dir in der Beziehung weiter helfen auch mit deinem Wunsch an die See zu fahren.


    Ich bin gespannt wozu du dich entscheiden wirst……… :P ……..denk an dich, dann ist deiner Schwester bestimmt auf
    Dauer auch geholfen :thumbsup:
    Für deine restliche Bestrahlung noch gutes Durchhaltevermögen :hug:


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Liebe Lossi,


    Deine Bedenken wegen der AHB kann ich gut verstehen. Ich war zuerst total dagegen, weil ich nicht wollte, dass schon wieder andere über mich bestimmen, weil ich kein Gejammer anderer Patienten hören wollte und weil ich die Nase von Weißkitteln und irgendwelchen Therapien oder Angeboten einfach voll hatte. Man hat mir dann zugeredet, es doch zumindst mal zu versuchen. Und so fuhr ich mit dem Auto in die Reha-Klinik, damit ich jederzeit die Möglichkeit hätte, wieder abzureisen, wenn es mir nicht gefallen würde.


    Aber: mir haben die Angebote (Sport, Psychologie, Informationen) sehr gut getan, es wurde mir mit gemeinsam erarbeitet, welche Angebote für mich gut und wichtig sind, und ich habe ganz viele nette Mitbetroffene getroffen, mit denen ich mich zwar auch über die Krankheit ausgetauscht habe, mit denen ich aber auch ganz viel Spaß hatte. Und es gibt - gerade was "die anderen" angeht - immer die Möglichkeit, sich die Menschen auszusuchen, mit denen man gerne zusammen ist.


    Und noch was: eine AHB oder Reha kann auch ambulant durchgeführt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass es bei Dir in der Umgebung eine Einrichtung gibt, die so etwas anbietet. Auch danach kannst Du Dich einmal erkundigen.


    Für mich fand ich aber den "Tapetenwechsel" sehr gut, gerade nach diesen anstrengenden Therapien.


    Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung!


    Viele Grüße von Flora

    Habe Augen für die schönen Dinge, die Du jeden Tag erlebst. - Genieße sie und freue Dich darüber, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

  • Ihr Lieben....


    danke danke danke ... ich bin ja schon fast überzeugt.


    Aus Erfahrung (war schon mehrmals in psycho-Rehas)weiß ich ja eigentlich auch wie gut das sein kann. Wenn man dann auch noch in ein Haus kommt in dem man sich wohl fühlt, prima.


    Morgen werde ich mich weiter schlau machen (in der Strahlenpraxis). Habe mir im Netz schon Kliniken angeschaut: was nicht zu weit weg ist(muss jederzeit fliehen können) und gute Therapieangebote macht (ist mir fast am wichtigsten). Der Zeitraum ist auch nicht unwichtig...natürlich Topzimmer, Essen, Sonne und eine feine Brise vom Meer zu mir....haha Scherz... das wär´s dann.


    ich fühle mich verstanden mit meinen Zweifeln von Euch allen und das ist soooo wichtig und beruhigt mir momentan am allermeisten.


    bis bald lossi

    Die Pflicht ruft ......... sag ihr, ich ruf zurück

  • ich habe mich gegen eine AHB entschieden, weil ich nach den Behandlungen erst einmal meine Ruhe haben wollte. Aber jetzt bin ich gerade dabei, den Reha-Antrag auszufüllen. Es geht mir soweit gut, aber ich bin dennoch körperlich nicht so fit, wie vor meiner Erkrankung und dem würde ich mich gerne wieder annähern. Aber neben der Arbeit und den ansonsten üblichen "Tätigkeiten" kriege ich das nicht so gut hin. Auch merke ich immer wieder, dass ich mit der Krankheit noch nicht abgeschlossen habe.


    Daher bemühe ich mich jetzt um eine Reha und ich freue mich darauf. Endlich einmal ein wenig Zeit für mich... ohne Mann und Kind (ja, das fällt mir nicht leicht, aber vielleicht tut es den beiden ganz gut sich mal aus ihrer Komfortzone rauszubewegen). Und auch mal drei Wochen ohne Arbeit; nicht falsch verstehen, ich gehe gerne arbeiten, aber seitdem ich wieder "da" bin, nimmt keiner wirklich Rücksicht auf mich. Warum auch... ich sehe ja nicht krank aus. Und dennoch merke ich, dass ich mich schneller gestresst fühle und auch weniger belastbar bin. Ich vertraue darauf, dass ich in einer Reha die Akkus wieder voll aufladen kann.


