Umfrage: Wie wichtig ist Sport für Euch?

  • sport 99

    1. wichtig (93) 94%
    2. nicht wichtig (4) 4%
    3. spielt keine Rolle (2) 2%

    Hallo,
    hier ist der Sportmuffel ;( (leider). Wer glaubt, dass Sport wichtig ist :?: Vielleicht komme ich nach der Umfrage in die "Pötte" (was heißt eigentlich Pötte) :?:

  • Hallo rose,
    das wichtigste nach einer Krebserkrankung, was wir für uns tun können, ist Sport.
    Es gibt spezielle Sporttherapien für Krebspatienten.
    Wichtig ist auch Schwimmen. Ich gehe ein bis zweimal wöchentlich zur Wassergymnastik.
    Hilft viel und schont die Gelenke. Sehr zu empfehlen.


    Nur Anfangen musst due alleine. Da kann keiner helfen.


    Liebe Grüße, Moni

  • Hallo Rose,


    für "Nichtwasserratten" bietet sich auch Nordic Walking an - ein sanfter Ausdauersport. Hat mir schon während der Therapie sehr geholfen!


    Herzliche Grüße
    mondfee

  • Hallo,


    es gibt Turnvereine da kann man hin gehen.
    Ich gehe 1x die Woche zum Frauenturnen.
    Tut gut und hilft die Glieder fit zu halten.


    Liebe Grüße
    Anna

  • Ach liebe Rose,
    Wie gut kenne ich das Problem. Vielleicht kannst Du ja jemanden finden, der mit Dir geht? Dann geht alles wie von selbst und Du kannst Dich auch noch nett unterhalten. Aber manchmal gehe ich auch lieber alleine, dann kann ich meinen Kopfinhalt sortieren.

    Liebe Grüße, Alice


    Mitglied des

    Moderatoren-Teams


    Statt über die Dunkelheit zu klagen, zünde ich lieber ein Licht an.

  • Pötte heißt, dass Du Dir bequeme Kleidung anziehst und schön warm einmummelst und einmal um den Block gehst :D

  • Hallo Rose.
    bei mir hat es auch erst geklappt, nachdem ich mich bei einem Verein angemeldet hatte. Dort wird dreimal wöchentlich (neben vielem anderen) Nordic Walking angeboten, was für mich die richtige Sportart ist. Inzwischen geht auch eine Freundin mit und wir holen uns immer gegenseitig ab. Das hilft uns, in die Pötte zu kommen.

    Ganz herzliche Grüße


    Eure Muschel

  • Hallo Rose,
    ich habe für mich auch das Walking entdeckt.
    Wir haben uns auch zusammen getan. So "treiben" wir uns gegenseitig an. (ich meine mit der Regelmäßigkeit, nicht das Tempo)
    Obwohl, ...ich muß zugeben, dass ich jetzt zum Jahresanfang etwas Anlaufschwierigkeiten habe ?(
    Aber Dank des Forums werde ich mich bessern...
    Momentan gleiche ich es durchs "Schneeschippen" etwas aus.

  • Hallo Rose,


    Sport nur aus "Vernunftgründen" zu treiben, hat bei mir nie lange funktioniert, es muß einfach auch Spaß machen. Und dabei helfen mir am besten andere Menschen, ob beim Walken oder im Sportverein, gemeinsam geht's besser. ;)
    In meiner Gymnastikgruppe war ich jetzt 2 Wochen nicht, wegen Erkältung, schlechtem Wetter... Heute konnte ich dann endlich wieder hin, und was soll ich sagen, es geht mir jetzt sooooo viel besser! :thumbsup:


    Also nur Mut, informieren, ausprobieren - es gibt auch einen Sport für dich.


    Lieben Gruß
    die Jo

    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."

    - Franz Kafka -


  • Wir sind uns einig: Sport ist wichtig - auch für uns Krebspatienten.


    Manche tun sich schwer, ein passendes Angebot zum Sport nach Krebs zu finden. Das gilt besonders für den Bereich Schwimmen und Wassergymnastik. Es gibt zu wenige Schwimmhallen, die solche Kapazitäten für Krebspatienten anbieten. Und nicht jeder hat eine REHA-Klinik in der Nähe, die solche Angebote auch für Patienten von "außerhalb" bereit hält. Zu wenig Ärzte informieren auch über die Möglichkeit eines sogenannten REHA-Rezeptes. Oder viele Ärzte weigern sich dann, dieses Rezept zu verlängern oder zu erneuern. Für viele Betroffene sind aber z.B. 5 Euro Teilnahmegebühr pro Sportstunde sehr viel Geld. Auch geeignete Gymantik ist nicht leicht zu finden. Nicht jeder Krebspatient passt in ein Fitness-Studio - weil: entweder auch zu teuer, oder keine ausgebildeten Therapeuten dort zu finden sind.Auch Sportvereine sind nicht immer für uns geeignet.


    Aber eines geht immer: Spazierengehen an frischer Luft. Man kann auch einen Präventionskurs der Krankenkassen für Nordic Walking nutzen. Dann muss man nur noch Verbündete suchen - und die finden sich vielleicht auch in der eigenen Selbsthilfegruppe.

  • das wichtigste ist : Bewegung


    Ich bin mit Fatigue gebeutelt und freue mich, wenn ich es mal schaffe, mit meinen Hunden (mein Mann kommt dann mit) einmal um`s Karree` zu tappern.


    Es belastet mich schion sehr, da ich eine Radsportlerin bin / war und mir die vilen Kilometer und Stunden, die ich sonst täglich gefahren bin, sehr fehlen


    auch meine andere Sportart, Aikido, fehlt mir sehr.


    Na ja, ich mache alles Step by Step.

  • Also, die Bewegung ist für mich sehr wichtig. Ich fühle mich besser, stärker, belastbarer und glücklicher. Bitte versucht es auch. Ein wenig Druck gehört zu Anfang unbedingt dazu. Ich mag kein Schwimmen und auch mit dem Nordic Walking klappte es nicht.


    Seit 5 Jahren besuche ich unser Fitnesstudio regelmäßig. Ich laufe 1 Std. auf dem Crosstrainer auf dem niedrigsten Level, mehr geht immer noch nicht.
    Danach mache ich leichten Muskelaufbau.


    Ich hatte erfolgreich das Rauchen aufgegeben und ganz banal Angst an Gewicht zuzunehmen. Ohne diese Angst hätte ich nie erfahren wie wertvoll Bewegung für mich ist! Angst kann also durchaus Positives bewirken. Auch Schmerzen in den Gelenken und Rückenschmerzen konnte ich damit lindern. Heute gehe ich zuerst ins Studio, wenn mich Rückenschmerzen plagen. Der Arztbesuch erübrigt sich dann oft.


    Ich würde mich freuen, wenn auch Ihr mobil machen würdet. Es lohnt sich für Jeden.
    LG nanny13

  • Sport ist wichtig, mich hat der Sport aber nicht vor der Diagnose verschont. Während der Chemo funktioniert bei mir kein Sportprogramm, was sich auf mein eh schon angeschlagenes Wohlbefinden negativ auswirkt. Spazierengehen ist zehn Tage nach der Chemo drin, ebenso Radfahren zum Markt oder Supermarkt. Aber ein Ausdauertraining (Joggen, oder langes Wandern) geschweigedenn Muskeltraining wie vor der Diagnose funktioniert bei mir während den Chemo null.


    Mich würde Mal interessieren, wie viele Mädels während der Chemo und Bestrahlung noch joggen können oder konnten? Manche einschlägige Literatur suggeriert einem, dass man fest jeden Tag joggen kann 8o . Ein uns bekanntes Superweib hat die Chemo mit einem Halbmarathon beendet. Also das ist mir echt ein Rätsel. Ich pfeife in der zweiten Woche nach der Chemo aus dem letzten Loch, wenn ich nur Treppen steigen muss...Unter Joggen verstehe ich übrigens etwa 45 Minuten oder darüber. Huhu - wer hier ist dazu noch fähig und hat kein EPO bekommen, grins? Camino

  • ja das buch hat mich auch echt motiviert und spornt mich immer noch an, das alles zu schaffen. Fand es toll das von ihr zu lesen. Sport direkt mach ich auch nicht, grad wenn die Leukos unten sind, aber spazieren gehen und mein Arm Training und auch leichtes laufen auf den Crosstrainer ist in der 3 woche drinnen


    Sally

    Aus der Liebe wächst die größte Kraft :love:

  • Ich war vor sieben Jahren zwar schon kein "Mädel" mehr, kann aber dazu nur sagen, daß ich es einen Tag nach der Chemo noch nicht einmal zum Briefkasten geschafft habe.


