Reha & AHB: Ja / nein / verschieben?

  • Liebe Alexka63, da du in NRW wohnst, stellst du bzw. dein Arzt den Rehaantrag bei der ARGE Bochum. Da kannst gleich mehrere Wunschkliniken angeben. Die ARGE regelt das für dich, du musst dich um nichts kümmern. Bei einer AHB ist die ARGE nicht zuständig.


    ARGE = Arbeitsgemeinschaft zur Krebsbekämpfung


    Ich würde mir auch alle Optionen offenhalten!

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Hallo, Bonny und Frieda - Alexka63 , die ARGE ist auch bei einer AHB zuständig, bei mir hat sie sich vor 10 Jahren schon darum gekümmert. Anträge gibt es auch da auf der Homepage und ein Bekannter ist gerade zur AHB gewesen, wurde auch bei der ARGE beantragt.

    LG

    Anke

  • Ich möchte mal einen anderen Denkanstoß geben. Für mich war die Reha meine Zeit, in der ich verwöhnt wurde, wo ich viele Dinge tun konnte, die mir gut taten, wo ich Dinge ausprobieren konnte, die ich so nicht ausprobiert hätte. Für mich waren die 500 km Entfernung von zuhause genau richtig...ich wollte keinen Besuch...ich habe mich in der Reha auf alles eingelassen, was mir geboten wurde. Durch den Abstand habe ich eine schöne Distanz zu meinen Sorgen und Nöten bekommen. Und natürlich auch eine andere Sichtweise. Ich kam zum Nachdenken, konnte für mich Entscheidungen treffen, die ich so vermutlich nie getroffen hätte. Für mich war es so eine runde Sache. Besuch, eventuell mal nach hause geholt werden, heißt für mich auch rausgerissen werden...nicht so gut. Doch das ist natürlich meine Meinung.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

    Einmal editiert, zuletzt von Ally () aus folgendem Grund: Beitrag verschoben

  • Ich finde eine Reha hilfreich, ambulant bekommt man ja den Wechsel zwischen Entspannung und Sport usw. nicht so hin. Ich stelle mir das eher stressig vor, meine Rehatage waren auch mit 3-4 Behandlungen täglich recht voll.

    Liebe Grüße und euch einen wunderschönen Tag wünscht Sabine.

  • ich möchte mich den Gedanken von Bonny und Frieda anschließen. Mir haben die 4Wochen in Bad Oex... sehr gut getan. Ich konnte mich nur um mich kümmern. Putzen und essen kochen kein Thema. Und ich hatte ein sehr gut gefülltes Programm so das überhaupt keine Langeweile aufgekommen ist. Und der Wechsel der Örtlichkeit hat mir auch noch mal geholfen den Blickwinkel zu verändern und mich mehr in den Fokus zu stellen. Die Vorträge waren sehr interessant und ich habe viele zusätzliche Informationen mitgenommen. Wäre zu Hause nicht so möglich gewesen. Dann wäre ich aus dem Alltag nicht so raus gekommen und hätte mich nicht so auf mich fokussieren können. Und ich habe sehr nette Mitreisende auf meinem Therapieweg kennen lernen dürfen. Ambulant ist der Kontakt sicherlich schwieriger. Und, ganz wichtig, es ging nicht nur um die Erkrankung. Wir haben sehr schöne Gespräche gehabt und viel gelacht. War meine erste Kur /Reha und würde ich immer wieder so machen... auch wenn ich hoffe nie wieder einen Anlass hierzu zu haben.

  • Hallo in die Runde,

    bei Euch lese ich immer, dass es Euch in der Reha gefallen hat.

    Woanders sagte jemand, Reha blos nicht, gruselig, dort sind nur lauter kranke Leute, zuhause denke ich nur einmal kurz an die Krankheit, wenn ich die Tablette einnehme, sonst nicht.

    War ich ganz verdutzt - es sind also nicht alle gleichermaßen von einer Reha angetan, nicht alle wissen diese Möglichkeit zu schätzen.

    Bei mir stellt sich die Frage eh (noch) nicht.

    Viele Grüße, gistela

    Am schönsten ist es für mich zwischen den Wurzeln meines "Wunderbaums", mit Blick in die Krone.

    Auch der Baum ist nicht mehr ganz gesund, so passen wir gut zusammen.

  • Für mich ist reha auch wirklich gut, hatte so gar gar gaar keine Lust in die AHB zu fahren, doch so intensive Dichte an Übungen und die gute schöne Zeit mit den Mitpatientinnen ist wirklich ein Luxus.

    Auch wenn ihr keine Lust habt, diese Option ist einmalig gut.

    Lassen-Können ergänzt das Wollen-Können wie die Stille die Musik, das Schweigen das Reden, die Nacht den Tag.

    _______


    Kann nicht ich daraus werden – echter, tiefer, neu?

  • Hallo ihr Lieben da draußen 😀

    ich kann jedem nur empfehlen die AHB und die Reha wahrzunehmen .
    Es tut gut neue Dinge zu sehen, Mitstreiter kennen zu lernen. Einfach Abstand vom Alltag, man kann sich ganz auf die eigenen Bedürfnisse konzentrieren. Klar, nicht jede Einrichtung passt 🤔......ich hatte bisher dreimal Glück.

    Liebe Grüße

    Pelerixi

  • Reha verschieben?


    Liebe Foris,

    ich hab heute meine Bewilligung für eine Reha erhalten, Termin steht noch aus.

    Ich wollte die Reha gar nicht, war wegen einer Psychotherapie beim Hausarzt und dessen Vertreter meinte ich bräuchte keine Therapie sondern wegen der Nebenwirkungen etc. eine Reha. Ich hab noch ambulant wegen krankem Mann und alter Eltern angegeben jetzt kam stationäre Reha! Toll, ausgerechnet noch 300 km weg und in Coronazeiten will ich momentan auch nicht. Was tun? Hat jemand mit Verschieben Erfahrung?

    Einmal editiert, zuletzt von Charis () aus folgendem Grund: Hierhin verschoben.

  • ist es die AHB?

    Hatte ich ja neulich auch wird schwer, aber du kannst es versuchen, alle Gründe aufschreiben und deinem Kostenträger eine Antrag zur Verschiebung zusenden.


    Ich warte noch auf meine Antwort, ob es bei mir geht.


    Müssen tust ja nicht in die AHB.

  • Hallo Sally11,


    ich würde mich da einfach mal mit der Klinik in Verbindung setzen wegen der Terminabsprache. Und dann erklärst du denen einfach mal, warum du aktuell nicht fahren magst. Arbeitest du zur Zeit oder dient die Reha dem Zweck, die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen?


    LG Gonzi:)

    Alles, was keine Miete zahlt, muss raus! 🦀🥊

  • Liebe Sally11

    Du hast ab Genehmigung 9 Monate Zeit ( das müsste in der Genehmigung der RV stehen) für die Reha und kannst verschieben. Ich habe selbst auch schon verschoben und meine Mama hat jetzt ihre Reha auch verschoben. Das muss nur mit der Klinik abgesprochen werden.

    L.g.von Amy48

  • Reha verschieben?


    Hallo zusammen,

    Ich habe im Juni meine Reha genehmigt bekommen, aufgrund langer Wartezeiten ist die Aufnahme aber erst Mitte Oktober.


    Nun machen mir die steigenden Corona inzidenzen Sorge. Wir sind hier schon wieder bei 150 und der Herbst/Winter kommt erst noch und die 4. Welle ist noch am Anfang.


    In den letzten Tagen beschäftige ich mich immer mehr mit der Frage, ob ich die Reha verschieben soll. Wenn ja, mache ich das bei der Klinik oder bei der Arge, die in NRW für die DRV zuständig ist.


    Grund ist, dass ich im letzten Herbst schon eine AHB unter Corona Bedingungen gemacht habe. Die Therapien wurden von Tag zu Tag weniger, Kontakte kaum möglich, da man nur zu zweit beim Essen saß, es kein Freizeitprogramm gab und nach dem Essen und den Therapie jeder direkt wieder in seinem Kämmerlein verschwand. Wir hatten noch das Glück, das wir wenigstens raus durften, aus anderen Kliniken haben wir gehört wäre Ausgangssperre. Aber ganz schnell kam dann der nächste lockdown, nichts mehr mit shoppen gehen oder sich in ein Café setzen. War recht trostlos.


    Von der Rehaklinik, in die ich jetzt gehe, weiß ich schon, dass das Schwimmbad gesperrt ist - dabei hat mir die aquagymnastik noch am meisten Spaß gemacht und mir auch gut getan. Und wenn das hier so weiter geht mit den inzidenzen, dann kann es passieren, dass es wieder geschlossene Geschäfte und Restaurants gibt und die ganze Sache wieder ziemlich öder wird, wenn nicht sogar hin bis zur Ausgangssperre.


    Frage: hat von euch schonmal jemand jemand die Reha verschieben wollen und wurde das genehmigt? Auf der Seite der DRV steht, dass die Zusage wohl 9 Monate Gültigkeit hat , auf meinem Bescheid steht gar nichts von einer Frist.

    Einmal editiert, zuletzt von Alecto () aus folgendem Grund: Themen zusammengeführt

  • Hallo Kaku,


    ein Verschieben ist möglich innerhalb der Gültigkeit des Bescheids. Ich würde das bei der Arge klären wie lange er tatsächlich gültig ist. Die sagen dir dann sicherlich auch, wo du es melden musst. Ich gehe davon aus, dass du der Klink Bescheid geben sollst.


    Bei mir war es so, dass ich innerhalb dieser Frist nicht wollte. Letzten Sommer war eine Impfung noch nicht möglich und ich wollte mich der Coronagefahr nicht aussetzen. Dann habe ich den Antrag zurückgezogen und dieses Jahr neu gestellt. Das war problemlos möglich. Jetzt fahre ich nächste Woche. :)

  • Hallo Kaku

    Du wirst mich jetzt wahrscheinlich für verrückt halten: aber ich habe meine Reha von Ende August auf Ende Oktober freiwillig verschoben. Der Grund hierfür waren bei mir berufliche Gründe. Ausserdem war der 1. Termin der Klinik mir viel zu kurzfristig ... hätte nur 8 Tage Zeit zum organisieren und vorbereiten gehabt.


    Ich habe einfach bei der Rehaklinik angerufen und die Problematik geschildert. Das Verschieben war gar kein Problem.

    Ob ich die Rentenversicherung darüber informieren muss weiß ich auch nicht. Diese Frage habe ich auch gerade heute an anderer Stelle hier in den Raum geworfen.


    Ich war letztes Jahr schon unter Corona schon zur AHB in dieser Klinik ... fand es jetzt nicht sonderlich schlimm. Klar wir hatten im Speisesaal nur 2er Tische, Maskenpflicht in fast allen Therapien und keine Freizeitaktivitäten seitens der Klinik. Das Schwimmbad war jeden Tag für zwei Stunden gegen Voranmeldung auch frei zugänglich. Die Klinik hat einen Innenhof eine große Cafeteria und eine Lobby in der sich immer kleine Grüppchen trafen.

    Raus aus der Klinik durften wir auch.


    Ich glaube auch nicht, dass es nochmals einen Lockdown in der Form wie letzten Winter geben wird. Hier in BW gelten ja die 3G-Regeln. Somit denke ich wird auch die Gastronomie auch auf bleiben.


    Somit gehe ich davon aus, dass meine Reha so ähnlich ablaufen wird wie letztes Jahr die AHB.


    Bezüglich der Frist wurde mir gesagt 6 Monate ab Reha-Bescheid. Eine Verlängerung darüber hinaus ist nur mit Rücksprache der RV möglich. Da mein Bescheid datiert von Mitte Mai ist hätte ich sowieso nur bis Mitte November Zeit.


    Ab 22.10. kann ich aus dem Reha-Alltag berichten😉.