    Herzlichst... Deine Johanna

    „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ :)

  • Hallo - schnell noch eine Meldung :


    Ich habe mich entschieden. Morgen werde ich den Reha-Antrag unterschreiben. Meine Wunschklinik ist nicht sehr weit weg und hat durchweg positive Kritiken im Netz. Meine Mutter war vor JAhren auch schon mal dort....


    Also DAumendrücken bitte das es gut geht ... Lossi sagt schon mal DANKE

    Die Pflicht ruft ......... sag ihr, ich ruf zurück

  • Liebe Lossi :P


    ich drücke ganz feste die Daumen, dass alles so kommst wie du dir es wünscht :thumbup: :thumbsup: :thumbup:


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup:

  • Liebe Lossi, liebe Johanna,


    ihr habt sorgfältig abgewogen und euch so allmählich innerlich für die REHA vorbereitet. Ist doch toll! Bestimmt wird es eine sehr gute Zeit für euch. Ich bin davon überzeugt, denn ihr seid "Mitkrebsinnen" - wir haben doch gelernt, die Dinge gut abzuwägen und uns auf das Positive zu konzentrieren!!! ;)


    Ich habe mit meinen beiden Kindern jeweils eine Mutter-Kind-Kur gemacht (leider schon viele Jahre her) und habe beide Kuren sehr genossen. Bei der zweiten Kur ist mein Kind sogar vorzeitig abgereist. Das war - ich bin ganz ehrlich - noch toller! Auf die AHB fiebere ich schon hin, seit ich im September letzten Jahres erfahren habe, dass ich so etwas nach Abschluss der Therapien in Anspruch nehmen kann. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf und surfe ab und an durch's Netz, um mir die Kliniken anzuschauen und mich da schon einmal hinzuträumen.


    Schade, dass wir uns "dort" nicht verabreden können. Ich werde wohl erst im Juni dran sein.


    Ich drück euch beiden fest die Daumen, dass es eine gute Zeit für euch wird!!!
    Alles Liebe, :hug:

  • Ich bin ganz stolz auf mich !!!


    Habe alles wie gedacht durchgezogen. Der Antrag geht heute raus und dann wollen wir mal sehen. Die Sozialarbeiterin hat mir gute Hoffnung auf meine Wunschklinik gemacht. Ist gleich hinter Oeynhausen im Wald, viele kleine Seen und klimatisch eher mild... ansonsten zählt für mich der professionelle Hintergrund der Therapeuten - will ja was lernen. Als Physiotherapeutin (EU-Rente)mit jahrzehntelanger Erfahrung in einer Rehaklinik habe leider keine unvorbelastete Einstellung zu Therapien. Vielleicht zu kritisch ??? Aber ich will mir größte Mühe geben und gehe mit guten Gedanken an die Sache.


    Eure Gedanken dazu haben es geschafft mich sogar zu freuen und es als geschenkte Zeit für mich sehen zu können.


    Jetzt heißt es abwarten, noch 6x Strahlen (bald kann ich an 5 Fingern abzählen :) und dann kann´s losgehen.


    Ach so, stimmt es eigentlich das man AHB nix zuzahlen muss ? HAbe ich irgendwo mal gehört...


    heute ganz fröhlich grüßt Lossi :thumbsup:

    Die Pflicht ruft ......... sag ihr, ich ruf zurück

  • Hallo lossi,


    damit ich keine Zuzahlung leisten muss, hat mir die Krankenkasse einen extra Antrag auf Befreiung zum Ausfüllen beigelegt gehabt.


    Vielleicht ist es gerade für dich, als Therapeutin einer Reha-Einrichtung, mal wichtig sich auf die Menschen und Therapien einzulassen? Ich wünsche dir jedenfalls, dass alles so läuft, wie du dir es wünscht und du von allem profitierst.


    Liebe Grüße Micha

  • Halli :P Hallo Lossi


    ich bin davon überzeugt dass du mit guten Gedanken an die Sache gehst :thumbup:
    Bleib ganz entspannt und lass die Therapien auf dich zukommen, ist nicht immer leicht
    als Therapeut von andern Behandelt zu werden.


    Grüßle :) ika :)

    Lachen ist die beste Medizin,

    also verschenke jeden Tag ein Lächeln,
    es tut nicht we
    h
    :thumbsup: