Umfrage: Wie wichtig ist Sport für Euch?

  • Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, obwohl ich denke, dass es weitestgehend bekannt sein wird, dass ca 4 Stunden Sport in der Woche an der frischen Luft das Rezidivrisiko um 30% senken soll.

    Man muss aber wohl im Fitnessbereich trainieren , oder zumindest in der Nähe um einen Benefit davon zu haben.

    Nur spazieren gehen reicht zu meinem Bedauern nicht, das würde ich sonst locker mit den Hunderunden schaffen..

  • Ich bewege mich am liebsten an der frischen Luft.Nordic Walking, Radfahren sind da meine bevorzugten Bewegungsarten. Ansonsten gehe ich sehr gerne schwimmen. Studios sind überhaupt nicht mein Ding, doch frische Luft immer. Eine Sporttherapeutin meinte mal, daß Krebszellen keinen Sauerstoff mögen. Wenn ich rausgehe, sage ich dem Blödi, daß es jetzt was auf die Mütze gibt! Was mir allerdings fehlt ist Kraftsport.

    Liebe Grüße

    Jutta


    Ich habe alle Sinne beisammen, Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn, Wahnsinn.

  • Ich bin gerne draußen. Das fehlt mir, wenn es nicht möglich ist, wie im Winter. Bald ist mein Urlaub, dann gehts wieder raus!


    Studios ist auch nichts meins. Ich bin der ganze Tag drinnen. Dann in ein dunkles, lautes Studio? Neeee! Es geht zu schnell auf Leistung und Wettbewerb. Vor allem die laute Musik und Geschrei, das ist so anstrengend. Ich kommt mit ssooo *zeig* Birne wieder raus. Versuche mich vergeblich zu konzentrieren. Gaaaaah! Es ist auch dooof daß die außerhalb sind. Also heimhetzen, Auto holen, loshetzen. Der ganze Abend geht drauf und nichts gegessen. Ich mag es lieber, ein paar Schritte zu gehen und runterkommen.


    Schwimmen gerne. Das Bad hat wenig auf. Vorher lange geschlossen. Es ist viel zu lange nichts gemacht worden. Überall sollen die Bäder geschlossen werden. Ich mag nicht kilometer weit herumirren. Bei mir außenherum, ich bin schnell im grünen. Im Winter ist es etwas abenteuerlich.


    Während der AHB bin ich viel spazierengegangen. Das tat sooooo gut! Am Ende schaffte ich 2 Stunden. Ich hätt sonntags das Mittagessen absagen können, aber was zu essen braucht man. War etwas hetzig. Bin gleich nach dem Frühstück los und kurz vor dem Mittagessen schnell unter die Dusche und umgekleidet. Ich sah immer aus wie ein glückliches Wildschwein, das sich durchs Unterholz wühlte. :-)

  • Ich bin vor der Diagnose joggen gegangen und habe kleine Yoga Einheiten mit Y Tube gemacht. Einmal die Woche gehe ich seit Anfang des Jahres wieder zur Reitstunde. (Nach ca 20 Jahren Abstinenz) Joggen und reiten musste ich durch die ganzen Voruntersuchungen wie Knochen Biopsie etc, Stanzen usw viel Aussetzen. Habe jetzt die erste EC hinter mir und in der ersten Woche bin ich ein bisschen spazieren gegangen. Mehr hätte ich nicht gepackt. Jetzt in der zweiten Woche ist es besser, ich war heute zur Reitstunde, das klappte auch alles ganz gut. Ich bin mir aber ein bisschen unsicher, weil die eine Schwester in der Chemo sagte, ich dürfte keine Gartenarbeit machen ☹️ und kein Rasenmähen (kann ich verschmerzen) wegen der Keime und Pilze in Erde. Bin mir daher ein bisschen unsicher ob das mit dem Reiten ok ist wenn der Staub aufgewirbelt wird, wo dann vielleicht auch noch Reste vom Pferdeäpfeln rumschwirren... Wenn es irgendwie möglich ist, möchte ich es aber unbedingt beibehalten. Zumindest in der zweiten Woche. Joggen kann ich, denke ich, auch wieder ein bisschen starten...

  • Ich gehe 2x in der Woche in ein Zirkeltraining und walke 1x.Wenn das ausfäöt wie beim Lockdown, tun mir schnell die Gelenke weh.Hilft mir enorm, regelmäßige Bewegung.

    Liebe Grüße und euch einen wunderschönen Tag wünscht Sabine.

  • Ich gehe wieder vier bis fünf Mal die Woche reiten, hatte jedoch nach der Diagnose der Knochenmetastasen ein Jahr Pause gemacht. Die Pause habe ich aber u.a. am Gewicht und in den Gelenken gemerkt. Ausserdem bin ich viel draußen und will wieder mehr schwimmen gehen oder Aquafitness machen.

  • OT Ich hab Angst vor Pferde. Die sind riesig! Vor Kühe muss man auch in acht nehmen. Hier haben viele Tiere, nicht nur Hunde oder Katzen, auch große. Pferde, Esel, Kühe, Ziegen, Hühner usw. Es ist ländlich geprägtes Wohngebiet. Bis in den 60-iger oder 70-iger Jahre hinein, war Großvieh ein gewohnter Anblick in jeder Stadt. Auf der Straße ist auch mal eine Kutsche unterwegs. Völlig normal. Ich geh den Pferden aus den Weg. Auf der Straße sieht man die ganze Tiere, die es hier gibt: Igel, Mäuse, Vögel, ein Fuchs. Ähm!