    Dieser Zustand hielt sich ca 2 Wochen, die dritte Woche ging es einigermaßen und dann kam die nächste Dröhnung. Mich hat es immer schon gewundert, wie manche Frauen während dieser Zeit an Sport denken können bzw. diesen dann auch betreiben. Auch ich verstehe die "guten Ratschläge" von einigen Leuten (u.a. auch Ärzten) nicht, daß doch Sport während der Chemo so wichtig sei und das Immunsystem stärkt (welches Immunsystem???) Haben die überhaupt den leisesten Schimmer, was eine Chemotherapie für manche Betroffene bedeutet?


    Ich war teilweise so weit unten, daß man mich im Krankenhaus wieder aufpäppeln mußte.


    Aber ich kann es mir nur so erklären, daß jede Chemo anders ist, jede/jeder sie anders verträgt (wenn man das überhaupt sagen kann). Für mich war diese Zeit ein Albtraum, der nie enden wollte.


    Als es mir dann irgendwann besser ging, habe ich am Präventionssport der Krankenkasse teilgenommen (Pilates, Thai Chi, Wassergymnastik).


    Da es mir zur Zeit nicht so gut geht (Bandscheibenvorfall Halswirbel - war heute zur MR-Untersuchung) und diverser Spätfolgen muß ich nun das Schwimmen etwas verschieben. Aber aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben ;)

  • vor der Erkrankung war ich begeisterte Freizeitreiterin. Doch jetzt fehlt mir die Kraft für Ausritte das ist schon schade ;( denn Pferde merken genau wie der Mensch drauf ist.
    Doch ganz ohne Pferde geht es bei mir nicht, also habe ich ein Pferd, eine Stute, die ich einmal in der Woche besuche, putze und etwas betüdel. Das tut mir und auch dem Pferd gut.
    Dann gibt es noch ein zweites Pferd, einen Friesenwallach, nach Putzen und betüdeln longiere ich ihn oder wir gehen spazieren.
    Das gibt mir ganz viel Ruhe und innere Kraft. :)


    Und da ist auch mein Kater, der immer da war und noch ist!!!!!
    Ein "netter" Mensch gab mir am Anfang meiner Erkrankung den Rat, ich sollte meine Katze abschaffen.....wegen der Hygiene. Der Kater hat mir an vielen Tagen geholfen.


    Hat jemand von euch ähnliches erlebt?


    LG Pferdefreundin

  • so ein Quatsch, den besten Freund des Menschen abschaffen :( , Tiere sind so etwas wunderbares!!! Tiere sind immer für einen da, immer loyal und manchmal genießt man es, dass sie nicht reden (meckern) können :D . Ich möchte meine Hunde nicht missen und sie sind gleichzeitig meine "extra" Gesundheitsvorsorge für Herz, Kreislauf und Psyche, denn mit denen muss ich täglich raus in die Natur. Wenn ich sie nicht hätte, wäre ich ehrlich gesagt, bei manchem Wetter eine Couchpotato :D .


    Betüdele nur deine Pferde weiter (auch so tolle Tiere)
    und grüß deinen Kater von mir.


    Ganz liebe Grüße :)
    Wölfin

    Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

    (Buddha, Siddhartha Gautama, ca. 563-483 v.Chr.)

  • Also, ich bin in einem Behindertensportverein eingetreten,
    wo es eine Krebsgruppe gibt.
    Ich bin auch nicht so eine Sportlerin, habe zwar immer Gymnastik, Walking und Geräte gemacht,
    aber nicht mit viel Liebe.
    Das ist in der Gruppe völlig anders.
    Schaut doch mal, ob es soetwas bei Euch auch gibt.


    LG
    Reigenlilie