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

  • Hallo meine Lieben, ich bin gerade etwas überfordert und hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Noch während der Bestrahlung wurde von der Strahlenpraxis die AHB beantragt und ich hatte das Glück, dass ich einen Termin für Ende September in meiner Wunschklinik bekommen habe. Wie ich ich aber jetzt erfahren habe, bin ich in die SASCIA Studie aufgenommen worden und erhalten das Studienmedikament Sacituzumab Govitecan. Somit hat sich das mit der AHB erstmal erledigt. In der Rehaklinik erreiche ich heute keinen mehr und ich frage mich gerade was ich nun tun muss. Es lässt mir keine Ruhe und wird mich das ganze Wochenden beschäftigen. Solche Dinge stressen mich ungemein. :rolleyes: Die Strahlenpraxis sagt, dass sie nicht mehr zuständig sind. AHB absagen oder wird AHB nur verschoben? Reicht es nur die Rehaklinik zu informieren oder auch die Rentenversicherung? Von der Rentenversicherung habe ich bisher wegen einer Bewilligung oder Übergangsgeld noch nichts gehört. Brauch ich ein Atesst um die AHB abzusagen bzw. zu verschieben. Ich hoffe ja, dass ich dann nächstes Jahr im März/April zur AHB in die Wunschklinik kann. Vielleicht weiß jemand Rat. :)

    LG Mocca

  • Liebe Mocca,

    Ist es denn nicht möglich, dass du das Studienmedikament auch in der Rehaklinik bekommen kannst?

    Ich gehe davon aus, dass diese Einnahme über einen längeren Zeitraum erfolgt (ähnlich wie Tamoxifen) und deshalb nicht mehr zur Primärtherapie zählt, oder?


    Ich gehe auch Ende Oktober zur Reha. In dem Begleitbrief der Klinik steht u.a. drin, dass man im Falle von Infusionen oder Chemotherapie währenddessen vorab die Klinik informieren muss.

    Demnach sieht es so aus, dass auch Rehakliniken Therapien weiter begleiten.


    Jedenfalls wäre Absagen die letzte Option für mich, dann noch eher verschieben und in eine Reha umwandeln.

    Ein Kriterium einer AHB ist nämlich, dass die Primärtherapie abgeschlossen sein muss.

    Falls das Studienmedikament noch zur Primärtherapie gehört wäre verschieben das einfachste.


    War deine Teilnahme an der Studie bei Antragstellung der AHB noch nicht bekannt?


    Wenn ich es richtig verstehe hast du den Bescheid über Bewilligung der AHB von der RV noch nicht erhalten.

    Ich würde auf jeden Fall auch die Rehaklinik über eine Terminverschiebung informieren. Das steht aber auch im Bescheid der RV.


    Bzgl. des Übergsngsgeld würde ich auch nochmals bei der RV nachfragen.


    Das sich die Strahlenklinik nicht mehr für dich zuständig fühlt verstehe ich auch nicht. Die haben dich mit dir die AHB beantragt, oder? Dann können sie dir hier auch weiterhelfen.

    Oder du wendest dich an die Praxis in der du die Studie machst.


    Drücke dir die Daumen, dass es in deinem Sinne alles so klappt.


    LG Hanka

    Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, mach Limonade drauß!;)


    Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man sich manchmal lieber HAMMER und NAGEL schnappen und sicherstellen, daß das Teil auch zu bleibt.8o


    Alles, was man über das Leben lernen kann, ist in drei Worte zu fassen: ES GEHT WEITER!:thumbup: (Friedrich Schiller)

    Einmal editiert, zuletzt von Hanka ()

  • Hallo liebe Hanka,

    das Studienmedikament gibt es über 24 Wochen (8 Zyklen à 3 Wochen). Zur Primärtherapie gehört das vermutlich nicht mehr :/, aber ich meine, dass die in der Studienzentrale gesagt haben, dass das Mediment nur dort verabreicht werden darf. Ich habe aber nächsten Mittwoch in der Studienzentrale einen Termin und werde dort nochmal nachfragen.

    Die AHB wurde gleich zu Beginn der Bestrahlung beantragt und zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, ob es mit der Studie klappt bzw. in welchem Therapiearm ich lande. Im Vergleichsarm kann sein, dass man zum Beispiel "nur" unter Beobachtung steht. Deswegen wurde mir geraten, die AHB vorsorglich zu beantragen.

    Nachdem in der Studienzentrale bereits 7 Frauen in die Studie eingeschlossen wurden und auch alle 7 Patientinnen das Studienmedikament bekommen, hatte ich ehrlich gesagt auch schon damit abgeschlossen überhaupt eine Chance zu haben. Mein Gedanke war, dass ja irgendwer mal im Verlgeichsarm landen muss bei einer 50:50 Chance. ;)