    Vor der Diagnose habe ich verschiedenes ausprobiert. Ich bin nicht schnell. Mich streßt das auch. Radfahren habe ich nie gelernt, einfach mit 18 Jahre ein Rad gekauft und bin los! Puh, ja. Ich such vergebens ein Kurs für Erwachsene.


    Wandern kann man so gemütlich vor sich hinlatschen. Ich fotographiere auch gerne. Ich bin eher zäh und ausdauernd, als schnell. Kurz vor der Diagnose habe ich die Berge entdeckt. Da war nun mal Pause. Die AHB war im Schwarzwald, da war ich viel unterwegs. Als ich jünger war, Tai Chi. Das ist toll! Während der AHB gabs Qigong. Da war ich 2 - 3 x, je eine ganze Stunde. War schon viel, aber so schön! 1 x wurde nicht nicht eingeteilt, ein anderes Mal ein Arztgespräch. *heul* Ich mag das, sich zu spüren und der Raum herum. Würde ich gerne wieder. Das mag ich beim Sport, so ganz gemütlich, oder beim Schwimmen, einfach sich tragen lassen. Eins ein, mit sich und dem Universum. Das ist nicht möglich, wenn man durch die Gegend heizt.


    Reiten würde ich mir auch reizen und zutrauen, wenn die Pferde nicht so riesig wären. Sie haben auch eine Kraft und können dich locker umfegen. :-S

  • Fast jeden Werktag walke ich zusammen mit meinem Mann 45 Minuten, am Wochenende 1-2 mal eine große Runde von 1 1/2 Stunden. Bin sowohl nach kleiner als auch nach großer Runde naß geschwitzt ( Durchschnittsgeschwindigkeit 6,3 - 6,4 km/h). Für mich mit Muskel- und Gelenkschmerzen wegen Aromatasehemmer-Nebenwirkung ist das schnell.

    Es tut mir gut und hält beweglich.

    LG, Moni13

  • Ich habe gelernt, die Grenze zwischen Walken und Joggen liegt bei 6km/h.


    Ihr seid flott unterwegs. Ich bin knapp unter 6km/h langsam, dabei ist das für das, was war, auch ganz gut.


    Super Programm, liebe Moni13 ,


    Ich fahre Rad (ca 15 min zur Arbeit und 15 min wieder zurück - und auch andere Wege unregelmäßig), walken als Pseudo joggen unregelmäßig, mit Pausen Physiotherapie, also Krankengymnastik am Gerät, 1 x die Woche, wobei Corona, Stürme und Urlaub immer wieder für Unterbrechungen sorgen. Dafür habe ich relativ wenig Schmerzen im Schulterbereich.


    Ohne diese Bewegung ginge es mir wesentlich schlechter und manches hätte ich gar nicht stemmen können, zB das Renovieren eines Zimmers (früher hätte ich in der gleichen Zeit 3 Räume renoviert).


    LG Sonnenglanz

  • Hallo ihr Lieben,
    Ich bin auch ein Sport-Fan, ich bin überrascht, wie viele hier ebenfalls verrückt nach Bewegung sind! Mein "Heilmittel" ist definitiv Yoga. Mit Yoga starte ich entspannt und bekräftigt in den Tag :) Ich finde Yoga ist perfekt, wenn man sich bewegen möchte, es aber nicht zu anstrengend sein soll und die dehnbare Beweglichkeit im Fokus stehen soll.

  • Die Turnhalle war bereits als Kind meine zweite Heimat!


    Nun bin ich 58 und immer noch zweimal die Woche in der Sporthalle. Gut, dass man Volleyball bis ins hohe Alter spielen kann.

    Ich bin prinzipiell auch eher ein Teamplayer. Für mich alleine was sportliches zu tun, kann ich mich wenig motivieren. So trainiere ich auch seit 7 Jahren eine Mannschaft mit Geflüchteten, vor allem Afghanen. Wir spielen sogar Turniere und Beachvolleyball. Das habe ich mit Tuch auf meinem kahlen Kopf sogar während der ganzen Chemozeit durchgezogen. Ich brauchte das um zu sehen, dass mein Körper noch funktionierte. Auch nach den Ops war es für mich das Highlight schlechthin, wenn ich wieder das erste Mal auf dem Feld stand und merkte, mein Arm funktioniert trotz Port und trotz Geigenseitensyndrom ... Da war ich fast den Tränen nah.

    Meine Mitspieler selbst gaben mir auch ganz viel Kraft und Halt. Ein echtes Team hat schon was.

    Beim Sport kann ich alles um mich herum vergessen. In unseren Hobbymannschaften wird auch permanent gelacht. Ich denke dabei werden wunderbar Endorphine ausgeschüttet, die Seele und das Immunsystem stark werden lassen.

    Auf die Frage, wie es mir gehe, antworte ich auch immer: "So lange ich Volleyball spielen kann, geht es mir gut."

    Ich bin einfach nur dankbar, dass ich tatsächlich immer noch spielen kann. Ich hoffe noch lange


    Ingrid